Sonntag, 31. Oktober 2010

All Hallows Eve

Halloween und Samhain

Neujahrsbeginn
Totenfest / Allerheiligen

Abend des 31.Oktober und 1.November

Es ist genau Herbstmitte.
Im heutigen Paganismus - hauptsächlich dem Neo-Paganismus - wird dieses Fest als einer der "Hohen Feiertage" bezeichnet. Im Gegensatz zu den größeren monotheistischen Religionen wird die Zeit beim Paganis
mus als Kreis und Wiederholung, mit Mond- und Sonnenphasen verstanden. Judentum, Christentum und Islam betrachten den Zeitablauf als linear mit der Erschaffung der Welt als Beginn und einem Ende (Christentum: Apokalypse und Jüngstes Gericht) in der Zukunft. Die Rituale der Naturreligionen zielen eher auf die Kontinuität der Zeitwiederholung bei Jahreszeiten und der Natur allgemein ab, um ein Überleben im Kreislauf zu sichern. Halloween hat seinen Namen von der alten keltischen Bezeichnung "All Hallows Eve". So wie im Jüdischen beginnt der Tag bei den Kelten nicht mit dem Sonnenaufgang (oder Mitternacht), sondern bei Sonnenuntergang des Vortages. Damit wird der Tatsache Rechnung getragen, daß das Leben mit Dunkelheit beginnt (im Bauch der Mutter). So wie die Tage mit der Nacht, beginnt auch das Jahr mit der dunklen Jahreszeit. Hauptsächlich hängt dies auch mit der landwirtschaftlichen Nutzzeit zusammen: die Landwirtschaft war vorbei, also das Jahr ebenfalls - ein neues Jahr begann. Dieses Fest kennzeichnet den Neujahrsbeginn der Kelten.

Einbindung und Übernahme des heidnischen Festes in den christlichen Glauben

So wie z.B. das heidnische Fest zur Wintersonnenwende ("Jul") zum christlichen Weihnachten "umfunktioniert" wurde, ist dieses Fest im Mittelalter (von Papst Gregor III. im 9. Jh.) mit einem neuen Namen und neuen Traditionen ausgestattet worden, um die Missionierungen im damals immer noch hauptsächlich keltischen Europa voranzutreiben. Daher wurden im Zuge der Christianisierung Mitteleuropas alte "heidnische" Bräuche übernommen und mit christlichen Inhalten besetzt. Bei diesem Fest speziell hat die katholische Kirche versucht, die heidnischen Bräuche abzuschaffen. Gerade bei diesem Fest ist es jedoch kaum gelungen. Die Toten werden noch immer mit heidnischen Bräuchen geehrt. Im Christentum nennt man Samhain und All Hallows Eve nun "Allerheiligen". Der Abend vor Allerheiligen wird im Englischen als All hallows eve bezeichnet, das sich später zu Halloween entwickelte.

"... Viele Menschen regen sich auf, weil "Samhain" auf dem Weg über die britischen Inseln und Amerika nun als "Halloween" in seine alte Heimat zurückkehrt. Hier wird Traditionspflege unehrlich, denn Halloween ist älter und auch europäischer als jeglicher christliche Brauch! ..." [www.brosig.at/Traditionen.htm, 25.10.2005]

Andere Namen

Allerheiligen, All Hallow's Eve, All Saint's Eve, Totesfest, Festival der Toten, Nacht der Vorfahren, Hallowmas, Samana, Samhuinn, Samonios

Ursprung

Das Fest wurde früher in der Nacht des 11. Neumondes eines Jahres gefeiert, ist inzwischen aber auf das heutige Datum festgelegt worden. Der Name Samhain leitet sich vermutlich vom keltischen Ausdruck "sam-fuin" oder "samhraidhreadh" ("Sommers Ende") ab. Laut McBain's Etymological Dictionary of the Gaelic Language bedeutet "samhuinn" (so die schottisch-gaelische Schreibweise) "Hallow-tide" (holiday), gemeint ist das schon erwähnte "summer's end". Das Fest war früher keine ausgelassene Feier, denn mit November begann das landwirtschaftlich nicht nutzbare Halbjahr. Der Kürbis als robustes Gemüse stand zu diesem Zeitpunkt auf dem Speiseplan.
Man glaubt, in dieser Nacht seien sich die vier Welten besonders nahe und könnten leicht erreicht werden (auch an Beltane). Die Grenzen zwischen den Welten der Lebenden und Toten sind hauchdünn. Dadurch ist der Aberglaube im Volk vor den Geistern der Toten gewachsen. Es heißt, sie können nun die Barriere überwinden und zu den Lebenden kommen. Um sich zu verstecken und sich unkenntlich zu machen, verkleiden sich die Menschen nun mit Masken und Kostümen, damit sie von den Toten nicht wiedererkannt werden. Wenn man sich jedoch mit seinen verstorbenen Verwandten treffen möchte, sollte man ebenfalls bedenken, daß dies ein guter Zeitpunkt ist, die Geister willkommen zu heißen und sie einzuladen, mit ihren Verwandten zu feiern. Um ihnen den Weg zu leiten, stellte man Lichter in den Fenstern auf, welche heute zu leuchtenden Kürbisfratzen mutiert sind. Die Toten werden dadurch zusätzlich "besänftigt", indem man sie speist. (Der Totenkult in Südamerika ist ein besonderes Überbleibsel dieser Tradition). Am ersten November versammeln sich die Gläubige
n auf den Friedhöfen und halten am Grabe ihrer Familienmitglieder ein großes Essen ab. Ich hatte so etwas mal in meiner Zeit in Ecuador miterlebt. Ein Familientreffen auf dem Friedhof, bei dem es auch recht fröhlich zugehen kann. Dies ist keine Zeit der Angst (wie es jetzt in US-Amerika gefeiert wird), sondern eine Zeit, tiefer zu verstehen, daß Leben und Tod Teile eines Ganzen sind.
Ursprung von Halloween in Nordamerika: In Irland gab es aufgrund der schweren Verluste bei der Kartoffelernte in der Zeit von 1845 bis 1847 eine große Hungersnot. Für das ohnehin nicht wirtschaftlich reiche Land, war nun die Lage nahezu aussichtslos. So wanderten alleine in den Jahren 1841-1850 über 1.500.000 Menschen aus Irland, aber auch Schottland und England nach Amerika aus. Um 1870 begann dann von dort aus der Siegeszug des Halloween. Die irischen Einwanderer hatten ihre keltischen Traditionen stets mit denen des Christentums zu vereinen gewusst, so dass sie bis heute erhalten geblieben sind. Natürlich betonte man in der damaligen viktorianischen Zeit mehr die Gesellschaftsspiele als den Kontakt zu den Toten! Um das Jahr 1910 jedoch sollte sich das ändern. Damals entdeckte die amerikanische Wirtschaft die Möglichkeiten hinter diesem Fest und begann es als eine Art Fasching für die Kleinen regelrecht auszuschlachten. Vorbei waren damit die höflichen, viktorianischen Gesellschaftsspiele der Erwachsenen. Mit dem ab Anfang des 21. Jahrhunderts vermehrt aufkeimendem Heidentum in Europa und den USA verstärkte sich jedoch bald schon das Interesse an den wahren Ursprüngen dieses Festes: Halloween wurde als Samhain wiederbelebt. [http://weltbaum.tarot-info.de/article35.html]

