Wir können den Gutschein per Post schicken - meist gleich am nächsten Tag. Oder wir bieten Ihnen folgende Möglichkeit, damit der Gutschein auch wirklich pünktlich ankommt. Wir schicken Ihnen nach Nachweis der Überweisung (Screenshot reicht z.B.) bis 21 Uhr den Gutschein auch sofort am gleichen Abend - das geht auch noch am 23.12. oder am 24.12. früh bis ca. 13 Uhr zum Ausdrucken per e-mail. Rufen Sie uns an und fragen Sie - wir machen es möglich: ein einzigartiges, originelles und besonderes Geschenk, welches der Beschenkte sicher nicht doppelt bekommt!
Mittwoch, 15. Dezember 2010
Geschenkgutscheine
Wir können den Gutschein per Post schicken - meist gleich am nächsten Tag. Oder wir bieten Ihnen folgende Möglichkeit, damit der Gutschein auch wirklich pünktlich ankommt. Wir schicken Ihnen nach Nachweis der Überweisung (Screenshot reicht z.B.) bis 21 Uhr den Gutschein auch sofort am gleichen Abend - das geht auch noch am 23.12. oder am 24.12. früh bis ca. 13 Uhr zum Ausdrucken per e-mail. Rufen Sie uns an und fragen Sie - wir machen es möglich: ein einzigartiges, originelles und besonderes Geschenk, welches der Beschenkte sicher nicht doppelt bekommt!
Montag, 13. Dezember 2010
Zeitungsbericht
Wie wir Weihnachten verbringen? Wir sind uns - wie jedes Jahr seit einigen Jahren - immer noch nicht absolut einig. Wahrscheinlich aber mal wieder völlig heidnisch: wir zelebrieren die Wintersonnenwende in der Nacht vom 21. zum 22. Dezember dieses Jahr und fahren - völlig unheidnisch - für ein paar Tage ins Erzgebirge. Zum einen ist dort meine Familie, zum anderen darf ich auf keinen Fall den heimatlichen Chemnitzer Weihnachtsmarkt verpassen - DER "Geheimtipp". Wobei ja immer bekannter wird, daß dies einer der besten Märkte ist.
Für die Sonnenwende haben wir ein paar Schwedenfackeln gesägt ...... Wir hoffen, daß wir nächstes Jahr soweit sind, eine entsprechende größere Feier auszurichten und ein paar mehr Leute einzuladen.
Für die Tiere wird natürlich gesorgt werden.
Sonntag, 12. Dezember 2010
Weihnachtsmarkt und Internet
Habe vergessen zu erwähnen: wir befinden uns derzeitig (seit Freitag und noch einschließlich bis heute von 14 bis ca. 18 Uhr) auf dem Weihnachtsmarkt am Kirchplatz in Königs Wusterhausen, falls Sie uns besuchen wollen. Und ich habe eine neue kleine Seite in das Lamakunde-Lexikon auf meiner Internetseite eingefügt: Tränke und Wasserleitung.
Freitag, 10. Dezember 2010
Termine für Glühweinwanderung
p.s. Der Weihnachtsbaum vor dem Bahnhof in Königs Wusterhausen wird wohl dieses Jahr schief bleiben .....
Donnerstag, 9. Dezember 2010
Winter
Voller Ärger über meine eigene Ungeschicklichkeit schaffte ich es dann beim Rückwärtssetzen, den Landrover festzufahren. Und leider wußte ich nicht so genau, wo man den Allradantrieb einstellt. Bzw. - nach einer Weile Suchen fand ich den, aber ich sollte die Vorderräder feststellen. Nur wo??? *seufz*
Und dann hatte ich etwas, das man wohl "Glück im Unglück" nennt. Einmal pro Jahr (Anfang Dezember) mäht der Dahme-Wasserverband die Uferböschung ab. Um das auch auf meinem Land machen zu können, mußte aber erst mein Auto weg. Aus purem Zufall waren sie heute um die Uhrzeit vor Ort, als ich dort festhing und gerade überlegte, meinen Landnachbarn mitsamt Traktor um Hilfe zu bitten. Er zog mich dann heraus und ich konnte wieder wegfahren. Vielen Dank dafür!
Für die Leute, die englisch verstehen: anatomy-of-snowbirds
Als ich in den U.S.A. gewohnt habe, ging es mir ähnlich: im Winter war es so kalt, daß gelernt habe, sogar Bücher mit dicken, gefütterten Handschuhen zu lesen und die dünnen Seite umzublättern. Warum? Weil es einfach nur Wahnsinn war, etwas ohne Handschuhe zu unternehmen. Ganz so schlimm ist es hier ja nicht ....
Mittwoch, 8. Dezember 2010
Wintergedanken eines Lamas
Was denkt ein Lama oder Alpaka im Winter bezüglich seiner Verdauung?
