Mittwoch, 15. Dezember 2010

Geschenkgutscheine

Der Countdown läuft - nur noch wenige Tage bis zur Geschenkeübergabe am Weihnachtsabend. Sie haben noch keine wirklich gute Idee? Wie wäre es mal mit etwas ganz Besonderem? Schenken Sie doch eine Lama- oder Alpakawanderung. Es gibt verschiedene Möglichkeiten - ganz auf Ihre Bedürfnisse bzw. die der Beschenkten ausgerichtet: Wanderungen für 2 Stunden, Saisonale Touren (z.B. Glühweinwanderung, Frühlingswanderung), eine Halbtagswanderung oder etwas völlig Individuelles. Was hätten Sie gern? Zusätzliche Informationen unter diesem Link hier. Der Gutschein ist ein Jahr lang gültig und problemlos übertragbar.
Wir können den Gutschein per Post schicken - meist gleich am nächsten Tag. Oder wir bieten Ihnen folgende Möglichkeit, damit der Gutschein auch wirklich pünktlich ankommt. Wir schicken Ihnen nach Nachweis der Überweisung (Screenshot reicht z.B.) bis 21 Uhr den Gutschein auch sofort am gleichen Abend - das geht auch noch am 23.12. oder am 24.12. früh bis ca. 13 Uhr zum Ausdrucken per e-mail. Rufen Sie uns an und fragen Sie - wir machen es möglich: ein einzigartiges, originelles und besonderes Geschenk, welches der Beschenkte sicher nicht doppelt bekommt!

Montag, 13. Dezember 2010

Zeitungsbericht

Der Zeitungsbericht für das vergangene Wochenende. Wir werden in den letzten beiden Absätzen erwähnt. http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11961195/62129/Mit-vielen-Aktionen-lockte-der-Markt-das-Publikum.html

Wie wir Weihnachten verbringen? Wir sind uns - wie jedes Jahr seit einigen Jahren - immer noch nicht absolut einig. Wahrscheinlich aber mal wieder völlig heidnisch: wir zelebrieren die Wintersonnenwende in der Nacht vom 21. zum 22. Dezember dieses Jahr und fahren - völlig unheidnisch - für ein paar Tage ins Erzgebirge. Zum einen ist dort meine Familie, zum anderen darf ich auf keinen Fall den heimatlichen Chemnitzer Weihnachtsmarkt verpassen - DER "Geheimtipp". Wobei ja immer bekannter wird, daß dies einer der besten Märkte ist.
Für die Sonnenwende haben wir ein paar Schwedenfackeln gesägt ...... Wir hoffen, daß wir nächstes Jahr soweit sind, eine entsprechende größere Feier auszurichten und ein paar mehr Leute einzuladen.
Für die Tiere wird natürlich gesorgt werden.

Sonntag, 12. Dezember 2010

Weihnachtsmarkt und Internet

Irgendwie habe ich gerade Schlafprobleme - was erklären würde, warum ich so müde bin. Aber dann eben ein ganz zeitiger Post. Spotty-Nose, unser Maikätzchen, ist auf jeden Fall ganz begeistert über meine morgendliche Teetrinkerei und schnurrt auf meinem Schoß als lebendiges Wärmekissen vor sich hin.
Habe vergessen zu erwähnen: wir befinden uns derzeitig (seit Freitag und noch einschließlich bis heute von 14 bis ca. 18 Uhr) auf dem Weihnachtsmarkt am Kirchplatz in Königs Wusterhausen, falls Sie uns besuchen wollen. Und ich habe eine neue kleine Seite in das Lamakunde-Lexikon auf meiner Internetseite eingefügt: Tränke und Wasserleitung.

Freitag, 10. Dezember 2010

Termine für Glühweinwanderung

Ich muß leider darauf hinweisen, daß die Glühweinwanderung am 19.12. ausgebucht ist. Es sind aber noch einige wenige Plätze für den 18.12., 11 Uhr und die beiden Weihnachtsfeiertage (25./26.12) jeweils 13 Uhr noch frei. Ebenso sind (noch) bei der Neujahrswanderung am 1.1.11 einige wenige Plätze zu vergeben. Bitte melden Sie sich rechtzeitig an, wenn Sie teilnehmen möchten. Wir gehen an allen Tagen nur einmal!

p.s. Der Weihnachtsbaum vor dem Bahnhof in Königs Wusterhausen wird wohl dieses Jahr schief bleiben .....

Donnerstag, 9. Dezember 2010

Winter

Hatte ziemlich Pech am Morgen. Kaum geschlafen, ging es - mit dem Landrover hinter auf die größere Weide, um die dortigen Lamas zu versorgen. Dort habe ich es geschafft, die Metallpumpe zu zerstören. Ich wußte gar nicht, daß man diese überhaupt kaputtmachen kann! Ich verbuche das mal unter Materialmüdigkeit. Irgendwo hatten wir aber noch eine zweite ....
Voller Ärger über meine eigene Ungeschicklichkeit schaffte ich es dann beim Rückwärtssetzen, den Landrover festzufahren. Und leider wußte ich nicht so genau, wo man den Allradantrieb einstellt. Bzw. - nach einer Weile Suchen fand ich den, aber ich sollte die Vorderräder feststellen. Nur wo??? *seufz*
Und dann hatte ich etwas, das man wohl "Glück im Unglück" nennt. Einmal pro Jahr (Anfang Dezember) mäht der Dahme-Wasserverband die Uferböschung ab. Um das auch auf meinem Land machen zu können, mußte aber erst mein Auto weg. Aus purem Zufall waren sie heute um die Uhrzeit vor Ort, als ich dort festhing und gerade überlegte, meinen Landnachbarn mitsamt Traktor um Hilfe zu bitten. Er zog mich dann heraus und ich konnte wieder wegfahren. Vielen Dank dafür!

Für die Leute, die englisch verstehen: anatomy-of-snowbirds
Als ich in den U.S.A. gewohnt habe, ging es mir ähnlich: im Winter war es so kalt, daß gelernt habe, sogar Bücher mit dicken, gefütterten Handschuhen zu lesen und die dünnen Seite umzublättern. Warum? Weil es einfach nur Wahnsinn war, etwas ohne Handschuhe zu unternehmen. Ganz so schlimm ist es hier ja nicht ....

