Freitag, 30. September 2011

Auf dem Feld

Gestern und heute (inkl. der Nacht) haben Sisal und Corwin draußen - außerhalb der Weidenumzäunung - verbracht. Angst, daß sie weglaufen würden, hatte ich nicht. War nicht einmal besonders besorgt. Aber unschön war es doch. Gestern abend hatte ich nicht mehr die Zeit zum Einfangen und heute morgen hatte ich sie bereits in die Gärten getrieben, dann das Tor zugemacht und bin Leinen holen gegangen. Als ich wiederkam, hatte jemand das Tor geöffnet und auch offen stehen lassen. Die beiden Jährlinge tummelten sich natürlich wieder draußen auf dem frischgepflügten Feld herum. Und hatten irgendwo Kletten eingesammelt. Sehr ärgerlich! Hatte nach ein provisorischen Treibübungen dann auch keine Lust mehr und beschloß, die beiden am Abend wieder "nach Hause" zu holen. In der Zwischenzeit habe ich mir 1km Weidedraht besorgt und spanne jetzt bei der Jungsherde auch elektrischen Strom zusätzlich. Vielleicht hält das ja die beiden von (von mir) ungeplanten Spaziergängen ab. Morgen bin ich fertig. Heute abend befinden sich die beiden Ausreißer in einer sichereren Umgebung.

Samstag, 24. September 2011

Schloßfest Königs Wusterhausen

Heute fand das Schloßfest statt und nachdem alle Menschen, Kutschen, etc. von der Parade zurückkamen, konnte man diverse wirklich toll kostümierte Freifrauen, Fürsten und Fürstinnen, Könige, Grafen, etc. auf offener Straße bewundern. Und da ich auch gerade dort langlief, überzeugte ich Elke B. alias Fürstin Anna-Luise von Anhalt-Dessau zu einem Bild mit dem Jährling Sisal Zadik. Im oberen Bild sehen Sie auch noch ihre Hofdame Freifrau von Harpstett.
Königs Wusterhausen war ein beliebtes Jagddomizil von König Friedrich Wilhelm I. Hier waren auch die bekannten "Langen Kerls" stationiert. Friedrich der Große, sein Sohn und einer der Erbauer von Schloß Sanssouci, zog allerdings von hier fort.

Freitag, 23. September 2011

Ankündigung

Wir sind morgen beim Schloßfest dabei: irgendwo Ecke Gerichtsstraße/Max-Werner-Straße ..........

Fotos vom Erntedankfest

Beim Erntedankfest in Friedersdorf waren wir wieder dabei und liefen auch auf der Parade mit. Zwischen Pferden und Fußvolk ........


Dienstag, 20. September 2011

Jahrestag

Eigentlich geht es in diesem Blog ja nur um den Hof und die Tiere. Aber hier anläßlich unseres Jahrestages auch mal ein wenig Einblick in unsere Privatsphäre. Vor genau 2 Jahren haben wir geheiratet: hier der Blogeintrag dazu. Inzwischen ist unsere Familie angewachsen - und damit meine ich nicht nur die Lamaherde.
Ich danke allen Familienmitgliedern, Freunden, Gästen, .... für die Unterstützung, die Bekanntschaft, die schöne Zeit und für das Kreuzen der Pfade in unserem Leben.
In Schottland ist es Tradition, den letzten Tanz einer Hochzeit zu einem bestimmten Lied zu tanzen. Es gibt meist nur 3 verschiedene Lieder zur Auswahl). Wir hatten uns "Loch Lomond" von Runrig ausgesucht - eines der traditionellsten Lieder dafür. Die letzten übriggebliebenen Gäste bilden einen großen Kreis um das Brautpaar und so wird "The Last Dance" einer frohen Festlichkeit abgeschlossen.
Hier kann man das Lied auf youtube finden - live von einem ihrer Konzerte 1989 und meine favourisierte Version:


"Bonnie" ist das schottische Wort für "hübsch" oder auch "schön". Und dies ist auch der Grund, warum ich vor über einem Jahrzehnt eines meiner Tiere so genannt habe. In dem Jahr war ich nämlich das erste Mal in Schottland.
Und ja, natürlich trägt mein Mann auch weiterhin seinen Kilt zu besonderen Anlässen. Oder wenn er wieder mal eine Wette gegen mich verloren hat - aber da ist er leider vorsichtiger geworden .....