"Oh, Schnee! Schön weiß! Mal vorsichtig die Schnute hinausstrecken. Brr - kalt. Schnell wieder ins Warme zurück. Aber eigentlich muß ich aufs Klo .... und zwar dringend. Und das Klo ist draußen. Vielleicht doch noch mal probieren? ... Nein, lieber doch nicht. Und Frauchen hat hier so schön mit Stroh eingestreut - das ist ganz wundervoll warm. Warum kann ich eigentlich nicht hier gehen? Vielleicht direkt vor die Tür? Dann ist es nicht so weit von draußen entfernt ....... Und Frauchen kommt ja sowieso jeden Tag vorbei und macht alles sauber. Morgen gibt es dann wieder frisches Stroh. Also kann ich ja ...... ", dachte das Lama, stellte sich innen vor den Eingang und entspannte sich.
Das nächste Lama ging zum Eingang: "Ich muß ganz dringend. Hmmm, hier riecht es so komisch .... oh, ist jetzt hier unser Kothaufen? Das ist aber bequem ....."
Lamafohlen: "Mutti hat ins Stroh gemacht. Sicher ist das richtig und das gelbe Zeug auf dem Grund bedeutet bestimmt, daß ich überall hinmachen darf ...."
Frauchen kam tatsächlich am nächsten Morgen und fluchte auf den Schnee und die Kälte, die zusätzliche Arbeit im Stall verursachten und mehrere Gänge mit der Schubkarre voller Mist und schmutziges Stroh bedeuteten. Warum sind die Tiere bei Kälte nur so faul und können nicht vor die Stalltür gehen? Sobald Stroh als wärmende Unterlage liegt, bedeutet dies nicht nur zusätzliche Bürstarbeit, sondern auch den Beginn des Hineinköteln der Tiere in den Unterstand.
Und das ist der Grund, warum alle Lama- und Alpakahalter im Winter den Kot nicht nur vom Platz räumen, sondern auch im Stall misten müssen - inkl. dem Abfahren von zusätzlichem verdreckten Stroh, welches ganz schnell die Schubkarren füllt und doppelt oder dreifach so viele Gänge wie sonst verursacht.
Donnerstag, 2. Dezember 2010
Schnee zuhauf
Dafür ist bei meiner Freundin in der Straße nicht geräumt worden und ich kam mit meinem Auto kaum durch. Versorge gerade zweimal täglich ihre Hunde und Katzen. Habe mir kurzerhand ihren Landrover ausgeliehen und bin damit besser auf den Staßen unterwegs als vorher. Und komme auch in ihre Straße hinein.
Jetzt muß noch der Unterstand bei der Stutenherde abgedichtet werden. Das habe ich vor Einbruch der Dunkelheit nicht mehr geschafft. Ohne Tageslicht will ich eigentlich nicht wirklich auf einer Leiter mit glatten Untergrund herumturnen. Und ich werde wahrscheinlich wieder Planen vor die Eingänge spannen - einige der Tiere frieren. Der kleine Eldor kuschelt sich ganz nah entweder an seine Mami Emily oder an Ayla an.
Ares im Gegenzug verbringt seine Zeit lieber im Schnee. Die weiße Decke auf seinem sonst braunen Vlies stört mich nicht sehr - daß er genau vor der Tür allerdings den Schnee anschmilzt und zu Eis verwandelt dagegen mehr.
Unser kleiner Kater erlebt gerade den ersten Schnee seines Lebens und ist ganz aufgeregt und begeistert. Er springt und spielt in der weißen Pracht und scheint die Kälte nicht zu spüren. Schön, daß er Spaß hat und herumtobt.
Freitag, 26. November 2010
Frohe Adventszeit und Glühweinwanderungen
Zeit: ca. 2-3 Stunden, 1. Termin: 1. Advent, Sonntag, 28.11.2010
Eine Wanderung, bei der die Lamas Glühwein, Tee (mit und ohne) Schuß und heißen Saft für die jüngeren Leute mit einem kleinen Snack für Sie durch die Gegend tragen. Wir wandern durch den Wald und am Wasser entlang und halten für eine Pause zur Stärkung. Alle Utensilien werden gestellt und die Touren sind auch für jeden zu schaffen. Sollte der See im Winter sicher zugefroren sein, können wir auch auf diesem Weg den See überqueren.
Termine an fast allen Adventswochenenden und auch an den Weihnachtsfeiertagen.
Preis: 25€ für ca. 2-3 Stunden inkl. 1x Getränk und Gebäck/Snack, 10€ Kinder 3-10 Jahre, Familien- und Gruppenrabatt möglich
SCHÖNE ADVENTZEIT MIT VIEL RUHE UND FREUDE IM HERZEN!