Festlichkeiten in verschiedenen Kulturen

Es gibt derartig viele veränderte Traditionen und Feierlichkeiten in der gesamten Welt, das hier nur einige ganz kurz wiedergegeben werden sollen. Im Internet lassen sich jdeoch jede Menge zusätzlicher Informationen finden.

praktizierender Paganismus: sämtliche zugehörigen Wicca-Rituale je nach eigenem Verständnis, Ansicht, Anschauung oder Coven; eine der besten Zeiten im Jahr für Orakel (Tarot, usw.) allgemein
Nordamerika (USA, Canada): Halloween wird mit ausgelassenen Verkleidungsfeiern begangen. Die Kinder gehen kostümiert von Haus zu Haus und erbetteln Süßigkeiten - ähnlich wie beim deutschen Fasching. In Amerika kennt man Fasching jedoch wie in unseren Breitengraden nicht. Die Feierlichkeiten zu Halloween (gruselige Atmosphäre, Betteln, usw.) stammen fast alle aus dem nordamerikanischen Raum. (Die fernöstliche Wirtschaft, Hauptlieferant von Massenware - und auch jeder Menge Kitsch - für den US-amerikanischen Markt, hat für eine wahre Flut an Material für die Halloween-Partys gesorgt und damit sogar Weihnachten übertroffen.)
im fast gesamten süd- und mittelamerikanischem Raum: u.a. Speisung der Toten: die Süßigkeiten in Form von z.B. Schädeln sind weltweit schon sehr bekannt

Symbole

Farben orange, schwarz
Götter Sterbende Götter, Götter des Alters, Opfergötter, Todesgötter, Götter anderer Welten, Hekate, Morrigan, Osiris, Cernunnos
Incense Apfel, Minze, Muskat, Salbei
Steine Schwarze, Onyx, Obsidian, schwarze Steine: Jet
Speisen Apfel, Kürbiskuchen, Haselnüsse, Kuchen für die Toten, Mais, Preiselbeerküchlein, Kuchen, Ale, Apfelwein (Cider/Cidre), Kräutertees
Blumen/Kräuter Ahorn, Apfel,Arborvitae, Ginster , Mais, Tollkirsche, Erdrauch , Farne, Flachs, Hazelnuss, Heidekraut, Mandrake, Eiche, Patchouli, Kürbis, Salbei, Stroh, Rüben, Wermut
Symbole Kessel, Jack-o-Lantern, Masken, Signalfeuer, Reisigbesen, Schwarze Katzen
engl. Keywords Time of the Thin Veil, Communion with the Dead, The Ruling Time of the Crone Aspect, of the Goddess, First Celebration of Winter, Celtic New Year, Time for Both Beginnings and Endings

H A P P Y H A L L O W E E N

Sonntag, 24. Oktober 2010

Geschwindigkeit von Lamas

Da ich bei den heutigen Wanderungen mehrfach gefragt wurde, wie schnell Lamas rennen können: bis zu 45 km/h. Ja, sie sind fix - und vor allem haben sie eine sehr schnelle Startgeschwindigkeit ...... Dafür laufen sie aber bei Wanderungen umso gemütlicher und passen sich auch wundervoll dem Tempo des Lamaführers an.

Freitag, 22. Oktober 2010

Lächelnde Momente

Als ich heute ausmistete, beschlossen die Alpakas, in der Nähe meine Tätigkeit zu überwachen. Bis dann Domino voller Übermut anfing, wie ein kleines Fohlen die Weide auf- und abzurennen, bzw. zu hüpfen. Das Hüpfen ist eine Art Springen ähnlich der von Antilopen: alle vier Beine stoßen sich gleichzeitig ab. Oft abends von den Fohlen spielend angezettelt, zeugt es von Wohlbefinden und Zufriedenheit mit der Situation der Tiere. Sultan und Dakota im Schlepptau des weißen Alpakas bewegte sich eine Wolke verschiedener Farben wellenartig über die Wiese. Ein schöner Anblick, der ein Lächeln auf mein Gesicht brachte und mich einige Momente in meiner Tätigkeit pausieren ließ.

Mittwoch, 20. Oktober 2010

Schloß Lübbenau

Heute fand eine Veranstaltung der Tourismusakademie Brandenburg statt: Marketingstrategien für barrierefreien Tourismus. Warum ich zu dieser Veranstaltung gegangen bin, hängt hauptsächlich mit meinem Internetauftritt zusammen. Ich versuche gerade, eine relativ barrierefreie Seite zu gestalten und wollte mir ein paar Tipps für die Programmierung holen. Die Informationen waren zwar dürftig und mußte demjenigen wirklich quasi aus der Nase gezogen werden, aber ich schaute mir an, daß die Seite gar nicht mal so schlecht aussieht, nachdem man Modifikationen vorgenommen hat, die evtl. durch die Systemsteuerung der verschiedenen Nutzer eingestellt sind: CSS-Style-Sheet ausgeschalten, Farben invertiert, Tab-Schaltung, alleinige Nutzung mit der Tastatur, etc. Muß also nicht mehr so viel ändern. Das beruhigt mich doch ein wenig.