Mittwoch, 14. September 2011

Vorbereitungen

Wieder mal im Eiltempo laufen die Vorbereitungen für das Erntedankfest in Friedersdorf und vor allem für den Festumzug. Bisher hatte ich keine Zeit dafür und natürlich ist die Zeit nicht nur knapp, sondern kaum noch vorhanden. Aber man nimmt eben das, was man hat.
Nach langem, langem Suchen habe ich endlich den Karton wiedergefunden, den ich vor Monaten irgendwohin gestellt hatte und der die Prämierungs-Schleifen der Lamashows von 2010 enthielt. Dieses Jahr war ich auf keiner Show. Einer der Gründe dafür wird in diesem Post hier erklärt. Also muß ich die Sachen von letztem Jahr abstauben. Warum ich die Schleifen brauche? Sie stellen eine hübsche Dekoration für unseren Erntedankstand dar. Farben der Prämierungen habe ich alle: blau, rot und gelb. Mal sehen, was am besten zum Outfit paßt. Bei Domino wahrscheinlich die einfachen lila Teilnehmerschleifen, obwohl er eigentlich bei der entsprechenden Show die blauen Schleifen für den 1. Platz eingeheimst hat. Die Pokale der Shows finden bei mir Verwendung als Papierbeschwerer. Werde sie am besten auch gleich dazupacken.
Jetzt müssen nur noch die Packsättel dekoriert werden und ein paar nette neue Bommeln als Deko für die Halfter hergestellt werden. Dann gilt es, die "Infowand" herzustellen und die Schilder ordentlich zu sägen und vielleicht auch noch zu streichen.
Einen Tag Zeit habe ich noch .........
Fall Interesse besteht: das hier ist der Link zum Blogeintrag Erntedankfest im letzten Jahr.

Neue Termine

Ein paar neue Termine stehen im Netz. Für die etwa zweistündige Schnuppertour kommende Woche am 21.9. sind sogar wieder ein paar Plätze freigeworden. Rufen Sie daher schnell an, wenn Sie mitkommen möchten. (03375-524502 oder 01522-8752653)

Ansonsten können Sie uns beim 19. Erntedankfest in Friedersdorf kommenden Samstag finden - natürlich auch bei der Parade um 11 Uhr. Unser "Stand" wird irgendwo auf dem Festplatz sein - wahrscheinlich in irgendeiner ruhigen Ecke. Letztes Jahr waren wir ganz hinten links. Mitkommen wird auf jeden Fall der kleine weiße Domino (Alpaka) und dann entweder sein Halbruder Sultan oder auch Sisal, ein einjähriges Lama, welches gerade ein Training als Therapiebegleittier durchläuft.

Beim Schloßfest in Königs Wusterhausen eine Woche später sind wir auch dabei.

Mittwoch, 7. September 2011

Training: Show vs. Trekking Teil 2g

Seitwärts gehen.
Bisher ist mir in den ganzen eineinhalb Jahrzehnten, in denen ich mich mit Lamas, Trekking und Training beschäftigte, kein einziges Mal untergekommen, in denen ich diese Lektion im realen Leben außerhalb der Show benötigte. Falls Ihnen dazu etwas einfällt, bin ich für Ideen durchaus dankbar.
Trekkingtraining: meiner Ansicht nach nicht notwendig.
Showtraining: für die Fortgeschrittenen-Klasse in den Sportdisziplinen wird es verlangt. Die Lektion ist den Tieren relativ einfach beizubringen. Sie mögen es allerdings noch weniger als rückwärts zu gehen. Wenn Sie von meinen Tieren Showtraining erwarten, bringe ich es ihnen gern zusätzlich bei. Oder wenn Sie mir Ihr Tier zum Training geben ....