Donnerstag, 25. November 2010
Herde schon wieder draußen unterwegs
Ich mistete also fix aus und füllte die Heutröge. Die Tränke hatte auch wieder eine Eisschicht, funktionierte aber glücklichweise noch. Mal sehen, wie es morgen früh aussieht.
Und dann stiefelte ich los. Auf der anderen Seite des Weihers fand ich sie dann. Auf meinen Ruf hin folgte mir die Herde und trabte brav mit mir als Leittier und Wegweiser wieder auf ihre Weide zurück. Bin ich froh, daß ich sie im Sommer alle darauf trainiert hatte. Allerdings zählte ich dann mal durch - und stellte fest, daß 6 fehlten. 2 sah ich: Pacari und Eldor schauten in die andere Richtung. Ich vermutete die 4 Vermißten also dort und ging nochmals los. Bonnie zu finden und in Richtung ihres mit der Herde mitgelaufenen Fohlens zu scheuchen war kein Problem. Blieben noch Emily, Käte und Sisal. Keine Spur von ihnen ......
Ich rief noch ein paar Mal und hörte dann ein Geräusch auf der anderen Seite des dichtes (und hohen) Gebüsches, welches mir folgte. Von der Größe konnte es sich nur um meine Lamas handeln. Inzwischen dämmerte es bereits sehr stark und ich versuchte, die Tiere durch die Hecke zu lotsen. Problem: 2 Drähte, die dort gespannt waren und wo die Tiere sich partout weigerten hindurchzugehen. Ich versuchte, sie ca. 1 Stunde lang zu lotsen. Inzwischen war es natürlich komplett dunkel geworden. Fast waren sie schon halb durch, dann gingen sie wieder zurück. Ein paar Mal versuchte ich, Käte einzufangen. Aber sie hatte offenbar dazu auch keine Lust. Ich gab auf und rief meinen Mann an. Mit dem Hinweis - bzw. eigentlich der Bitte, daß er mir heute abend noch beim Lama einfangen helfen sollte, ging ich erstmal ins Haus und fütterte die Katzen. Ein wenig war ich wegen Eldor besorgt, aber die anderen Lamas hatten das kleine wimmernd-rufende Fohlen in die Mitte genommen, wo er eingekuschelt saß und mich mit großen Augen herzzerreißend ansah. Mir blutete das Herz und ich erklärte dem Kleinen, daß ich dafür sorgen würde, seine Mutter heute abend wieder zu ihm zu bringen. Und wenn es mich die halbe Nacht kosten sollte.
C. kam für seine Verhältnisse relativ zeitig nach Hause. Zu dem Zeitpunkt hatte sich Emily durch die Drähte gekämpft und saß auf der anderen Seite des Zaunes sichtlich unglücklich allein. Wir bugsierten sie durch den Hintereingang zum Rest der Herde und ihrem Fohlen. Käte war ein wenig schwieriger. Aber sie zu zweit bei Dunkelheit einzufangen, ging erstaunlich gut und sehr fix. Ich glaube, sie wollte auch nicht allein sein. Sie beschwerte sich ständig und schien erst vertrauensvoll dankbar zu sein, als sie merkte, daß ich sie und ihren Sohn auch tatsächlich in Richtung Herde führte. Die beiden durch den Draht zu kriegen, erforderte ein wenig Überzeugung, aber es half, daß die beiden besorgt nach Hause wollten. Sisal ist noch nicht trainiert und so konnten wir ihn nicht ans Halfter nehmen. Der Sohn hinter Mami herrennend, brachte ich Käte zurück. Netterweise hatte der Rest der Herde auch noch genügend Heu für die Nachzügler übriggelassen.
Leichteren Herzens ging es dann unter Einsammeln sämtlicher Leinen, Halfter und Taschenlampen wieder in die warme Stube. Krüger hat eine neue Teesorte herausgebracht: Chai Latte, Fresh India, Typ Ingwer-Zitronengras. Eine heiße Tasse davon dampft beim Schreiben neben mir.
Und die Landwirtschaftliche Berufsgenossenschaft hat mir wieder neue Papiere zum Ausfüllen geschickt. Ich glaube, ich muß Lamas und Alpakas unter "Wild, Strauße und sonstige Tiere" eintragen ... Sogar Schneckenzucht gibt es - aber keine Spalte für Neuweltkameliden? Obwohl sie seit 20.06.1996 als landwirtschaftliche Nutztiere gelten? Nach 14 Jahren wäre doch mal eine Überarbeitung des Formulars fällig, oder nicht? Ich beziehe mich jetzt auf das Formular für die Angaben zum Viehdurchschnittsbestand ... Naja, Papierkram eben.
