Mittwoch, 23. Mai 2012

Lamaschur beginnt

Grundvorraussetzungen: Ehemann war relativ zeitig daheim (vor 20 Uhr), Baby schlief, Temperatur draußen erträglich.
Daher baute ich schnell einige Stromleitungen zusammen, schnappte mir meine Schermaschine und band ein Lama mit kurzer Leine an einen Pfahl. Die dicke Hera ist das erste Lama dieses Jahr. Sie hat durch ihr Gewicht und noch immer mangelnde Kondition viel mehr Probleme als die anderen mit der Wärme. Ein wenig zappelte sie zwar herum, aber ich schaffte es dennoch ohne Lamastand. Sie war in den letzten Tagen durch ständige Bürstaktionen auch gut vorbereitet worden. Nach knapp 15 Minuten hatte sie eine Sattelschur, war nochmals abgerieben und kontrolliert. Jetzt wird ihr nicht mehr ganz so schnell warm werden. Eigentlich hätte ich Zeit für mehr Tiere gehabt, aber wollte die Stuten jetzt nicht nochmals aufschrecken. Wird über Pfingsten passieren.
Hera hat ein schönes weiches, dichtes Vlies, welches aber aufgrund der kurzen Länge und Qualität meines Erachtens nur für Decken geeignet ist. Sortiert ist es und wird in den entsprechenden Sack gestopft. Von zwei anderen Tieren dieses Jahr kommt noch etwas hinzu und dann werde ich besagte Decke anfertigen lassen. Zur Abwechslung mal eine für uns: eine richtig große - geplant ist 2,40 m x 2 m. Zumindest ist es so geplant, ich hoffe, es kommt nichts wieder dazwischen und die Decke landet bei jemand anderem.

Blogeintrag bei kiobo

Heute möchte ich mal einen anderen Blog vorstellen: kiobo: Funsportnews für Kinder. "Hier dreht sich alles rund um den Funsport-Lifestyle, den auch schon unsere Kids spannend finden."
Und weil Lamawandern immer beliebter wird (nicht nur bei Erwachsenen, gerade auch bei Kindern), gibt es dort auch einen Eintrag dafür: Wandern mit Lamas und Alpakas. Da werden einige Höfe in verschiedenen Regionen kurz vorgestellt, die diese Erfahrungen anbieten. Wenn Sie also nicht so ganz in Berliner Nähe wohnen und auch keine Ambitionen haben, demnächst die Hauptstadt zu besuchen, können Sie in dieser Liste stöbern und vielleicht finden Sie auch etwas in Ihrer Umgebung.
Und vielen Dank an die Blogschreiberin für das Kompliment für unseren Hof. :) Da freuen wir uns natürlich besonders.

Dienstag, 22. Mai 2012

Fohlen absetzen

Diese Woche setzen wir alle Fohlen vom letzten Jahr ab. Bei Darwin habe ich lange überlegt, weil ich eigentlich der Ansicht bin, er sollte noch ein bis zwei Monate bei Mami bleiben. Aber dann würde er von Caruso getrennt werden und separat später in die Jungsherde kommen. Dann lieber beide gleichzeitig. Habe alle 4 Fohlen zusammen zu Bino gepackt und Hera dazugesteckt. Zum einen können sich die beiden Hengstfohlen so an den Chefwallach gewöhnen (bzw. umgedreht) und zum anderen können sich so Fohlen und Mütter nicht sehen. Sehr vorteilhaft für die Instandhaltung des Zaunes. Hera ist dort, um sich an ihre neue Weide für das nächste Jahr zu gewöhnen.
Das Training für die Vier wurde intensiviert. Alle sind schon vorher mitgelaufen. Jetzt wird an den Feinheiten gefeilt und vor allem die beiden weiblichen Jährlinge für zukünftige Gäste vorbereitet (die männlichen waren schon dabei). Dazu kommt natürlich noch Desensibilisierung, Füße heben, Zähne zeigen, .... Ich schätze mal, daß dann nach Pfingsten nicht nur Darwin und Caruso auf öffentliche Wanderungen mitkommen können, sondern dann auch Belana und Sahara.

Elendig heiß hier - die Tiere sitzen alle im Unterstand und im Schatten. Cassandra hat kalten Wasser zusätzlich von mir bekommen. Sie stand kurz vor einem Hitzschlag. Ein wenig Regen könnte den Weiden nicht schaden.

Mittwoch, 16. Mai 2012

Neues Fohlen

Heute ist das 1. Fohlen von Indira Zadik zur Welt gekommen. Ein rotbrauner Hengst, der noch wacklig auf den Beinen steht. Fotos gibt es hier.

Stute ist von uns gegangen

Haben die kleine Stute gehen lassen. Bin sehr traurig und deprimiert. So ein wundervolles Tier und nur so kurz auf der Welt. Die Mutter trauert natürlich noch mehr. Das Fohlen hatte keinen Saugreflex und daher kaum Überlebenschancen. Wir hatten es trotzdem versucht.

