Samstag, 28. September 2013

1. Alpakafohlen

Heute kurz vor Mittag wurde das 1. Alpakafohlen auf dem Märkischen Lamahof geboren. Und ich war ein wenig überrascht, wie winzig Alpakafohlen im Vergleich zu neugeborenen Lamababys sind. Aber wirklich süß. Das kleine schneeweiße Stütlein stammt von farbigen Eltern ab: Jasmin und Sultan.
Noch hat die Kleine keinen Namen - soll mit "J" anfangen - Vorschläge werden gern entgegengenommen.

Freitag, 27. September 2013

Pause unterwegs

Neulich unterwegs bei einer Rastpause unterwegs: Apollo entwickelt sich zu einem richtig süßen Schatz.

Sonntag, 22. September 2013

Hoffest der Burg Storkow

Und weil das Auto noch vollgeladen war, ging es am Sonntag nach Storkow zum Burgfest. Es waren auch jede Menge Leute unterwegs, die dem Wahllokal einen Besuch abstatteten. Ich selbst hatte das bereits vor einer Woche per Briefwahl erledigt.
Präsentiert hat sich hier wieder Sultan (als Vorbild) und erstmalig auch Darwin, der sich ganz fabelhaft benahm. Auch hier kamen wieder mein Mann und unsere Tochter mit, die sich allerdings hauptsächlich irgendwo hinten bei den Kindersachen aufhielten und dort amüsierten.
Bei schönem Wetter hatte die Veranstaltung Spaß gemacht. Diesmal war neben mir nicht der Kuchenstand (der mich immer schwach werden ließ), sondern eine Künstlerin, die in einer Woche eine Ausstellung hat. Ich habe mir einen Kalender mit ihren Aquarellen für 2014 geholt - sieht toll aus. Und noch einige Stände weiter war Ines Hahn, wo man sich eigene kleine Körbe flechten konnte. So gegen Ende der Veranstaltung hatte ich dann auch Zeit dazu und holte mir die Materialien an meinen eigenen Stand.
Allen, die bei mir Sachen gekauft haben, wünsche ich warme Hände, Füße und Köpfe. Hier nochmal der Link zur Wollwaschanleitung.
Und auch hier danke ich der Organisation für den reibungslosen Ablauf und die ganze Mühe!
Die Ziege neben uns - für unsere an Lamas und Alpakas gewöhnte Tochter viel interessanter.

Samstag, 21. September 2013

Erntedankfest in Friedersdorf

Thema diesmal "Wie zu Großmutters Zeiten"
Ich muß sagen: ich habe noch nie so viele faltenfreie Großmütter gesehen wie auf dieser Parade. Erstaunlich, wie viele graue Perücken es gibt und was sich so auf den Dachböden alles anfindet. Abgesehen von einem grauen Poncho, den ich noch aus meiner Zeit in Ecuador habe, war ich allerdings kaum geschmückt - ich hatte sogar die Pommeln für die Lamahalfter vergessen. Mitgenommen habe ich den sehr fotogenen Mauritius und Sultan, meinen Alpakahengst mit dem Schurschnitt "geschorener Königspudel mit Elvis-Schlaghosen". Als wir so dahinliefen, zückten auch viele ihre Kameras, um einen Blick von meinen bewollten lebendigen Begleitern einzufangen. Sie haben sich ganz brav und professionell verhalten.
Auch diesmal hatten wir wieder einen Stand hinten links auf dem Festplatz. Da haben die Tiere ein wenig Ruhe. 
Diesmal kam auch meine kleine Familie mit, was ich besonders reizend fand. In ein paar Jahren werde ich meiner Tochter auf der Parade ein Lama in die Hand drücken. Unsere Tochter rannte in ihrem Alpakaponcho herum und hielt ihren Vater auf Trab. Kaum hatte er sie wiedergebracht und abgesetzt, sah ich sie schon wieder hinter seinem Rücken auf dem Gras davonrennen. Aus unerfindlichen Gründen hatte sie auch ihre Schuhe ausgezogen. Auch wenn das Kind älter aussieht - weil groß - sie ist erst 2 Jahre und 3 Monate alt.
Ich danke allen Beteiligten - vor allem natürlich dem Verein - für die fabelhafte Organisation sowohl der Parade, als auch des Festplatzes. Bis zum nächsten Jahr!

