Jedes Tier ist ca. 18 cm hoch und komplett aus Babyalpaka. Auch mit Alpakafaser ausgestopft und damit auch für Tierhaarallergiker geeignet.
Montag, 11. Juni 2012
Plüschalpakas neu eingetroffen
Jedes Tier ist ca. 18 cm hoch und komplett aus Babyalpaka. Auch mit Alpakafaser ausgestopft und damit auch für Tierhaarallergiker geeignet.
Sonntag, 10. Juni 2012
Freitag, 8. Juni 2012
Scheren 2012 Teil 5
Schertag in der Uckermark 2012 auf dem Hof von Ursula und Bernd Funke, dem Alpakapark Funke.
Halb 6 ging es bei mir hier früh los mit Tiere einfangen, verladen und in den Norden fahren. Ich habe meine Alpakas und Mowgli, den Huarizo-Wallach mitgenommen.
Dieses Jahr kam der Scherer Adam Riley mit Bruder höchstpersönlich. 69 Tiere wurden gestern von ihrem (zu) warmen Vlies befreit. Die Klauen wurden beschnitten, Zähne kontrolliert, etc. Trotz wachsender Müdigkeit bei allen Anwesenden und fortgeschrittener Stunde gab es nicht einen Fehlschnitt, jede Bewegung saß. Die Tiere wurden im Liegen geschoren, weil dies für halb- oder untrainierte Alpakas die sicherste Methode ist, sie schnell und vor allem verletzungsfrei (für die Tiere) von ihrem wärmenden Vlies zu befreien. Bei trainierten Tieren kann man natürlich auch im Stehen scheren, aber das trifft auf die wenigsten Alpakas zu.
Die Tiere wurden von Adam Riley schnell und professionell geschoren. Jedes Vlies in jeweils 2 Qualitäten eingeteilt und verpackt. Faserproben für Labore in Umschläge gesteckt. Alles beschriftet. Und Extrawünsche bezüglich der neuen Frisur (bei meinen Alpakas) wurden auch berücksichtigt. Und netterweise haben sie mir meine eigenen Klingen für meine Schermaschine auch gleich noch mitgeschliffen. Ging extrem schnell. Drei Lamas stehen in den nächsten Tagen noch an und dann bin ich durch für 2012 - ich schere nicht alle Lamas jedes Jahr, da ich viele Ccaras dabeihabe. Für nächstes Jahr habe ich auch gleich scharfe Klingen. Schön.
Was die Verletzungen von Domino angehen, werde ich das noch in einem Extra-Eintrag kommentieren.
Zwischendurch am Nachmittag waren wir etwas abgelenkt von einer Stute, bei der es so aussah, als ob sie das Fohlen gleich gebären würde. Aber dann schien sie es wieder in sich hineinzudrücken und wir standen ohne Live-Alpakageburt da. Schade eigentlich. Hatte so schön meine Kamera dabei.
Zum Schluß gab es dann noch etwas vom Grill. Danke an den Grillmeister Heiko und an die Hausherren für die Verpflegung.
In netter Runde wurde es dann doch etwas länger als geplant. Ich habe dann um 23 Uhr den Heimweg angetreten und war ganz froh, meine Praktikantin zum Wachhalten dabeigehabt zu haben. Sie hat gut durchgehalten. Weit nach 2 Uhr waren alle Tiere verstaut, P. nach Hause gebracht und ich betrat das Haus für den wohlverdienten Schlaf - aus dem ich leider 3 Stunden später schon wieder geweckt wurde ...
Erst einmal muß das Gerät gründlich inspiziert werden.
Halb 6 ging es bei mir hier früh los mit Tiere einfangen, verladen und in den Norden fahren. Ich habe meine Alpakas und Mowgli, den Huarizo-Wallach mitgenommen.
Dieses Jahr kam der Scherer Adam Riley mit Bruder höchstpersönlich. 69 Tiere wurden gestern von ihrem (zu) warmen Vlies befreit. Die Klauen wurden beschnitten, Zähne kontrolliert, etc. Trotz wachsender Müdigkeit bei allen Anwesenden und fortgeschrittener Stunde gab es nicht einen Fehlschnitt, jede Bewegung saß. Die Tiere wurden im Liegen geschoren, weil dies für halb- oder untrainierte Alpakas die sicherste Methode ist, sie schnell und vor allem verletzungsfrei (für die Tiere) von ihrem wärmenden Vlies zu befreien. Bei trainierten Tieren kann man natürlich auch im Stehen scheren, aber das trifft auf die wenigsten Alpakas zu.
Die Tiere wurden von Adam Riley schnell und professionell geschoren. Jedes Vlies in jeweils 2 Qualitäten eingeteilt und verpackt. Faserproben für Labore in Umschläge gesteckt. Alles beschriftet. Und Extrawünsche bezüglich der neuen Frisur (bei meinen Alpakas) wurden auch berücksichtigt. Und netterweise haben sie mir meine eigenen Klingen für meine Schermaschine auch gleich noch mitgeschliffen. Ging extrem schnell. Drei Lamas stehen in den nächsten Tagen noch an und dann bin ich durch für 2012 - ich schere nicht alle Lamas jedes Jahr, da ich viele Ccaras dabeihabe. Für nächstes Jahr habe ich auch gleich scharfe Klingen. Schön.
Was die Verletzungen von Domino angehen, werde ich das noch in einem Extra-Eintrag kommentieren.
Zwischendurch am Nachmittag waren wir etwas abgelenkt von einer Stute, bei der es so aussah, als ob sie das Fohlen gleich gebären würde. Aber dann schien sie es wieder in sich hineinzudrücken und wir standen ohne Live-Alpakageburt da. Schade eigentlich. Hatte so schön meine Kamera dabei.
Zum Schluß gab es dann noch etwas vom Grill. Danke an den Grillmeister Heiko und an die Hausherren für die Verpflegung.
In netter Runde wurde es dann doch etwas länger als geplant. Ich habe dann um 23 Uhr den Heimweg angetreten und war ganz froh, meine Praktikantin zum Wachhalten dabeigehabt zu haben. Sie hat gut durchgehalten. Weit nach 2 Uhr waren alle Tiere verstaut, P. nach Hause gebracht und ich betrat das Haus für den wohlverdienten Schlaf - aus dem ich leider 3 Stunden später schon wieder geweckt wurde ...