Wir bekamen danach noch eine Schloßführung mit einem kleinen Einblick in die Familiengeschichte vom Schloßherrn Guido Graf zu Lynar persönlich. Der Name Lynar ist mir früher schon untergekommen: ich bin, als ich noch in Berlin wohnte, regelmäßig über die Lynarstraße zur U-Bahn gelaufen.
Sie haben gerade den Marstall fertiggestellt und dort einige sehr schöne barrierefreie Zimmer gestaltet. Ist gemütlich. Gut fand ich auch die Aussage des Grafen: Unsere Angestellten sind dazu angehalten, den Gast wie einen König zu behandeln, wenn dieser sich auch königlich verhält. Sie müssen sich nicht alles gefallen lassen. Das ist etwas ungewöhnlich für ein 4-Sterne-Hotel. Ich persönlich fasse es unter gesunden Menschenverstand zusammen. Das Schloß ist jedenfalls nett und sie scheinen sich auch wirklich Mühe zu geben.

Der Schloßpark läd auch zum Spaziergang ein. Ich schaltete mein GPS nach der Führung ein und loggte noch 2 Geocaches im Park. Finde die Brücken über die kleinen Kanäle sehr anheimelnd.

Dienstag, 19. Oktober 2010

Steuererklärung: Jahresabschluß

Ich bin heute zu meinem Steuerberater für den wirtschaftlichen Jahresabschluß zur Steuererklärung gefahren. Unterwegs begegnete ich einem fast perfekten Herbstbild. Es war südlich von Postdam auf der Schnellstraße: links von mir erhoben sich sehr große Kiefern, die nur noch im oberen Drittel Äste hielten. Unten leuchteten Büsche in Gelb, Grün, Braun und Rot. Dazwischen ragten fast schwarze kahle Stämme empor. Ein wirklich beeindruckendes Bild. Ich hätte es gern fotografiert, aber dort darf man leider nicht halten ........

Halterentfernung

Heute endlich haben wir es geschafft. Als ich Pacari und Emily vor einiger Zeit kaufte, trugen beide einen roten Kreuzhalfter. Sie waren extrem kopfscheu (sind es eigentlich immer noch) und wollten sich partout nicht freiwillig am Halfter anfassen lassen. Wir haben sie erst an uns gewöhnt und ihnen dann Vertrauen eingeflößt. Inzwischen kamen sie an, wenn wir die Weide betraten und beäugten uns neugierig. Emily lief uns sogar hinterher - eine sehr intelligente Stute. Aber - am Kopf ließ sie sich nicht anfassen. Und wir wollten sie auch nicht mit Gewalt zwingen, damit nicht wieder das Vertrauen verlorengeht. Aber heute früh hatte ich sozusagen die Nase voll: wir lotsten die beiden aus der Herde heraus und fingen sie ein. Dies lief auch - wie vorher geübt - ganz gut. Früher kämpften die beiden kraftvollen Stuten mit aller Gewalt und entwischten regelmäßig. Heute ging alles ganz leicht und flüssig. Und dann - unter viel gutem Zureden und Beruhigung schafften wir es endlich, die Halfter gewaltlos und ohne Kampf von der Seite der Lamastuten abzunehmen. Bei Pacari mußten wir einen Drahtschneider zu Hilfe nehmen - anders ging es nicht mehr.
Die beiden haben unsere Bemühungen belohnt und uns ruhig und vertrauensvoll angeblickt. Und sie sind auch, als wir sie in die Herde zurückpackten, nicht gleich weggerannt, sondern schwänzelten auch weiterhin um uns herum. War sehr beglückt darüber. Beide sehen ohne Halfter definitiv besser aus. Später am Tag sahen sie mich auch viel zufriedener an - oder war es Einbildung? Das kann natürlich auch sein - ist mir aber egal - ich rede es mir jedenfalls ein und freue mich darüber.

Sonntag, 17. Oktober 2010

4. Alpakashow Ost

Die 4. Alpakashow Ost in Burgstädt bei Chemnitz trieb auch mich wieder in Richtung sächsischer Heimat. Habe den beiden Veranstaltern Annett Hansemann und Jörg Hübner zugesagt, teilweise im Ring zu dolmetschen (der Richter sprach englisch). Die beiden Organisatoren, die auch ihre eigene Alpakazucht (AAC Alpakahof am Czorneboh) besitzen, haben wieder einmal großartige Arbeit geleistet: sehr interessante Stände, ein durchgängiges Programm, einen schönen Dinnerabend, eine heimelige Atmosphäre, lehrreiche Fachvorträge und lauter freundliche Standbesitzer. Wenn jemand wissen möchte, wie eine gelungene und organisierte Show aussehen sollte: SO! Vielen herzlichen Dank für ein schönes Wochenende an Annett und Jörg. Und herzlichen Glückwunsch allen Gewinnern der Schleifen und Pokale.

Den Richter Matthew Lloyd fand ich sehr beeindruckend: kompetent und dabei sehr nett und gar nicht abgehoben. Er hat 1993 mit 5 Alpakas angefangen. Jetzt besitzt seine Familie 4500 Alpakas: 3500 in Australien und 1000 in England. Er hat weltweit Deckhengste und fährt aller zwei Monate nach Australien. Er, seine Frau und 5 Kinder leben ansonsten in England. Seine Frau hat am Wochenende in Belgien gerichtet (sie haben lt. seiner Aussage eine sehr gute Nanny) und das Ehepaar traf sich Sonntag abend dann in Berlin für eine kleine zweitägige Besichtigungstour. Habe ihnen eines unserer Lieblingsrestaurants empfohlen. Und bei der Übersetzung und der Kommentare zwischendurch konnte ich auch eine ganze Menge mehr über Alpakas und Alpakawolle aus erster Richterhand lernen.