Auf jeden Fall kann ich nicht klagen, daß Landwirtschaft langweilig wäre oder mir viel Zeit läßt. Jeden Tag kommen neue Überraschungen und Aufgaben dazu, die fix gelöst und abgearbeitet werden müssen. Das mit dem "von Früh bis Spät arbeiten" hat durchaus seine Berechtigung .......
p.s. Der Weihnachtsbaum vor dem Bahnhofsgebäude in Königs Wusterhausen ist immer noch schief!
Mittwoch, 24. November 2010
Schnee und Weihnachtsbaum
Montag, 22. November 2010
Herde ausgebrochen
Ein paar Anrufe später hatte ich meinen kranken Mann aus dem Bett geworfen (der Arme!) und er lockte die Herde gemäß meinen Anweisungen wieder in die mit Wildschutzgatter versehene - und dadurch eher ausbruchsichere - Weide zurück. Die Stuten wären zwar nicht weggerannt, aber ich kam nicht mehr vor der Dunkelheit zurück. Und im Wald nebenan gibt es Wildschweine. Außerdem regnet es wieder. War dann wieder beruhigt.
Dann wurde mir mitgeteilt, daß jemand das Zauntor mit dem elektrischen Zaun geöffnet hat. Ich verdächtige zwar jemand, weiß aber nicht, ob es stimmt. Aber ärgerlich wäre es schon ....
Donnerstag, 18. November 2010
Zaun ignoriert
Besonders beunruhigt war ich nicht, da die Straße auch noch weit entfernt ist. Da ich Sultan und Domino entsprechend trainiert hatte, war das Einfangen auch kein Problem. Ich rief und die Alpakas kamen angaloppiert - Dakota lief ihnen wie erwartet hinterher. Eine Sache von weniger als 5 Minuten und die Tiere waren wieder in ihrem entsprechenden Gehege.
Aber zumindest habe ich zwischendurch frische Luft schnappen können.
Mittwoch, 17. November 2010
Herzwärme
Und während ich hier schreibe, schnurrt der kleine Spotty-Nose neben mir und versucht ständig, seine Nase in meine Tasse Früchtetee hineinzustecken. Ich hatte ihn vor einigen Tagen mit einer toten Maus spielen sehen - wird sicher mal ein erfolgreicher Jäger werden. Die frischen Maulwurfhügel wurden aufgrund des Jagdinstinktes seiner Mutter schon tüchtig minimiert.
Samstag, 13. November 2010
Regen
Durch den anhaltenden Regen ist die Herde etwas naß. Die Tiere haben auch keine Lust mehr, ständig unter dem Dach zu hocken. Habe aber nachgesehen: die Grannenhaare meiner Classics schützen die Tiere und sie sind innen noch schön trocken und warm. Habe ein wenig Sorge um Eldor, den Jüngsten. Aber er scheint munter zu sein und auch nicht zu frieren. Die Kontrolle der Sohlen einiger Tiere ergab auch keine Probleme mit der Nässe. Bin also relativ ruhig.
Ansonsten fand gestern abend dann die jährliche Versammlung der Jagdgenossenschaft statt, zu der wir als Grundbesitzer im Außenbereich ebenfalls geladen wurden. Ich hatte ja schon in diesem Post hier erläutert, daß man als Landbesitzer gesetzlich zur Zwangsmitgliedschaft verpflichtet wird. Es war aber ein nettes Zusammentreffen. Wir wurden verpflegt (die Reh-Pilz-Suppe war sehr lecker) und unterhalten. Ein paar organisatorische Sachen waren auch dabei - hielten sich aber im Vergleich zu anderen Versammlungen sehr in Grenzen. Wie ich von einer Tischnachbarin erfuhr, geht es in anderen Gemeinden da wohl etwas rauher ab.
Ein Jäger erläuterte uns vor dem Essen mit Einsatz von Jagdhörnern, wie eine Gesellschaftsjagd abläuft und welche Signale was bedeuten. Ich fand diese Erklärung recht interessant. Aber aufgrund der zu dörflichen Struktur findet in unserer Gegend eher keine statt. Was ich nur begrüßen kann. Rotfarbene Lamas sehen von weitem wie große Rehe aus. Ich äußerte meine Befürchtungen diesbezüglich dem zuständigen Jäger, der mich aber beruhigte. Vor kurzem nämlich wurden im Norden von Berlin 2 Lamas von einem Jäger erschossen, der sie für Wild hielt.
Montag, 8. November 2010
Bentonit in der Auffahrt
Als ich heute am frühen Nachmittag vor unser Hoftor trat, kam ich gerade rechtzeitig, um eine große "Pfütze" Bentonit direkt in unserer Auffahrt zu sehen. Es blubberte auch noch fleißig Nachschlag - ca. 3 m von der Straße entfernt direkt auf unserem Grundstück. Ich war etwas irritiert.