Und hier ein paar kleine Impressionen:
Erst einmal muß das Gerät gründlich inspiziert werden.
Ein Küßchen in Ehren kann keiner verwehren. Fohlen kontrolliert menschliche Mami, während echte Mami gerade ihr Vlies "verliert".
Mowgli, das definitiv größte Kamelid auf dem Hof heute: der Huarizowallach, der in seinen 7 oder 8 Lebensjahren das 1. Mal geschoren wurde. Daher auch erst einmal wie ein Alpaka: eine Komplettschur. In den nächsten Jahren werden wir sehen, ob wir ihm eine Lama- oder Alpakaschur angedeihen lassen.
Klingen bzw. Schermesser schleifen.
Ein entspanntes Bild nach dem Scheren. Nur das kleine Fohlen sieht sich irritiert um: alle riechen zwar noch gleich, sehen aber ganz anders aus!
Ein Lob dem Grillmeister Heiko (und den Hofherren Funke für das Essen)
Links Bernd Funke, rechts Adam Riley nach dem Scheren beim Grillabend.
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Mittwoch, 6. Juni 2012
Schurtage Teil 4
Heute waren die Lamas wieder trocken und die Schur ging weiter.
Indira stand wie eine Eins und ich habe ihr eine Körperschur verpaßt - also den Körper ohne Hals. Wunderschöne weiche Wolle in einer sagenhaften hellrotgrauen Farbe.
Aymara und Mokka waren heute auch dran. Vor allem Aymara schien einen schlechten Tag zu haben. Sie zappelte herum und trat auch zweimal aus. War recht überrascht, weil sie sonst immer so ruhig stand. Notiz an mich selbst: am besten das nächste Mal im Lamastand.
Bisher sind alle Tiere dieses Jahr lediglich mit angebundener Leine geschoren worden.
Die beiden Fohlen Apollo und Odin haben auch gleich mal einen Ausflug in der Gegend neben ihren Müttern gemacht. Wir haben sie frei herumlaufen lassen, als wir die Tiere für die Schur ans Haus holten.
Morgen kommen die Alpakas und Mowgli dran. Bald bin ich mit allen Tieren, die dieses Jahr geschoren werden, durch.
Indira stand wie eine Eins und ich habe ihr eine Körperschur verpaßt - also den Körper ohne Hals. Wunderschöne weiche Wolle in einer sagenhaften hellrotgrauen Farbe.
Aymara und Mokka waren heute auch dran. Vor allem Aymara schien einen schlechten Tag zu haben. Sie zappelte herum und trat auch zweimal aus. War recht überrascht, weil sie sonst immer so ruhig stand. Notiz an mich selbst: am besten das nächste Mal im Lamastand.
Bisher sind alle Tiere dieses Jahr lediglich mit angebundener Leine geschoren worden.
Die beiden Fohlen Apollo und Odin haben auch gleich mal einen Ausflug in der Gegend neben ihren Müttern gemacht. Wir haben sie frei herumlaufen lassen, als wir die Tiere für die Schur ans Haus holten.
Morgen kommen die Alpakas und Mowgli dran. Bald bin ich mit allen Tieren, die dieses Jahr geschoren werden, durch.
Freitag, 1. Juni 2012
Kindertag auch auf dem Lamahof
Donnerstag, 31. Mai 2012
Warten auf Pacari
Habe vorhin gerade nachgesehen - Pacari ist leicht geweitet und angesichts ihres Verhaltens in den letzten Tagen würde ich sagen, daß wir nicht mehr lange auf ihr Fohlen warten müssen. Bin schon gespannt - ich habe eine Vermutung bezüglich der Farbe, aber das Geschlecht ist natürlich eine Überraschung. Pacari ist eine meiner größten Stuten (über 1,20 Widerrist), ein Classic und mit Inti gedeckt. Hoffe auf ein schönes großes und korrektes Tier aus dieser Verbindung.
Illapa sei Dank
Mittwoch, 30. Mai 2012
Hexenschuß
Habe heute gelernt, was genau ein Hexenschuß ist. Konnte letzte Nacht kaum schlafen und jede Bewegung schmerzt unglaublich. Muß ich mir gestern abend irgendwann nach dem Scheren eingefangen haben (nein, nicht beim Scheren). Und sicherheitshalber hat mich mein Mann zum Orthopäden geschickt. Wollte gar nicht, aber er bestand darauf und ich konnte vor lauter Bewegungsunlust nicht ausreichend protestieren. Bin daher hin.
Habe Spritzen und Schmerzmittel bekommen und frage mich jetzt, wie ich meine noch nicht laufende Tochter aus dem Bett heben und die Treppe heruntertragen soll. Es tut nämlich immer noch alles weh. Fühle mich sehr alt - obwohl der Arzt meinte, das bekommen nur junge Leute, die ihre Muskeln falsch überbeanspruchen. Hmmmm ......
Jetzt habe ich eine Krankschreibung - die soll ich bei meinem Arbeitgeber vorlegen und freinehmen. Der Arbeitgeber bin ich selbst - und meine Tiere müssen trotzdem versorgt werden. Manchmal ist ein Arbeitnehmerverhältnis doch viel einfacher. Ich hoffe, das geht alles schneller vorbei, als der Arzt mir verkündete.
Habe Spritzen und Schmerzmittel bekommen und frage mich jetzt, wie ich meine noch nicht laufende Tochter aus dem Bett heben und die Treppe heruntertragen soll. Es tut nämlich immer noch alles weh. Fühle mich sehr alt - obwohl der Arzt meinte, das bekommen nur junge Leute, die ihre Muskeln falsch überbeanspruchen. Hmmmm ......
Jetzt habe ich eine Krankschreibung - die soll ich bei meinem Arbeitgeber vorlegen und freinehmen. Der Arbeitgeber bin ich selbst - und meine Tiere müssen trotzdem versorgt werden. Manchmal ist ein Arbeitnehmerverhältnis doch viel einfacher. Ich hoffe, das geht alles schneller vorbei, als der Arzt mir verkündete.