Und wir haben eine kleine Führung in Connys Naturfasermühle am Freitag abend erhalten. Wirklich interessant und sehr aufwendig. Werde bei Gelegenheit wohl auch ein wenig Wolle von mir dort abgeben und zu Garn oder Filz verarbeiten lassen.

p.s. Nein, der Mann, der ab und zu mit mir und dem Richter sprach, war nicht ein Verwandter von "Alpacas of Wessex", der den Richter begleitete, sondern mein Ehemann, den ich diesmal auf Besichtigungstour mitgeschleppt habe. *lach* Nur, falls sich noch mehr wundern. ;)

Und nun ein paar wenige Bilder zur Show:

Stand der Schererin und Spinnerin Regina Kuttig.Pokale für die SiegerBei der Vliesprämierung: die Gewinner wurden in den Ring gebracht, während der Richter etwas zu ihnen sagte und für die Zuschauer erklärte. Ich übersetzte inzwischen ins Deutsche.
Hier sieht sich der Richter gerade ein champagnerfarbenes Suri-Alpaka an.
Dies ist die Prämierung des Best of Show. Das junge weiße Alpaka hat diesen Titel von allen Grand Champions gewonnen. Auf dem Bild finden sich von links nach rechts: Dr. Beier (Referatsleiter des Sächsischen Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft), Annett Hansemann (Show-Organisatorin), Hr. Naumann (Bürgermeister von Burgstädt), die glückliche Gewinnerin samt Alpaka, eine Helferin der Show, Jörg Hübner (Show-Organisatorin) und der Richter Matthew Lloyd.

Dienstag, 12. Oktober 2010

Herdenmanagement

Dakota ist heute auf seine erste "gewerbliche" Wanderung mitgekommen. Hat sich auch ganz gut gehalten, als er von Neulingen geführt wurde.
Später dann haben Bino und Dakota mir 2 Wildgatter zerrissen, als sie sich geprügelt haben. Bino ist anscheinend als Erster durch den Absperrzaun durch. Ich habe die beiden dann in Nachbars Garten eingefangen. Vielen Dank, Herr und Frau K. und Entschuldigung. Beide waren verdreckt, bespuckt und Dakota zitterte. Habe beide wieder beruhigt. Dakota fiepte leise und wollte unbedingt in den kleinen Unterstand, den er mit den Alpakas zusammen bewohnt. Ich habe ihn gelassen. Er blutet nicht und scheint auch sonst physisch in Ordnung zu sein. Armer kleiner Kerl! Seine Wolle ist natürlich jetzt voll Blätter, Zweige, Gestrüpp, etc. Aber das ist ja nicht so schlimm. Wahrscheinlich werde ich innen jetzt auch noch elektrischen Zaun legen.

Und ich hatte heute morgens einen Anruf von einem Zoo, der eine Lamastute sucht. Die Nachfrage mußte ich leider ablehnen. Ja, ich habe einige Tiere zum Verkauf stehend, aber nicht an Zoos oder Zirkusse. Beim Letzteren ist es die Haltung. Bei Zoos ist es der geringe Platz, der den Tieren dort meist zur Verfügung steht. Ich möchte nicht, daß ein Tier, das eine relativ große Fläche gewöhnt ist, plötzlich später eingesperrt wird.

Montag, 11. Oktober 2010

Donnerstag, 7. Oktober 2010

Kampagne Naturtourismus

Heute fand die Auftaktveranstaltung der Qualifizierungsinitiative Naturtourismus statt, über die ich schon an früherer Stelle berichtete. Dazu war ein Treffen in Bad Saarow anberaumt. Wirklich nettes Städtchen. Und der Herbstbeginn verlieh dem Ort einen zusätzlichen Charme. Die Angebote der Nachbarregion Oder-Spree finde ich sehr interessant. Ich muß unbedingt mal einen Ausflug ins Schlaubetal machen .. Nette Leute auch. Mal sehen, wie die nächsten Treffen im November werden.

Mittwoch, 6. Oktober 2010

Unterwegs mit Journalisten

Gestern bekam ich einen Anruf: eine Journalistin der Berliner Zeitung würde gern eine Wanderung mitmachen wollen und kommenden Montag in der Wander-Reihe darüber berichten. Es hatte für heute jemand wegen Krankheit abgesagt und so konnten wir einen Termin für heute bestimmen. Wir nahmen Ares - und für eine kleine zusätzliche Übungsrunde - das Alpaka Sultan mit. Es ging um den Krummen See. Ich fand die Tour heute sehr nett - und das Wetter war super! Bin schon gespannt, was dann im Artikel steht. Es sollen 200 Zeilen sein.

Samstag, 2. Oktober 2010

Braune Wolle eilt über das Feld

Bei der Übergabe der Leine ist uns heute Dakota entwischt. Während ich noch im übermannsgroßen Brennesselfeld am Rande eines Ackers steckte, hörte ich auf einmal ein unfeines Wort. Ich drehte mich um, reckte den Kopf aus der grünen Nesselmauer und sah eine braune Wolke schön geputzter Lamawolle über das Feld eilen. Leider in die entgegengesetzte Richtung von uns - Richtung Pferdehof.
Zum Glück war das Einfangen relativ leicht. Der junge Lamawallach hatte sich nämlich mit einem Satz über den elektrischen Zaun zu den Kühen verirrt, die ihn interessiert musterten. Dakota starrte zurück. Seine Leine hing um einen Baum gewickelt und so konnte mein Mann ihn leicht wieder greifen.
Natürlich hatte er sich bei seinem Privatausflug mit Kletten besudelt. Leicht frustriert stand ich vor dem mittel bewollten Lama mit der feinen Wolle. Und dann nahm ich das "Geheimmittel" aus den USA zur Hand (hier der Eintrag dazu). Und ich hatte ja geschrieben, daß ich über die Wirksamkeit berichten werde. Hiermit mein Report: es funktioniert! Ich kniete eine halbe Stunde lang an der Seite des Lamajünglings und zog vorsichtig die Kletten eine nach der anderen heraus. Wie konnten sie nur in dieser kurzen Zeit so tief in das Untervlies eindringen? Dakota stand mustergültig da und bewegte kaum einen Muskel. Er sah ein wenig zerknirscht aus - aber wahrscheinlich bildete ich mir das nur ein.