Freitag, 26. August 2011

Bailas Fohlen endlich da

Heute am späten Nachmittag kam es endlich: das letzte Fohlen für dieses Jahr und langerwartet von Baila Zadik. Der kleine Hengst ist schwarzbraun (also ein ganz dunkles, fast schwarzes Braun) mit schwarzem Gesicht und Schwanz. Sieht sehr süß aus. Ein Foto wird demnächst folgen - ich hatte heute keine Kamera dabei.
Falls Sie uns morgen besuchen wollen: ich bin ab Mittag beim Waldfest in der Oberförsterei Hammer, wo Sie mich gern kontaktieren können. Daheim ist zwar auch jemand, aber mein Mann hat einen vollen Arbeitsplan.

Donnerstag, 25. August 2011

Lamas sind sanfte Tiere

Damit man einmal sieht, wie sicher Kinder auf der Weide und wie sanft und ungefährlich Lamas sind: auf dem Foto liegt meine 2.5monatige Tochter eingehüllt in eine Jacke von mir mitten zwischen der Stutenherde und sieht sich die Tiere an.

Montag, 22. August 2011

Training: Show vs. Trekking Teil 2c

Hindernis: über Brücken gehen
Hier muß ich eindeutig dem Showring die Qualität des Hindernisnachbaus absprechen. Allerdings gebe ich auch zu, daß eine sinnvolle Konstruktion schwierig wäre. Meine Tiere gehen alle auch über die kleinsten (stabilen) Brücken in der Natur. Nur im Showring weigern sie sich oft, über diese Erhöhung zu gehen. Warum auch? Daneben ist doch so eine schöne, breite, ebene Fläche, auf der es doch viel einfacher geht ... Von der Logik des Tieres aus betrachtet, sehe ich das auch durchaus ein. Was natürlich im Bewertungsring nicht hilft. Hier gilt nur: bauen Sie eine "Show-Brücke" daheim auf und üben Sie. Die Tiere werden sonst das Gebilde nicht mit den gleichen Augen sehen, wie eine reale Brücke in der Natur.
Trekkingtraining: normalerweise bilden Brücken kein Problem, wenn das Tier dem Menschen vertraut. Es wird einfach hinterhergehen. Falls nicht am Anfang: treten Sie ein wenig zur Seite und lassen Sie das Tier das Hindernis erstmal in Augenschein nehmen. Und bestehen Sie danach sacht darauf, auch wirklich darüberzugehen. Es hilft, wenn ein erfahreneres Tier die Kolonne anführt. Bei dem unteren Bild handelt es sich um eine recht wacklige Konstruktion, bei der die Plankenabstände oft größer als ein Lamafuß sind - es ist daher besondere Vorsicht geboten. Die Tiere meistern dies aber mit Bravour.

Donnerstag, 18. August 2011

Tragetücher und Mobilität

Habe mir ein neues Ersatzhandy besorgt und bin daher wieder mehr oder weniger erreichbar.

Marsupi vs. Didymos

Da ich ab und zu gefragt werde, wie mein Nachwuchs die Lamawanderungen so aushält: die Antwort ist "fabelhaft". Ich packe mein Töchterchen in ein Tragetuch, wo sie selig schlafend an frischer Luft und nahe Muttis Brust die kürzeren Touren mitmacht. Ohne diese Tücher würden die Wanderungen in der Woche nicht stattfinden.
Habe zwei verschiedene Tragetücher, die ich täglich nutze und die auch ab und zu gewaschen werden müssen. Ein Didymos und ein Marsupi. Ja, und hier mal Schleichwerbung: finde beide gut. Das Didymos ist ein wenig bequemer, dafür aber auch viel länger und das "Anschnallen" ist ein wenig zeitintensiver. Wahrscheinlich ist es aber auch für das Baby ein wenig besser, weil es noch mehr an seine Formen angepaßt ist. Aber auch mein hellgraues Marsupi (siehe Foto) läßt dem Baby einen runden Rücken und nachdem ich dieses mit Hilfe von zwei Sicherheitsnadeln bei der Kopfstütze auch passend gemacht habe, finde ich es sehr praktisch: das Anschnallen und Baby-fixieren ist eine Sache von ca. 10-20 Sekunden! Und dem Baby scheint es dort auch gutzugehen - sie schläft die Touren durch bis es Zeit wird, wieder zu essen und Windeln zu wechseln. Zu diesem Zeitpunkt sind wir dann auch schon zurück. Und für die Leute, die sie schon gesehen haben: nein, keine Puppe, sondern ein lebendiges Menschlein, das - glauben Sie es mir - eine wirklich laute Stimme hat .......