Dienstag, 29. Mai 2012
Lamaschur Tag 3
Nachdem die Lamas so wundervoll gebürstet wurden, kam heute auch gleich bei den zwei weiblichen Jährlingen die Schur dran, zusammen mit Cassandra. Habe den Mittagsschlaf meines Babys für Klingenwechsel und Lamaschur genutzt. Gerade, als ich mit Belana fertig war, gab der Babymonitor Geräusche wieder, die mich zum Beenden des Scherens riefen. Aber wir waren sowieso fast fertig.
Sowohl von Belana, als auch von Sahara werde ich Faserproben einschicken - sie haben beide ein wundervolles Vlies - Belana noch besser als Sahara. Jetzt kann man auch wieder erkennen, daß sie eigentlich grau ist. Sie bleicht nur nach braungrau aus.
Sowohl von Belana, als auch von Sahara werde ich Faserproben einschicken - sie haben beide ein wundervolles Vlies - Belana noch besser als Sahara. Jetzt kann man auch wieder erkennen, daß sie eigentlich grau ist. Sie bleicht nur nach braungrau aus.
Jährlingsbilder
Habe gerade wieder Praktikanten auf dem Hof und gleich die Chance genutzt, ein paar Fotos von den Jährlingen zu machen, während ich die beiden Schüler dirigierte: "halben Schritt nach vorn, ein Schritt zur Seite, einen großen Kreis bitte, .... ".
Darwin (mittelbewollt) hier wurde von Paula ganz wundervoll flauschig und sauber gebürstet. Ein superschönes griffiges Gefühl - hier werden wir auch eine Faserprobe untersuchen lassen. Die Fransen an den Ohren werden wie auch bei Dakota und Dana bleiben. Ein pfiffiger - und extrem neugieriger kleiner Kerl. Darwin wird später zum Verkauf stehen.
Caruso (leicht bewollt, Classic), hier beim Fressen unterbrochen, ist ein Schatz mit einem wundervollen dichten Double-Coat: feines Untervlies und gleichmäßige Bedeckung mit Grannenhaaren. Wir haben große Hoffnung auf ihn für eine tolles Freizeit- bzw. Arbeitslama: sowohl als Trekkingtier, als auch als Therapiebegleittier. Den Charakter dafür hat er, bis jetzt auch den entsprechenden Körperbau und die Bewollung. Caruso steht später zum Verkauf.
Belana (leicht bewollt, Classic) hat wieder dieses großartige feine Untervlies mit den gleichmäßigen Grannenhaaren darüber, die ich bei dieser Linie so schätze. Ein korrekter Körperbau ist quasi vorprogrammiert. Sie ist wahrscheinlich eine der letzten der Linie, da ihre Mutter inzwischen 16 und ihr Vater 17 Jahre alt ist. Eine wirklich erfolgreiche Verbindung. Belana wird nicht verkauft und verbleibt in der Stammherde bei uns als Zuchtstute.
Sahara (leicht bewollt, Classic) hier hat eine sehr feine Unterwolle. Ich bin mit ihrer Beinstellung von hinten nicht so ganz zufrieden, hoffe aber, daß sich das mit dem Wachsen noch legt. Daher verbleibt sie erst einmal bis zum Zuchtalter von 3 Jahren auf jeden Fall bei uns.
Freitag, 25. Mai 2012
Odin Zadik
Inzwischen haben wir auch einen Namen für den kleinen Hengst von Indira Zadik: Odin Zadik. Und hier ein Bildchen. Süß sind die kleinen weißen Schuhe .....
Donnerstag, 24. Mai 2012
Lamaschur Teil 2 von 2012
Heute morgen bot sich das Einfangen von 4 Stuten regelrecht an und da haben wir sie uns geschnappt zum Scheren: Baila, Dana, Ayla und Lilly. Alles relativ frei (also nur vorn angebunden) und natürlich im Stehen. Hatte heute Hilfe beim Festhalten von meiner Praktikantin und ihrem Freund. Baila und Dana wurden schon geschoren und kannten das. Bei Ayla war es das 1. Mal und sie hat anfangs noch herumgezappelt. Bis sie dann merkte, daß es gar nicht schmerzt, kein Einstich kommt - und dann ging es einigermaßen. Ich habe meine "neue" Schermaschine benutzt und nur unterm Bauch dann die Resthärchen mit der Schere manuell gekürzt. Unter anderem auch, weil ich den Tieren fast unter den Bauch gekrochen bin, um noch die letzten Härchen zwischen den Vorderbeinen wegzuschnippeln. Jetzt kann der Wind schön kühl dort durchziehen. Während ich Hera gestern relativ nahe der Haut geschoren habe, wurden heute ein bis zwei Zentimeter stehengelassen. Vor allem bei Ayla war ich sehr darauf bedacht. Warum? Weil ich hauptsächlich Classics habe: sehr feine Fasern, aber sie wachsen nicht so schnell und ich möchte nicht, daß sie im Winter frieren. Normalerweise schere ich Classics nur aller 2 Jahre, wenn überhaupt. So ganz gleichmäßig ist es mir nicht gelungen, den Abstand mit der Schermaschine immer einzuhalten, bin aber trotzdem recht zufrieden. Den Tieren wird kühler sein und im Winter dann nicht zu kalt. Ungleichmäßigkeiten sind in einigen Wochen oder wenigen Monaten sowieso nicht mehr zu sehen.
Lilly ist die weibliche Huarizodame, die ich heute auch unters Messer genommen habe. Sie hat mir die Maschine zwar zweimal aus der Hand getreten, aber dann verstanden, daß ich ihr nichts Böses will. Lilly hat ein wenig mehr als nur Sattelschur erhalten. Das war die erste Schur ihres Lebens. Die Fasern sind sehr dicht und es war auch staubig. Wegen ihres Vlieses ist jetzt mein erstes Messerset stumpf geworden. Ich habe noch Ersatz und muß das erst einmal zum Schleifen geben. Frage mich, ob es hier in der Nähe jemanden gibt. Diesmal nehme ich sie jedenfalls Anfang Juni in die Uckermark mit und frage den Scherer dort, ob er die Zeit hat, mir das schnell zu schleifen. Vielleicht habe ich ja Glück.Und auch hier wieder: wenn jemand seine (wenigen) Alpakas zum Scheren geben muß und hier in der Nähe wohnt: kurz Bescheid geben. Übernächste Woche Donnerstag geht es wieder zum Alpakapark Funke zum Schertag. Sicherlich kann man das eine oder andere Alpaka dann dort auch gleich mitscheren lassen.