Dienstag, 15. Mai 2012

Fohlen

Stütchen lebt noch. Das Fohlen zittert - habe nochmals eine warme Decke darübergepackt, Stute abgemolken (inzwischen nimmt sie auch das Bein hinter, damit ich besser an das Euter komme) und dem Fohlen die Milch eingeflößt. Ich bilde mir ein, daß sie den Hals jetzt besser hält. Allerdings ist die Kleine sehr schwach und kann noch nicht stehen. Vielleicht wird es ja tagsüber besser.

Montag, 14. Mai 2012

Verblockung?

Heute wurde 13 Uhr ein wunderschönes schwarzes Stutfohlen geboren: Mutter ist Bonnie Zadik (selbst auch schwarz), Vater ist Kafka (appaloosa).
Leider scheint sie sich bei der Geburt den Hals verrenkt zu haben. Als sie nach einer Stunde immer noch nicht oben war, wurde ich mißtrauisch und versuchte nach einer weiteren halben Stunde, das Fohlen hinzusetzen. Es kippte immer wieder um, stampelte mit den Beinen und dann erkannte ich die Bescherung: irgendwie scheint der Hals verrenkt oder gestaucht zu sein. Sie kommt nicht hoch, weil sie das Gleichgewicht nicht halten kann.
Habe Stute abgemolken (ja, sie hat mich beim ersten Mal vehement angespuckt) und der Kleinen das mütterliche Kolostrum eingeflößt. Und dann aus der Stutenherde vor zum Haus gepackt. Jetzt melke ich die Stute (werde nicht mehr angespuckt) und gebe ihrer Tochter die frische Milch ins Mäulchen. Arme Kleine. Ich hoffe, es wird besser. Tierärztin hatte keine Lust heute - hoffentlich kann sie morgen vorbeikommen. Überlege, ob ich in die Klinik fahren soll. Vielleicht ist es wirklich nur eine Verrenkung und jemand kennt sich dort damit aus ......

Freitag, 11. Mai 2012

Tagesnotizen

Die Nachtigall vom letzten Jahr ist wieder da. Wirklich ein schöner Gesang.

Die Schwalben haben ihre Nester schon gebaut, mit Lamawolle ausgestopft und sind eingezogen. Ein paar Eier habe ich schon gesehen.

Auch die Wespen haben mit dem Bau angefangen.

Berlin wird kleiner, trotz der ca. 4,5 Mio Einwohner. Heute einen Bekannten im Parkhaus getroffen - rein zufällig. Wir wohnen beide außerhalb - in verschiedenen Himmelsrichtungen von Berlin aus.

Sushi war heute in netter Begleitung, dafür aber die Bedienung im Balzac auf der Schloßstraße etwas unhöflich. Der Mann vor mir war etwas irritiert. Wahrscheinlich die schwüle Wärme, die heute über der Stadt lastet.

Am frühen Abend einen Regenbogen über Wildau gesehen. Leider nicht genug Wasser für das Gras heruntergekommen. Vielleicht sollte ich mich mit meiner Bitte um ein wenig Bewässerung meiner Weiden an den Regengott wenden - bei den Inkas war/ist dies Illapa, der Gewitter- und Regengott.

Und den Tieren ist warm.

Sonntag, 6. Mai 2012

Bodenfräse

Vor einiger Zeit haben wir uns eine elektrische Bodenfräse für den "Gartengebrauch" mit 1,3 kW gekauft. Warum? Weil man damit viel schneller etwas umgraben kann. Damit können wir die Kotstellen der Tiere besser bearbeiten - vor allem bei der Weidepflege sehr nützlich. Wird auch viel dafür verwendet.

Außerdem haben wir ca. 1000 qm Garten - davon natürlich das meisten als Wiese, aber ein Stück wollte ich als Gemüsegarten nutzen. Darauf befinden sich derzeit: Schöllkraut, Nesseln, Kletten, .... Liegt schon eine ganze Weile brach, weil ich einfach nicht dazu gekommen war. Ein manuelles Umgraben würde bei der Größe wahrscheinlich mehrere Tage dauern. Innerhalb von kürzester Zeit nach dem Auspacken und Zusammenschrauben hatten wir 2 Reihen fertig. Geht wunderbar auf diesem Unkrautparadies. Laut meinem Mann hätten wir dafür bestimmt 2 Stunden harter körperlicher Arbeit gebraucht (Boden ziemlich fest). Ich werde darauf noch großflächig Lamapellets kippen und das mit der Fräse dann nochmals schön eingraben. Also anstatt mit den Lamadung auf den Misthaufen geht es mit der Schubkarre gleich hierher.
Ich hatte daran gedacht, dieses Jahr ein paar Sonnenblumen, ein paar Kartoffeln und hauptsächlich Kürbis zu pflanzen. Zu mehr habe ich keine Zeit und es ist schon fast zu spät dafür. Einen etwas konkreteren Plan mache ich dann im Herbst/Winter für die nächste Saison.