Mittwoch, 17. August 2011

Mobilität unterbrochen

Mein Mobiltelefon hat ja viel mitgemacht - aber heute morgen ist es offensichtlich einmal zuviel hinuntergefallen. Es funktioniert nicht mehr - zumindest nicht mehr zum Telefonieren. Daher bin ich momentan nur über Festnetz oder - besser - über e-mail erreichbar. Ich werde mir aber schnellstmöglich ein neues besorgen (und Ersatz gleich mit dazu). Bitte um ein wenig Geduld und entschuldige mich für die Umstände.

Montag, 15. August 2011

Sommerwiese

Endlich habe ich es geschafft, die Fotos von der Kamera herunterzuladen. Wir sind letztens bei einer Tour am Luch vorbeigekommen und ich habe da auch ein paar Fotos von der Sommerwiese geschossen. Die Gegend um den Picknickplatz war bunt, die Blumen und Kräuter haben um die Wette geblüht. Idyllisch!

Samstag, 13. August 2011

Patenschaften

Eine kleine Vorschau: Da ich immer wieder darauf angesprochen wurde, habe ich mich dazu entschlossen, in Zukunft Tierpatenschaften anzubieten. Ich arbeite gerade die Kleinigkeiten aus und dann haben Sie die Möglichkeit, eine Patenschaft für ein Tier zu erwerben, sich daran zu freuen oder sie auch weiterzuverschenken. Die Informationen finden Sie dann zukünftig unter diesem link.

Donnerstag, 11. August 2011

Tonnenwechsel

Ein wenig irritierend fand ich die letzte Kommunikation mit dem lokalen Abfallentsorger. Ich rufe dort an und vereinbare einen Tonnenwechsel, schreibe sofort die benötigte mail - und höre nichts mehr von ihnen.
Eine Woche später am Mittwoch sollte Tonnenwechsel sein - natürlich findet nichts statt.
Donnerstag bekomme ich eine mail mit genau zwei Sätzen: "als Anlage übersende ich Ihnen Antragsunterlagen zur Anmeldung Gewerbetreibender. Bitte senden Sie mir diesen ausgefüllt zurück." Es war keine Anlage vorhanden und ich war irritiert.
Meine Antwort: "Ich möchte einen Tonnenwechsel zu einer größeren Tonne, weil ich vor 2 Monaten ein Baby bekommen habe und daher ein größerer Restmüllanteil bei uns wegen voller Windeln anfallen." Mal sehen, ob wir jetzt eine 240L-Tonne bekommen - gewerblich ist dieser Grund sicherlich nicht. Oder kann ich das vielleicht in der Landwirtschaft so angeben - wegen Erbfolge des Hofes? Schön wäre es .... ;)

Montag, 8. August 2011

Abenddämmerung

Ich gehe in der fortgeschrittenen Abenddämmerung die paar Minuten von der Weide wieder zurück nach Hause. Rechts befindet sich ein Acker, links ein Graben und danach ein Wald. Die Stimmung ist atmosphärengeladen, die Grillen zirpen ohrenbetäubend und während das letzte Orangerot des Sonnenuntergangs im Westen verglimmt, strahlt vor mir auf dem samtenen dunkelblauen Himmel ein leuchtender Halbmond. Er verursacht dunkle lange Schatten und ein mystisches Licht, wo er auftrifft. Und was mache ich in diesen magischen Momenten? Ich habe das Handy am Ohr und unterhalte mich mit meiner Mutter über Aktien- und Börsenkurse und den aktuellen Crash, den mein Mann mir schon vor Monaten vorausgesagt hat.
Die menschliche Realität des Augenblicks steht in einem solch krassen Gegensatz zur unvergänglichen Schönheit der Natur.
p.s. Nach der Hälfte der Strecke habe ich die Fortsetzung des Gesprächs auf später verschoben.