Bei Domino muß man dieses Jahr besonders vorsichtig sein - wir haben am Hals noch Bisswunden entdeckt gehabt ........
Und noch ein paar Bilder später wieder zurück auf ihrer Weide.
Mittwoch, 23. Mai 2012
Lamaschur beginnt
Grundvorraussetzungen: Ehemann war relativ zeitig daheim (vor 20 Uhr), Baby schlief, Temperatur draußen erträglich.
Daher baute ich schnell einige Stromleitungen zusammen, schnappte mir meine Schermaschine und band ein Lama mit kurzer Leine an einen Pfahl. Die dicke Hera ist das erste Lama dieses Jahr. Sie hat durch ihr Gewicht und noch immer mangelnde Kondition viel mehr Probleme als die anderen mit der Wärme. Ein wenig zappelte sie zwar herum, aber ich schaffte es dennoch ohne Lamastand. Sie war in den letzten Tagen durch ständige Bürstaktionen auch gut vorbereitet worden. Nach knapp 15 Minuten hatte sie eine Sattelschur, war nochmals abgerieben und kontrolliert. Jetzt wird ihr nicht mehr ganz so schnell warm werden. Eigentlich hätte ich Zeit für mehr Tiere gehabt, aber wollte die Stuten jetzt nicht nochmals aufschrecken. Wird über Pfingsten passieren.
Hera hat ein schönes weiches, dichtes Vlies, welches aber aufgrund der kurzen Länge und Qualität meines Erachtens nur für Decken geeignet ist. Sortiert ist es und wird in den entsprechenden Sack gestopft. Von zwei anderen Tieren dieses Jahr kommt noch etwas hinzu und dann werde ich besagte Decke anfertigen lassen. Zur Abwechslung mal eine für uns: eine richtig große - geplant ist 2,40 m x 2 m. Zumindest ist es so geplant, ich hoffe, es kommt nichts wieder dazwischen und die Decke landet bei jemand anderem.
Daher baute ich schnell einige Stromleitungen zusammen, schnappte mir meine Schermaschine und band ein Lama mit kurzer Leine an einen Pfahl. Die dicke Hera ist das erste Lama dieses Jahr. Sie hat durch ihr Gewicht und noch immer mangelnde Kondition viel mehr Probleme als die anderen mit der Wärme. Ein wenig zappelte sie zwar herum, aber ich schaffte es dennoch ohne Lamastand. Sie war in den letzten Tagen durch ständige Bürstaktionen auch gut vorbereitet worden. Nach knapp 15 Minuten hatte sie eine Sattelschur, war nochmals abgerieben und kontrolliert. Jetzt wird ihr nicht mehr ganz so schnell warm werden. Eigentlich hätte ich Zeit für mehr Tiere gehabt, aber wollte die Stuten jetzt nicht nochmals aufschrecken. Wird über Pfingsten passieren.
Hera hat ein schönes weiches, dichtes Vlies, welches aber aufgrund der kurzen Länge und Qualität meines Erachtens nur für Decken geeignet ist. Sortiert ist es und wird in den entsprechenden Sack gestopft. Von zwei anderen Tieren dieses Jahr kommt noch etwas hinzu und dann werde ich besagte Decke anfertigen lassen. Zur Abwechslung mal eine für uns: eine richtig große - geplant ist 2,40 m x 2 m. Zumindest ist es so geplant, ich hoffe, es kommt nichts wieder dazwischen und die Decke landet bei jemand anderem.
Blogeintrag bei kiobo
Heute möchte ich mal einen anderen Blog vorstellen: kiobo: Funsportnews für Kinder. "Hier dreht sich alles rund um den Funsport-Lifestyle, den auch schon unsere Kids spannend finden."
Und weil Lamawandern immer beliebter wird (nicht nur bei Erwachsenen, gerade auch bei Kindern), gibt es dort auch einen Eintrag dafür: Wandern mit Lamas und Alpakas. Da werden einige Höfe in verschiedenen Regionen kurz vorgestellt, die diese Erfahrungen anbieten. Wenn Sie also nicht so ganz in Berliner Nähe wohnen und auch keine Ambitionen haben, demnächst die Hauptstadt zu besuchen, können Sie in dieser Liste stöbern und vielleicht finden Sie auch etwas in Ihrer Umgebung.
Und vielen Dank an die Blogschreiberin für das Kompliment für unseren Hof. :) Da freuen wir uns natürlich besonders.
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Dienstag, 22. Mai 2012
Fohlen absetzen
Diese Woche setzen wir alle Fohlen vom letzten Jahr ab. Bei Darwin habe ich lange überlegt, weil ich eigentlich der Ansicht bin, er sollte noch ein bis zwei Monate bei Mami bleiben. Aber dann würde er von Caruso getrennt werden und separat später in die Jungsherde kommen. Dann lieber beide gleichzeitig. Habe alle 4 Fohlen zusammen zu Bino gepackt und Hera dazugesteckt. Zum einen können sich die beiden Hengstfohlen so an den Chefwallach gewöhnen (bzw. umgedreht) und zum anderen können sich so Fohlen und Mütter nicht sehen. Sehr vorteilhaft für die Instandhaltung des Zaunes. Hera ist dort, um sich an ihre neue Weide für das nächste Jahr zu gewöhnen.
Das Training für die Vier wurde intensiviert. Alle sind schon vorher mitgelaufen. Jetzt wird an den Feinheiten gefeilt und vor allem die beiden weiblichen Jährlinge für zukünftige Gäste vorbereitet (die männlichen waren schon dabei). Dazu kommt natürlich noch Desensibilisierung, Füße heben, Zähne zeigen, .... Ich schätze mal, daß dann nach Pfingsten nicht nur Darwin und Caruso auf öffentliche Wanderungen mitkommen können, sondern dann auch Belana und Sahara.
