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Donnerstag, 14. April 2011

Alpakas im Berliner Seniorenzentrum

Heute waren Domino und Sultan mal wieder in Berlin unterwegs: in einem Seniorenzentrum im östlichen Berlin. Durch den Regen in den letzten Tagen waren sie mittags noch recht angefeuchtet. Was also machen? Ich schnappte mir ein Handtuch und einen Fön, halfterte die Alpakas und trocknete sie ein wenig mit den mir zur Verfügung stehenden Mitteln. Begeistert waren sie zwar nicht, hielten aber ruhig und schauten mich aus großen Augen an.
Danach ging es los. Die beiden verhielten sich wie immer mustergültig und wir fuhren mit dem Fahrstuhl in verschiedene Stockwerke, besuchten Bewohner in den Aufenthaltsräumen, gingen zu bettlägerigen Patienten und die Alpakas stahlen sich fix mit ihrem ruhigen Wesen und ihrem vertrauensvollen Auftritt in die Herzen von vielen Anwesenden. Ich freue mich, daß die beiden so viel Freude an andere Menschen geben konnten.
Auf dem Bild hatten sich die beiden gerade auf dem Gang hingesetzt. Wahrscheinlich war ihnen einfach nur langweilig geworden, weil wir dastanden und redeten.
Das untere Bild stammt von vor etwa einer Woche, als wir Besucher einer Behindertenwerkstatt auf unserem Hof begrüßen durften. Wir haben sie alle in die Lamaweide geführt und die angehalfterten Alpakas ebenfalls mit hineinlaufen lassen.

Mittwoch, 20. Oktober 2010

Schloß Lübbenau

Heute fand eine Veranstaltung der Tourismusakademie Brandenburg statt: Marketingstrategien für barrierefreien Tourismus. Warum ich zu dieser Veranstaltung gegangen bin, hängt hauptsächlich mit meinem Internetauftritt zusammen. Ich versuche gerade, eine relativ barrierefreie Seite zu gestalten und wollte mir ein paar Tipps für die Programmierung holen. Die Informationen waren zwar dürftig und mußte demjenigen wirklich quasi aus der Nase gezogen werden, aber ich schaute mir an, daß die Seite gar nicht mal so schlecht aussieht, nachdem man Modifikationen vorgenommen hat, die evtl. durch die Systemsteuerung der verschiedenen Nutzer eingestellt sind: CSS-Style-Sheet ausgeschalten, Farben invertiert, Tab-Schaltung, alleinige Nutzung mit der Tastatur, etc. Muß also nicht mehr so viel ändern. Das beruhigt mich doch ein wenig.

Wir bekamen danach noch eine Schloßführung mit einem kleinen Einblick in die Familiengeschichte vom Schloßherrn Guido Graf zu Lynar persönlich. Der Name Lynar ist mir früher schon untergekommen: ich bin, als ich noch in Berlin wohnte, regelmäßig über die Lynarstraße zur U-Bahn gelaufen.
Sie haben gerade den Marstall fertiggestellt und dort einige sehr schöne barrierefreie Zimmer gestaltet. Ist gemütlich. Gut fand ich auch die Aussage des Grafen: Unsere Angestellten sind dazu angehalten, den Gast wie einen König zu behandeln, wenn dieser sich auch königlich verhält. Sie müssen sich nicht alles gefallen lassen. Das ist etwas ungewöhnlich für ein 4-Sterne-Hotel. Ich persönlich fasse es unter gesunden Menschenverstand zusammen. Das Schloß ist jedenfalls nett und sie scheinen sich auch wirklich Mühe zu geben.

Der Schloßpark läd auch zum Spaziergang ein. Ich schaltete mein GPS nach der Führung ein und loggte noch 2 Geocaches im Park. Finde die Brücken über die kleinen Kanäle sehr anheimelnd.

Freitag, 1. Oktober 2010

Schulung

Heute fand eine zusätzliche Schulung für den Barrierefreien Tourismus statt. Organisator und Veranstalter war die Brandenburger Tourismusakademie. Das Seminar nannte sich konkret "Brandenburg für Alle - barrierefreier Tourismus".
Während ich bereits viele Aspekte dieses Kurse kannte, fand ich einige Sachen durchaus sehr interessant und neue Inhalte wurden mir auch vermittelt. Die Vernetzung der barrierefreien Angebote sind doch vielschichtiger als man allgemein vermutet. Wie einer unserer Dozenten so schön sagte: Wenn abends um 8 in Wien die Bahn nicht barrierefrei genug ist, liest er es um 6 Uhr früh am nächsten Morgen im Internet. Fand Herrn S. sehr informativ.
Die kleine Lektion im Rollstuhlfahren war auch lehrreich. Es ist schon ein Unterschied, ob man einfach nur im Rollstuhl vorwärts fährt oder ihn sicher durch die Straßen bewegt. Die meisten Kursinhalte bezüglich der Einrichtung von barrierefreien Unterkünften treffen für unseren Betrieb nicht zu, aber schärften doch den Blick für notwendige Kleinigkeiten in anderen Bereichen.
Kann diesen Kurs für Anbieter wirklich empfehlen. Man nimmt auf jeden Fall etwas für sich und seine Gäste mit.

p.s. Leider hatte ich mein GPS für Geocaching in den Pausen daheim vergessen. Ich wußte, da lag ein Regular direkt vor meiner Nase an der Schloßruine in Dahme/Mark - nur wo? Schade eigentlich.

Freitag, 3. September 2010

Barrierefreier Tourismus

Heute waren die entsprechenden Leute da und die Erhebungsbögen für den barrierefreien Tourismus unseres Angebotes wurden ausgefüllt. Ich bin mir nicht sicher, ob man es als Zertifizierung bezeichnen kann. Aber es schien ganz gute Einteilungen zu geben und ich erwarte den Bericht demnächst. Derzeitig sieht es so aus, als ob sich der Märkische Lamahof mit seinen Angeboten qualifiziert hat - wir werden sehen. Wenn es soweit ist, wird die Aufnahme in die entsprechenden Angebote und Seiten erfolgen. Siehe auch Barrierefrei in Brandenburg.
Allerdings weiß ich auch, wo bei uns die Grenzen sind: leider bei Gehörlosen und Schwerhörigen. Ich bitte, dies zu entschuldigen, aber keiner von uns beherrscht die Gebärdensprache und Anweisungen bezüglich der Tiere sollten gehört werden können, auch wenn wir mit dem Rücken zueinander stehen.
Ansonsten qualifizieren wir uns mit unserem Angebot für die folgenden Piktogramme:

Sonntag, 22. August 2010

Jazz-Fest in Zeuthen mit Alpakas

Heute waren Domino und Sultan beim 2. Jazzfest im Seniorenstift Zeuthen. Die beiden Alpakas liefen brav 3 Stunden lang zwischen den Leuten umher, ließen sich streicheln und legten immer mal zwischendurch eine Pause zum Grasen ein - sehr zur Freude des Hausmeisters. Selbstverständlich gingen wir auch ein paar Runden um die Tische, an denen die Therapiepatienten saßen und welche die Alpakas bereits kennen. Ein erkennendes Leuchten in einigen Augen der demenzkranken Patienten konnte ich sehen und freute mich darüber.
Den kleinen Schauer zwischendurch steckten die beiden Tiere den Kopf unter einen Pavillon. Allerdings blickten sie mich trotzdem vorwurfsvoll an, als sie naß wurden (siehe Foto). Abgesehen von diesem kleinen Zwischenspiel war das Wetter wirklich super - und der Regen hat uns den Anblick eines wunderschönen Regenbogens über dem Zeuthener See verschafft.