Donnerstag, 19. September 2013

Grannenhaare

Grannenhaare bei Lamas und Alpakas haben die Schutzfunktion der Wetterfestigkeit. Sie sind dafür notwendig, daß das Wasser außen am Vlies abläuft und die Tiere nicht komplett durchnäßt. Außerdem bilden sie eine Art Federung bzw. stabilisieren das Vlies, weil das Unterhaar so fein ist, daß es sonst "zusammenfallen" würde. Zumindest bildlich gesprochen.
Grannenhaare lassen sich sehr schlecht färben, widerstehen den meisten Filzversuchen und lassen sich eigentlich so gut wie gar nicht dauerhaft verbiegen. Sie klappen immer wieder in ihre alte gerade Form zurück. Die Inkas haben früher daraus extrem stabile Seile gedreht.
Und da ich immer mal wieder gefragt werde: ja, Alpakas haben auch Grannenhaare. Nur wurden sie jahrtausendelang so gezüchtet, daß diese immer feiner wurden. Aber sie sind trotzdem vorhanden. Man kann sie auch nicht mehr manuell heraussortieren - man braucht eine spezielle Maschine, in den Minimills wird ein Faserseaparator eingesetzt. Aufgrund der zurückgezüchteten Schutzhaare sind Alpakas auch nicht so witterungsfest wie beispielsweise Classic-Lamas, bei denen sich die Grannenhaare sehr deutlich als Oberhaar über dem Untervlies zeigen. Man nennt es bei ihnen auch double-coat. Dort kann man die beiden Faserarten manuell sortieren.
Warum man sie aus dem geschorenen Vlies heraus haben möchte? Ganz einfach: das sind die Haare mit dem prickle-factor; der Teil des Vlieses, der auf der Haut jucken und kratzen würde, wenn man sich einen Schal daraus strickt. 
Wenn ich Lamafaser kardiere, sortiere ich die Grannenhaare daher heraus. Und wenn ich ein Kardenband bei einer Wollmühle bestelle, mache ich das hauptsächlich deswegen, weil ich dann diese Schutzhaare nicht mehr manuell heraussuchen muß, sondern dann eine schöne gereinigte Faser ohne Juckfaktor für die Weiterverarbeitung bekomme. Ich nutze sie gern für's Filzen .........

Weiterführende Informationen: Unterschied zwischen Faserarten: Huacaya, Suri, Unterwolle, Grannenhaare

Mittwoch, 18. September 2013

Markt- und Wahlwochenende

Kommendes Wochenende sind wieder interessante Termine:
- Erntedankfest in Friedersdorf am Samstag, Thema der Parade: "Wie zu Großmutters Zeiten" und
- das Burgfest auf der Burg Storkow am Sonntag

Hier ein Aufruf an alle: geht wählen. Ich habe schon - via Briefwahl, weil ich sonst dafür am Sonntag keine Zeit hätte. Und wenn Ihr nicht wißt, wen - dann am besten denjenigen, der Eurer Meinung nach den geringsten Schaden in den nächsten 4 Jahren verursachen wird. Deprimierend, nicht wahr? Wenn man schon zu solchen Entscheidungsmöglichkeiten greifen muß. Wie auch immer, dank einiger anderer Blogs, die ich lese, habe ich hier 2 Links für Euch:
- ein interessanter Überblick - unten auch zum Thema Tierschutz.
- und der Wahl-o-Mat für die Entscheidungserleichterung (auf das dortige Bild klicken)

Dienstag, 17. September 2013

Übung macht den Meister

Ein wenig Übung letztes Wochenende mit meiner neuen Kamera. Sie wurden entweder auf Weide, bei einer Lamawanderung oder beim Tonsee aufgenommen:
 
Ali verliert gerade seine Milchzähne.
Der Schmetterling ist vor dem bunten Hintergrund nicht so leicht auszumachen.

Samstag, 14. September 2013

Spinnennetze im Tau

So langsam wird es kälter. Der Tau zeitig morgens schafft wunderschöne Fotomotive. Ein Glück, wenn man sein Mobiltelefon mit Fotofunktion dabeihat.

Donnerstag, 12. September 2013

Darwin

Gestern bei der Tour mal wieder die neue Kamera ausprobiert. Ich muß wirklich sagen, mir gefallen die Portraitaufnahmen sehr gut.
Darwin ist hier auf diesen Bilder zweijährig. Er steht zum Verkauf - das ist aber nicht eilig.
Hoch hinaus, wenn man die leckeren Birkenblätter haben möchte. Die Tiere wurden während der Pause festgebunden.

Mittwoch, 11. September 2013

Misthaufen zusammengeschoben

Lamas und Alpakas produzieren Verdauungsabfälle. Ich nenne das Lamadung. Also muß man dementsprechend auch ausmisten. Normalerweise packt man alles auf einen Haufen. Dieser sackt mit der Zeit zusammen. Wenn man dann noch, wie hier bei uns, ab und zu die Lamas auf dem Stück Fläche hat, spielen sie "König des Misthaufens" und treten alles schön breit. Unser Misthaufen war also relativ flach, aber auch leider etwas größer als mir gefiel. Und da wir keinen eigenen Fuhrpark besitzen, liehen wir uns einen kleinen Schaufelbagger aus - einen Kramer 350. Mit diesem haben wir dann fleißig letzten Sonntag den Misthaufen umgeschichtet und zusammengefahren. Und ich habe festgestellt, daß es doch mit der Zeit ein wenig mehr war, als es ursprünglich aussah. Eigentlich habe ich hier einige Gärtnereien, die sich Zeug holen, aber ob das nicht zuviel wird? Der Winter steht vor der Tür und wenn es kalt wird, streue ich auch ein .... Also nachgefragt und erfolgreich gewesen - sie hatten schon vor einem halben Jahr bei mir nachgefragt: eine wesentlich größere Landwirtschaft mit Unmengen an Land holt den Rest ab. Aber haben Sie keine Sorge: Nachschub kommt - und zwar täglich ..... Jetzt ist auch eine gute Zeit, sowohl Ihren Kompost damit aufzuwerten, als auch das dunkle Bodengold direkt auf Ihre Gartenerde zu geben. Rufen Sie einfach an (bitte telefonische Öffnungszeiten beachten) und vereinbaren Sie einen Termin, an dem Sie das abholen können. Am besten haben sich Mörteleimer (die viereckigen 60 und 90 Liter-Teile) bei kleineren Mengen erwiesen.