Elendig heiß hier - die Tiere sitzen alle im Unterstand und im Schatten. Cassandra hat kalten Wasser zusätzlich von mir bekommen. Sie stand kurz vor einem Hitzschlag. Ein wenig Regen könnte den Weiden nicht schaden.
Das Training für die Vier wurde intensiviert. Alle sind schon vorher mitgelaufen. Jetzt wird an den Feinheiten gefeilt und vor allem die beiden weiblichen Jährlinge für zukünftige Gäste vorbereitet (die männlichen waren schon dabei). Dazu kommt natürlich noch Desensibilisierung, Füße heben, Zähne zeigen, .... Ich schätze mal, daß dann nach Pfingsten nicht nur Darwin und Caruso auf öffentliche Wanderungen mitkommen können, sondern dann auch Belana und Sahara.
Elendig heiß hier - die Tiere sitzen alle im Unterstand und im Schatten. Cassandra hat kalten Wasser zusätzlich von mir bekommen. Sie stand kurz vor einem Hitzschlag. Ein wenig Regen könnte den Weiden nicht schaden.
Mittwoch, 16. Mai 2012
Neues Fohlen
Heute ist das 1. Fohlen von Indira Zadik zur Welt gekommen. Ein rotbrauner Hengst, der noch wacklig auf den Beinen steht. Fotos gibt es hier.
Stute ist von uns gegangen
Haben die kleine Stute gehen lassen. Bin sehr traurig und deprimiert. So ein wundervolles Tier und nur so kurz auf der Welt. Die Mutter trauert natürlich noch mehr. Das Fohlen hatte keinen Saugreflex und daher kaum Überlebenschancen. Wir hatten es trotzdem versucht.
Dienstag, 15. Mai 2012
Fohlen
Stütchen lebt noch. Das Fohlen zittert - habe nochmals eine warme Decke darübergepackt, Stute abgemolken (inzwischen nimmt sie auch das Bein hinter, damit ich besser an das Euter komme) und dem Fohlen die Milch eingeflößt. Ich bilde mir ein, daß sie den Hals jetzt besser hält. Allerdings ist die Kleine sehr schwach und kann noch nicht stehen. Vielleicht wird es ja tagsüber besser.
Montag, 14. Mai 2012
Verblockung?
Heute wurde 13 Uhr ein wunderschönes schwarzes Stutfohlen geboren: Mutter ist Bonnie Zadik (selbst auch schwarz), Vater ist Kafka (appaloosa).
Leider scheint sie sich bei der Geburt den Hals verrenkt zu haben. Als sie nach einer Stunde immer noch nicht oben war, wurde ich mißtrauisch und versuchte nach einer weiteren halben Stunde, das Fohlen hinzusetzen. Es kippte immer wieder um, stampelte mit den Beinen und dann erkannte ich die Bescherung: irgendwie scheint der Hals verrenkt oder gestaucht zu sein. Sie kommt nicht hoch, weil sie das Gleichgewicht nicht halten kann.
Habe Stute abgemolken (ja, sie hat mich beim ersten Mal vehement angespuckt) und der Kleinen das mütterliche Kolostrum eingeflößt. Und dann aus der Stutenherde vor zum Haus gepackt. Jetzt melke ich die Stute (werde nicht mehr angespuckt) und gebe ihrer Tochter die frische Milch ins Mäulchen. Arme Kleine. Ich hoffe, es wird besser. Tierärztin hatte keine Lust heute - hoffentlich kann sie morgen vorbeikommen. Überlege, ob ich in die Klinik fahren soll. Vielleicht ist es wirklich nur eine Verrenkung und jemand kennt sich dort damit aus ......
Leider scheint sie sich bei der Geburt den Hals verrenkt zu haben. Als sie nach einer Stunde immer noch nicht oben war, wurde ich mißtrauisch und versuchte nach einer weiteren halben Stunde, das Fohlen hinzusetzen. Es kippte immer wieder um, stampelte mit den Beinen und dann erkannte ich die Bescherung: irgendwie scheint der Hals verrenkt oder gestaucht zu sein. Sie kommt nicht hoch, weil sie das Gleichgewicht nicht halten kann.
Habe Stute abgemolken (ja, sie hat mich beim ersten Mal vehement angespuckt) und der Kleinen das mütterliche Kolostrum eingeflößt. Und dann aus der Stutenherde vor zum Haus gepackt. Jetzt melke ich die Stute (werde nicht mehr angespuckt) und gebe ihrer Tochter die frische Milch ins Mäulchen. Arme Kleine. Ich hoffe, es wird besser. Tierärztin hatte keine Lust heute - hoffentlich kann sie morgen vorbeikommen. Überlege, ob ich in die Klinik fahren soll. Vielleicht ist es wirklich nur eine Verrenkung und jemand kennt sich dort damit aus ......
Freitag, 11. Mai 2012
Tagesnotizen
Die Nachtigall vom letzten Jahr ist wieder da. Wirklich ein schöner Gesang.
Die Schwalben haben ihre Nester schon gebaut, mit Lamawolle ausgestopft und sind eingezogen. Ein paar Eier habe ich schon gesehen.
Auch die Wespen haben mit dem Bau angefangen.
Berlin wird kleiner, trotz der ca. 4,5 Mio Einwohner. Heute einen Bekannten im Parkhaus getroffen - rein zufällig. Wir wohnen beide außerhalb - in verschiedenen Himmelsrichtungen von Berlin aus.
Sushi war heute in netter Begleitung, dafür aber die Bedienung im Balzac auf der Schloßstraße etwas unhöflich. Der Mann vor mir war etwas irritiert. Wahrscheinlich die schwüle Wärme, die heute über der Stadt lastet.
Am frühen Abend einen Regenbogen über Wildau gesehen. Leider nicht genug Wasser für das Gras heruntergekommen. Vielleicht sollte ich mich mit meiner Bitte um ein wenig Bewässerung meiner Weiden an den Regengott wenden - bei den Inkas war/ist dies Illapa, der Gewitter- und Regengott.
Und den Tieren ist warm.
Die Schwalben haben ihre Nester schon gebaut, mit Lamawolle ausgestopft und sind eingezogen. Ein paar Eier habe ich schon gesehen.