Nach der Mitteilung wurden die Horizontalbohrarbeiten an der Straße unterbrochen. Meine Antwort nach der Entfernung der Sauerei wurde bejaht. Angeblich bohren sie nur ein ganz kleines Loch (die mit der Hand angezeigten Abmessungen zeugten von ca. 20x20 cm) und würde es abpumpen. Als ich vom Füttern wiederkam, fand ich ein metergroßes Loch vor, aus dem es immer noch hochsprudelte. Mir wurde versichert, daß das beräumt wird. Da sie Profis sind, nahm ich sie beim Wort und ging. Freunde kamen und nach einigen Stunden verabschiedete ich sie dann. Und stellte fest, daß ich mich mit einem großen Loch halbgefüllt mit Bentonit alleingelassen wiederfand. Ich hoffe, sie räumen das noch weg. Und noch mehr hoffe ich, daß unsere Abwasserleitung, die direkt dort darunter entlanggeht, nicht beschädigt wurde. Das akzeptiere ich nämlich nicht als Nebeneffekt von fremden Straßenarbeiten .........
p.s. Ein Glück, daß ich das Auto nicht in die Einfahrt gestellt hatte ...
links: Das entdeckte ich als kleine unwillkommene Überraschung
rechts: Abpumpen aus dem "kleinen" Loch
unten: So sah es abends nach Abzug aller Arbeiter aus.
Freitag, 5. November 2010
Pressebericht in der Bauernzeitung
Aber ich schweife vom Thema ab ... hier der Bericht, ich hoffe, ich darf das hier einstellen. Das copyright liegt natürlich vollständig beim Journalisten und der Bauernzeitung. Inwischen sind auch die Tierzahlen ein wenig verändert.
Für eine Vergrößerung bitte auf das Bild klicken, welches sich dann einem neuen Fenster oder Tab öffnet.
Mittwoch, 3. November 2010
Landwirtschaftskontrollen
Als Lama- und Alpakabesitzer ist man gesetzlich verpflichtet, ein Bestandsbuch zu führen: "Laut Viehverkehrsverordnung (VVVO) vom 18.April 2000 muß jeder Lama- und Alpakahalter (auch Hobbyhalter!) seine Tiere beim zuständigen Veterinäramt melden und ein Bestandsregister führen. Dies ist eine Pflicht und ergibt sich aus: § 24(l) „Halter von nicht in §24b Satz 1 genannten Klauentieren und Kameliden haben ihren Betrieb entsprechend §24b Satz 1 und 2 anzuzeigen und ein Bestandsregister nach §24c Abs. 1 Nr. 2 und Abs. 2 zu führen.“ [.../Zadik-Lamas/Lexikon_Gesetze.htm]
Zum Glück führe ich seit Jahren für jedes Tier einzeln die entsprechenden Unterlagen, wo alles eingetragen wird. Das wollte vor allem die Lebensmittelkontrolle wissen, weil Lamas (und Alpakas) per Gesetz nicht von der Schlachtung und evtl. Verwertung für den menschlichen Konsum ausgeschlossen sind. Meine Tiere werden übrigens nicht für die Fleischgewinnung gehalten oder hergegeben. Ich habe seit Jahren eine Erklärung dafür unterschrieben. Und die meisten meiner Tiere sind auch nicht dafür geeignet, da ich ihnen regelmäßige Chlostridienimpfungen verpasse (da ist z.B. auch Tetanus mit drin). Dies schließt sie zur Lebensmittelgewinnung für den menschlichen Verzehr aus.
Die Futtermittelkontrolle wollte die Rückführbarkeit meiner verfütterten Mittel kontrollieren - auch dies konnte man aus meinen Unterlagen erkennen. Sowohl Heu als auch Mineralfutter hatten einen nachverfolgbaren Ursprung und andere Sachen verfüttere ich nicht. Gleichzeitig wurde mir auch meine Registriernummer als Primärfutterhersteller (Heu) in die Hand gedrückt.
Warum sie da waren? Periodische Kontrollen: ich war per Zufallsprinzip ausgewählt worden. Und weil es für die Agrarsubvention notwendig ist.
Nun, meine Bücher und Unterlagen sind in Ordnung - ich werde in spätestens 3 Jahren wieder von ihnen hören, wenn kein Verstoß vorher gemeldet wird - was ich mir allerdings derzeitig nicht vorstellen kann.