Montag, 9. September 2013

Schneechaos in den Anden

Eine Tragödie nicht nur für die Menschen, sondern auch die Tiere: heftige Schneefälle in den Anden vor allem in Peru und Bolivien - der stärkste Schnee- und Kälteinbruch seit Jahrzehnten. Zum 1. Mal seit 30 Jahren gibt es Schnee in der Atacama-Wüste.
Fast 400.000 Tiere leiden darunter, viele Alpakas und Lamas - erwachsene Tiere und Fohlen - sind erfroren und verhungert - mehr als eine Viertelmillion Kameliden. Eine mehr als trauriger Schlag für die Bevölkerung und Lebewesen. Bin deprimiert ....

Sonntag, 8. September 2013

Nikon 5200

Bin ganz begeistert, da ich mir endlich mal einen langjährigen Wunsch für das Fotografieren von Lamas und Landschaft verwirklicht habe: eine ordentliche DSLR-Kamera. Ich habe ewig hin und her überlegt und getestet und letztlich hat die Bequemlichkeit des "in-der-Hand-haltens" den Ausschlag zwischen Nikon und Canon gegeben: ich habe eine Nikon gekauft. Das Geld dazu stammt aus meinen Studienjahren: die TU Berlin hat ungerechtfertig Studiengebühren verlangt, die jetzt zurückgefordert werden können, da das entsprechende Gerichtsurteil endlich gefallen ist. Wir haben damals dafür unser 3. Semester fast vollständig im Streik verbracht. Jetzt konnte ich mir für die Rückgabe der Gebühren aussuchen: entweder eine Anzahlung auf eine Alpakastute oder eine Fotokamera. Ich habe mich für Letzteres entschieden und hoffe nun, daß ich nach der Eingewöhnungszeit, viel Übens und Lernens weitaus schönere Lamabilder online stellen kann. Das Handbuch ist derzeitig mein Nachttischbuch.
Quelle Bild und schöne Besprechung der Kamera: http://www.gwegner.de/to/d5200

Freitag, 6. September 2013

Trekkingleinen

Ich habe mal wieder ein Bild von einer Bestellung gemacht, damit man einige der vielen bunten Farbmöglichkeiten der Trekkingleine sehen kann. Es gibt sie natürlich auch einfarbig und auch in vielen anderen Varianten. Einfach mal nachfragen. Das hier sind mit die beliebtesten Farbkombinationen. Die Trekkingleinen haben sich schon in verschiedenen Betrieben positiv bewährt. Sie sind auch für gewerbliche Höfe sehr gut geeignet, da sie die Sicherheit der Gäste erhöhen und man gut zu zweit ein Tier führen kann.
Ich habe die Leine über eine längere Zeit hin entwickelt, getestet, verbessert und wieder getestet. Und als ich dann ganz zufrieden war, sie auch anderen angeboten. Und die Rückmeldungen haben mir die Vielseitigkeit und Bequemlichkeit bestätigt. Es gibt sie in zwei Längen sowohl für Alpakas als auch für Lamas. Die Leine für Lamas kann auch bei Alpakas verwendet werden und die Leine für Alpakas auch für kleine Lamas. Wer ganz spezielle Wünsche hat, kann sie mir gern mitteilen.
Hier ein Kundenkommentar von der Alpakazüchterin Nancy Gibis:
Hallo Anita

also die Leinen waren jetzt schon oft im Test...... und ich bin super zufrieden. Kann ich jedem nur empfehlen... Smiley. Die Tiere laufen noch entspannter als sonst, auch wenn zwei Kinder die Leinen führen.
Liebe Grüße
Nancy

Mittwoch, 4. September 2013

Kontrolle

Eigentlich wollte ich ja die Zeit nutzen, um dringend ein paar Papiersachen zu erledigen. Aber dann stand - komplett unangemeldet und überraschend - der Herr von der Landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft zur turnusmäßigen Kontrolle vor mir. Er war in der Nähe und wollte vorbeischauen. Wir hätten zwar einen Termin vereinbaren können, aber ich habe ihn gleich noch mit zwischengeschoben - dann habe ich es hinter mir. Der nette Herr führte ein Gespräch mit mir, gab mir ein paar Infobroschüren zusätzlich, schaute sich das Gelände an und stellte mir dann ein Protokoll aus:
"Ihr Unternehmen wurde am 04.09.2013 durch unsere Aufsichtsperson xyz überprüft. 
Es wurden keine Mängel festgestellt."
So etwas freut mich natürlich ... bis zum nächsten Mal.