Auch die Wespen haben mit dem Bau angefangen.
Berlin wird kleiner, trotz der ca. 4,5 Mio Einwohner. Heute einen Bekannten im Parkhaus getroffen - rein zufällig. Wir wohnen beide außerhalb - in verschiedenen Himmelsrichtungen von Berlin aus.
Sushi war heute in netter Begleitung, dafür aber die Bedienung im Balzac auf der Schloßstraße etwas unhöflich. Der Mann vor mir war etwas irritiert. Wahrscheinlich die schwüle Wärme, die heute über der Stadt lastet.
Am frühen Abend einen Regenbogen über Wildau gesehen. Leider nicht genug Wasser für das Gras heruntergekommen. Vielleicht sollte ich mich mit meiner Bitte um ein wenig Bewässerung meiner Weiden an den Regengott wenden - bei den Inkas war/ist dies Illapa, der Gewitter- und Regengott.
Und den Tieren ist warm.
Sonntag, 6. Mai 2012
Bodenfräse
Vor einiger Zeit haben wir uns eine elektrische Bodenfräse für den "Gartengebrauch" mit 1,3 kW gekauft. Warum? Weil man damit viel schneller etwas umgraben kann. Damit können wir die Kotstellen der Tiere besser bearbeiten - vor allem bei der Weidepflege sehr nützlich. Wird auch viel dafür verwendet.
Außerdem haben wir ca. 1000 qm Garten - davon natürlich das meisten als Wiese, aber ein Stück wollte ich als Gemüsegarten nutzen. Darauf befinden sich derzeit: Schöllkraut, Nesseln, Kletten, .... Liegt schon eine ganze Weile brach, weil ich einfach nicht dazu gekommen war. Ein manuelles Umgraben würde bei der Größe wahrscheinlich mehrere Tage dauern. Innerhalb von kürzester Zeit nach dem Auspacken und Zusammenschrauben hatten wir 2 Reihen fertig. Geht wunderbar auf diesem Unkrautparadies. Laut meinem Mann hätten wir dafür bestimmt 2 Stunden harter körperlicher Arbeit gebraucht (Boden ziemlich fest). Ich werde darauf noch großflächig Lamapellets kippen und das mit der Fräse dann nochmals schön eingraben. Also anstatt mit den Lamadung auf den Misthaufen geht es mit der Schubkarre gleich hierher.
Ich hatte daran gedacht, dieses Jahr ein paar Sonnenblumen, ein paar Kartoffeln und hauptsächlich Kürbis zu pflanzen. Zu mehr habe ich keine Zeit und es ist schon fast zu spät dafür. Einen etwas konkreteren Plan mache ich dann im Herbst/Winter für die nächste Saison.
Samstag, 5. Mai 2012
Injektionen
Ursprünglich wollte ich heute zur Show fahren. Wir sind aber daheim geblieben und haben stattdessen alle Tiere durchgeimpft: mit Selen und Bravoxin. Beim letzteren handelt es sich um eine Chlostridienimpfung (bspw. Tetanus). Lamas und Alpakas sind da relativ empfindlich. Und es wurden auch gleich noch alle Registraturchips gesetzt. Ging alles ziemlich gut und reibungslos ab. Die Tierärztin hat danach noch Rhababerkuchen bei uns gegessen. Die Rhababerstengel dazu haben wir netterweise von unseren Nachbarn bekommen. Sehr lecker und vielen Dank!
Und abends haben wir eines der Dunkelrestaurants in Berlin ausprobiert. Wer auf seinem Hof barrierefreie Angebote für sehgeschädigte Leute hat, sollte das unbedingt mal ausprobieren, um selbst ein Gefühl dafür zu bekommen.
Und abends haben wir eines der Dunkelrestaurants in Berlin ausprobiert. Wer auf seinem Hof barrierefreie Angebote für sehgeschädigte Leute hat, sollte das unbedingt mal ausprobieren, um selbst ein Gefühl dafür zu bekommen.
Donnerstag, 3. Mai 2012
Heu gesichert
Heute das Heu für die nächsten Jahre gesichert. Vorläufig 30 Tonnen pro Jahr bestellt - notfalls kann ich auch noch mehr holen. Damit ist gutes Futter für meine Tiere erstmal keine Sorge mehr, die ich haben muß. Schön. Dieses Heu und das Futter von meinen eigenen Weiden/Mähweiden müßte für die gesamte Herde das ganze Jahr über reichen. Nur noch Mineralfutter dazu.
Montag, 30. April 2012
Hormone
Cecilia lies sich von Inti decken.
Die zweijährige, sehr deckungsfreudige Mokka hat sich in ihrem Bestreben, zum Hengst zu kommen, derartig in den Weidezaun eingewickelt, daß sie nicht mehr herauskam und ihn komplett von den Verankerungen riß und zerstörte. Mußte ihn mit einem Drahtschneider von ihr herunterschneiden. Sie ist mir ihrem Kopf durch und dann mit den Füßen hängengeblieben. Werde auf jeden Fall auf Stutenseite Elektrozaun zusätzlich ziehen müssen.
Freitag, 27. April 2012
Verschiedenes zum Monatsende
Schon wieder Post vom Bundesstatistikamt. Scheint jedes Jahr zu kommen. Die angeblichen Stichproben scheinen immer mich zu treffen. Diesmal nennt es sich "Bodennutzungshaupterhebung 2012". Und auch hier wieder: ich bin auskunftspflichtig, aber muß das Porto aus eigener Tasche zahlen. Hmpf!
Emily wieder mit Inti de Oro gedeckt. Überlege jetzt, ob ich Hera zu Inti oder zu Ares stelle.
Dem kleinen schwarzen Apollo geht es gut. Er lag heute im Heu herum und sah mich neugierig an. Voher rannte er noch Kreise um seine Mutter herum. Die lies sich aber nicht wirklich zum Spielen auffordern.
Eingewöhnung der Huarizos - zumindest des ehemaligen Hengstes in die männliche Herde scheint kein Problem zu sein. Wir waren inzwischen auch schon mit ihnen wandern. Lilly, die Dame, kann das "An-einer-Leine-Hinterherlaufen" bisher eindeutig besser als Mowgli, das männliche Tier.