Mittwoch, 8. Dezember 2010

Wintergedanken eines Lamas

Aus der Rubrik Lamageschichten etwas, das mir heute beim wiederholten Ausmisten eingefallen ist:

Was denkt ein Lama oder Alpaka im Winter bezüglich seiner Verdauung?
"Oh, Schnee! Schön weiß! Mal vorsichtig die Schnute hinausstrecken. Brr - kalt. Schnell wieder ins Warme zurück. Aber eigentlich muß ich aufs Klo .... und zwar dringend. Und das Klo ist draußen. Vielleicht doch noch mal probieren? ... Nein, lieber doch nicht. Und Frauchen hat hier so schön mit Stroh eingestreut - das ist ganz wundervoll warm. Warum kann ich eigentlich nicht hier gehen? Vielleicht direkt vor die Tür? Dann ist es nicht so weit von draußen entfernt ....... Und Frauchen kommt ja sowieso jeden Tag vorbei und macht alles sauber. Morgen gibt es dann wieder frisches Stroh. Also kann ich ja ...... ", dachte das Lama, stellte sich innen vor den Eingang und entspannte sich.
Das nächste Lama ging zum Eingang: "Ich muß ganz dringend. Hmmm, hier riecht es so komisch .... oh, ist jetzt hier unser Kothaufen? Das ist aber bequem ....."
Lamafohlen: "Mutti hat ins Stroh gemacht. Sicher ist das richtig und das gelbe Zeug auf dem Grund bedeutet bestimmt, daß ich überall hinmachen darf ...."
Frauchen kam tatsächlich am nächsten Morgen und fluchte auf den Schnee und die Kälte, die zusätzliche Arbeit im Stall verursachten und mehrere Gänge mit der Schubkarre voller Mist und schmutziges Stroh bedeuteten. Warum sind die Tiere bei Kälte nur so faul und können nicht vor die Stalltür gehen? Sobald Stroh als wärmende Unterlage liegt, bedeutet dies nicht nur zusätzliche Bürstarbeit, sondern auch den Beginn des Hineinköteln der Tiere in den Unterstand.
Und das ist der Grund, warum alle Lama- und Alpakahalter im Winter den Kot nicht nur vom Platz räumen, sondern auch im Stall misten müssen - inkl. dem Abfahren von zusätzlichem verdreckten Stroh, welches ganz schnell die Schubkarren füllt und doppelt oder dreifach so viele Gänge wie sonst verursacht.

Donnerstag, 2. Dezember 2010

Schnee zuhauf

Kurze Nachricht: heute knapp 4 Tonnen Heu für die nächsten Wochen geliefert bekommen. Dazu mußten 17 schwere Paletten nicht nur kurzfristig besorgt, sondern auch durch die Gegend geschleppt werden. Und dank des zentimeterhohen Schnees von letzter Nacht (15 cm auf dieser Weide) durfte ich gleich auch noch vorher 50 qm freischaufeln. Zumindest ist mir dabei warm geworden und als das Heu kam, lugte sogar die Sonne kurz mal heraus.
Dafür ist bei meiner Freundin in der Straße nicht geräumt worden und ich kam mit meinem Auto kaum durch. Versorge gerade zweimal täglich ihre Hunde und Katzen. Habe mir kurzerhand ihren Landrover ausgeliehen und bin damit besser auf den Staßen unterwegs als vorher. Und komme auch in ihre Straße hinein.

Jetzt muß noch der Unterstand bei der Stutenherde abgedichtet werden. Das habe ich vor Einbruch der Dunkelheit nicht mehr geschafft. Ohne Tageslicht will ich eigentlich nicht wirklich auf einer Leiter mit glatten Untergrund herumturnen. Und ich werde wahrscheinlich wieder Planen vor die Eingänge spannen - einige der Tiere frieren. Der kleine Eldor kuschelt sich ganz nah entweder an seine Mami Emily oder an Ayla an.
Ares im Gegenzug verbringt seine Zeit lieber im Schnee. Die weiße Decke auf seinem sonst braunen Vlies stört mich nicht sehr - daß er genau vor der Tür allerdings den Schnee anschmilzt und zu Eis verwandelt dagegen mehr.
Inti hatte vor ein paar Tagen ein paar Vergiftungserscheinungen, die aber glücklicherweise ausgestanden sind. Eigentlich sollte er es besser wissen, als den Geschmack eines für Lamas giftigen Rhododendrons zu kosten, nachdem er durch den Zaun gegangen ist. Ihm geht es wieder gut und er ist mit Billi in seinem Unterstand ganz zufrieden.

Unser kleiner Kater erlebt gerade den ersten Schnee seines Lebens und ist ganz aufgeregt und begeistert. Er springt und spielt in der weißen Pracht und scheint die Kälte nicht zu spüren. Schön, daß er Spaß hat und herumtobt.

Freitag, 26. November 2010

Frohe Adventszeit und Glühweinwanderungen

Pünktlich zur weißen Schneedecke heute morgen draußen, beginnt an diesem Wochenende die Adventszeit. Und mit dieser auch unsere jährlichen Glühweinwanderungen. Sollten Sie Interesse haben, rufen Sie doch einfach an. Noch sind Termine frei. Die Touren sind teilnehmerbegrenzt.

Glühweinwanderung zur Adventszeit und zu Weihnachten
Zeit: ca. 2-3 Stunden, 1. Termin: 1. Advent, Sonntag, 28.11.2010
Aufgrund der großen Nachfrage finden unsere Glühweintouren im Advent und im anschließenden Winter diese Saison natürlich auch wieder statt.
Eine Wanderung, bei der die Lamas Glühwein, Tee (mit und ohne) Schuß und heißen Saft für die jüngeren Leute mit einem kleinen Snack für Sie durch die Gegend tragen. Wir wandern durch den Wald und am Wasser entlang und halten für eine Pause zur Stärkung. Alle Utensilien werden gestellt und die Touren sind auch für jeden zu schaffen. Sollte der See im Winter sicher zugefroren sein, können wir auch auf diesem Weg den See überqueren.
Termine an fast allen Adventswochenenden und auch an den Weihnachtsfeiertagen.
Preis: 25€ für ca. 2-3 Stunden inkl. 1x Getränk und Gebäck/Snack, 10€ Kinder 3-10 Jahre, Familien- und Gruppenrabatt möglich
Bitte unbedingt vorher anrufen und buchen!

Ansonsten wünsche ich allen eine
SCHÖNE ADVENTZEIT MIT VIEL RUHE UND FREUDE IM HERZEN!