Sonntag, 31. Oktober 2010
All Hallows Eve
Neujahrsbeginn
Totenfest / Allerheiligen
Abend des 31.Oktober und 1.November
Im heutigen Paganismus - hauptsächlich dem Neo-Paganismus - wird dieses Fest als einer der "Hohen Feiertage" bezeichnet. Im Gegensatz zu den größeren monotheistischen Religionen wird die Zeit beim Paganismus als Kreis und Wiederholung, mit Mond- und Sonnenphasen verstanden. Judentum, Christentum und Islam betrachten den Zeitablauf als linear mit der Erschaffung der Welt als Beginn und einem Ende (Christentum: Apokalypse und Jüngstes Gericht) in der Zukunft. Die Rituale der Naturreligionen zielen eher auf die Kontinuität der Zeitwiederholung bei Jahreszeiten und der Natur allgemein ab, um ein Überleben im Kreislauf zu sichern. Halloween hat seinen Namen von der alten keltischen Bezeichnung "All Hallows Eve". So wie im Jüdischen beginnt der Tag bei den Kelten nicht mit dem Sonnenaufgang (oder Mitternacht), sondern bei Sonnenuntergang des Vortages. Damit wird der Tatsache Rechnung getragen, daß das Leben mit Dunkelheit beginnt (im Bauch der Mutter). So wie die Tage mit der Nacht, beginnt auch das Jahr mit der dunklen Jahreszeit. Hauptsächlich hängt dies auch mit der landwirtschaftlichen Nutzzeit zusammen: die Landwirtschaft war vorbei, also das Jahr ebenfalls - ein neues Jahr begann. Dieses Fest kennzeichnet den Neujahrsbeginn der Kelten.
So wie z.B. das heidnische Fest zur Wintersonnenwende ("Jul") zum christlichen Weihnachten "umfunktioniert" wurde, ist dieses Fest im Mittelalter (von Papst Gregor III. im 9. Jh.) mit einem neuen Namen und neuen Traditionen ausgestattet worden, um die Missionierungen im damals immer noch hauptsächlich keltischen Europa voranzutreiben. Daher wurden im Zuge der Christianisierung Mitteleuropas alte "heidnische" Bräuche übernommen und mit christlichen Inhalten besetzt. Bei diesem Fest speziell hat die katholische Kirche versucht, die heidnischen Bräuche abzuschaffen. Gerade bei diesem Fest ist es jedoch kaum gelungen. Die Toten werden noch immer mit heidnischen Bräuchen geehrt. Im Christentum nennt man Samhain und All Hallows Eve nun "Allerheiligen". Der Abend vor Allerheiligen wird im Englischen als All hallows eve bezeichnet, das sich später zu Halloween entwickelte.
"... Viele Menschen regen sich auf, weil "Samhain" auf dem Weg über die britischen Inseln und Amerika nun als "Halloween" in seine alte Heimat zurückkehrt. Hier wird Traditionspflege unehrlich, denn Halloween ist älter und auch europäischer als jeglicher christliche Brauch! ..." [www.brosig.at/Traditionen.htm, 25.10.2005]
Allerheiligen, All Hallow's Eve, All Saint's Eve, Totesfest, Festival der Toten, Nacht der Vorfahren, Hallowmas, Samana, Samhuinn, Samonios
Ursprung
Man glaubt, in dieser Nacht seien sich die vier Welten besonders nahe und könnten leicht erreicht werden (auch an Beltane). Die Grenzen zwischen den Welten der Lebenden und Toten sind hauchdünn. Dadurch ist der Aberglaube im Volk vor den Geistern der Toten gewachsen. Es heißt, sie können nun die Barriere überwinden und zu den Lebenden kommen. Um sich zu verstecken und sich unkenntlich zu machen, verkleiden sich die Menschen nun mit Masken und Kostümen, damit sie von den Toten nicht wiedererkannt werden. Wenn man sich jedoch mit seinen verstorbenen Verwandten treffen möchte, sollte man ebenfalls bedenken, daß dies ein guter Zeitpunkt ist, die Geister willkommen zu heißen und sie einzuladen, mit ihren Verwandten zu feiern. Um ihnen den Weg zu leiten, stellte man Lichter in den Fenstern auf, welche heute zu leuchtenden Kürbisfratzen mutiert sind. Die Toten werden dadurch zusätzlich "besänftigt", indem man sie speist. (Der Totenkult in Südamerika ist ein besonderes Überbleibsel dieser Tradition). Am ersten November versammeln sich die Gläubigen auf den Friedhöfen und halten am Grabe ihrer Familienmitglieder ein großes Essen ab. Ich hatte so etwas mal in meiner Zeit in Ecuador miterlebt. Ein Familientreffen auf dem Friedhof, bei dem es auch recht fröhlich zugehen kann. Dies ist keine Zeit der Angst (wie es jetzt in US-Amerika gefeiert wird), sondern eine Zeit, tiefer zu verstehen, daß Leben und Tod Teile eines Ganzen sind.