Samstag, 5. Mai 2012

Injektionen

Ursprünglich wollte ich heute zur Show fahren. Wir sind aber daheim geblieben und haben stattdessen alle Tiere durchgeimpft: mit Selen und Bravoxin. Beim letzteren handelt es sich um eine Chlostridienimpfung (bspw. Tetanus). Lamas und Alpakas sind da relativ empfindlich. Und es wurden auch gleich noch alle Registraturchips gesetzt. Ging alles ziemlich gut und reibungslos ab. Die Tierärztin hat danach noch Rhababerkuchen bei uns gegessen. Die Rhababerstengel dazu haben wir netterweise von unseren Nachbarn bekommen. Sehr lecker und vielen Dank!

Und abends haben wir eines der Dunkelrestaurants in Berlin ausprobiert. Wer auf seinem Hof barrierefreie Angebote für sehgeschädigte Leute hat, sollte das unbedingt mal ausprobieren, um selbst ein Gefühl dafür zu bekommen.

Donnerstag, 3. Mai 2012

Heu gesichert

Heute das Heu für die nächsten Jahre gesichert. Vorläufig 30 Tonnen pro Jahr bestellt - notfalls kann ich auch noch mehr holen. Damit ist gutes Futter für meine Tiere erstmal keine Sorge mehr, die ich haben muß. Schön. Dieses Heu und das Futter von meinen eigenen Weiden/Mähweiden müßte für die gesamte Herde das ganze Jahr über reichen. Nur noch Mineralfutter dazu.

Montag, 30. April 2012

Hormone

Cecilia lies sich von Inti decken.
Die zweijährige, sehr deckungsfreudige Mokka hat sich in ihrem Bestreben, zum Hengst zu kommen, derartig in den Weidezaun eingewickelt, daß sie nicht mehr herauskam und ihn komplett von den Verankerungen riß und zerstörte. Mußte ihn mit einem Drahtschneider von ihr herunterschneiden. Sie ist mir ihrem Kopf durch und dann mit den Füßen hängengeblieben. Werde auf jeden Fall auf Stutenseite Elektrozaun zusätzlich ziehen müssen.

Freitag, 27. April 2012

Verschiedenes zum Monatsende

Wir haben hier in der Gegend nicht nur wilde Fasane, Fledermäuse, Greifvögel usw., sondern auch massenweise Eichelhäher. Heute habe ich in Königs Wusterhausen, als ich gerade vom Bahnhof zurückfuhr, direkt an der Straße mitten in der Stadt einen solchen Vogel gesehen. Er flog auf den Minigrasstreifen zwischen Straße und Bürgersteig, nahm sich einen Zweig und flog fast senkrecht wie ein Helikopter wieder hoch auf den Baum ...... Schon irgendwie komisch - in Berlin sieht man dafür Tauben und Spatzen, hier sind es Eichelhäher .....

Schon wieder Post vom Bundesstatistikamt. Scheint jedes Jahr zu kommen. Die angeblichen Stichproben scheinen immer mich zu treffen. Diesmal nennt es sich "Bodennutzungshaupterhebung 2012". Und auch hier wieder: ich bin auskunftspflichtig, aber muß das Porto aus eigener Tasche zahlen. Hmpf!

Emily wieder mit Inti de Oro gedeckt. Überlege jetzt, ob ich Hera zu Inti oder zu Ares stelle.

Dem kleinen schwarzen Apollo geht es gut. Er lag heute im Heu herum und sah mich neugierig an. Voher rannte er noch Kreise um seine Mutter herum. Die lies sich aber nicht wirklich zum Spielen auffordern.

Eingewöhnung der Huarizos - zumindest des ehemaligen Hengstes in die männliche Herde scheint kein Problem zu sein. Wir waren inzwischen auch schon mit ihnen wandern. Lilly, die Dame, kann das "An-einer-Leine-Hinterherlaufen" bisher eindeutig besser als Mowgli, das männliche Tier.

Domino bekommt immer noch täglich mehrmals Augensalbe. Inzwischen nimmt er es notgedrungen hin, weil er mitbekommen hat, daß er danach Leckerlis (lundi-Mineralfutter) bekommt - ein kluges Kerlchen .... Wenigstens etwas - der arme Kerl tut mir so leid.

Zu warm, das Wetter - wir brauchen erstmal Regen, bevor die Sonne scheinen kann ..........

Mittwoch, 25. April 2012

Apollo Zadik stellt sich vor

Zur Abwechslung konnte ich heute mal erfreuliche Bilder von meiner Kamera herunterladen.
Hiermit stelle ich vor:
Apollo Zadik, ein schwarzer kleiner wunderschöner Hengst.
Mutter: Aymara Zadik (schwarz)
Vater: Kafka (appaloosa) von Frankenlamas.

Die Herde war so neugierig und vor allem Hera so penetrant aufdringlich, daß ich Mutter und Sohn für ein paar Stunden allein gesperrt habe, damit sich die beiden aneinander gewöhnen konnten, der Kleine die richtige Milchbar fand und auch die Nachgeburt kam. Jetzt sind alle wieder vereint und der Lama-Kindergarten kann sich neu sortieren.