Interessant fand ich einen Zusatzteil unseres Gespräches, wo ich selbst nachgefragt habe: Mutterkuhhaltung. Nein, wir wollen keine Kühe hier haben - das war reines Interesse meinerseits, weil wir auf den Lamastand bzw. Kälberpflegestand beim Thema Sicherheit gekommen waren .... 
Unter Mutterkuhhaltung versteht man die Haltung mit den "glücklichen Kühen". Die Kühe sind das ganze Jahr über draußen, ziehen ihre Kälber groß, haben einen wesentlich geringeren Parasitendruck, geringere Kälbersterblichkeit, etc. Was allerdings Außenstehende nicht verstehen: sie sind das ganze Jahr über draußen - das schließt den Winter ein! Wenn den Tieren regelmäßig trockenes Stroh gestreut wird, dann haben sie damit auch keine Probleme. Die Probleme hat der Tierhalter, der ständig von "wohlmeinenden" Leuten wegen angeblicher Tierquälerei angezeigt wird. Dabei geht es diesen Kühen wesentlich besser und nur weil sie draußen stehen, heißt es noch lange nicht, daß der Viehhalter sich nicht um sie kümmert und sich um sie sorgt. Aber ein Problem dieser Haltung ist die Verwilderung der Tiere: sie sind territorial und wenn sich dann fremde Leute auf die Weide begeben, werden sie angegriffen. Das passiert unter anderem auch schon dem Tierbesitzer beim Heugeben. Das hat nichts damit zu tun, daß er sich nicht um die Tiere kümmert, sondern daß ihnen der ständige Bezug zum Menschen abgeht, den sie bei Stallhaltung haben. Aber sie haben auf jeden Fall bei dieser Haltung ein schöneres Leben.

Und jetzt warte ich darauf, daß meine Schwiegereltern auftauchen (sie sind aus Schottland), gebe ihnen dann ihre Enkelin und werde mich weiter um die Tiere kümmern. Außerdem steht der Bau eines Schrankes heute auf dem Plan, wo ich die ganzen Sachen ordentlich hineinsortieren werde: Putzzeug, Verbandskasten für Menschen, Verbandskasten für Lamas, Sachen für den E-Zaun, Werkzeuge für Zaunreparatur, Stifte, Urkunden, Mineralfutter, ... - was gerade so herumliegt.

Sonntag, 1. September 2013

Schloßfest

Handkuss gefällig, meine Dame?
Letzten Samstag war das Schloßfest in Königs Wusterhausen. Dank des schönen Wetters hatte ich soviel zu tun, daß ich es nicht mal über den Markt bis zu den Langen Kerls geschafft habe - eigentlich wollte ich ein Bild mit ihnen und einem Lama machen. Stattdessen habe ich eine ganz zauberhaft gekleidete Dame in Gelb gebeten, für ein Bild mit Caruso zu posieren. Vielen lieben Dank dafür!
Das nächste Schloßfest wird in 2 Jahren stattfinden.
Das Gehege während des Marktes
Die Stadt hat uns netterweise diesmal einen Stand gegeben - danke.

Mittwoch, 28. August 2013

Waldfestimpressionen

Einige Impressionen vom Waldfest Hammer letzten Samstag. Das Wetter war traumhaft - ein schöner Tag. Schön fand ich, wieder einige nette bekannte Gesichter zu treffen und sich - wie in jedem Jahr - zu unterhalten. Vielen Dank auch an den Piratencocktailausschank - sehr lecker!
Unser Stand zwischen Kuchenverkauf und Gärtnerei.
Diesmal waren Sultan und Perun dabei. Der einjährige Perun hat sich großartig verhalten. Bin sehr stolz auf ihn.
Interessant war die Show mit den Islandpferden. Habe endlich auch mal einen Tölt live sehen können.

Dienstag, 27. August 2013

Zusatztour

Ganz kurzfristig findet morgen noch eine Wanderung um 11 Uhr statt. Wenn Sie mitmöchten: einfach anrufen, es sind derzeitig noch jede Menge Plätze frei.

Schloßfest in KW

Aller zwei Jahre findet das Schloßfest in Königs Wusterhausen statt. Diesmal am 31.8. 
Vor zwei Jahren hatte ich unter anderem Sisal mitgenommen, der sich ganz possierlich mit wohlgekleideten Damen als Modell zur Verfügung stellte.
Auch dieses Jahr sind wir wieder dabei. Ich bin mir noch nicht ganz sicher, wen ich mitnehme - mal sehen.