Freitag, 1. Oktober 2010

Schulung

Heute fand eine zusätzliche Schulung für den Barrierefreien Tourismus statt. Organisator und Veranstalter war die Brandenburger Tourismusakademie. Das Seminar nannte sich konkret "Brandenburg für Alle - barrierefreier Tourismus".
Während ich bereits viele Aspekte dieses Kurse kannte, fand ich einige Sachen durchaus sehr interessant und neue Inhalte wurden mir auch vermittelt. Die Vernetzung der barrierefreien Angebote sind doch vielschichtiger als man allgemein vermutet. Wie einer unserer Dozenten so schön sagte: Wenn abends um 8 in Wien die Bahn nicht barrierefrei genug ist, liest er es um 6 Uhr früh am nächsten Morgen im Internet. Fand Herrn S. sehr informativ.
Die kleine Lektion im Rollstuhlfahren war auch lehrreich. Es ist schon ein Unterschied, ob man einfach nur im Rollstuhl vorwärts fährt oder ihn sicher durch die Straßen bewegt. Die meisten Kursinhalte bezüglich der Einrichtung von barrierefreien Unterkünften treffen für unseren Betrieb nicht zu, aber schärften doch den Blick für notwendige Kleinigkeiten in anderen Bereichen.
Kann diesen Kurs für Anbieter wirklich empfehlen. Man nimmt auf jeden Fall etwas für sich und seine Gäste mit.

p.s. Leider hatte ich mein GPS für Geocaching in den Pausen daheim vergessen. Ich wußte, da lag ein Regular direkt vor meiner Nase an der Schloßruine in Dahme/Mark - nur wo? Schade eigentlich.

Mittwoch, 29. September 2010

Hygiene in Küchen

Ein Outdoorbetrieb, wie wir ihn führen, muß auch diverse Schulungen, Zertifikate, Belehrungen und Sachkundenachweise erbringen. Da wäre zum Beispiel die jährliche Wiederholungsbelehrung nach §43 (4) des Infektionsschutzgesetzes. Es werden Hinweise und Belehrung zu Aspekten und Lebensmittelhygiene bei der Gestaltung von Küchen und Arbeitsräumen vermittelt, die für das Anbieten von Speisen und Lebensmitteln notwendig sind.
Auch wir haben diese Belehrung wieder mal über uns gestern ergehen lassen. Einiges war interessant, aber nicht wirklich neu. Vieles ist logisch und einiges komplett merkwürdig. Wußten Sie, daß Wein und Backwaren (komplett durchbacken) beispielsweise nicht unter Lebensmittel im Sinne des Infektionsschutzgesetzes fallen? Kann man im IfSG, §42 (2) nachlesen. Natürlich fallen sie aber dann wieder unter das Hygienegesetz. Und Glühwein darf sich auch nicht immer Glühwein nennen. Sobald ihm irgendetwas zugesetzt wird (beispielsweise schon Orangen oder auch nur ein "Schuß" irgendetwas), ist er definitionsgemäß kein Glühwein mehr. Auch die Temperatur und der Alkoholgehalt ist für die korrekte Namensvergabe wichtig.
Und da schon Anfragen kamen: ja, sie finden wieder statt - unsere Advents- und Glühweintouren im Dezember und Januar. Wir werden uns auch bemühen, Ihnen zu unseren Glühweintouren dann auch wirklich definitionsgemäß echten Glühwein vorzusetzen. Oder wir nennen es Punsch und Sie dürfen sich über einen Hauch echter Orange oder Zitrone freuen. :)

Dienstag, 28. September 2010

Ungezieferbekämpfung

Wir haben auf unserem Knöterich - unserer Kletterpflanze im Vorgarten - ganz viele Blattläuse gehabt. Es gibt mehrere Methoden, sich ihrer zu entledigen. In kleinem Maße: mit Seifen- oder Nikotinwasser besprühen. Zumindest sind das die am häufigsten erwähnten Maßnahmen im Internet.

Wir haben eine 100% umweltfreundliche und natürliche Methode gefunden. Braucht ein wenig Zeit, aber die hatten wir ja. Wir haben eine Woche lang jeden Marienkäfer, den wir fanden, auf die Hecke gesetzt. Einige Zeit später waren die Blattläuse um 50% dezimiert und wir fanden jede Menge gutgenährter Maikäfer-Larven unter den Blättern. Unglaublich, wie sie sich durch die Läuse fressen. Leider sind die Larven recht schutzlos gegenüber den Ameisen. Aber es ging - wir haben nicht so viele von den letzteren. Und wir konnten sogar einen Maikäfer beim Schlüpfen beobachten. Es werden immer weniger Blattläuse .......... Ich schätze mal, mindestens 80% sind schon weg.




Und wir haben in einem Gartencenter "Brutkästen für Maikäfer" gesehen. Das Wochenende darauf kam mein Mann dann mit einer selbstgebohrten Lösung aus der Scheune. Wir haben sie im Vorgarten aufgehängt.

Netter Artikel über die Symbiose zwischen Ameisen und Blattläusen.
Und noch ein paar gute Bilder von Ameisen und Marienkäfer.