Polizeiberichte

Habe von meinem Steuerberater erfahren, daß der Angriff der Hunde auf Domino in der Zeitung stand. War sehr verblüfft, als ich danach gefragt wurde und mir daraufhin die Mediennachricht übermittelt wurde. Ich hatte nichts gesagt ........

Der langsame Weg der potentiellen Genesung

Die letzten Tage waren viel mit der Behandlung von Domino angefüllt. Mehrmals täglich Augensalbe, Spritzen, etc. Letzten Dienstag war der schlimmste Tag: ich habe ihm stundenlang eingeweichte Heucobs, Mineralfutter und Wasser per Hand ins Maul eingeflöst. Er wollte essen, hatte aber nicht die Kraft dazu. Und sichtlich Schmerzen - die Mittel, die angeblich 48 Stunden halten sollten, wirkten ganz sicher nicht mehr. Er lag einfach nur da und konnte nicht mehr.
Am Mittwoch alternierte ich: teilweise wieder manuelle Fütterung und teilweise konnte er es aus einer schmalen Schüssel nehmen. Bei Trinken hielt ich ihm immer noch den Kopf. Aus der Wunde am inneren Oberschenkel tropfte auch wieder Blut.
Habe noch nie ein Lama oder Alpaka vor Schmerzen ächzen hören - diesen Laut von Domino werde ich nie vergessen. Er ist mir wie ein Pfeil ins Mark gedrungen.
Heute, mehr als eine Woche später, wurden Fäden gezogen und das Auge auch wieder geöffnet. Wir haben Hoffnung, daß der Nerv im Gesicht sich hoffentlich wieder in den nächsten 6-12 Monaten regeneriert - aber Prognosen machen die Ärzte nicht. Das Auge ist immer noch unsere größte Sorge. Also mehrmals täglich mit Augensalbe behandeln - armer Domino! Das wird noch 4 Wochen so weitergehen.

Montag, 16. April 2012

Dominos Zustand

Erstmal möchte ich mich bei allen ganz herzlich bedanken, die mir Trost und Aufmunterung geschrieben haben und mir auch telefonisch Mut machten. Vielen lieben Dank - das hat mir sehr dabei geholfen, weiterhin zu hoffen.

Wir waren heute wieder in der Tierklinik. Habe Sultan als moralische Unterstützung und Ruhepol für seinen Bruder mitgenommen. Domino hat heute ein starkes Schmerzmittel bekommen. Er scheint aber vor lauter Schmerzen immer noch benebelt zu sein. Da er kaum ißt (aber zum Glück habe ich ihn trinken sehen), befürchten wir Probleme mit dem Magen. Lamas und Alpakas bekommen bei Dauerstreß häufig Magengeschwüre. Jetzt noch die minimierte Nahrungsaufnahme und ich befürchte Schlimmes. Daher wird er jetzt auch noch zweimal täglich mit einem Betahemmer injiziert.
Er ist natürlich seit Sonntag mit Antibiotika vollgepumpt. Und das wird am Mittwoch auch nochmals verabreicht.
Atmen: ja, es geht - durch das linke Nasenloch. Das rechte wurde von einem Fangzahn aufgerissen, ist unglaublich geschwollen, ..... Aber zumindest kann er durch die Nase atmen und wir brauchen ein Ersticken nicht zu befürchten.
Zusätzlich zu dem Problem des Atmens hat sich jetzt das leider erwartete Problem mit dem Auge eingestellt: durch die Lidverletzung und die Nervschädigung kann er es nicht richtig schließen. Er zwinkert nicht - was ein Austrocknen der Hornhaut bewirkt. Daher wurde ihm heute das rechte Auge halb zugenäht und ich muß jetzt viermal täglich zwei verschiedene Augensalben geben.
Die Drainage im Gesicht läßt Blut und Wundsekret ablaufen, die meisten Bisswunden bluten nicht mehr. Er taumelt bei den kurzen Laufstücken und mir blutet das Herz.
Jetzt müssen wir hoffen, daß sich nichts entzündet und nicht noch mehr Schwierigkeiten hinzukommen. Er hat eine Vit. B-Spritze bekommen - vorläufig einmalig. Vit B hilft bei der Nervenregeneration. Soll eigentlich täglich gespritzt werden. Problem: sehr, sehr schmerzhaft. Brennt viel stärker und vor allem länger als Ivomec. Da er aber leicht sediert war und Schmerzmittel intus hatte, habe ich dafür gestimmt. Atmen und Blinken ein Leben lang ist sehr wichtig .......... Vit B werde ich später, wenn es wieder geht, dann oral geben.