Freitag, 23. August 2013

Nachtrag zum Waldfest

Wie ich gerade erfahren habe, wird jetzt am Samstag offiziell während des Waldfestes das neueste Land-Art-Projekt (Installation im öffentlichen Raum) Pixel Polter eröffnet. Der Flughafen liegt etwa 1,5 km von der Oberförsterei entfernt. Mal sehen, ob wir die Zeit finden, mit den Lamas einen kleinen Ausflug dahin zu unternehmen.
Hier dazu ein Teil einer mail, die mich als Weiterleitung erreichte (vielen Dank, H.S.):
In diesem Jahr jährt sich die historisch dokumentierte Einführung und Anwendung des Begriffes „Nachhaltigkeit“ zum 300.Mal. Aus diesem Anlass hat Wolfgang Georgsdorf auf Einladung und in Zusammenarbeit mit dem Landesbetrieb Forst Brandenburg, diesmal auch zusammen mit dem Bundesforstbetrieb Havel-Oder-Spree, der Hatzfeldtschen Forstverwaltung, der HIT Holzindustrie Torgau UHG und mit besonderer organisatorischer Unterstützung der Oberförsterei Hammer, das Land-Art-Projekt Pixel Polter konzipiert und realisiert.
Eine öffentliche Großplastik und Installation in einem bemerkenswerten Teil der Brandenburger Landschaft: Auf dem verlassenen und im Wald versteckten Militärflughafen Löpten bei Hammer (Gemeinde Groß Köris, Landkreis Dahme-Spreewald) wurde ein 35m langer und 6 m hoher Polter aus Kiefernstämmen aufgeschlichtet („gepoltert“).
Die gebeizten Schnittstellen der Stämme bilden die Bildpunkte (Pixel) eines großen Bildes, das sich aus wachsender Distanz als eindrucksvolles Gesamtbild klar erkennen lässt.
Pixel Polter ist eine weitere Kooperation zwischen Forst Brandenburg (LFB) / Oberförsterei Hammer und dem Künstler Wolfgang Georgsdorf, der mit seiner Arbeit mehrere inhaltliche und ästhetische Aspekte zusammenführt:
https://www.dropbox.com/sh/47u0hzpap1ghokc/UDgk7sk2vM

300 Jahre Nachhaltigkeit>
Das Bildmotiv verweist in mehrerlei Art auf Idee und Geschichte der Nachhaltigkeit:
Als Gesamtbild besingt es die Rückkehr und Zunahme der Arten (diese Region hat zum Beispiel inzwischen die größte Seeadlerdichte Europas). Zum Anderen als ein durch dieses Gesamtbild stilisiertes Diagramm der historischen Abnahme und nach 1713 - mit dem nachfolgenden Greifen der Nachhaltigkeitsidee - wiederum der Zunahme nachwachsenden Waldes in Deutschland. Weiters die Rückeroberung eines militärischen Flugfeldes durch den Flugverkehr von Tieren, und schließlich das Phänomen, dass eine große Idee – insbesondere die der Nachhaltigkeit - erst aus größerer zeitlicher oder räumlicher Entfernung sichtbar wird.

Random Pixeling
Die Systeme der digitalen Bild-Erstellung wurden jüngst um das Prinzip des „Random Pixeling“ erweitert, mit dem zur Vermeidung von Darstellungsproblemen der bisher gerasterten, regelmäßigen Anordnung von Bildpunkten (Pixel) nunmehr eine absichtlich zufällige Anordnung dieser Bildpunkte angewendet wird. Die Installation Pixel Polter erweitert dieses Prinzip und treibt es zu einem Extrem: Hier ist nicht mehr nur die Anordnung der Bildpunkte zufällig, sondern auch deren Dimension und Form, die sich aus den verschieden großen Baumstämmen ergibt. Dennoch ist das Bild klar erkennbar.

Ein Gruß an Brandenburg
Gleichzeitig verbindet der aus österreich stammende Künstler die Arbeit durch Motivwahl und Geste seiner Platzierung mit einem Gruß an seine Wahlheimat Brandenburg und würdigt die Weite deren Wälder und offenen Landschaften mit einem prägenden Bild der Freiheit.

Pixel Polter wird am 24. August 2013 im Rahmen des Waldfestes der Oberförsterei Hammer eröffnet. Ab 13.00 Uhr wird die gemeinsame Wanderung per Kremserkutschen, per Traktor-Anhängershuttle, per Rad und zu Fuß angekündigt und vom Künstler begleitet, der dann um 13.30 Uhr in seine Arbeit am Flugfeld persönlich einführen wird. Abbildungen der fertigen Arbeit sollen erst nach dieser ersten Präsentation veröffentlicht werden, um mehr Besuchern die überraschende Wirkung und Entdeckung des Werks zu bieten.

Donnerstag, 22. August 2013

Video: Faserverarbeitung

Ich habe die entsprechende Seite auf meiner Homepage eingestellt. Dort kann man sich über die maschinelle Verarbeitung in einer Wollmühle informieren.
Für alle Interessierten: hier ist der Ablauf der Verarbeitung von Lamafaser in einer Minimill mal von mir als Video zusammengefaßt worden. Viel Spaß beim Ansehen.


Dienstag, 20. August 2013

Waldfest in Hammer

Ankündigung: am 24.8. findet das jährliche Waldfest der Oberförsterei Hammer wieder statt. Wir werden mit einigen Tieren auch dabeisein. Eine kleine Selektion unseres Hofladens wird uns begleiten.