Mittwoch, 3. August 2011

Perfekter Zeitpunkt für Schilfblüten

Heute hat mal wieder die Sonne geschienen, aber es war ziemlich schwül. Und es wurde ein ruhiger Tag auf dem Hof. Fütterte die Tiere gegen 6 Uhr früh, erledigte ein paar mails und zeitige Telefonate, machte Buchhaltung und nahm dann meine Tochter mit zur Stutenherde. Fuhr die kurze Strecke mit dem Auto außenherum, da ich dort ein paar Sachen brauchte. Und dann sammelte ich an meinem eigenen Graben eine Menge Schilfblüten, die bei mir dort gerade den perfekten Zeitpunkt erreicht haben, um für Wollfärbung am effektivsten zu sein. Schilfblüten ergeben Grüntöne und demnächst wollen wir weiße und graue Lama- und Alpakawolle damit färben. Habe verschiedene Rezepte und werde herumexperimentieren, was am besten bei diesen Wollarten funktioniert. Und während ich damit beschäftigt war, über Brennesseln zum Schilf vorzudringen (demnächst nehme ich die Sense mit), blickte meine kleine zweimonatige Tochter aus der offenen Autotür auf die Lamas und zählte wahrscheinlich auch ein paar Wölkchen. Was kann es Schöneres geben? Nach einer Weile schlief sie selig lächelnd ein. (Mein Babyphone reicht 2 km und funktioniert fabelhaft auf einer großen Weide.)
Die Tiere hatten mich gesehen und - neugierig wie sie sind - ihre Grasung vorübergehend dicht zu mir verlegt, damit sie auch wirklich nonchalant beobachten konnten, was ich da so trieb. Besonders interessant fanden sie es aber nicht. Lustiger fand ich dafür den Anblick umherspringender Lamafohlen im hohen Gras.
Auf den unteren Bildern kann man die Nesseln zwischen Weide und Ufer erkennen. Die Lamas sind natürlich hinter einem Zaun. Oben auf dem Foto ist ein Teil des Ufers mit meinem fast verschwindenden Auto. Das untere Bild zeigt einen Teil meiner heutigen Ausbeute, bevor ich dringend wieder woanders hin mußte.

Montag, 1. August 2011

Therapiebegleittiere

Vor kurzem haben wir uns von Artemis und Dakota getrennt und haben jetzt auch wieder Nachricht von den beiden. Ihnen geht es gut und sie sind ihrer neuen Heimat und mit ihren neuen Besitzern glücklich. Hier mal einen Link zum Therapiehof Werratal von Elisabeth Bosold, wo die beiden jetzt ihren "Dienst" verrichten. Ein paar Bilder sind dort auch vorhanden. Vielen Dank, Elisabeth!
(Das Foto ist der Seite des Therapiehofes entnommen.)

Sonntag, 31. Juli 2011

Eldor's Training im Regen

Der kleine neugierige und waghalsige Eldor, Emilys Sohn vom letzten September, wurde jetzt endgültig abgesetzt und sein intensiveres Training begonnen. Gestern lief er schon auf der 4Stunden-Tour mit und machte sich dort eigentlich ganz gut. Braver Junge!
Und ja, auch bei uns regnet es derzeitig. Der ganze Tag war trüb und heute auch recht ruhig. Die Lamas saßen draußen und ließen sich einregnen - die Alpakas sahen mir von drinnen im Trockenen zu und standen nicht mal auf. Passend zum Wetter und zur Atmosphäre fand ich heute das Stück Petit Adagio von Alexander Glasunow und so schallte es dann über die Weide, während ich mit Gummistiefeln über das Gras schritt, Tiere kontrollierte, Mineralfutter auffüllte, etc.