Es gibt derartig viele veränderte Traditionen und Feierlichkeiten in der gesamten Welt, das hier nur einige ganz kurz wiedergegeben werden sollen. Im Internet lassen sich jdeoch jede Menge zusätzlicher Informationen finden.
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Symbole
| Farben | orange, schwarz |
| Götter | Sterbende Götter, Götter des Alters, Opfergötter, Todesgötter, Götter anderer Welten, Hekate, Morrigan, Osiris, Cernunnos |
| Incense | Apfel, Minze, Muskat, Salbei |
| Steine | Schwarze, Onyx, Obsidian, schwarze Steine: Jet |
| Speisen | Apfel, Kürbiskuchen, Haselnüsse, Kuchen für die Toten, Mais, Preiselbeerküchlein, Kuchen, Ale, Apfelwein (Cider/Cidre), Kräutertees |
| Blumen/Kräuter | Ahorn, Apfel,Arborvitae, Ginster , Mais, Tollkirsche, Erdrauch , Farne, Flachs, Hazelnuss, Heidekraut, Mandrake, Eiche, Patchouli, Kürbis, Salbei, Stroh, Rüben, Wermut |
| Symbole | Kessel, Jack-o-Lantern, Masken, Signalfeuer, Reisigbesen, Schwarze Katzen |
| engl. Keywords | Time of the Thin Veil, Communion with the Dead, The Ruling Time of the Crone Aspect, of the Goddess, First Celebration of Winter, Celtic New Year, Time for Both Beginnings and Endings |
Sonntag, 24. Oktober 2010
Geschwindigkeit von Lamas
Freitag, 22. Oktober 2010
Lächelnde Momente
Mittwoch, 20. Oktober 2010
Schloß Lübbenau
Wir bekamen danach noch eine Schloßführung mit einem kleinen Einblick in die Familiengeschichte vom Schloßherrn Guido Graf zu Lynar persönlich. Der Name Lynar ist mir früher schon untergekommen: ich bin, als ich noch in Berlin wohnte, regelmäßig über die Lynarstraße zur U-Bahn gelaufen.
Sie haben gerade den Marstall fertiggestellt und dort einige sehr schöne barrierefreie Zimmer gestaltet. Ist gemütlich. Gut fand ich auch die Aussage des Grafen: Unsere Angestellten sind dazu angehalten, den Gast wie einen König zu behandeln, wenn dieser sich auch königlich verhält. Sie müssen sich nicht alles gefallen lassen. Das ist etwas ungewöhnlich für ein 4-Sterne-Hotel. Ich persönlich fasse es unter gesunden Menschenverstand zusammen. Das Schloß ist jedenfalls nett und sie scheinen sich auch wirklich Mühe zu geben.
Der Schloßpark läd auch zum Spaziergang ein. Ich schaltete mein GPS nach der Führung ein und loggte noch 2 Geocaches im Park. Finde die Brücken über die kleinen Kanäle sehr anheimelnd.
Dienstag, 19. Oktober 2010
Steuererklärung: Jahresabschluß
Halterentfernung
Die beiden haben unsere Bemühungen belohnt und uns ruhig und vertrauensvoll angeblickt. Und sie sind auch, als wir sie in die Herde zurückpackten, nicht gleich weggerannt, sondern schwänzelten auch weiterhin um uns herum. War sehr beglückt darüber. Beide sehen ohne Halfter definitiv besser aus. Später am Tag sahen sie mich auch viel zufriedener an - oder war es Einbildung? Das kann natürlich auch sein - ist mir aber egal - ich rede es mir jedenfalls ein und freue mich darüber.
Sonntag, 17. Oktober 2010
4. Alpakashow Ost
Den Richter Matthew Lloyd fand ich sehr beeindruckend: kompetent und dabei sehr nett und gar nicht abgehoben. Er hat 1993 mit 5 Alpakas angefangen. Jetzt besitzt seine Familie 4500 Alpakas: 3500 in Australien und 1000 in England. Er hat weltweit Deckhengste und fährt aller zwei Monate nach Australien. Er, seine Frau und 5 Kinder leben ansonsten in England. Seine Frau hat am Wochenende in Belgien gerichtet (sie haben lt. seiner Aussage eine sehr gute Nanny) und das Ehepaar traf sich Sonntag abend dann in Berlin für eine kleine zweitägige Besichtigungstour. Habe ihnen eines unserer Lieblingsrestaurants empfohlen. Und bei der Übersetzung und der Kommentare zwischendurch konnte ich auch eine ganze Menge mehr über Alpakas und Alpakawolle aus erster Richterhand lernen.