Sonntag, 18. August 2013

Faserverarbeitung in der Minimill Teil 2: Lamafaser

Während der Einweisung wurde auch Lamafaser und Angora verarbeitet.
Ich lieferte die Lamafaser und nahm das Vlies von Baldur Zadik vom letzten Jahr. Während seine Spitzen zu einem Braun ausbleichen, ist seine eigentliche Faser ein wunderschönes Anthrazit.
Lamavlies eines Classics und Mediums unterscheidet sich ein wenig von Alpakavlies. Aber dazu komme ich in einem anderen Eintrag, weil es hierfür einiger Erklärungen bedarf. Fazit war, daß ich ganz besorgt um meine Fasern jeden Schritt verfolgte und aus Neugier bezüglich der Gewichtsverluste auch nach einigen Maschinen fleißig auswog.
Es wurde in die Trommelmühle gepackt. Von den ursprünglichen ca. 700g blieben 580g übrig - nicht umsonst hatte ich ihn meinen "wandelnden Heuballen" getauft. Inzwischen ist er einmal komplett geschoren worden und somit dürfte es in den nächsten Jahren besser sein.
Es sind also hauptsächlich ein paar Strohteile, Staub, und wahrscheinlich auch ein wenig vom "2. Schnitt" herausgeflogen. Der 2. Schnitt ist der sogenannte Nachschnitt, der sehr unerwünscht ist, aber manchmal zur ästhetischen Schönheit des Lamas notwendig ist, wenn man nicht ganz genau geschoren hat oder das Lama gerade in diesem Augenblick beschlossen hat, mal einen Schritt zur Seite zu gehen (ich hatte Baldur in dem Jahr nur vorn an einen Pfahl angebunden und nicht in einen Stand gepackt).

Nach dem Waschen und Trocknen waren es dann auf einmal wieder 598g. Da wir die Faser über Nacht stehenließen, vermute ich mal, daß ein wenig Luftfeuchtigkeit aufgenommen wurde. Nach dem Picker und dem Faserseparatur betrug nun die Menge etwa 70% vom Ausgangsmaterial. Das ist eigentlich normal - und für ein Lama mit double-coat sogar ganz gut. Weiter ging es in den Kardierer.
Vergleich: oben nicht separierte Faser, unten Faser nach dem Separator
Abfall nach dem Separator: Heustückchen und vor allem viel Grannenhaare (primäre und sekundäre)
Ich hatte mich entschlossen, die Faser zu einem mitteldicken, zweifädigen Garn zu verarbeiten bzw. verarbeiten zu lassen. Es wurde also in entsprechende Stränge unterteilt und versponnen.
Die Faser wurde noch verzwirnt, gedampft und dann in Stränge gewickelt.
Auf Konen aufgewickelt, wird das Garn durch den Steamer zur Fixierung des Zwirns geschickt.
Jeff war ganz begeistert von meiner Lamafaser und ich hielt kurz bevor ich dann am Donnerstag wieder abfuhr, einige Stränge absolut weiches, wunderschönes 100%iges Lamagarn und noch ca. 50m Kardenband von meiner ursprünglichen Faser in der Hand. Ursprünglich hatte ich das Garn zum Verkauf bestimmt, habe mich dann aber prompt umentschieden - ich behalte es und stricke mir selbst einen Schal und Mütze. Wird ein schönes warmes Andenken an die Zeit.
Möchte hiermit Fam. Funke und Jeff danken, die meiner Besorgnis fabelhaft Rechnung trugen und wirklich nichts verschwendeten. Ich habe gesehen, wie sorgsam sie sind und bin sicher, daß auch in Zukunft jede Faser von jedem mit der gleichen Sorgfalt und Sparsamkeit behandelt wird. 

Donnerstag, 15. August 2013

Trekkingtour: Lamas in der Märkischen Schweiz

Hiermit auch öffentlich. Und als Vorausschau auf facebook mit updates:
Hier die Seite auf der Homepage mit Fragen und Antworten.
Letztes Jahr waren eine befreundete Züchterin und ich im Teutoburger Wald unterwegs - wir sind die Friedensreiterstrecke gelaufen: zwischen Rathaus Münster und Rathaus Osnabrück. Heike hat die Tour organisisert.
Dieses Jahr bin ich dran und ich habe mir die Märkische Schweiz ausgesucht, weil ich da auch noch nicht wirklich so viel kenne. Wir werden vom 29.9. bis zum 4.10. dort auf einer mehrtägigen Trekkingtour unterwegs sein. Mein Mann wird daheim bleiben und die Tiere und Kleinkind versorgen, auf den Hof aufpassen und sonstige Dinge erledigen.
Die Tour ist nicht gewerblich und daher nur für andere Lama- und Alpakahalter und -züchter offen, die mit ihren eigenen Tieren daran teilnehmen möchten. Mal sehen, wer sich alles traut ......