Montag, 25. Juli 2011

Schnuppertour

Großeltern mit jüngeren Enkeln und noch Ferienzeit? Oder einfach mal hineinschnuppern ins Lama- und Alpakawandern? Wir machen es mit einer kurzen Tour möglich. Inklusive ist eine Einführung in die Lama- und Alpakakunde und dann eine kleine Wanderung an den Krummen See. Eine Picknickpause findet aufgrund der Kürze der Zeit nicht statt.
Termin: 11.8. um 11 Uhr. Es sind schon einige Tiere besetzt, daher bitte rechtzeitig buchen. Wenn die derzeitigen Wandertiere reserviert sind, ist die Tour ausgebucht ..... Eine Anmeldung ist daher unbedingt notwendig!

Sonntag, 24. Juli 2011

Der Duft nasser Lamawolle

Vor ca. 2 Wochen habe ich einen ganzen Haufen weißer Lamawolle gewaschen, damit ich sie dann einfärben kann. Wer nicht weiß, wie nasses Lama riecht, kann diese Erfahrung auch gern mit bereits abgeschorener Wolle nachholen. Ich habe nämlich noch ungewaschene Rohwolle zum Verkauf da. Es ist übrigens nicht so geruchsintensiv wie Schafwolle. Bei mir jedenfalls kam noch ein starker Seifengeruch dazu - habe nämlich zuviel davon benutzt. Aber das macht nichts, mußte dann eben nur länger ausgespült werden. Für den Waschvorgang wurde der große Einwecktopf mißbraucht - der hat eine automatische Thermoregulierung ..........
Und dann habe ich zusammen mit einer Bekannten einen Tag lang mit Pflanzenfarben herumgepanscht. Wir haben verschiedenen Sachen ausprobiert. Aus Zeitgründen mehrere Färbungen mit Johanniskraut und Frauenmantel. Berberitze war dann zeitlich nicht mehr möglich.
Und so habe ich jetzt gelbliche und grünliche Lama- und Alpakawolle da. So ganz zufrieden bin ich aber mit dem Ergebnis nicht. Wir hätten wahrscheinlich nicht das Brunnenwasser vor Ort verwenden sollen - da war wahrscheinlich sowieso schon zuviel Eisen drin und hat das Gelb weniger strahlend werden lassen. Es folgen weitere Versuche.
In der Scheune oben trocknen verschiedene Pflanzenbüschel und in den nächsten Tagen und Wochen werden noch mehr Färbepflanzen gesammelt.

Freitag, 22. Juli 2011

Heiterkeit nach dem Regen

Die ganze Nacht und den ganzen Tag hat es geregnet. Dem Graswachstum ist das nur zuträglich, aber der Stimmung der Tiere eher nicht. Gegen drei lies es aber nach und als ich zur "Jungsweide" ging (nur männliche Tiere) kam ich gerade rechtzeitig, um das spielerische Gerangel unter den Tieren mitzuerleben. Lamas und Alpakas rannten und hüpften die Weide hoch und 'runter. Sie fingen mit dem Hüpfen an und beschleunigten in einen fixen Sprint mitten auf der Strecke. Mit ein paar Sprüngen kurz vor mir kamen sie dann wieder in eine langsamere Gangart. Dann rauften sie miteinander. Das Alpaka Sultan zeigte dabei rechten Enthusiasmus (der einzige Hengst im Gehege außer den einjährigen Lamafohlen). Ihm hing allerdings schon die Zunge heraus - nicht wegen Spucken, sondern weil er wohl doch nicht so fit ist, wie er selbst glaubte. Baldur hatte ein wenig weiße Wolle im Maul, die eindeutig von seinem älteren Bruder Bino stammte. Und Bino führte die Hüpferei an, bevor er sich umdrehte und den Chef markierte.
Als ich dann ein weiteres Weidenstück für die Beweidung öffnete, rannten zwar alle hinüber, aber die drei Alpakas waren mit dem Spielen offensichtlich noch nicht fertig. Die erwachsenen Lamawallache fingen an zu grasen, wurden allerdings von dem grauen Alpaka gestört, der sich waghalsig auf die doppelt so großen Tiere stürzte. Die hatten offensichtlich keine Lust mehr und nahmen ihn auch nicht für voll. Er blieb kurz irritiert stehen und rannte dann zu den anderen Alpakas, wo er sich mutig zwischen die beiden raufenden Halbbrüder stürzte und Sultan dann hinter sich herzog. Ich hatte das Gefühl, als mache es ihm Spaß, den Hengst außer Atem zu bringen. Er sah auf jeden Fall sehr zufrieden und aufmüpfig aus, während Sultan hinter ihm rannte. Und anscheinend findet er den dunklen Baldur ganz toll, weil er immer wieder versuchte, das Lama zum Spielen aufzufordern.
Stand im T-Shirt trotz der Kälte auf der Weide und habe ob der Kapriolen der kleinen Kamele herzlich gelacht.