Und wir haben eine kleine Führung in Connys Naturfasermühle am Freitag abend erhalten. Wirklich interessant und sehr aufwendig. Werde bei Gelegenheit wohl auch ein wenig Wolle von mir dort abgeben und zu Garn oder Filz verarbeiten lassen.
p.s. Nein, der Mann, der ab und zu mit mir und dem Richter sprach, war nicht ein Verwandter von "Alpacas of Wessex", der den Richter begleitete, sondern mein Ehemann, den ich diesmal auf Besichtigungstour mitgeschleppt habe. *lach* Nur, falls sich noch mehr wundern. ;)
Dienstag, 12. Oktober 2010
Herdenmanagement
Später dann haben Bino und Dakota mir 2 Wildgatter zerrissen, als sie sich geprügelt haben. Bino ist anscheinend als Erster durch den Absperrzaun durch. Ich habe die beiden dann in Nachbars Garten eingefangen. Vielen Dank, Herr und Frau K. und Entschuldigung. Beide waren verdreckt, bespuckt und Dakota zitterte. Habe beide wieder beruhigt. Dakota fiepte leise und wollte unbedingt in den kleinen Unterstand, den er mit den Alpakas zusammen bewohnt. Ich habe ihn gelassen. Er blutet nicht und scheint auch sonst physisch in Ordnung zu sein. Armer kleiner Kerl! Seine Wolle ist natürlich jetzt voll Blätter, Zweige, Gestrüpp, etc. Aber das ist ja nicht so schlimm. Wahrscheinlich werde ich innen jetzt auch noch elektrischen Zaun legen.
Und ich hatte heute morgens einen Anruf von einem Zoo, der eine Lamastute sucht. Die Nachfrage mußte ich leider ablehnen. Ja, ich habe einige Tiere zum Verkauf stehend, aber nicht an Zoos oder Zirkusse. Beim Letzteren ist es die Haltung. Bei Zoos ist es der geringe Platz, der den Tieren dort meist zur Verfügung steht. Ich möchte nicht, daß ein Tier, das eine relativ große Fläche gewöhnt ist, plötzlich später eingesperrt wird.
Montag, 11. Oktober 2010
Berliner Zeitung
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/.../2010/.../berlinplanerunterwegs/...
Donnerstag, 7. Oktober 2010
Kampagne Naturtourismus
Mittwoch, 6. Oktober 2010
Unterwegs mit Journalisten
Samstag, 2. Oktober 2010
Braune Wolle eilt über das Feld
Zum Glück war das Einfangen relativ leicht. Der junge Lamawallach hatte sich nämlich mit einem Satz über den elektrischen Zaun zu den Kühen verirrt, die ihn interessiert musterten. Dakota starrte zurück. Seine Leine hing um einen Baum gewickelt und so konnte mein Mann ihn leicht wieder greifen.
Natürlich hatte er sich bei seinem Privatausflug mit Kletten besudelt. Leicht frustriert stand ich vor dem mittel bewollten Lama mit der feinen Wolle. Und dann nahm ich das "Geheimmittel" aus den USA zur Hand (hier der Eintrag dazu). Und ich hatte ja geschrieben, daß ich über die Wirksamkeit berichten werde. Hiermit mein Report: es funktioniert! Ich kniete eine halbe Stunde lang an der Seite des Lamajünglings und zog vorsichtig die Kletten eine nach der anderen heraus. Wie konnten sie nur in dieser kurzen Zeit so tief in das Untervlies eindringen? Dakota stand mustergültig da und bewegte kaum einen Muskel. Er sah ein wenig zerknirscht aus - aber wahrscheinlich bildete ich mir das nur ein.
Freitag, 1. Oktober 2010
Schulung
Während ich bereits viele Aspekte dieses Kurse kannte, fand ich einige Sachen durchaus sehr interessant und neue Inhalte wurden mir auch vermittelt. Die Vernetzung der barrierefreien Angebote sind doch vielschichtiger als man allgemein vermutet. Wie einer unserer Dozenten so schön sagte: Wenn abends um 8 in Wien die Bahn nicht barrierefrei genug ist, liest er es um 6 Uhr früh am nächsten Morgen im Internet. Fand Herrn S. sehr informativ.
Die kleine Lektion im Rollstuhlfahren war auch lehrreich. Es ist schon ein Unterschied, ob man einfach nur im Rollstuhl vorwärts fährt oder ihn sicher durch die Straßen bewegt. Die meisten Kursinhalte bezüglich der Einrichtung von barrierefreien Unterkünften treffen für unseren Betrieb nicht zu, aber schärften doch den Blick für notwendige Kleinigkeiten in anderen Bereichen.
Kann diesen Kurs für Anbieter wirklich empfehlen. Man nimmt auf jeden Fall etwas für sich und seine Gäste mit.
p.s. Leider hatte ich mein GPS für Geocaching in den Pausen daheim vergessen. Ich wußte, da lag ein Regular direkt vor meiner Nase an der Schloßruine in Dahme/Mark - nur wo? Schade eigentlich.