Donnerstag, 25. November 2010

Herde schon wieder draußen unterwegs

Ich fange an, elektrischen Zaun wirklich zu verabscheuen. War heute den halben Tag zu verschiedenen Terminen in Berlin unterwegs. Als ich noch vor Dunkelwerden nach Hause kam, um die Tiere auszumisten und zu füttern, fand ich nur Cassandra außerhalb der Umzäunung vor. Ihr Sohn war innen. Von den anderen Tiere waren konnte man nichts sehen. So besonders viel Sorgen machte ich mir nicht, da Cassandra relativ ruhig war.
Ich mistete also fix aus und füllte die Heutröge. Die Tränke hatte auch wieder eine Eisschicht, funktionierte aber glücklichweise noch. Mal sehen, wie es morgen früh aussieht.
Und dann stiefelte ich los. Auf der anderen Seite des Weihers fand ich sie dann. Auf meinen Ruf hin folgte mir die Herde und trabte brav mit mir als Leittier und Wegweiser wieder auf ihre Weide zurück. Bin ich froh, daß ich sie im Sommer alle darauf trainiert hatte. Allerdings zählte ich dann mal durch - und stellte fest, daß 6 fehlten. 2 sah ich: Pacari und Eldor schauten in die andere Richtung. Ich vermutete die 4 Vermißten also dort und ging nochmals los. Bonnie zu finden und in Richtung ihres mit der Herde mitgelaufenen Fohlens zu scheuchen war kein Problem. Blieben noch Emily, Käte und Sisal. Keine Spur von ihnen ......
Ich rief noch ein paar Mal und hörte dann ein Geräusch auf der anderen Seite des dichtes (und hohen) Gebüsches, welches mir folgte. Von der Größe konnte es sich nur um meine Lamas handeln. Inzwischen dämmerte es bereits sehr stark und ich versuchte, die Tiere durch die Hecke zu lotsen. Problem: 2 Drähte, die dort gespannt waren und wo die Tiere sich partout weigerten hindurchzugehen. Ich versuchte, sie ca. 1 Stunde lang zu lotsen. Inzwischen war es natürlich komplett dunkel geworden. Fast waren sie schon halb durch, dann gingen sie wieder zurück. Ein paar Mal versuchte ich, Käte einzufangen. Aber sie hatte offenbar dazu auch keine Lust. Ich gab auf und rief meinen Mann an. Mit dem Hinweis - bzw. eigentlich der Bitte, daß er mir heute abend noch beim Lama einfangen helfen sollte, ging ich erstmal ins Haus und fütterte die Katzen. Ein wenig war ich wegen Eldor besorgt, aber die anderen Lamas hatten das kleine wimmernd-rufende Fohlen in die Mitte genommen, wo er eingekuschelt saß und mich mit großen Augen herzzerreißend ansah. Mir blutete das Herz und ich erklärte dem Kleinen, daß ich dafür sorgen würde, seine Mutter heute abend wieder zu ihm zu bringen. Und wenn es mich die halbe Nacht kosten sollte.
C. kam für seine Verhältnisse relativ zeitig nach Hause. Zu dem Zeitpunkt hatte sich Emily durch die Drähte gekämpft und saß auf der anderen Seite des Zaunes sichtlich unglücklich allein. Wir bugsierten sie durch den Hintereingang zum Rest der Herde und ihrem Fohlen. Käte war ein wenig schwieriger. Aber sie zu zweit bei Dunkelheit einzufangen, ging erstaunlich gut und sehr fix. Ich glaube, sie wollte auch nicht allein sein. Sie beschwerte sich ständig und schien erst vertrauensvoll dankbar zu sein, als sie merkte, daß ich sie und ihren Sohn auch tatsächlich in Richtung Herde führte. Die beiden durch den Draht zu kriegen, erforderte ein wenig Überzeugung, aber es half, daß die beiden besorgt nach Hause wollten. Sisal ist noch nicht trainiert und so konnten wir ihn nicht ans Halfter nehmen. Der Sohn hinter Mami herrennend, brachte ich Käte zurück. Netterweise hatte der Rest der Herde auch noch genügend Heu für die Nachzügler übriggelassen.
Leichteren Herzens ging es dann unter Einsammeln sämtlicher Leinen, Halfter und Taschenlampen wieder in die warme Stube. Krüger hat eine neue Teesorte herausgebracht: Chai Latte, Fresh India, Typ Ingwer-Zitronengras. Eine heiße Tasse davon dampft beim Schreiben neben mir.
Und die Landwirtschaftliche Berufsgenossenschaft hat mir wieder neue Papiere zum Ausfüllen geschickt. Ich glaube, ich muß Lamas und Alpakas unter "Wild, Strauße und sonstige Tiere" eintragen ... Sogar Schneckenzucht gibt es - aber keine Spalte für Neuweltkameliden? Obwohl sie seit 20.06.1996 als landwirtschaftliche Nutztiere gelten? Nach 14 Jahren wäre doch mal eine Überarbeitung des Formulars fällig, oder nicht? Ich beziehe mich jetzt auf das Formular für die Angaben zum Viehdurchschnittsbestand ... Naja, Papierkram eben.
Auf jeden Fall kann ich nicht klagen, daß Landwirtschaft langweilig wäre oder mir viel Zeit läßt. Jeden Tag kommen neue Überraschungen und Aufgaben dazu, die fix gelöst und abgearbeitet werden müssen. Das mit dem "von Früh bis Spät arbeiten" hat durchaus seine Berechtigung .......
p.s. Der Weihnachtsbaum vor dem Bahnhofsgebäude in Königs Wusterhausen ist immer noch schief!

Mittwoch, 24. November 2010

Schnee und Weihnachtsbaum

Es schneit! Und pünktlich zum ersten Schnee hat Königs Wusterhausen heute 9:15 Uhr den Weihnachtsbaum für den Bahnhofsvorplatz geliefert bekommen. Ein Kran stand schon da, um die Tanne vom Wagen zu heben.
Nachtrag: die Tanne steht schief!!! Ich hoffe, das wird vor dem endgültigen Dekorieren noch korrigiert.

Montag, 22. November 2010

Herde ausgebrochen

Daß allein elektrischer Zaun hier nicht ausreicht, hat der heutige Tag mal wieder bewiesen. Kurz vor Dunkelheit bekam ich einen Anruf vom Nachbarn: die Stutenherde ist ausgebrochen und läuft beim Weiher herum. Zu der Zeit befand ich mich allerdings auf dem ServiceQ-Lehrgang in Bad Saarow - 30 km östlich. Hmpf.
Ein paar Anrufe später hatte ich meinen kranken Mann aus dem Bett geworfen (der Arme!) und er lockte die Herde gemäß meinen Anweisungen wieder in die mit Wildschutzgatter versehene - und dadurch eher ausbruchsichere - Weide zurück. Die Stuten wären zwar nicht weggerannt, aber ich kam nicht mehr vor der Dunkelheit zurück. Und im Wald nebenan gibt es Wildschweine. Außerdem regnet es wieder. War dann wieder beruhigt.
Dann wurde mir mitgeteilt, daß jemand das Zauntor mit dem elektrischen Zaun geöffnet hat. Ich verdächtige zwar jemand, weiß aber nicht, ob es stimmt. Aber ärgerlich wäre es schon ....

Donnerstag, 18. November 2010

Zaun ignoriert

Leider ist Landwirtschaft auch mit viel Papierkram belegt. Und so saß ich heute über Zahlen gebeugt, als ein Nachbar vorbeikam: "Die Alpakas und das kleine braune Lama sind draußen unterwegs." Danke für die Nachricht!
Besonders beunruhigt war ich nicht, da die Straße auch noch weit entfernt ist. Da ich Sultan und Domino entsprechend trainiert hatte, war das Einfangen auch kein Problem. Ich rief und die Alpakas kamen angaloppiert - Dakota lief ihnen wie erwartet hinterher. Eine Sache von weniger als 5 Minuten und die Tiere waren wieder in ihrem entsprechenden Gehege.
Aber zumindest habe ich zwischendurch frische Luft schnappen können.

Mittwoch, 17. November 2010

Herzwärme

Vor einigen Tagen hatten sich trotz Regen einige meiner Tiere zur Nachtruhe draußen auf der Weide niedergelassen. Pacari, Emily und Käte mit ihrem Nachwuchs Eldor und Sisal. Gestern habe ich sie mit ein wenig Heu dann doch abends in den Unterstand lotsen können. Hatte ja schon erwähnt, daß ich mir wegen des zarten Alters von Eldor ein wenig Sorgen gemacht habe. Und als ich dann kurz nach Dunkelwerden noch einmal mit der Taschenlampe unter das Dach leuchtete, konnte ich Emily und ihren Eldor dann wohlbehütet hinten erkennen. Der Kleine hatte sich dicht an Mamis Seite gekuschelt uns sah mich mit vertrauensvoller Neugier an: "Was guckst du denn so?" Ein Bild, welches einem das Herz erwärmt und ein glückliches Lächeln auf die Lippen zaubert.