Dienstag, 19. Juli 2011

Cassandra hat gefohlt

Letztes Jahr habe ich Cassandra Zadik mit Inti de Oro gedeckt. Und heute war es soweit: die hochschwangere Stute, der ich in den letzten Tagen immer wieder unter den Schwanz geschaut habe, weil sie so kurz vor der Geburt aussah, hat heute endlich ihr Fohlen bekommen. Ist am Nachmittag geboren worden.
Ein kleiner Hengst - noch namenlos - mit einer hübschen Zeichnung: braun und weiß und einer schwarzen Markierung hinten am Hals. Hübsches Kerlchen. Hat auch schon fleißig getrunken und galoppiert dicht hinter Mami hinterher.

Samstag, 16. Juli 2011

Abschied von Artemis und Dakota


Heute habe ich mich schweren Herzens von Dakota Zadik und Artemis Zadik verabschiedet. Beide Lamas siedeln um nach Thürigen und werden dort als Therapie- und Trekkingtiere tätig sein.
Die dreijährige Artemis ist eine Tochter von Aymara Zadik und Inti de Oro. Eine kluge und sehr aufmerksame Stute, die sicher in ihrer neuen Besitzerin einen sie liebenden Menschen gefunden hat, dem sie vertrauen kann. Artemis ist ein Classic mit einem sehr feinen und dichten Wollvlies. Sehr weich und gut zu bürsten. Die Stute ist ein intelligentes und neugieriges Tier, welches sich alles erst einmal genau ansieht, bevor sie ihre weiteren Schritte unternimmt.
Der 2jährige Wallach Dakota ist ein mittel-bewollter netter Kerl mit witzigen Fransen an den Ohren, schwarzem Gesicht, Schwanz und Beinen und einem schwarzen Strich quer über den gesamten Rücken vom Kopf bis zum Schwanz laufend. Das Lama ist ein Sohn von Baila Zadik (Inti de Oro x Billi Zadik) und Ares Zadik (Lopes de Oro x Canela de Oro). Ein schickes und ebenfalls sehr neugieriges Lama.
Wir wünschen den beiden Tieren alles Gute in ihrer neuen Heimat und daß sie dort genauso wie ihre neuen Besitzer glücklich werden mögen. Ein besseres neues Zuhause mit sich sorgenden Menschen hätte ich wohl für sie nicht finden können. Alles, alles Liebe und ein schönes Leben!

Donnerstag, 14. Juli 2011

Termine 3-Stunden-Tour

Hier geht es zum Direktlink für weitere Touren

Lama- und Alpakawanderung
Zeit: ca. 3 Stunden, ca. 5 km

Die Veranstaltung enthält eine Einführung in die Lama- und Alpakakunde und eine Wanderung durch Wald und über Wiesen, teilweise an einem See entlang. Wir halten für ein Picknick an. Wenn Sie möchten, stellen wir gern einen Snack oder Getränke (auch eisgekühlt) für Sie gegen Aufpreis bereit. Lamas können Ihr Gepäck tragen, bitte fragen Sie einfach nach.
Alle Utensilien ansonsten werden gestellt und die Touren sind auch für jeden ab ca. 4-5 Jahren zu schaffen (vorher bitte selbst entscheiden, inwieweit das Kind 4-5 km in gemütlichem Tempo laufen kann).