Mittwoch, 14. August 2013

Faserverarbeitung in der Minimill Teil 1

Im März war ich einige Tage in der Uckermark. Gehört zwar auch zu Brandenburg, liegt aber im Norden Berlins und doch ca. 2 Autostunden von mir entfernt. Grund meiner "Dienstreise" war die Ankunft des kanadischen Technikers Jeff von Belfast Minimills. Er gab die Schulung und Einweisung für die neue Wollmühle von Fam. Funke, die inzwischen ihren Betrieb aufgenommen und auch schon fleißig die Fasern von verschiedenen Leuten und Betrieben verspinnt.
Was ich dort zu suchen hatte? Zum einen trieb mich natürlich extreme Neugier, aber eigentlich wurde ich gebeten, bei der Übersetzung zu helfen, damit auch wirklich alles richtig verstanden wurde. Hier mal ein großes Lob an Ursula Funke: Dein Englisch wird immer besser! 
Ich kam an, als die Maschinen schon aufgebaut waren. 4,6 kg weiße Alpakafasern waren schon mit einer Trommelmühle vom gröbsten Staub befreit, in der Waschmaschine gewaschen und mit einer von Bernd Funke interessanten Lüfterkonstruktion getrocknet worden. Und auch durch den "Picker" gejagt. Es konnte also losgehen.
Zuerst mußte die Spreu vom Weizen getrennt werden - bei Fasern also die groben Fasern (Grannenhaare), die übriggebliebene Vegetation, usw. von der eigentlichen Qualitätsfaser getrennt werden. Das geschieht im Faserseparator. In diesem wird das Gewicht auch noch einmal beträchtlich reduziert. Aber übrig bleibt eine ganz wundervolle Faser, bei der es sich wirklich auch lohnt, sie zu verspinnen.
nach dem Faserseparator
Weiße Alpakafaser wird in den Kardierer geschickt
Das Kardenband wird nochmals verfeinert und zum Spinnen vorbereitet.
Bernd, Ursula und Jeff an der Spinnmaschine - es macht Spaß!
In der Spinnmaschine
Es folgt die Kardiermaschine, aus der am anderen Ende ein dünnes Kardenband (roving) oder ein Kammzug (batt) je nach Einstellung hervorkommt. Die weiße Alpakafaser wurde als Kardenband verarbeitet, welches dann noch einmal in der nächsten Maschine verdichtet und gezogen das Ausgangsmaterial für den Spinner, also die Spinnmaschine, darstellte.
Jetzt sind Erfahrungswerte, Feingefühl, Kundenwunsch und noch einige Faktoren wichtig - es werden nämlich nämlich die einzelnen Fäden gesponnen. Auch dieses klappte ganz wunderbar. Jeff war zwischendurch immer mal wieder begeistert von der Qualität der Faser.
Wir hatten einige Spulen produziert, die dann im Verzwirner ein dreifädiges Garn ergaben. Auf Konen gewickelt konnten dieses mit dem Dampfer (Steamer) vorsichtig fixiert werden. Es wurde entschieden, das Endprodukt einfach in Stränge aufzuwickeln und so hielten wir dann am Mittwoch abend alle bewundernd das erste hergestellte Garn der Wollmühle in der Hand.
Danach wurde noch ein wenig herumgespielt mit dem Effekt, daß Fam. Funke damals ein sehr schönes, weißes, flauschiges, dickes Garn zur Verfügung hatte. Falls jemand Interesse daran hat, sollte er oder sie sich melden - ich finde, es ist gut für Mützen oder Schals geeignet. Aber natürlich weiß ich nicht, ob es noch zum Verkauf steht - vielleicht ist schon alles weg; Fragen schadet sicher nichts.
Und damit der Eintrag nicht zu lang wird und weil ich auch noch etwas erledigen muß, folgt die Fortsetzung später. .... Während der Einweisung wurde auch Lamafaser und Angora verarbeitet.

Montag, 12. August 2013

Plätze freigeworden

Aufgrund einer Absage sind kurzfristig noch 6 Plätze für die Saisonwanderung am 18.8., 14 Uhr freigeworden. Wenn Sie mitkommen möchten - bitte anrufen und reservieren: 01522-8752653.
Nachtrag: 13.8. mittags: die Plätze sind schon wieder weg. Sorry.

Dafür sind noch Plätze zur Hofführung am Sonntag um 11 Uhr frei: Einführung in die Lama- und Alpakakunde, Füttern und auch mal Anfassen der Tiere, ...... 