Sonntag, 15. April 2012

Domino schwer verletzt

Heute auf einer Wanderung wurden meine Tiere von zwei Huskies, die sich losgerissen hatten, angegriffen. Domino ist schwer verletzt und ich bin mit ihm in die Klauentierklinik nach Berlin gefahren. Der Tierarzt in der Klinik war auch entsetzt - je mehr wir wegschoren, desto mehr Bisswunden kamen zum Vorschein. Nerv im Gesicht kaputt, das Gesicht voller Bisswunden, die auch noch auf dem Rest des Körpers zu finden sind. Auge ist auch in Mitleidenschaft gezogen und eine Nüster durchbissen und angeschwollen. Er kann noch durch das linke Nasenloch atmen (was ihn rettete) - Lamas und Alpakas können nämlich nicht sehr lange durch den Mund Luft holen - sie ersticken sonst.
Sultan hat auch etwas abbekommen. So, wie wir das jetzt zusammengepuzzelt haben, scheint er seinem Bruder das Leben gerettet zu haben, indem er absichtlich die Aufmerksamkeit der Hunde auf sich zog und mit ihnen im Schlepptau einen Kilometer nach Hause rannte, wo mein Mann ihn vor zumindest einem der Hunde rettete. Und dann schnell hinter den Zaun brachte, während der andere vor ihm flüchtete. Die anderen Lamas scheinen ok zu sein. Die Hunde stürzten sich auf die kleinen Tiere - die Alpakas.
Sehr besorgt, werde wahrscheinlich eine Weile nicht schreiben. Domino fällt für die nächsten Monate definitiv erstmal aus - er braucht Ruhe, Erholung, usw. Armer kleiner Kerl - hoffentlich kommt er durch.
Vielen Dank an meine Gäste heute auf der Tour, die sich so großartig verhalten haben.

Donnerstag, 12. April 2012

Blumenpflanzzeit

Beim Einkaufen bin ich heute über einen Stand mit Blumenzwiebeln "gestolpert". Und ich muß ja ehrlich gestehen, daß ich solche Stände liebe. Warum? Weil sie voller Hoffnung sind - Hoffnung, daß der eigene Garten dann genauso aussieht, wie die Bilder, die die oft unansehnlichen Blumenzwiebeln schmücken. Es ist relativ selten der Fall, aber ich versuche es ab und zu immer mal wieder. Das Gute an den Ständen ist die persönliche Betreuung.
So auch heute. Inzwischen habe ich gelernt und kann meine Wünsche sofort herbeten: winterhart, nicht zu viel Wasser (also das Gießen auch bei heißem Wetter auch mal vergessen), sonniger Standort für den Vorgarten, nicht zu große Pflanzen. Das engte dann die Auswahl auch stark ein, ließ aber noch Blümchen offen. Ich bekam dann einen Beutel ausgehändigt mit Weißer Kaiserkrone, Japanischer Wunderblume und Blühendem Farn. Zusammen mit dem vorher gekauften Tränenden Herz und einer - leider einjährigen - Passionsblume pflanzte ich am Nachmittag auch gleich alles in den Vorgarten. Jetzt bin ich gespannt, wie sich alles entwickelt. Bei der Jap. Wunderblume habe ich weiß, rot und gelb geholt. Im ersten Jahr sollen die Farben rein bleiben und sich danach vermischen und bunte Pflanzen produzieren. Darauf freue ich mich schon - und das hat auch mein Interesse erregt. Wir werden sehen: Geduld ist hier gefragt.
Das Tränende Herz ist eine nostalgische Erinnerung an meine Kindheit und die Passionsblume hat in unserem Kübel hier 2010 derart geblüht, daß ich dies unbedingt wiederholen möchte.

Dienstag, 10. April 2012

Verband ab

Da ich gefragt wurde, wie so ein Hörsaal in der Tierklinik aussieht, habe ich ein paar Bilder gemacht. Oben Baldur mit einer Tierärztin (nicht im Dienst). Unten meine kleine Tochter, die den Hörsaal eher lustig fand und der es dort auch ganz gut ging. Habe sie später allerdings wieder ins Auto gepackt.
In der Tierklinik waren es diesmal andere Ärzte, da die Doktorantin von letzter Woche im Urlaub ist. Es wurde mir dann - über Umwege und eine Freundin, die hier studiert hat - mitgeteilt, daß sie normalerweise dort - wenn überhaupt - Lamas von Zirkussen o.ä. haben und diese meist sehr vernachlässigt und vor allem nicht sehr freundlich Menschen gegenüber sind. Ich hatte mich schon gewundert, daß ich heute zuerst einmal nach der Halfterführigkeit gefragt wurde (was mich ziemlich verblüffte) und sich dann die Leute so "fluchtfertig" hielten. Nach der Erklärung war natürlich alles klar. Baldur hat sie auf jeden Fall sehr beeindruckt, wie ich erfuhr, und ich habe einige Komplimente nicht nur für sein Aussehen, sondern auch für sein Verhalten bekommen. Er hat natürlich keinen angespuckt oder getreten. Und er brauchte heute auch keine Sedierung zu bekommen.
Der Verband von Baldurs Bein abgenommen, während er (fast) mustergültig dastand und nach einer Untersuchung auch nicht wieder angelegt. Die Fleischwunde ist sehr schön verheilt. In der Klinik humpelte er auch kaum noch - allerdings daheim wieder. Aber es wird hoffentlich bald besser.
Jetzt muß ich noch zweimal täglich desinfizieren (mit Blauspray) und dann hoffe ich, daß er nach Ruhe und wenig bis keiner Anstrengung in ein oder zwei Monaten wieder voll einsatzfähig ist. Vielleicht kommt er in ca. 4 Wochen wieder auf kleine Touren mit - allerdings vorläufig noch ohne Last. Die bekommt jetzt wieder Bino aufgebürdet. Wird sowieso Zeit, daß er mal wieder ein wenig mehr trägt.