Domino bekommt immer noch täglich mehrmals Augensalbe. Inzwischen nimmt er es notgedrungen hin, weil er mitbekommen hat, daß er danach Leckerlis (lundi-Mineralfutter) bekommt - ein kluges Kerlchen .... Wenigstens etwas - der arme Kerl tut mir so leid.
Zu warm, das Wetter - wir brauchen erstmal Regen, bevor die Sonne scheinen kann ..........
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Mittwoch, 25. April 2012
Apollo Zadik stellt sich vor
Zur Abwechslung konnte ich heute mal erfreuliche Bilder von meiner Kamera herunterladen.
Hiermit stelle ich vor:Apollo Zadik, ein schwarzer kleiner wunderschöner Hengst.
Mutter: Aymara Zadik (schwarz)
Vater: Kafka (appaloosa) von Frankenlamas.
Die Herde war so neugierig und vor allem Hera so penetrant aufdringlich, daß ich Mutter und Sohn für ein paar Stunden allein gesperrt habe, damit sich die beiden aneinander gewöhnen konnten, der Kleine die richtige Milchbar fand und auch die Nachgeburt kam. Jetzt sind alle wieder vereint und der Lama-Kindergarten kann sich neu sortieren.
Die Herde war so neugierig und vor allem Hera so penetrant aufdringlich, daß ich Mutter und Sohn für ein paar Stunden allein gesperrt habe, damit sich die beiden aneinander gewöhnen konnten, der Kleine die richtige Milchbar fand und auch die Nachgeburt kam. Jetzt sind alle wieder vereint und der Lama-Kindergarten kann sich neu sortieren.
Polizeiberichte
Habe von meinem Steuerberater erfahren, daß der Angriff der Hunde auf Domino in der Zeitung stand. War sehr verblüfft, als ich danach gefragt wurde und mir daraufhin die Mediennachricht übermittelt wurde. Ich hatte nichts gesagt ........
Der langsame Weg der potentiellen Genesung
Die letzten Tage waren viel mit der Behandlung von Domino angefüllt. Mehrmals täglich Augensalbe, Spritzen, etc. Letzten Dienstag war der schlimmste Tag: ich habe ihm stundenlang eingeweichte Heucobs, Mineralfutter und Wasser per Hand ins Maul eingeflöst. Er wollte essen, hatte aber nicht die Kraft dazu. Und sichtlich Schmerzen - die Mittel, die angeblich 48 Stunden halten sollten, wirkten ganz sicher nicht mehr. Er lag einfach nur da und konnte nicht mehr.
Am Mittwoch alternierte ich: teilweise wieder manuelle Fütterung und teilweise konnte er es aus einer schmalen Schüssel nehmen. Bei Trinken hielt ich ihm immer noch den Kopf. Aus der Wunde am inneren Oberschenkel tropfte auch wieder Blut.
Habe noch nie ein Lama oder Alpaka vor Schmerzen ächzen hören - diesen Laut von Domino werde ich nie vergessen. Er ist mir wie ein Pfeil ins Mark gedrungen.
Heute, mehr als eine Woche später, wurden Fäden gezogen und das Auge auch wieder geöffnet. Wir haben Hoffnung, daß der Nerv im Gesicht sich hoffentlich wieder in den nächsten 6-12 Monaten regeneriert - aber Prognosen machen die Ärzte nicht. Das Auge ist immer noch unsere größte Sorge. Also mehrmals täglich mit Augensalbe behandeln - armer Domino! Das wird noch 4 Wochen so weitergehen.
Am Mittwoch alternierte ich: teilweise wieder manuelle Fütterung und teilweise konnte er es aus einer schmalen Schüssel nehmen. Bei Trinken hielt ich ihm immer noch den Kopf. Aus der Wunde am inneren Oberschenkel tropfte auch wieder Blut.
Habe noch nie ein Lama oder Alpaka vor Schmerzen ächzen hören - diesen Laut von Domino werde ich nie vergessen. Er ist mir wie ein Pfeil ins Mark gedrungen.
Heute, mehr als eine Woche später, wurden Fäden gezogen und das Auge auch wieder geöffnet. Wir haben Hoffnung, daß der Nerv im Gesicht sich hoffentlich wieder in den nächsten 6-12 Monaten regeneriert - aber Prognosen machen die Ärzte nicht. Das Auge ist immer noch unsere größte Sorge. Also mehrmals täglich mit Augensalbe behandeln - armer Domino! Das wird noch 4 Wochen so weitergehen.
Montag, 16. April 2012
Dominos Zustand
Erstmal möchte ich mich bei allen ganz herzlich bedanken, die mir Trost und Aufmunterung geschrieben haben und mir auch telefonisch Mut machten. Vielen lieben Dank - das hat mir sehr dabei geholfen, weiterhin zu hoffen.
Wir waren heute wieder in der Tierklinik. Habe Sultan als moralische Unterstützung und Ruhepol für seinen Bruder mitgenommen. Domino hat heute ein starkes Schmerzmittel bekommen. Er scheint aber vor lauter Schmerzen immer noch benebelt zu sein. Da er kaum ißt (aber zum Glück habe ich ihn trinken sehen), befürchten wir Probleme mit dem Magen. Lamas und Alpakas bekommen bei Dauerstreß häufig Magengeschwüre. Jetzt noch die minimierte Nahrungsaufnahme und ich befürchte Schlimmes. Daher wird er jetzt auch noch zweimal täglich mit einem Betahemmer injiziert.
Er ist natürlich seit Sonntag mit Antibiotika vollgepumpt. Und das wird am Mittwoch auch nochmals verabreicht.
Atmen: ja, es geht - durch das linke Nasenloch. Das rechte wurde von einem Fangzahn aufgerissen, ist unglaublich geschwollen, ..... Aber zumindest kann er durch die Nase atmen und wir brauchen ein Ersticken nicht zu befürchten.
Zusätzlich zu dem Problem des Atmens hat sich jetzt das leider erwartete Problem mit dem Auge eingestellt: durch die Lidverletzung und die Nervschädigung kann er es nicht richtig schließen. Er zwinkert nicht - was ein Austrocknen der Hornhaut bewirkt. Daher wurde ihm heute das rechte Auge halb zugenäht und ich muß jetzt viermal täglich zwei verschiedene Augensalben geben.