Vliesaufbewahrung

Ich wurde kürzlich mal wieder gefragt, wie ich die geschorenen Vliese bis zum Zeitpunkt der Verarbeitung aufbewahre. Es gibt verschiedene Varianten und jeder hat mit der Zeit seine Lieblingsmethode entwickelt. Natürlich ist es am allerbesten, die Vliese sofort nach der Schur zu verarbeiten: sortieren, säubern, vorbeiten für den angedachten Zweck: Filzen, Kardieren, Wegschicken in eine Wollmühle. Problem dabei: so gut wie keiner, den ich kenne und der mehr als 20 Tiere hat, schafft dies auch sofort. Oft vergehen Wochen oder sogar Monate. Und manchmal hebt man auch das eine oder andere Vlies für Spinner und Filzer auf, die erst im Herbst ihre Vorräte für den Winter aufstocken möchten.
Normalerweise packe ich die gerade fertig geschorenen Vlies immer in Tüten und werfe diese auf einen großen Haufen oder in große Kisten. Allerdings ist dies extrem platzeinnehmend und kürzlich hatte ich angefangen, das Lager um- und aufzuräumen. Also nach der längerfristigen platzsparenden Methode gegriffen, die als zusätzlichen Bonus auch die Fasern vor Parasitenbefall (Motten) sicher schützt. Habe ich zwar nicht im Lager, aber sicher ist sicher.
Dafür werden bei mir alle Vliese einzeln mit einem beschrifteten Zettel in große Wäschenetze gepackt und diese dann in große Vakuumbeutel gestopft. In 70x100 cm passen etwa 5-7 Vliese. Diese kann man ruhig quetschen, bevor man dann mit dem Staubsauger die Luft herauszieht. Es ist erstaunlich, wie schmal die Beutel dann werden und wieviel Platz man auf einmal hat. Ein etwa fraugroßer Haufen findet auf einmal in 6 dünnen Beuteln Platz - die aber natürlich immer noch das gleiche Gewicht haben. Und nun kann man diese schön übereinander in einem Regal stapeln und hat auf einemal jede Menge Platz.
Ich persönlich verbrauche pro Tier 2 Wäschebeutel: einen für die 1. und einen für die 2. Qualität. Falls ich irgendwo noch 3. Qualität habe, kommt das dann alles recht unsortiert in einen Sack.
Falls jemand Angst hat, daß die Vliese verfilzen: nein, passiert nicht. Aber man sollte ihnen ruhig dann mind. einen halben oder ganzen Tag nach dem Öffnen geben, damit sie wieder fluffig werden und sich voll entfalten können. Aufschütteln ist dann auch nicht schlecht.
Vielleicht noch ein Hinweis. Die Vakuumbeutel sind zwar durchsichtig, aber es ist trotzdem sinnvoll, sie zu beschriften und irgendwo auf einem wiederfindbaren Zettel zu notieren, welches Vlies in welchem Beutel steckt. Ich habe meist die besten Qualitäten zusammen, damit ich dann dort zuerst anfangen kann zu sortieren (z.B. Rohfaserverkauf, Filzfaser, Kardieren, Handspinnen, Wollmühle, ....).
Und woher man die Vakuumbeutel und Wäschenetze in den größeren Mengen günstig bezieht? ebay läßt grüßen ... Ich empfehle, mind. 3 oder 5 kg Wäschenetze zu nehmen und dann mind. 60x80 cm bzw. größer als Vakuumbeutel. Es gibt Verkäufer, die das sehr günstig anbieten: 3 Wäschenetze für 2 € ..........

Samstag, 10. August 2013

Alpakagesicht

Das Gesicht unserer Alpakastute Jasmin in Großformat.

Donnerstag, 8. August 2013

Geocaching unterwegs

An alle Geocacher, die bei mir eine Lamawanderung mitmachen: auf fast allen Touren gibt es mind. einen Geocache, meistens mehr. Wenn ich rechtzeitig darauf hingewiesen werde, halte ich in der Nähe für eine kurze Lamafreßpause und Ihr könnt danach suchen, ohne daß die "Muggels" das sehen.
Und an der Lamaweide gibt es auch einen - der ist ebenfalls nicht von mir gelegt, aber ich weiß natürlich, wo er zu finden ist.
Ich fröne seit 2006 diesem Hobby - manchmal mehr, manchmal weniger. Die Bekanntgabe dieses "Zusatzservices" ist mir letzten Samstag beim Mega-Event in Berlin wieder eingefallen. War toll übrigens - 4000 Geocacher auf einem Haufen im Spreepark. Meinen Dank an die Organisatoren. :)
Suchbild auf facebook: hier bin ich auch mit drauf ..... Die anderen Cacher sind irgendwo im Park oder sehen unserem Bildversuch von außen zu.

Mittwoch, 7. August 2013

Mowgli

Letztes Jahr haben wir 2 Huarizos aus sehr vernachlässigten Verhältnissen hier aufgenommen. Die beiden haben sich sehr gut gemacht - vor allem das männliche Tier, welches Mowgli getauft wurde, begeistert mit seinem Aussehen und seinem goldigen Charakter viele Leute. Er ist zuverlässig und wird auch gern von Kindern genommen. Ein schöner Kerl.

Samstag, 3. August 2013

Alzheimer als Berufskrankheit für Landwirte

Pestizide werden in der Landwirtschaft häufig eingesetzt, um das Wachsen bestimmter Unkräuter zu unterdrücken oder zu vermeiden. Manchmal ist nur ein Sprühen von bestimmten Mitteln möglich, um eine sich ausbreitende schädliche Pflanze an der Fortpflanzung zu hindern. Daß Pestizide nicht nur in der Umwelt gezielten Schaden (gewollt oder nicht gewollt) anrichten, ist allgemein bekannt. Interessant fand ich jedoch, daß in Frankreich Parkinson und Alzheimer vor kurzem als Berufskrankheit für Landwirte anerkannt wurde - und zwar wegen des Pestizid-Einsatzes.
Laut WHO sterben jährlich 200.000 Menschen an Pestizid-Vergiftungen.