Bitte unbedingt vorher anrufen und vorbuchen, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist!

Preise: 1. Tier = 30€ + jedes weitere Tier = 15 € +
Erwachsene 10€, 8€ Kinder (bis 12 Jahre)
Nächste Termine:
Sonntag, 17.7., 15 Uhr
Dienstag, 26.7., 11 Uhr
Samstag, 13.8., 15 Uhr
Sonntag, 28.8., 15 Uhr

Fahrrad geklaut

Gestern im Laufe des Tages wurde das Fahrrad meines Mannes direkt vom Fahrradparkplatz vor dem Bahnhof in Königs Wusterhausen gestohlen. Ziemlich ärgerlich. Nicht nur, daß wir es erst vor einem halben Jahr gekauft haben - nein, auch die Tatsache, daß er das Fahrrad derzeitig für den Anfahrtsweg zum Bahnhof und nach Hause benutzt. Eigentlich ist ja eher Berlin für die Entwendung von Fahrrädern bekannt - unsere benachbarte Kleinstadt hielt ich für etwas sicherer. Schade eigentlich.
Jetzt müssen wir ein neues kaufen. Und diesmal bestehe ich auf zwei starken Schlössern .....

Mittwoch, 13. Juli 2011

Lamas und Alpakas in Punkt3

Seit 7.7.11 ist in der Punkt3, der S-Bahn-Zeitung, ein Bild von uns (also von den Tieren und ein paar Lama- und Alpakaführern) erschienen - auf Seite 31. Hier kann man die aktuelle online-Version einsehen. Die Zeitung liegt 2 Wochen lang auf allen (größeren) S-Bahnhöfen aus - auch auf ein paar kleineren. Und ansonsten kann man das wohl hier als pdf aus dem Archiv herunterladen.

Dienstag, 12. Juli 2011

Fohlenwartezeit

Cassandra sieht so aus, als ob sie jeden Tag ihr Fohlen bekommt. Bin schon gespannt. Letztes Jahr hat sie den wunderschönen Corwin Zadik geboren.

Montag, 11. Juli 2011

Termine Halbtagestour mit Picknick

Halbtagswanderung
Zeit: ca. 4-5 Stunden, ca. 7-8 km

Unsere beliebte Halbtagswanderung um den Krummen See bekommt jetzt wieder feste Termine. Natürlich können Sie diese aber auch zu Ihren Wunschtagen buchen, wenn eine entsprechende Teilnehmerzahl zustande kommt.
Sie wandern mit Lamas und Alpakas um einen See herum und wir halten an einer Luchwiese für ein Picknick. Eine Einführung in die Lama- und Alpakakunde ist inklusive. Wenn Sie möchten, können wir gern ein Picknick oder einen Snack (beide inkl. Getränke) für Sie gegen Aufpreis bereitstellen. Auch die Option "nur Getränke" gibt es (bei warmen Temperaturen auch eisgekühlt). Lamas können Ihr Gepäck tragen, bitte fragen Sie einfach nach.
Alle Utensilien werden gestellt und die Touren sind auch für jeden ab ca. 7-8 Jahren zu schaffen (vorher bitte selbst entscheiden, inwieweit das Kind 7 km in gemütlichem Tempo laufen kann).

Bitte unbedingt vorher anrufen und vorbuchen, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist!

Preise: 1. Tier = 40€ + jedes weitere Tier = 20€ +
Erwachsene 12€, 8€ Kinder (bis 12 Jahre)
Nächste Termine:
Samstag, 23.7., 14 Uhr
Sonntag, 7.8., 14 Uhr
Sonntag, 21.8., 14 Uhr