Samstag, 7. April 2012

Showanmeldung

Lange habe ich überlegt, mich dann aber doch dafür entschieden. Ich werde am 5.5.12 in Gallinchen ein paar Tiere zur Show mitnehmen und daran teilnehmen, anstatt einfach wieder als Zuschauer zu kommen. Habe gestern kurz vor Meldeschluß, eine Stunde vor Mitternacht noch die Anmeldungen losgeschickt. Hat mich ein wenig Überwindung gekostet, weil beim letzten Mal 2010 im Norden in der Lüneburger Heide so ein Durcheinander in der Klasseneinteilung war. Damals wurden die Regeln kurz vorher geändert und meine Tiere in die falschen Ringe geschickt. 6 Monate später wurden meine Tiere, die einige vordere Plätze erarbeitet hatten, dann einfach ohne Kommentar oder Benachrichtigung disqualifiziert, was ich nur zufällig nach einem Blick auf die entsprechenden Listen festgestellt habe. (Die Schleifen und Urkunden habe ich natürlich noch.)
Mal sehen, wie es dieses Jahr wird - habe irgendwie Bedenken - wir werden sehen. Es wird ein Versuch sein - wenn die Zweifel, die ich habe, bestätigt werden, nehme ich an keiner Show dieser Organisation mehr teil. Was schade ist - in der USA fand ich Lamashows immer sehr schön und sie haben mir auch Spaß gemacht.
Dieses Jahr habe ich meine Jungtiere und auch die Tiere vom letzten Jahr noch gar nicht auf Show trainiert. Dazu habe ich auch nicht wirklich Zeit - ich werde mich eine Woche vor der Show mal damit beschäftigen und sehen, wie fix die Tierchen lernen.
Außerdem hoffe ich, daß noch mehr Lamas als letztes Jahr dabeisind.

Donnerstag, 5. April 2012

Wunde verheilt

Heute wieder ein Besuch in der Tierklinik mit Baldur. Es wurde der Verband gewechselt und neues Gel aufgetragen. Die Wunde verheilt sehr gut. Es sah so aus, als ob selbst die Tierärzte in der Klinik von der Geschwindigkeit überrascht waren. Sieht auf jeden Fall wesentlich besser aus. Bin sehr erleichtert.
Daheim sitzt Baldur viel, humpelt durch die Gegend und wehrt jeden Spielversuch mit zurückgelegten Ohren ab. Die anderen männlichen Tiere merken wohl, daß er Ruhe braucht - sie halten Abstand, aber bleiben doch besorgt in der Nähe - quasi, falls er Unterstützung braucht.

Montag, 2. April 2012

Baldur verletzt

Baldur, mein geliebter brauner Lamawallach, Typ medium/silky, ist verletzt. Ein spielerischer Kampf mit seinem Halbbruder führte zu einer tieferen Bißwunde an seinem vorderen Bein - direkt am Gelenk. Nach ein paar Tagen Humpeln und täglichem Spülen + Desinfektion nach der Anweisung der Tierärztin war ich mit meiner Geduld am Ende. Der arme Kerl tat mir furchtbar leid und meiner Ansicht nach schloß sich die Wunde nicht und es wurde nur noch schlimmer. Kurzentschlossen rief ich die Klauentierklinik der FU Berlin an, packte Baldur in den Hänger und fuhr mit ihm nach Zehlendorf hinein.
In der Klinik - in einem Hörsaal für die Veterinärstudenten (und natürlich entsprechenden Zuschauern) wurde er geröngt. Zum Glück bin ich noch rechtzeitig hergekommen. Das Gelenk ist in Ordnung und wurde noch nicht angegriffen. Eine leichte Sedation half ihm beim Hinsetzen und nahm ihm kurzzeitig die Schmerzen. Die Wunde wurde gründlichst ausgespült, mit einem scharfem Löffel (so heißt das medizinische Gerät) das nekrophile Gewebe ausgekratzt, wieder gespült und dann schön mit einem desinfizierenden und wundheilenden Gel eingepackt und verbunden.
Danach habe ich ihn wieder nach Hause gefahren. Am Donnerstag bringe ich ihn wieder in die Tierklinik.