Die Drainage im Gesicht läßt Blut und Wundsekret ablaufen, die meisten Bisswunden bluten nicht mehr. Er taumelt bei den kurzen Laufstücken und mir blutet das Herz.
Jetzt müssen wir hoffen, daß sich nichts entzündet und nicht noch mehr Schwierigkeiten hinzukommen. Er hat eine Vit. B-Spritze bekommen - vorläufig einmalig. Vit B hilft bei der Nervenregeneration. Soll eigentlich täglich gespritzt werden. Problem: sehr, sehr schmerzhaft. Brennt viel stärker und vor allem länger als Ivomec. Da er aber leicht sediert war und Schmerzmittel intus hatte, habe ich dafür gestimmt. Atmen und Blinken ein Leben lang ist sehr wichtig .......... Vit B werde ich später, wenn es wieder geht, dann oral geben.
Wir waren heute wieder in der Tierklinik. Habe Sultan als moralische Unterstützung und Ruhepol für seinen Bruder mitgenommen. Domino hat heute ein starkes Schmerzmittel bekommen. Er scheint aber vor lauter Schmerzen immer noch benebelt zu sein. Da er kaum ißt (aber zum Glück habe ich ihn trinken sehen), befürchten wir Probleme mit dem Magen. Lamas und Alpakas bekommen bei Dauerstreß häufig Magengeschwüre. Jetzt noch die minimierte Nahrungsaufnahme und ich befürchte Schlimmes. Daher wird er jetzt auch noch zweimal täglich mit einem Betahemmer injiziert.
Er ist natürlich seit Sonntag mit Antibiotika vollgepumpt. Und das wird am Mittwoch auch nochmals verabreicht.
Atmen: ja, es geht - durch das linke Nasenloch. Das rechte wurde von einem Fangzahn aufgerissen, ist unglaublich geschwollen, ..... Aber zumindest kann er durch die Nase atmen und wir brauchen ein Ersticken nicht zu befürchten.
Zusätzlich zu dem Problem des Atmens hat sich jetzt das leider erwartete Problem mit dem Auge eingestellt: durch die Lidverletzung und die Nervschädigung kann er es nicht richtig schließen. Er zwinkert nicht - was ein Austrocknen der Hornhaut bewirkt. Daher wurde ihm heute das rechte Auge halb zugenäht und ich muß jetzt viermal täglich zwei verschiedene Augensalben geben.
Die Drainage im Gesicht läßt Blut und Wundsekret ablaufen, die meisten Bisswunden bluten nicht mehr. Er taumelt bei den kurzen Laufstücken und mir blutet das Herz.
Jetzt müssen wir hoffen, daß sich nichts entzündet und nicht noch mehr Schwierigkeiten hinzukommen. Er hat eine Vit. B-Spritze bekommen - vorläufig einmalig. Vit B hilft bei der Nervenregeneration. Soll eigentlich täglich gespritzt werden. Problem: sehr, sehr schmerzhaft. Brennt viel stärker und vor allem länger als Ivomec. Da er aber leicht sediert war und Schmerzmittel intus hatte, habe ich dafür gestimmt. Atmen und Blinken ein Leben lang ist sehr wichtig .......... Vit B werde ich später, wenn es wieder geht, dann oral geben.
Sonntag, 15. April 2012
Domino schwer verletzt
Heute auf einer Wanderung wurden meine Tiere von zwei Huskies, die sich losgerissen hatten, angegriffen. Domino ist schwer verletzt und ich bin mit ihm in die Klauentierklinik nach Berlin gefahren. Der Tierarzt in der Klinik war auch entsetzt - je mehr wir wegschoren, desto mehr Bisswunden kamen zum Vorschein. Nerv im Gesicht kaputt, das Gesicht voller Bisswunden, die auch noch auf dem Rest des Körpers zu finden sind. Auge ist auch in Mitleidenschaft gezogen und eine Nüster durchbissen und angeschwollen. Er kann noch durch das linke Nasenloch atmen (was ihn rettete) - Lamas und Alpakas können nämlich nicht sehr lange durch den Mund Luft holen - sie ersticken sonst.
Sultan hat auch etwas abbekommen. So, wie wir das jetzt zusammengepuzzelt haben, scheint er seinem Bruder das Leben gerettet zu haben, indem er absichtlich die Aufmerksamkeit der Hunde auf sich zog und mit ihnen im Schlepptau einen Kilometer nach Hause rannte, wo mein Mann ihn vor zumindest einem der Hunde rettete. Und dann schnell hinter den Zaun brachte, während der andere vor ihm flüchtete. Die anderen Lamas scheinen ok zu sein. Die Hunde stürzten sich auf die kleinen Tiere - die Alpakas.
Sehr besorgt, werde wahrscheinlich eine Weile nicht schreiben. Domino fällt für die nächsten Monate definitiv erstmal aus - er braucht Ruhe, Erholung, usw. Armer kleiner Kerl - hoffentlich kommt er durch.
Vielen Dank an meine Gäste heute auf der Tour, die sich so großartig verhalten haben.
Sultan hat auch etwas abbekommen. So, wie wir das jetzt zusammengepuzzelt haben, scheint er seinem Bruder das Leben gerettet zu haben, indem er absichtlich die Aufmerksamkeit der Hunde auf sich zog und mit ihnen im Schlepptau einen Kilometer nach Hause rannte, wo mein Mann ihn vor zumindest einem der Hunde rettete. Und dann schnell hinter den Zaun brachte, während der andere vor ihm flüchtete. Die anderen Lamas scheinen ok zu sein. Die Hunde stürzten sich auf die kleinen Tiere - die Alpakas.
Sehr besorgt, werde wahrscheinlich eine Weile nicht schreiben. Domino fällt für die nächsten Monate definitiv erstmal aus - er braucht Ruhe, Erholung, usw. Armer kleiner Kerl - hoffentlich kommt er durch.
Vielen Dank an meine Gäste heute auf der Tour, die sich so großartig verhalten haben.
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