Montag, 27. September 2010

Facebook "LIKE"

Wie einige vielleicht schon gesehen haben, habe ich seit gestern eine facebook-like-Schaltfläche unter meinen Beiträgen. Wer also ein Konto bei diesem Netzwerk hat und einen Beitrag mag, kann gern draufklicken. :)

Sonntag, 26. September 2010

Namensvergabe

Wir haben uns nach längerem Hin und Her (meinem Mann gefiel der Name Elvis nicht) für einen Namen entschieden: Eldor Zadik für unseren Letztgeborenen. Inzwischen hat er das typische Fohlenverhalten: superneugierig, hat die Annahme, daß jedes andere Lama sein Freund ist und was die Menschen angeht, ist er noch nicht schlüssig. Er traut sich immer nur schrittchenweise heran und wagt es nicht, so neugierig zu sein, wie er es wirklich ist. Aber er schaut uns immer wieder an, bevor er sich wieder hinter den anderen versteckt.
Inwischen biegen sich seine Ohren vom ehemals geraden Zustand immer weiter in Bananenform. Sehr hübsch und ich bin diesbezüglich auch sehr zufrieden. Wird sicher später mal ein hübscher Kerl werden. Inzwischen ist er auch im europäischen Verzeichnis registriert und hat eine Chipnummer zugeteilt bekommen.
Der Kleine rennt auch schon fleißig mit seinen anderen 5 Spielgefährten die Weide hoch und 'runter. Dabei ist er zwar Letzter, aber kann durchaus schon locker mithalten. Das mit dem Hüpfen können aber eindeutig meine weiblichen Fohlen besser.
Auf den Fotos ist Eldor einen Tag alt. Wenn das Wetter wieder besser wird, werde ich mal meinen Fotoapparat mit auf die Weide nehmen.

Dampfentsaften

Von unseren Nachbarn haben wir uns einen Dampfentsafter ausgeliehen, um damit den Prozeß auszuprobieren. Und ich muß sagen: ich bin etwas enttäuscht. Bei uns klappt das irgendwie nicht so ganz. Wir bekommen immer mindestens 2 Flaschen weniger heraus, als unsere Nachbarn mit langjähriger Erfahrung uns prognostizieren. Und auch eine entsprechende Informationssuche im Internet half nicht wirklich weiter. Also nahmen wir von der Anschaffung eines solchen Gerätes für uns Abstand.

Diese Jahr haben wir uns an unseren Äpfel, Weintrauben und Holunderbeeren, die auf unseren Grundstücken wachsen, versucht. Wir haben kleine, süße Weintrauben, die frisch eigentlich ziemlich gut schmecken. Der Saft daraus war sehr süß. Aber zumindest haben wir 5 Flaschen bekommen. Von den Äpfeln sind es nur 2.5 gewesen. Wir haben etwas säuerliche Äpfel, die aber trotzdem recht saftig sind. Merkwürdig. Und es hat ewig gedauert! Der wenige Saft gleicht den Energieaufwand auf jeden Fall nicht aus.

Und was die Holunderbeeren angeht: alle erzählen mir immer, wie unglaublich gesund Holunderbeerensaft ist und wie gut er im Winter wirkt. Aber keiner - wirklich keiner! - hat auch nur angedeutet, wie fürchterlich durch Dampf entsaftete Holunderbeeren stinken! Und ohne Zuckerzusatz ist der Saft auch eher mit einem bitteren Hustensaft (also nicht der leckere aus DDR-Zeiten) oder einem Kräuterlikör ohne Alkohol und Süße vergleichbar. Da schüttelt es einen ja! Deswegen entsaften die Leute wahrscheinlich Äpfel und Holunder zusammen - anders schmeckt es nicht .... Wir werden die beiden also auch mischen.
Wir haben den Rest der Beeren dann unseren Nachbarn gegeben und als ich jemanden auf meinem Grundstück am Wasser erwischte, der sich an unseren Holunderbeeren vergriff und sie ohne Erlaubnis pflückte, wies ich denjenigen an, weiter hinten die Beeren auch noch abzusammeln. Für nächstes Jahr werden wir eine andere Verarbeitungsmethode wählen - und sicherheitshalber den Durchgang absperren, bis ich unsere Beeren selbst abgesammelt habe.

Wir suchten nach weiteren Möglichkeiten, unsere Sachen zu lagern. Jetzt haben wir uns eine Obstpresse und einen Einwecktopf zugelegt. Hoch lebe ebay und die "neue" Form des Re-use, eine Art der Lebensverlängerung von Geräten, wenn man sich die Lebensspanne und die entsprechende Ökobilanz ansieht!
Damit dürfte eigentlich alles abgedeckt sein. Einen Kaltentsafter für härtere Sachen hatte ich ja eh schon. Mit der Obstpresse können wir zukünftig beispielsweise Beeren entsaften und dann in Flaschen gefüllt im Einwecktopf keimfrei kochen. Notfalls gibt es für unseren Topf auch noch einen Entsaftereinsatz. Wir werden im nächsten Herbst sehen, wie es aussieht.
Für jetzt habe ich ein Rezept für Kürbis-Chutney gefunden. Das werde ich ausprobieren und damit den Einwecktopf einweihen.

Donnerstag, 23. September 2010

Herbstanfang

Ab jetzt ist offiziell Herbst. Es ist meine Lieblingssaison. Gerade eben war der astronomische Beginn der neuen Jahreszeit. Wünsche allen wunderschöne bunte Blätter, Sonnenschein, ein wenig Wind und entspannende Wanderungen in der Natur. Falls Sie mit den Lamas eine Tour machen wollen: wir bieten ab jetzt wieder Herbstwanderungen an.
Und hier noch eine Seite mit Informationen zur Herbst-Tag-und-Nachtgleiche (Mabon).

Das Bild stammt übrigens noch aus meiner Zeit in Vermont. Dort gibt es mit den schönsten Indian-Summer, den ich je in meinem Leben gesehen habe. Auf jeden Fall eine Reise wert - auch wenn es fast auf der anderen Seite der Weltkugel ist.

Mittwoch, 22. September 2010

Erntedankfest und Parade

Wir waren beim Erntedankfest in Friedersdorf am Wochenende und haben auch einen Teil der Parade durch den Ort mitgemacht. Die Parade begleiteten Mara Zadik und das Alpaka Domino. Sultan hatte keine Lust und sich wie ein Anfänger benommen. Also nahm mein Mann ihn wieder zurück auf die Wiese und packte Bino zur Gesellschaft dazu. Ich lief inzwischen zwischen den Pferden und dem Trabant vor den ganzen Traktoren. Leider habe ich keine Bilder davon - aber da ich Hunderte Male fotografiert wurde, hoffe ich, daß einer meiner Leser vielleicht dabei war und mir eines schickt? Wäre nett.