Und während ich hier schreibe, schnurrt der kleine Spotty-Nose neben mir und versucht ständig, seine Nase in meine Tasse Früchtetee hineinzustecken. Ich hatte ihn vor einigen Tagen mit einer toten Maus spielen sehen - wird sicher mal ein erfolgreicher Jäger werden. Die frischen Maulwurfhügel wurden aufgrund des Jagdinstinktes seiner Mutter schon tüchtig minimiert.

Samstag, 13. November 2010

Regen

Der Bentonit in der Auffahrt wurde zwei Tage später beseitigt. Jetzt ist da noch etwas lockere Erde. Das gibt sich aber bestimmt mit der Zeit.

Durch den anhaltenden Regen ist die Herde etwas naß. Die Tiere haben auch keine Lust mehr, ständig unter dem Dach zu hocken. Habe aber nachgesehen: die Grannenhaare meiner Classics schützen die Tiere und sie sind innen noch schön trocken und warm. Habe ein wenig Sorge um Eldor, den Jüngsten. Aber er scheint munter zu sein und auch nicht zu frieren. Die Kontrolle der Sohlen einiger Tiere ergab auch keine Probleme mit der Nässe. Bin also relativ ruhig.

Ansonsten fand gestern abend dann die jährliche Versammlung der Jagdgenossenschaft statt, zu der wir als Grundbesitzer im Außenbereich ebenfalls geladen wurden. Ich hatte ja schon in diesem Post hier erläutert, daß man als Landbesitzer gesetzlich zur Zwangsmitgliedschaft verpflichtet wird. Es war aber ein nettes Zusammentreffen. Wir wurden verpflegt (die Reh-Pilz-Suppe war sehr lecker) und unterhalten. Ein paar organisatorische Sachen waren auch dabei - hielten sich aber im Vergleich zu anderen Versammlungen sehr in Grenzen. Wie ich von einer Tischnachbarin erfuhr, geht es in anderen Gemeinden da wohl etwas rauher ab.
Ein Jäger erläuterte uns vor dem Essen mit Einsatz von Jagdhörnern, wie eine Gesellschaftsjagd abläuft und welche Signale was bedeuten. Ich fand diese Erklärung recht interessant. Aber aufgrund der zu dörflichen Struktur findet in unserer Gegend eher keine statt. Was ich nur begrüßen kann. Rotfarbene Lamas sehen von weitem wie große Rehe aus. Ich äußerte meine Befürchtungen diesbezüglich dem zuständigen Jäger, der mich aber beruhigte. Vor kurzem nämlich wurden im Norden von Berlin 2 Lamas von einem Jäger erschossen, der sie für Wild hielt.

Montag, 8. November 2010

Bentonit in der Auffahrt

Die Überschrift hätte auch "ungewollte Überraschungen" heißen können.
Als ich heute am frühen Nachmittag vor unser Hoftor trat, kam ich gerade rechtzeitig, um eine große "Pfütze" Bentonit direkt in unserer Auffahrt zu sehen. Es blubberte auch noch fleißig Nachschlag - ca. 3 m von der Straße entfernt direkt auf unserem Grundstück. Ich war etwas irritiert.
Nach der Mitteilung wurden die Horizontalbohrarbeiten an der Straße unterbrochen. Meine Antwort nach der Entfernung der Sauerei wurde bejaht. Angeblich bohren sie nur ein ganz kleines Loch (die mit der Hand angezeigten Abmessungen zeugten von ca. 20x20 cm) und würde es abpumpen. Als ich vom Füttern wiederkam, fand ich ein metergroßes Loch vor, aus dem es immer noch hochsprudelte. Mir wurde versichert, daß das beräumt wird. Da sie Profis sind, nahm ich sie beim Wort und ging. Freunde kamen und nach einigen Stunden verabschiedete ich sie dann. Und stellte fest, daß ich mich mit einem großen Loch halbgefüllt mit Bentonit alleingelassen wiederfand. Ich hoffe, sie räumen das noch weg. Und noch mehr hoffe ich, daß unsere Abwasserleitung, die direkt dort darunter entlanggeht, nicht beschädigt wurde. Das akzeptiere ich nämlich nicht als Nebeneffekt von fremden Straßenarbeiten .........
p.s. Ein Glück, daß ich das Auto nicht in die Einfahrt gestellt hatte ...
links: Das entdeckte ich als kleine unwillkommene Überraschung
rechts: Abpumpen aus dem "kleinen" Loch
unten: So sah es abends nach Abzug aller Arbeiter aus.

Freitag, 5. November 2010

Pressebericht in der Bauernzeitung

Kürzlich berichtete mir ein Bekannter vom anderen Ende Deutschlands (im Süden von Bayern), daß er in der Bauernzeitung einen Artikel über mich gelesen hätte. Davon war mir mal wieder gar nichts bekannt - ich verpasse ständig Presseartikel über mich. Meine Nachbarn stecken freundlicherweise (herzlichsten Dank dafür für die vergangenen und die zukünftigen Male) die entsprechenden Seite in meinen Briefkasten. Allerdings erinnerte ich mich, daß anfangs des Jahres ein sehr freundlicher Journalist bei mir gewesen war. Und so machte ich mich auf die Suche nach dem entsprechenden Heft. Mit Hilfe des Journalisten wurde ich dann auch fündig: Heft 37 vom 17.09.2010 in der Brandenburg-Auflage. Zwischendurch stellte ich fest, daß die Zeitschrift ja gar nicht so uninteressant ist, ich glaube, ich werde mir ein Probeabo besorgen und wenn es mir danach immer noch gefällt, auch abonnieren. Ist doch sicher interessant, was andere Zweige in der Landwirtschaft so treiben. Man sollte sich durchaus auf dem Laufenden halten. Wir gehören ja mit unserer Lamazucht auch dazu, auch wenn wir im Vergleich zu den benachbarten Landwirtschaften (alle mit mindestens dreistelligen Hektargrößen) winzig sind. Weswegen wir vom hiesigen Bauamt auch nicht wirklich für voll genommen werden - was wiederum ich auch nicht so ganz einsehe, da die Versorgung der Tiere mit allem drum und dran durchaus zeitlich aufwendig ist. Wobei wir mit 25 Tiere ja auch nicht soooo klein sind, wie mir der Amtstierarzt mitteilte, als er sich im Sommer unseren Bestand ansah.
Aber ich schweife vom Thema ab ... hier der Bericht, ich hoffe, ich darf das hier einstellen. Das copyright liegt natürlich vollständig beim Journalisten und der Bauernzeitung. Inwischen sind auch die Tierzahlen ein wenig verändert.
Für eine Vergrößerung bitte auf das Bild klicken, welches sich dann einem neuen Fenster oder Tab öffnet.