Mittwoch, 28. März 2012

1. Fohlen 2012 ist da

Vor 2 Tagen schrieb ich einen Eintrag, der mich auf das Warten von Emilys Fohlen einstellte. Meine Prognose den Geburtstermin betreffend war korrekt: heute mittag erblickte der kleine rote (rotbraun) Hengst mit dem graune Kopf und dem dunklen Gesicht den ersten Sonnenschein seines Lebens. Natürlich hatte ich den Fotoapparat vergessen. Und als ich ihn dann holte, waren die Batterien nach nur wenigen Bildern leer.
Aber dem Kleinen geht es gut. Er trank, während ich ihn beobachtete und alsbald hatte der Rest der Herde den Neuankömmling auch bemerkt und während der Kleine noch wacklig umherschwankte, kamen die Stuten und Fohlen und begrüßten ihn überschwenglich. Inti, der stolze Papa mußte sich alles aus der Ferne ansehen, da Emily sich für die Geburt den entlegendsten Winkel der mehrere Hektar großen Weide ausgesucht hatte. Stolz stand sie da .....
Das erste Fohlen 2012 ist da und sieht auch gesund aus. Die nächsten erwarte ich so ca. im Mai.

Montag, 26. März 2012

Das Warten beginnt

Alljährlich warten die Züchter auf den Nachwuchs. Lamas tragen zwischen durchschnittlich 11.5 und 12.5 Monaten. Guanakostuten, die wilden Vorfahren der Lamas, sind nur 11 Monate schwanger.
Bei den meisten meiner Stuten weiß ich, in welcher Woche das Fohlen ungefähr kommt. Anders ist es bei noch jungen Stuten oder "neuen" Tieren. Emily wurde erfolgreich letztes Jahr am 23.4.2011 von Inti de Oro, meinem älteren Herdhengst, gedeckt. Normalerweise würde ich frühestens ab 10.4. mit dem "Warten auf Nachwuchs" anfangen. Vor 3 Tagen jedoch bemerkte ich bei Emily geschwollene Zitzen. Gestern abend war die Vulva stark vergrößert und seit ca. einer Woche benimmt sie sich extrem zickig gegenüber anderen Lamas. Heute suchte sie eindeutig die Nähe des Hengstes, der auf der anderen Zaunseite stand, während sich der Rest der Stutenherde 200 m entfernt auf der anderen Weideseite befand. Die beiden Elterntiere standen ruhig nebeneinander. Vielleicht ein Überbleibsel der wilden Zeiten? Die schwangere Stute sucht den Beschützer der Herde auf, weil sie bald dessen Schutz gegenüber möglichen Angreifern braucht? Natürliche Feinde in der Heimat sind Pumas.
Ich saß mittlerweile auf einer Bank 10 m entfernt, trank Tee, genoß die Frühlingssonne, beobachtete die Lamas und paßte auf, daß mein Baby beim Turnen nicht von der Bank fiel. Das Leben ist wundervoll.
Und ich beschloß, daß das Warten auf Emilys Fohlen schon verfrüht begann. Wie das aussieht? Man geht doppelt so häufig auf die Weide und nimmt den Fotoapparat mit, nur um dann festzustellen, daß man durch ein Telefonat oder Besuch die tatsächliche Geburt meist um eine Stunde verpaßt. Oder den Fotoapparat das eine Mal dann doch im Haus vergessen hat. Oder daß die webcams irgendwo einen Wackelkontakt haben und man keine Zeit hat, diesen zu suchen. Wäre Emily eine von meinen älteren Stuten, wo ich die Zeichen genau deuten kann, würde ich sagen, daß die Geburt innerhalb der nächsten 2-3 Tage ansteht. So aber kann mich die Stute auch locker noch 2 oder 3 Wochen foppen. Oder auch länger. Wir werden sehen. Auf jeden Fall bin ich schon gespannt. Emily ist ein robustes Ccara-Lama, nicht übermäßig groß im Vergleich zu meinen anderen Tieren, hat aber einen wundervoll korrekten Körperbau mit einer interessanten roten und grauen Farbe, gemischt mit weiß. Sie hat Double-Coat mit einem unglaublich weichen und feinen Untervlies, von wasserabweisenden Grannenhaaren überdeckt. Von allen meinen Tieren sieht sie den wilden Vorfahren noch am ähnlichsten. Ihr voriges Fohlen Eldor Zadik stammt nicht von einem meiner Hengste, hat sich aber zu einem goldigen, sehr intelligenten Burschen entwickelt ....

Montag, 19. März 2012

Darwin und Caruso auf Tour

Gestern war die letzte Glühweinwanderung für diese Saison. Fast schon etwas warm dafür. Darwin und Caruso, die beiden männlichen Fohlen vom letzten Jahr, waren gestern auch dabei, um sich von den erwachsenen Tieren abzugucken, wie man richtig in einer Gruppe laufen soll. Haben ihre Sache gut gemacht.

In 2 Wochen geht es wieder weiter: Frühlingswanderungen, Schnuppertouren, Halb- und Ganztagestouren. Einige Termine stehen schon im Netz auf der Homepage. Die Seite mit den angebotenen Patenschaften ist auch fast fertig - es dauert nicht mehr lange.
Ostertouren stehen fest und so langsam werden auch die Tage im Juni schon gebucht.

Vorschau auf Ende März:
am 31.3. finden Sie uns beim Frühlingsfest im Kiez Am Hölzernen See
am 1.4. sind wir beim Fühlingsfest in Prieros dabei

Und hier noch eine Nachricht für alle Lama- und Alpakaleute in der Nähe von Berlin oder Leipzig: am 14.4. findet die 3. FHAC bei Rabenstein statt. Wir haben viel verlegt und können daher dieses Jahr wieder dabeisein. Wir sind die mit den "Quotenlamas". Es ist ein netter Spaziergang und einer netter Austausch. Rabenstein liegt inmitten des diesjährigen Gebietes des 112. Deutschen Wandertages im Hohen Fläming.

Samstag, 17. März 2012

Zertifizierter Natur-, Kultur- und Landschaftsführer

Heute war es soweit: die Überreichung der Zertifikate von ANU und BANU: 2 "Urkunden" für den erfolgreichen Ausbildungsabschluß zum deutschlandweit anerkannten Natur-, Kultur- und Landschaftsführer.


Dienstag, 13. März 2012

2 Huarizos - neue Bewohner auf dem Lamahof

oder
Beworbene Nothilfe versagt auf voller Linie

In den letzten Ausgaben einschlägiger deutscher Zeitschriften mit dem Thema Lama und/oder Alpaka wurde fleißig für eine "Nothilfe" geworben. Eine gute Idee, aber: sie erwies sich als Schall und Rauch, als tatsächlich der 1. Nothilfefall auftrat. Das ganze System brach in sich zusammen und während die Verantwortlichen noch diskutierten und sich gegenseitig herausredeten (und die Schuldzuweisung natürlich gaaanz weit von sich schoben, auf andere mit Fingern zeigten und entsprechende Einträge zur Kontaktherstellung in einem Forum schlichtweg löschten), mußte wieder ein Privatmensch herhalten. Daher stehen jetzt zwei Huarizos (Mischung Lama/Alpaka) bei mir herum. Die Tiere waren in einem vernachlässigten Zustand. Dies war der früheren Besitzerin wohl nicht klar, die meinte, mit einer Schur wäre alles ok. Wir haben den Hengst kastriert und auch gleich eine Schur verpaßt. Jetzt sehen er und seine Halbschwester zwar ziemlich gerupft aus, aber sind um mehrere Kilogramm leichter. Trotz ständigen Scherenschleifens haben 3 Scheren die ganze Faser nur mit Mühe und Not geschafft. Eine ordentliche Schur bekommen sie, wenn es wärmer wird - im Mai oder so. Dann werden sie einige Monate später kuschlig wie Teddys mit ordentlichem Schnitt aussehen. Ansonsten finde ich die Tiere eigentlich sehr süß. Die Mischung von Lama und Alpaka ist witzig. Das männliche Tier zeigt überhaupt kein Hengstgebahren und wird dadurch hoffentlich wohl kein Problem in meiner männlichen Herde haben. Die großen Wallache von mir nehmen ihn irgendwie nicht für voll. Derzeitig ist er noch sehr vorsichtig, läuft mir aber entgegen, wenn ich komme und ihn locke. Die Stute sieht elfenhaft zart aus und äugt inzwischen neugierig in den Nachbarstall, wenn ich dort arbeite.
Zur "Nothilfe" habe ich jetzt auch mehr Informationen: offensichtlich geht es nicht darum, notleidende Tiere zu retten, sondern den Menschen der Tiere zu helfen. Zumindest deutet alles darauf hin, wenn man sich die Aussagen der 2 Verantwortlichen mal anhört/durchliest. Finde es schon ganz schön herzlos, was so von dieser Seite alles kommt. Und da sie die Nase hoch in die Luft tragen und tatkräftige Unterstützer links und rechts beleidigen, ist diese spezielle Umsetzung der eigentlich guten Idee zumindest für mich und noch einige andere (vielen Dank für die aufmunternden und zustimmenden mails diesbezüglich!) gestorben. Also weiter wie bisher: Privatleute und Privathilfe.

Dienstag, 6. März 2012

Heulieferung

Mal wieder ein Bild - dieses Mal von der heutigen Heulieferung. Lamas sind absolut neugierig - etwas Neues auf der Weide muß sofort untersucht und umringt werden.

Montag, 5. März 2012

Fehlender Chip

So etwas Dummes aber auch! Da habe ich wunderschöne, ganz großartige Bilder von meinen Tieren - vor allem den Jungtieren in der Sonne gemacht - und erst auf dem Spaziergang am Nachmittag festgestellt, daß der Mikrochip gar nicht in der Kamera war Nichts, aber auch gar nichts wurde gespeichert. Ärgerlich!!! Dabei waren alle heute so schön entspannt und haben fotogen ausgesehen.
Dafür mal eins von meinem Handy, welches ich heute nachmittag stattdessen eingesetzt habe. Das Bild ist im unteren Sutschketal - im Europäischen Schutzgebiet gleich in Laufnähe aufgenommen.
Morgen kommt neue Heulieferung: 5 Tonnen ...... Das wird dann hoffentlich wieder für 2-3 Monate reichen.