War eigentlich interessant. Ich hatte am Abend zuvor noch ein paar Schilder für die Packsättel gebastelt/gesägt. Nach den ersten Minuten des Geklapperes gewöhnten sich die Tiere daran und liefen problemlos mit. Ich konnte leider nur den Teil der Parade sehen, bei dem ich auch mitlief. Es ging durch den Ort und einige Leute hatten sich Tische und Stühle vor ihre Häuser gestellt und machten dort eine Art Picknick. Einige hatten sogar Bowle und Kaffee aufgetischt. Danke übrigens für die aufmunternden Schlucke! :)
Das Fest war auch gut und ich habe endlich eine Verwendung für die Schleifen und Pokale gefunden, die ich dieses Jahr gewonnen habe. Ansonsten liegen sie bei mir in einem Karton herum, der in der Abstellkammer steht. Eine Tafel, auf der ein paar Informationen über Lamas und Alpakas angebracht war, zog ich einige Leinen und hängte die Wettkampfschleifen an. Es wurde schön bunt. Mir fehlt allerdings noch grün. Weiß jemand, bei welcher Show es grüne Schleifen gibt? Und wenn es nur Teilnehmerschleifen sind??? Und mein Mann lobte die vortreffliche Eignung der Pokale als Briefbeschwerer. Es gab nämlich auch trotz des Sonnenscheins eine Menge Wind. Und so unterhielten wir uns mit den Leuten, tranken heiße Schokolade mit einem Sahnehäubchen, lugten zu den anderen Festteilnehmern hinüber und waren eigentlich ganz zufrieden. Ich fand die Auswahl der Stände vortrefflich: einheimische Unternehmen und meist irgendwie mit der Landwirtschaft verbunden. Die Tiere wurden sehr häufig fotografiert - und sogar die Presse hat Bilder gemacht - was ich erst später in der Zeitung sah.

Fazit: es hat mir gut gefallen, ist durchaus wiederholenswert für uns und vielen Dank für die freundliche Einladung zur Teilnahme an den entsprechenden Erntedankfestverein von Friedersdorf.

Wie ich einige Tage später auch erfuhr, wurde Janet Kretzulesco die neue Erntedankkönigin. Herzlichen Glückwunsch! Der Titel geht also an eine in Schenkendorf Ansässige. Das freut mich natürlich für meine neue Wahlheimat.
Ein Klick auf das Bild vergrößert den Artikel mit den Bildern.
Das copyright dieses Artikels gehört dem KW-Kurier (22.09.2010).

Donnerstag, 16. September 2010

Nachbars Katze

Ich konnte es gar nicht glauben: das gestreifte Ungetüm von nebenan hat überhaupt keine Manieren! Und hat sich im Haus geirrt. Gerade eben vernahm ich Katzenkampfgeschrei aus unserem Wohnzimmer! Nachsehend habe ich die Katze unserer Nachbarin dort gefunden. Sie mußte durch 4 Zimmer hindurch, um dort hinzukommen! Unsere kleine weibliche Mieze hat sich tapfer zur Wehr gesetzt und ich habe den kastrierten Kater dann verjagt. Jetzt sitzt Miss auf einem Stuhl und knurrt vor sich hin. Und der kleine Spotty-Nose hat sich verschüchtert auf meinen Schoß verkrochen.
Und da habe ich geglaubt, daß unser Haus zumindest das Revier unserer Katzen bleiben würde. Aber Nachbars Katze hat sich wahrscheinlich auch vor den Bulldoggen verkrochen, die unsere Nachbarin ebenfalls hat und die derzeitig unseren Zaun zerbeißen. Ihre Katze flüchtet nämlich immer auf unser Grundstück, wenn die Hunde wieder hinter ihr her sind. Inzwischen vermute ich auch, daß sie sich an unserem Katzenfutter vergreift .......
Während ich ja nichts gegen sie auf unserem Grundstück habe, sollte unser Haus eigentlich für sie tabu sein. Nur wie stelle ich das an?

6. Fohlen

Zwischen zwei Terminen lief ich auf die Lamaweide und kam gerade noch rechtzeitig, um das frischgeborene Fohlen bei seinem ersten wackligen Trinkversuch zu beobachten. Emily sah mich gelassen an: "Ist etwas? Was guckst Du denn so?" Sie stellte sich mütterlich, sehr ruhig und geduldig hin, schob ihr Bein ein wenig nach hinten, damit ihr kleiner Sohn auch wirklich das Gratisbuffett fand und ließ ihr Fohlen danach von den anderen beschnuppern. Ich gab ihr ob ihrer Mühe ein paar Leckerli und hetzte zum nächsten Termin. Wieder zurück entsorgte ich noch die Nachgeburt, packte der Mutter eine extra Portion Heu auf die andere Weide, die sie dankbar entgegennahm. Beiden geht es gut und ich muß jetzt nur noch einen passenden Namen für den Kleinen finden. Er sieht witzig aus, schön zweifarbig, hat ein ziemlich kurzes Gesicht im Vergleich zu meinen anderen Tieren und auch nicht unbedingt wenig Wolle. Letzteres überrascht mich ein wenig. Der Vater, Eddi, ist ein weißer mittel-bewollter Hengst, aber Emily hat eher etwas Guanako bei sich in der Linie. Normalerweise sind solche Tiere eher leicht bewollt, haben sehr feine Wolle, sind extrem robust und sowohl gesundheitlich problemlos als auch sehr willige Trekkingtiere, wenn man sie entsprechend trainiert hat.
Der Kleine ist jedenfalls süß und wir hoffen, daß es nicht ganz so kalt wird. Die Mutter hat sich genau den ersten Sonnentag nach vielen Regentagen ausgesucht. Braves Mädchen! Jetzt fehlt nur noch Pacari für dieses Jahr. Auch bei ihr ist der Vater ihres Ungeborenen derselbe Eddi.
Auf den Fotos: rechts weniger als eine Stunde alt, links: ca. 6 Stunden alt.