Mittwoch, 3. November 2010

Landwirtschaftskontrollen

Als landwirtschaftlicher Betrieb unterliegt man periodischen Kontrollen durch entsprechende Ämter. Heute waren die Abteilungen Futtermittelkontrolle und Lebensmittelkontrolle da und haben sich meine Bücher und Unterlagen angesehen.
Als Lama- und Alpakabesitzer ist man gesetzlich verpflichtet, ein Bestandsbuch zu führen: "Laut Viehverkehrsverordnung (VVVO) vom 18.April 2000 muß jeder Lama- und Alpakahalter (auch Hobbyhalter!) seine Tiere beim zuständigen Veterinäramt melden und ein Bestandsregister führen. Dies ist eine Pflicht und ergibt sich aus: § 24(l) „Halter von nicht in §24b Satz 1 genannten Klauentieren und Kameliden haben ihren Betrieb entsprechend §24b Satz 1 und 2 anzuzeigen und ein Bestandsregister nach §24c Abs. 1 Nr. 2 und Abs. 2 zu führen.“ [.../Zadik-Lamas/Lexikon_Gesetze.htm]
Zum Glück führe ich seit Jahren für jedes Tier einzeln die entsprechenden Unterlagen, wo alles eingetragen wird. Das wollte vor allem die Lebensmittelkontrolle wissen, weil Lamas (und Alpakas) per Gesetz nicht von der Schlachtung und evtl. Verwertung für den menschlichen Konsum ausgeschlossen sind. Meine Tiere werden übrigens nicht für die Fleischgewinnung gehalten oder hergegeben. Ich habe seit Jahren eine Erklärung dafür unterschrieben. Und die meisten meiner Tiere sind auch nicht dafür geeignet, da ich ihnen regelmäßige Chlostridienimpfungen verpasse (da ist z.B. auch Tetanus mit drin). Dies schließt sie zur Lebensmittelgewinnung für den menschlichen Verzehr aus.
Die Futtermittelkontrolle wollte die Rückführbarkeit meiner verfütterten Mittel kontrollieren - auch dies konnte man aus meinen Unterlagen erkennen. Sowohl Heu als auch Mineralfutter hatten einen nachverfolgbaren Ursprung und andere Sachen verfüttere ich nicht. Gleichzeitig wurde mir auch meine Registriernummer als Primärfutterhersteller (Heu) in die Hand gedrückt.
Warum sie da waren? Periodische Kontrollen: ich war per Zufallsprinzip ausgewählt worden. Und weil es für die Agrarsubvention notwendig ist.
Nun, meine Bücher und Unterlagen sind in Ordnung - ich werde in spätestens 3 Jahren wieder von ihnen hören, wenn kein Verstoß vorher gemeldet wird - was ich mir allerdings derzeitig nicht vorstellen kann.

Sonntag, 31. Oktober 2010

All Hallows Eve

Halloween und Samhain

Neujahrsbeginn
Totenfest / Allerheiligen

Abend des 31.Oktober und 1.November

Es ist genau Herbstmitte.
Im heutigen Paganismus - hauptsächlich dem Neo-Paganismus - wird dieses Fest als einer der "Hohen Feiertage" bezeichnet. Im Gegensatz zu den größeren monotheistischen Religionen wird die Zeit beim Paganis
mus als Kreis und Wiederholung, mit Mond- und Sonnenphasen verstanden. Judentum, Christentum und Islam betrachten den Zeitablauf als linear mit der Erschaffung der Welt als Beginn und einem Ende (Christentum: Apokalypse und Jüngstes Gericht) in der Zukunft. Die Rituale der Naturreligionen zielen eher auf die Kontinuität der Zeitwiederholung bei Jahreszeiten und der Natur allgemein ab, um ein Überleben im Kreislauf zu sichern. Halloween hat seinen Namen von der alten keltischen Bezeichnung "All Hallows Eve". So wie im Jüdischen beginnt der Tag bei den Kelten nicht mit dem Sonnenaufgang (oder Mitternacht), sondern bei Sonnenuntergang des Vortages. Damit wird der Tatsache Rechnung getragen, daß das Leben mit Dunkelheit beginnt (im Bauch der Mutter). So wie die Tage mit der Nacht, beginnt auch das Jahr mit der dunklen Jahreszeit. Hauptsächlich hängt dies auch mit der landwirtschaftlichen Nutzzeit zusammen: die Landwirtschaft war vorbei, also das Jahr ebenfalls - ein neues Jahr begann. Dieses Fest kennzeichnet den Neujahrsbeginn der Kelten.

Einbindung und Übernahme des heidnischen Festes in den christlichen Glauben

So wie z.B. das heidnische Fest zur Wintersonnenwende ("Jul") zum christlichen Weihnachten "umfunktioniert" wurde, ist dieses Fest im Mittelalter (von Papst Gregor III. im 9. Jh.) mit einem neuen Namen und neuen Traditionen ausgestattet worden, um die Missionierungen im damals immer noch hauptsächlich keltischen Europa voranzutreiben. Daher wurden im Zuge der Christianisierung Mitteleuropas alte "heidnische" Bräuche übernommen und mit christlichen Inhalten besetzt. Bei diesem Fest speziell hat die katholische Kirche versucht, die heidnischen Bräuche abzuschaffen. Gerade bei diesem Fest ist es jedoch kaum gelungen. Die Toten werden noch immer mit heidnischen Bräuchen geehrt. Im Christentum nennt man Samhain und All Hallows Eve nun "Allerheiligen". Der Abend vor Allerheiligen wird im Englischen als All hallows eve bezeichnet, das sich später zu Halloween entwickelte.

"... Viele Menschen regen sich auf, weil "Samhain" auf dem Weg über die britischen Inseln und Amerika nun als "Halloween" in seine alte Heimat zurückkehrt. Hier wird Traditionspflege unehrlich, denn Halloween ist älter und auch europäischer als jeglicher christliche Brauch! ..." [www.brosig.at/Traditionen.htm, 25.10.2005]

Andere Namen

Allerheiligen, All Hallow's Eve, All Saint's Eve, Totesfest, Festival der Toten, Nacht der Vorfahren, Hallowmas, Samana, Samhuinn, Samonios

Ursprung

Das Fest wurde früher in der Nacht des 11. Neumondes eines Jahres gefeiert, ist inzwischen aber auf das heutige Datum festgelegt worden. Der Name Samhain leitet sich vermutlich vom keltischen Ausdruck "sam-fuin" oder "samhraidhreadh" ("Sommers Ende") ab. Laut McBain's Etymological Dictionary of the Gaelic Language bedeutet "samhuinn" (so die schottisch-gaelische Schreibweise) "Hallow-tide" (holiday), gemeint ist das schon erwähnte "summer's end". Das Fest war früher keine ausgelassene Feier, denn mit November begann das landwirtschaftlich nicht nutzbare Halbjahr. Der Kürbis als robustes Gemüse stand zu diesem Zeitpunkt auf dem Speiseplan.
Man glaubt, in dieser Nacht seien sich die vier Welten besonders nahe und könnten leicht erreicht werden (auch an Beltane). Die Grenzen zwischen den Welten der Lebenden und Toten sind hauchdünn. Dadurch ist der Aberglaube im Volk vor den Geistern der Toten gewachsen. Es heißt, sie können nun die Barriere überwinden und zu den Lebenden kommen. Um sich zu verstecken und sich unkenntlich zu machen, verkleiden sich die Menschen nun mit Masken und Kostümen, damit sie von den Toten nicht wiedererkannt werden. Wenn man sich jedoch mit seinen verstorbenen Verwandten treffen möchte, sollte man ebenfalls bedenken, daß dies ein guter Zeitpunkt ist, die Geister willkommen zu heißen und sie einzuladen, mit ihren Verwandten zu feiern. Um ihnen den Weg zu leiten, stellte man Lichter in den Fenstern auf, welche heute zu leuchtenden Kürbisfratzen mutiert sind. Die Toten werden dadurch zusätzlich "besänftigt", indem man sie speist. (Der Totenkult in Südamerika ist ein besonderes Überbleibsel dieser Tradition). Am ersten November versammeln sich die Gläubige
n auf den Friedhöfen und halten am Grabe ihrer Familienmitglieder ein großes Essen ab. Ich hatte so etwas mal in meiner Zeit in Ecuador miterlebt. Ein Familientreffen auf dem Friedhof, bei dem es auch recht fröhlich zugehen kann. Dies ist keine Zeit der Angst (wie es jetzt in US-Amerika gefeiert wird), sondern eine Zeit, tiefer zu verstehen, daß Leben und Tod Teile eines Ganzen sind.
Ursprung von Halloween in Nordamerika: In Irland gab es aufgrund der schweren Verluste bei der Kartoffelernte in der Zeit von 1845 bis 1847 eine große Hungersnot. Für das ohnehin nicht wirtschaftlich reiche Land, war nun die Lage nahezu aussichtslos. So wanderten alleine in den Jahren 1841-1850 über 1.500.000 Menschen aus Irland, aber auch Schottland und England nach Amerika aus. Um 1870 begann dann von dort aus der Siegeszug des Halloween. Die irischen Einwanderer hatten ihre keltischen Traditionen stets mit denen des Christentums zu vereinen gewusst, so dass sie bis heute erhalten geblieben sind. Natürlich betonte man in der damaligen viktorianischen Zeit mehr die Gesellschaftsspiele als den Kontakt zu den Toten! Um das Jahr 1910 jedoch sollte sich das ändern. Damals entdeckte die amerikanische Wirtschaft die Möglichkeiten hinter diesem Fest und begann es als eine Art Fasching für die Kleinen regelrecht auszuschlachten. Vorbei waren damit die höflichen, viktorianischen Gesellschaftsspiele der Erwachsenen. Mit dem ab Anfang des 21. Jahrhunderts vermehrt aufkeimendem Heidentum in Europa und den USA verstärkte sich jedoch bald schon das Interesse an den wahren Ursprüngen dieses Festes: Halloween wurde als Samhain wiederbelebt. [http://weltbaum.tarot-info.de/article35.html]

Festlichkeiten in verschiedenen Kulturen

Es gibt derartig viele veränderte Traditionen und Feierlichkeiten in der gesamten Welt, das hier nur einige ganz kurz wiedergegeben werden sollen. Im Internet lassen sich jdeoch jede Menge zusätzlicher Informationen finden.

praktizierender Paganismus: sämtliche zugehörigen Wicca-Rituale je nach eigenem Verständnis, Ansicht, Anschauung oder Coven; eine der besten Zeiten im Jahr für Orakel (Tarot, usw.) allgemein
Nordamerika (USA, Canada): Halloween wird mit ausgelassenen Verkleidungsfeiern begangen. Die Kinder gehen kostümiert von Haus zu Haus und erbetteln Süßigkeiten - ähnlich wie beim deutschen Fasching. In Amerika kennt man Fasching jedoch wie in unseren Breitengraden nicht. Die Feierlichkeiten zu Halloween (gruselige Atmosphäre, Betteln, usw.) stammen fast alle aus dem nordamerikanischen Raum. (Die fernöstliche Wirtschaft, Hauptlieferant von Massenware - und auch jeder Menge Kitsch - für den US-amerikanischen Markt, hat für eine wahre Flut an Material für die Halloween-Partys gesorgt und damit sogar Weihnachten übertroffen.)
im fast gesamten süd- und mittelamerikanischem Raum: u.a. Speisung der Toten: die Süßigkeiten in Form von z.B. Schädeln sind weltweit schon sehr bekannt

Symbole

Farben orange, schwarz
Götter Sterbende Götter, Götter des Alters, Opfergötter, Todesgötter, Götter anderer Welten, Hekate, Morrigan, Osiris, Cernunnos
Incense Apfel, Minze, Muskat, Salbei
Steine Schwarze, Onyx, Obsidian, schwarze Steine: Jet
Speisen Apfel, Kürbiskuchen, Haselnüsse, Kuchen für die Toten, Mais, Preiselbeerküchlein, Kuchen, Ale, Apfelwein (Cider/Cidre), Kräutertees
Blumen/Kräuter Ahorn, Apfel,Arborvitae, Ginster , Mais, Tollkirsche, Erdrauch , Farne, Flachs, Hazelnuss, Heidekraut, Mandrake, Eiche, Patchouli, Kürbis, Salbei, Stroh, Rüben, Wermut
Symbole Kessel, Jack-o-Lantern, Masken, Signalfeuer, Reisigbesen, Schwarze Katzen
engl. Keywords Time of the Thin Veil, Communion with the Dead, The Ruling Time of the Crone Aspect, of the Goddess, First Celebration of Winter, Celtic New Year, Time for Both Beginnings and Endings

H A P P Y H A L L O W E E N

Sonntag, 24. Oktober 2010

Geschwindigkeit von Lamas

Da ich bei den heutigen Wanderungen mehrfach gefragt wurde, wie schnell Lamas rennen können: bis zu 45 km/h. Ja, sie sind fix - und vor allem haben sie eine sehr schnelle Startgeschwindigkeit ...... Dafür laufen sie aber bei Wanderungen umso gemütlicher und passen sich auch wundervoll dem Tempo des Lamaführers an.

Freitag, 22. Oktober 2010

Lächelnde Momente

Als ich heute ausmistete, beschlossen die Alpakas, in der Nähe meine Tätigkeit zu überwachen. Bis dann Domino voller Übermut anfing, wie ein kleines Fohlen die Weide auf- und abzurennen, bzw. zu hüpfen. Das Hüpfen ist eine Art Springen ähnlich der von Antilopen: alle vier Beine stoßen sich gleichzeitig ab. Oft abends von den Fohlen spielend angezettelt, zeugt es von Wohlbefinden und Zufriedenheit mit der Situation der Tiere. Sultan und Dakota im Schlepptau des weißen Alpakas bewegte sich eine Wolke verschiedener Farben wellenartig über die Wiese. Ein schöner Anblick, der ein Lächeln auf mein Gesicht brachte und mich einige Momente in meiner Tätigkeit pausieren ließ.

Mittwoch, 20. Oktober 2010

Schloß Lübbenau

Heute fand eine Veranstaltung der Tourismusakademie Brandenburg statt: Marketingstrategien für barrierefreien Tourismus. Warum ich zu dieser Veranstaltung gegangen bin, hängt hauptsächlich mit meinem Internetauftritt zusammen. Ich versuche gerade, eine relativ barrierefreie Seite zu gestalten und wollte mir ein paar Tipps für die Programmierung holen. Die Informationen waren zwar dürftig und mußte demjenigen wirklich quasi aus der Nase gezogen werden, aber ich schaute mir an, daß die Seite gar nicht mal so schlecht aussieht, nachdem man Modifikationen vorgenommen hat, die evtl. durch die Systemsteuerung der verschiedenen Nutzer eingestellt sind: CSS-Style-Sheet ausgeschalten, Farben invertiert, Tab-Schaltung, alleinige Nutzung mit der Tastatur, etc. Muß also nicht mehr so viel ändern. Das beruhigt mich doch ein wenig.

Wir bekamen danach noch eine Schloßführung mit einem kleinen Einblick in die Familiengeschichte vom Schloßherrn Guido Graf zu Lynar persönlich. Der Name Lynar ist mir früher schon untergekommen: ich bin, als ich noch in Berlin wohnte, regelmäßig über die Lynarstraße zur U-Bahn gelaufen.
Sie haben gerade den Marstall fertiggestellt und dort einige sehr schöne barrierefreie Zimmer gestaltet. Ist gemütlich. Gut fand ich auch die Aussage des Grafen: Unsere Angestellten sind dazu angehalten, den Gast wie einen König zu behandeln, wenn dieser sich auch königlich verhält. Sie müssen sich nicht alles gefallen lassen. Das ist etwas ungewöhnlich für ein 4-Sterne-Hotel. Ich persönlich fasse es unter gesunden Menschenverstand zusammen. Das Schloß ist jedenfalls nett und sie scheinen sich auch wirklich Mühe zu geben.

Der Schloßpark läd auch zum Spaziergang ein. Ich schaltete mein GPS nach der Führung ein und loggte noch 2 Geocaches im Park. Finde die Brücken über die kleinen Kanäle sehr anheimelnd.

Dienstag, 19. Oktober 2010

Steuererklärung: Jahresabschluß

Ich bin heute zu meinem Steuerberater für den wirtschaftlichen Jahresabschluß zur Steuererklärung gefahren. Unterwegs begegnete ich einem fast perfekten Herbstbild. Es war südlich von Postdam auf der Schnellstraße: links von mir erhoben sich sehr große Kiefern, die nur noch im oberen Drittel Äste hielten. Unten leuchteten Büsche in Gelb, Grün, Braun und Rot. Dazwischen ragten fast schwarze kahle Stämme empor. Ein wirklich beeindruckendes Bild. Ich hätte es gern fotografiert, aber dort darf man leider nicht halten ........

Halterentfernung

Heute endlich haben wir es geschafft. Als ich Pacari und Emily vor einiger Zeit kaufte, trugen beide einen roten Kreuzhalfter. Sie waren extrem kopfscheu (sind es eigentlich immer noch) und wollten sich partout nicht freiwillig am Halfter anfassen lassen. Wir haben sie erst an uns gewöhnt und ihnen dann Vertrauen eingeflößt. Inzwischen kamen sie an, wenn wir die Weide betraten und beäugten uns neugierig. Emily lief uns sogar hinterher - eine sehr intelligente Stute. Aber - am Kopf ließ sie sich nicht anfassen. Und wir wollten sie auch nicht mit Gewalt zwingen, damit nicht wieder das Vertrauen verlorengeht. Aber heute früh hatte ich sozusagen die Nase voll: wir lotsten die beiden aus der Herde heraus und fingen sie ein. Dies lief auch - wie vorher geübt - ganz gut. Früher kämpften die beiden kraftvollen Stuten mit aller Gewalt und entwischten regelmäßig. Heute ging alles ganz leicht und flüssig. Und dann - unter viel gutem Zureden und Beruhigung schafften wir es endlich, die Halfter gewaltlos und ohne Kampf von der Seite der Lamastuten abzunehmen. Bei Pacari mußten wir einen Drahtschneider zu Hilfe nehmen - anders ging es nicht mehr.
Die beiden haben unsere Bemühungen belohnt und uns ruhig und vertrauensvoll angeblickt. Und sie sind auch, als wir sie in die Herde zurückpackten, nicht gleich weggerannt, sondern schwänzelten auch weiterhin um uns herum. War sehr beglückt darüber. Beide sehen ohne Halfter definitiv besser aus. Später am Tag sahen sie mich auch viel zufriedener an - oder war es Einbildung? Das kann natürlich auch sein - ist mir aber egal - ich rede es mir jedenfalls ein und freue mich darüber.

Sonntag, 17. Oktober 2010

4. Alpakashow Ost

Die 4. Alpakashow Ost in Burgstädt bei Chemnitz trieb auch mich wieder in Richtung sächsischer Heimat. Habe den beiden Veranstaltern Annett Hansemann und Jörg Hübner zugesagt, teilweise im Ring zu dolmetschen (der Richter sprach englisch). Die beiden Organisatoren, die auch ihre eigene Alpakazucht (AAC Alpakahof am Czorneboh) besitzen, haben wieder einmal großartige Arbeit geleistet: sehr interessante Stände, ein durchgängiges Programm, einen schönen Dinnerabend, eine heimelige Atmosphäre, lehrreiche Fachvorträge und lauter freundliche Standbesitzer. Wenn jemand wissen möchte, wie eine gelungene und organisierte Show aussehen sollte: SO! Vielen herzlichen Dank für ein schönes Wochenende an Annett und Jörg. Und herzlichen Glückwunsch allen Gewinnern der Schleifen und Pokale.

Den Richter Matthew Lloyd fand ich sehr beeindruckend: kompetent und dabei sehr nett und gar nicht abgehoben. Er hat 1993 mit 5 Alpakas angefangen. Jetzt besitzt seine Familie 4500 Alpakas: 3500 in Australien und 1000 in England. Er hat weltweit Deckhengste und fährt aller zwei Monate nach Australien. Er, seine Frau und 5 Kinder leben ansonsten in England. Seine Frau hat am Wochenende in Belgien gerichtet (sie haben lt. seiner Aussage eine sehr gute Nanny) und das Ehepaar traf sich Sonntag abend dann in Berlin für eine kleine zweitägige Besichtigungstour. Habe ihnen eines unserer Lieblingsrestaurants empfohlen. Und bei der Übersetzung und der Kommentare zwischendurch konnte ich auch eine ganze Menge mehr über Alpakas und Alpakawolle aus erster Richterhand lernen.

Und wir haben eine kleine Führung in Connys Naturfasermühle am Freitag abend erhalten. Wirklich interessant und sehr aufwendig. Werde bei Gelegenheit wohl auch ein wenig Wolle von mir dort abgeben und zu Garn oder Filz verarbeiten lassen.

p.s. Nein, der Mann, der ab und zu mit mir und dem Richter sprach, war nicht ein Verwandter von "Alpacas of Wessex", der den Richter begleitete, sondern mein Ehemann, den ich diesmal auf Besichtigungstour mitgeschleppt habe. *lach* Nur, falls sich noch mehr wundern. ;)

Und nun ein paar wenige Bilder zur Show:

Stand der Schererin und Spinnerin Regina Kuttig.Pokale für die SiegerBei der Vliesprämierung: die Gewinner wurden in den Ring gebracht, während der Richter etwas zu ihnen sagte und für die Zuschauer erklärte. Ich übersetzte inzwischen ins Deutsche.
Hier sieht sich der Richter gerade ein champagnerfarbenes Suri-Alpaka an.
Dies ist die Prämierung des Best of Show. Das junge weiße Alpaka hat diesen Titel von allen Grand Champions gewonnen. Auf dem Bild finden sich von links nach rechts: Dr. Beier (Referatsleiter des Sächsischen Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft), Annett Hansemann (Show-Organisatorin), Hr. Naumann (Bürgermeister von Burgstädt), die glückliche Gewinnerin samt Alpaka, eine Helferin der Show, Jörg Hübner (Show-Organisatorin) und der Richter Matthew Lloyd.

Dienstag, 12. Oktober 2010

Herdenmanagement

Dakota ist heute auf seine erste "gewerbliche" Wanderung mitgekommen. Hat sich auch ganz gut gehalten, als er von Neulingen geführt wurde.
Später dann haben Bino und Dakota mir 2 Wildgatter zerrissen, als sie sich geprügelt haben. Bino ist anscheinend als Erster durch den Absperrzaun durch. Ich habe die beiden dann in Nachbars Garten eingefangen. Vielen Dank, Herr und Frau K. und Entschuldigung. Beide waren verdreckt, bespuckt und Dakota zitterte. Habe beide wieder beruhigt. Dakota fiepte leise und wollte unbedingt in den kleinen Unterstand, den er mit den Alpakas zusammen bewohnt. Ich habe ihn gelassen. Er blutet nicht und scheint auch sonst physisch in Ordnung zu sein. Armer kleiner Kerl! Seine Wolle ist natürlich jetzt voll Blätter, Zweige, Gestrüpp, etc. Aber das ist ja nicht so schlimm. Wahrscheinlich werde ich innen jetzt auch noch elektrischen Zaun legen.

Und ich hatte heute morgens einen Anruf von einem Zoo, der eine Lamastute sucht. Die Nachfrage mußte ich leider ablehnen. Ja, ich habe einige Tiere zum Verkauf stehend, aber nicht an Zoos oder Zirkusse. Beim Letzteren ist es die Haltung. Bei Zoos ist es der geringe Platz, der den Tieren dort meist zur Verfügung steht. Ich möchte nicht, daß ein Tier, das eine relativ große Fläche gewöhnt ist, plötzlich später eingesperrt wird.

Montag, 11. Oktober 2010

Donnerstag, 7. Oktober 2010

Kampagne Naturtourismus

Heute fand die Auftaktveranstaltung der Qualifizierungsinitiative Naturtourismus statt, über die ich schon an früherer Stelle berichtete. Dazu war ein Treffen in Bad Saarow anberaumt. Wirklich nettes Städtchen. Und der Herbstbeginn verlieh dem Ort einen zusätzlichen Charme. Die Angebote der Nachbarregion Oder-Spree finde ich sehr interessant. Ich muß unbedingt mal einen Ausflug ins Schlaubetal machen .. Nette Leute auch. Mal sehen, wie die nächsten Treffen im November werden.

Mittwoch, 6. Oktober 2010

Unterwegs mit Journalisten

Gestern bekam ich einen Anruf: eine Journalistin der Berliner Zeitung würde gern eine Wanderung mitmachen wollen und kommenden Montag in der Wander-Reihe darüber berichten. Es hatte für heute jemand wegen Krankheit abgesagt und so konnten wir einen Termin für heute bestimmen. Wir nahmen Ares - und für eine kleine zusätzliche Übungsrunde - das Alpaka Sultan mit. Es ging um den Krummen See. Ich fand die Tour heute sehr nett - und das Wetter war super! Bin schon gespannt, was dann im Artikel steht. Es sollen 200 Zeilen sein.

Samstag, 2. Oktober 2010

Braune Wolle eilt über das Feld

Bei der Übergabe der Leine ist uns heute Dakota entwischt. Während ich noch im übermannsgroßen Brennesselfeld am Rande eines Ackers steckte, hörte ich auf einmal ein unfeines Wort. Ich drehte mich um, reckte den Kopf aus der grünen Nesselmauer und sah eine braune Wolke schön geputzter Lamawolle über das Feld eilen. Leider in die entgegengesetzte Richtung von uns - Richtung Pferdehof.
Zum Glück war das Einfangen relativ leicht. Der junge Lamawallach hatte sich nämlich mit einem Satz über den elektrischen Zaun zu den Kühen verirrt, die ihn interessiert musterten. Dakota starrte zurück. Seine Leine hing um einen Baum gewickelt und so konnte mein Mann ihn leicht wieder greifen.
Natürlich hatte er sich bei seinem Privatausflug mit Kletten besudelt. Leicht frustriert stand ich vor dem mittel bewollten Lama mit der feinen Wolle. Und dann nahm ich das "Geheimmittel" aus den USA zur Hand (hier der Eintrag dazu). Und ich hatte ja geschrieben, daß ich über die Wirksamkeit berichten werde. Hiermit mein Report: es funktioniert! Ich kniete eine halbe Stunde lang an der Seite des Lamajünglings und zog vorsichtig die Kletten eine nach der anderen heraus. Wie konnten sie nur in dieser kurzen Zeit so tief in das Untervlies eindringen? Dakota stand mustergültig da und bewegte kaum einen Muskel. Er sah ein wenig zerknirscht aus - aber wahrscheinlich bildete ich mir das nur ein.

Freitag, 1. Oktober 2010

Schulung

Heute fand eine zusätzliche Schulung für den Barrierefreien Tourismus statt. Organisator und Veranstalter war die Brandenburger Tourismusakademie. Das Seminar nannte sich konkret "Brandenburg für Alle - barrierefreier Tourismus".
Während ich bereits viele Aspekte dieses Kurse kannte, fand ich einige Sachen durchaus sehr interessant und neue Inhalte wurden mir auch vermittelt. Die Vernetzung der barrierefreien Angebote sind doch vielschichtiger als man allgemein vermutet. Wie einer unserer Dozenten so schön sagte: Wenn abends um 8 in Wien die Bahn nicht barrierefrei genug ist, liest er es um 6 Uhr früh am nächsten Morgen im Internet. Fand Herrn S. sehr informativ.
Die kleine Lektion im Rollstuhlfahren war auch lehrreich. Es ist schon ein Unterschied, ob man einfach nur im Rollstuhl vorwärts fährt oder ihn sicher durch die Straßen bewegt. Die meisten Kursinhalte bezüglich der Einrichtung von barrierefreien Unterkünften treffen für unseren Betrieb nicht zu, aber schärften doch den Blick für notwendige Kleinigkeiten in anderen Bereichen.
Kann diesen Kurs für Anbieter wirklich empfehlen. Man nimmt auf jeden Fall etwas für sich und seine Gäste mit.

p.s. Leider hatte ich mein GPS für Geocaching in den Pausen daheim vergessen. Ich wußte, da lag ein Regular direkt vor meiner Nase an der Schloßruine in Dahme/Mark - nur wo? Schade eigentlich.