Futtermittel

Ich habe es geschafft, drei weitere Internetseiten mit Informationen online zu stellen:

Dienstag, 14. September 2010

Wildschweine

Kurz vor 21 Uhr sind heute 6 oder 7 Wildschweine direkt vor meinem Auto über die Straße gelaufen. Konnte gerade noch so bremsen: ein Glück, daß mein Auto fast schon LKW-Bremsen besitzt. Ich hatte nämlich einen Hänger dran und es war sehr naß. Und zum Glück war kein Tier im Hänger! Ca. 2 Meter vor den Tieren kam ich leicht schleudernd zum Stehen. Nur eines der Tiere machte einen kleinen Satz - alle anderen ließen sich von mir nicht im Geringsten stören. Und was mich auch im Nachhinein noch in Erstaunen versetzt: die Tiere waren riesengroß! Irgendwie hatte ich immer geglaubt, daß Wildschweine kleiner sind, aber sie gingen bis über meine Kühlerhaube! Grau und haarig bis auf eines - aber massig waren sie alle.
Es war auch ein geflecktes dabei - wie ich später erfuhr, handelt es sich dabei um einen Ausreißer, der bis jetzt noch nicht eingefangen war. Na denn: bitte demnächst mit einer Fangtruppe hier am Abend aufstellen und warten ........

Montag, 13. September 2010

Ihr Erlebnis ist online!

Ihr Erlebnis ist online!
Mit diesem Satz begrüßte mich heute eine der Nachrichten in der Inbox meines Mailprogrammes. Danach folgte natürlich noch Text.
Was bedeutet dies? Ich habe in den letzten Wochen Kontakt zu mydays.de aufgenommen und alle Unterlagen und Verträge und Zettel, etc. ausgefüllt. Ab heute sind wir offiziell mit unserem Angebot auch auf deren Webseite vertreten. Hier ist der direkte Link, falls Sie auf diesem Weg ein ganz besonderes Geschenk machen wollen.

Freitag, 10. September 2010

Wiesenbearbeitung

Schon wieder ist Freitag. Die letzte Woche wurde hauptsächlich damit verbracht, Lamadung von A nach B zu bringen. Aber jetzt ist es geschafft. Ein paar unserer Wiesen (ca. 3 ha) sind jetzt mit biologischem Dünger bedeckt - eine Mischung aus Pferdemist und Lamadung, weil vom Letzteren nicht genug da war. Das Ganze wird mit einer Scheibenegge eingearbeitet, bevor die Neuansaat kommt. Die Neuansaat wird direkt beim Fachhändler geholt, der die Böden in dieser Gegend kennt und speziell für den Brandenburger Sandboden die richtige Grasmischung herstellt. Derzeitig sind es wohl noch ca. 250€/100kg netto und für die Neuansaat werden 40kg/ha benötigt. Im Frühjahr wird dann nochmal nachgesät und Kräuter (ca. 100€/kg) untergemischt. Und ab Spätsommer/Herbst nächsten Jahres sollten diese Wiesen dann nach dem ersten und vielleicht sogar 2. Schnitt für die nächsten Jahre zur Nutzung als Mähweide geeignet sein. Bisher sind noch zu viele Unkräuter, bzw. Giftpflanzen drauf.
Die anderen Hektar kommen nächstes Jahr dran.

Freitag, 3. September 2010

Barrierefreier Tourismus

Heute waren die entsprechenden Leute da und die Erhebungsbögen für den barrierefreien Tourismus unseres Angebotes wurden ausgefüllt. Ich bin mir nicht sicher, ob man es als Zertifizierung bezeichnen kann. Aber es schien ganz gute Einteilungen zu geben und ich erwarte den Bericht demnächst. Derzeitig sieht es so aus, als ob sich der Märkische Lamahof mit seinen Angeboten qualifiziert hat - wir werden sehen. Wenn es soweit ist, wird die Aufnahme in die entsprechenden Angebote und Seiten erfolgen. Siehe auch Barrierefrei in Brandenburg.
Allerdings weiß ich auch, wo bei uns die Grenzen sind: leider bei Gehörlosen und Schwerhörigen. Ich bitte, dies zu entschuldigen, aber keiner von uns beherrscht die Gebärdensprache und Anweisungen bezüglich der Tiere sollten gehört werden können, auch wenn wir mit dem Rücken zueinander stehen.
Ansonsten qualifizieren wir uns mit unserem Angebot für die folgenden Piktogramme:

Donnerstag, 2. September 2010

Kastration

Heute wurden 2 Tiere kastriert, ein Alpaka (FGA Domino) und ein Lama. Und am Nachmittag gab es dann diesen doppelten Regenbogen fast über der Weide. Man kann sich nun denken, was man möchte: zukünftige Nachfahren gingen heute über die Regenbogenbrücke?

Dienstag, 31. August 2010

Naturtourismus

Ab nächstes Jahr soll in Brandenburg die Kampagne Naturtourismus beginnen. Qualifikationen laufen bereits seit einigen Monaten. Noch ist die Endrunde nicht erreicht. Bei der letzten Erhebung der Anbieter hat der Märkische Lamahof jedoch bereits die höchste Bewertung (1 von 4) erreicht. Wir sind natürlich mit diesem vorläufigen Ergebnis äußerst zufrieden und hoffen, auch weiterhin qualitativ hochwertige Veranstaltungen anbieten zu können. Im Rahmen dieser Kampagne erfolgt auch eine Zertifizierung zum Qualitätscoach. Wir haben vor, an dieser teilzunehmen, damit wir Ihnen ein noch besseren Service zur Verfügung stellen können. Wie Sie sicher wissen, sind ja auch bei einem fast perfekten Angebot immer noch Möglichkeiten offen. Diese wollen wir auffinden, um dann entsprechend handeln zu können.
Gleichzeitig sind wir natürlich auch jederzeit für Vorschläge von Ihnen offen. Schreiben Sie uns ruhig Ihre Meinung - wir hören Ihnen auf jeden Fall zu.

Montag, 30. August 2010

Jazzfest Zeitungsbericht

Als ich heute abend nach Hause kam, hat mir netterweise mein Mann den Zeitungsbericht der Veranstaltung von letzter Woche herausgelegt. Ich hätte es sonst garantiert wieder verpaßt: