Sonntag, 30. Juni 2013

Iñaci Zadik

"Iñaci" bedeutet Feuer im Baskischen. Der kleine hat die schöne Farbe rot und ich habe mich daher für diesen Namen entschieden. Vielen Dank an S. Mesenholl für den Vorschlag, den ich dann am besten fand. Und da meine letzte Praktikantin M. ein paar schöne Bilder von dem Kleinen im zarten Alter von 2 Tagen gemacht hat, möchte ich sie nicht vorenthalten: 

Freitag, 28. Juni 2013

Regenschauer

Bei einem Schauer abends auf der Weide konnte man schön einen doppelten Regenbogen sehen.

Montag, 24. Juni 2013

Fohlen verloren

Leider hat die Tierzucht auch traurige Seiten.
Heute hat eine meiner Stuten ihr ersten Fohlen zur Welt gebracht. Leider war es schon tot, als ich es ca. 2-3 Stunden nach der Geburt entdeckte (wir haben in einem anderen Teil der Weide einige Tiere geschoren). Es war voll ausgebildet, alles war ok, aber ... ich habe eine Vermutung, möchte dieser jedoch hier auf dem Blog nicht folgen. Mein erstes totes Fohlen auf diesem Weg. Nach dem Zeitpunkt des Findens war alles ein wenig automatisch - das Fohlen ließ ich zum Abschiednehmen bei der klagenden Mutter, die mich anstarrte als ob sie mir sagen wollte: "Tu doch etwas, es steht nicht auf!" Aber ich konnte nicht - es war zu spät ....
Meine eigenen Tränen kamen erst am Abend, als ich das kleine bunte Fohlen (groß, weiß/dunkelgraubraun, stark bewollt) von der Weide holte. Ich weinte um Fohlen und noch mehr um das Leid der Mutter. Die arme Stute! Bin sehr traurig und bedaure die junge Mutter zutiefst. Sie hat bis zuletzt stundenlang neben dem Fohlen ausgeharrt und als ich es kurz vor Nachteinbruch holte, dann immer noch gesucht. Ich hoffe, sie schafft es, ein wenig zu schlafen. Mein liebes Mädchen!

Ganzkörperaufnahme

Das Ganzkörperfoto des Kleinen von seinem ersten vollen Lebenstag wird hiermit nachgereicht.

Sonntag, 23. Juni 2013

Fohlenwachstum

Mal zum Vergleich verschiedene Altersstufen im Größenvergleich. Ganz links ist die Stute 8 Monate alt - die kleine Weiße rechts 7 Wochen und das kleine rote Fohlen rechts vorn ist gerade mal einen Tag alt.

Freitag, 21. Juni 2013

Hengstfohlen in den frühen Abendstunden

Bis halb fünf waren wir auf der Weide, danach war ich überfällig, meine Tochter von der Kita zu holen. Ca. 18 Uhr kam dann Cecilias Fohlen zur Welt. Wie erwartet in roter Farbe. Ein wunderhübscher kleiner Hengst, der schon auf wackeligen Beinen stand. Vater des Kleinen ist der prämierte Zuchthengst Kafka von Frankenlamas.
Mit Kleinkind also wieder zurück auf die Weide. Mein Mann hatte natürlich Verspätung, weil die BVG mal wieder seit Tagen nichts auf die Reihe kriegt. Also zum Abholen auf den Bahnhof von Königs Wusterhausen und dann Tochter in der Obhut des Papas gelassen. Zurück auf der Weide kam ich rechtzeitig, um auch wirklich sicher zu sein, daß der kleine Neugeborene vorher auch die Milchbar gefunden hatte. Deutlich schmatzte der Kleine lauthals beim Säugen und meine erfahrene Herdenchefin hatte nichts dagegen, daß ich fast unter ihren Bauch kroch, um ein paar schöne Fotos zu machen. Eigentlich sollte sie ja heute geschoren werden ..... Stattdessen bekam sie einen Eimer Wasser und zusätzliches Mineralfutter (bzw. "Leckerli") in erweiterter Menge.
Siana war witzig - ich habe sie dabei erwischt, wie sie klammheimlich neben dem Fohlen ihren Kopf unter Cecilias Bauch steckte und auch eine Zitze nahm. Scheuchte sie weg - immerhin ist sie schon 8 Monate alt - sie darf bei ihrer eigenen Mutter trinken, aber nicht bei Fremden ... Und vor allem nicht die Kolostralmilch, die für den Kleinen bestimmt ist.
Die Ganzkörperaufnahmen des Fohlens kommen morgen - er hat graue Ohren und es sah um die Umrisse ein wenig heller aus ....

Litha

Heute ist Mittsommer. Das bedeutet im astronomischen Sinn die Sommersonnenwende, der Beginn der Sommerzeit und der längste Tag bzw. die kürzeste Nacht des Jahres. Wer es ganz genau haben möchte, beachtet noch die Zeitgleichung, deren Erklärung hier jedoch den Rahmen sprengen würde.

Die Feier dieses Zeitpunktes ist eine sehr lange Tradition. Schon in prähistorischen Zeiten veehrte man die Sonne als Lebensspender. Da ab heute die Tage wieder kürzer werden, wurde die Sommersonnenwende eher mit Vergänglichkeit und Tod in Verbindung gebracht. Interessant im deutschen Sprachgebrauch (was ich meinem Mann versuchte zu erklären) ist die Tatsache, daß in fast allen Kulturkreisen, die ich kenne, die Sonne immer mit dem männlichen Prinzip verbunden wurde (Inti bspw. ist bei den Inkas der Sonnengott), während der Mond weiblich ist. Nur im Germanischen - und dann auch in der deutschen Sprache - ist es umgekehrt: die Sonne und der Mond.

Notizen:
  • Die Zeit wird allgemein mit den Farben gelb, grün und blau verbunden.
  • Andere Namen sind auch Feill-Sheathain, Alban Heruins.
  • Wer in Deutschland zur größten Sonnenwendfeier fahren möchte, sollte sich jetzt zum Teutoburger Wald zu den Externsteinen begeben. Die größte Feier in Europa findet in Stonehenge statt.
  • In der DDR feierten wir als FDJler eine Sonnwendfeier - es war lustig ....
  • Einen (alten) Filmtipp zum Thema: Ein Sommernachtstraum (A Midsummer Night's Dream) aus dem Jahr 1999 von Regisseur Michael Hoffmann nach dem gleichnamigen Klassiker von W. Shakespeare. Es spielen diverse Filmgrößen wie Michelle Pfeiffer, Kevin Kline, Rupert Everett, Stanley Tucci, Christian Bale und Calista Flockhart mit. Ich persönlich finde den Film sehr charmant.

Mittwoch, 19. Juni 2013

Internetseite - Wollkapitel

Habe mal wieder ein wenig aufgearbeitet und einige Seiten ins Netz gestellt. Diesmal hauptsächlich Seiten zum Thema Fasern im Kapitel Wolle. Man findet es unter Wissenswertes / Lexikon.

Sonntag, 16. Juni 2013

Brückenüberquerung

Ein schönes Naturschutzgebiet: das Sutschketal
Eigentlich soll man ja keine schlechten Fotos von seinen Tieren veröffentlichen. Aber ich mache eine Ausnahme nach der Aktion letzten Samstag, die nicht ganz so planmäßig verlief, wie eigentlich gedacht.
Knüppeldamm von der Ostseite aus gesehen
Am südlichen Ende des Krummen Sees ist der Knüppeldamm - eine Brücke, die ein wenig Feinfühligkeit von Mensch und Tier verlangt, aber bisher eigentlich wenig Probleme für meine erfahrenen Tiere lieferte.
Diese einfache Überquerung gestaltete sich letzten Samstag - sagen wir mal - interessant und weitaus abenteuerlicher als von mir erwartet oder angenommen. Das Wasser war etwas höher als sonst, aber das ist ja nicht wirklich ein Grund hineinzuspringen.
Die erfahrenen Tiere liefen alle darüber und als Mauritius losging, sah ich gar nicht hin und schaute schon auf das nächste Tier. Auf einmal hörte ich ein Platschen - und dann befand sich das Lama auf einmal neben der Brücke im Morast - und zwar etwa in der Mitte der Überquerung. Ich war total überrascht und auch etwas geschockt. So wie das Lama auch. Verblüfft machte er ein paar Sprünge, schaffte es aber nicht mehr hoch. Und dann fingen die nächsten Tiere an zu bocken. Das ist dann allerdings völlig normal. 
Etwa nach einem Drittel - rückwärts sehend - die Tiere meistern dies normalerweise mit Bravour
Bino, der Chef der Jungs und reich an Erfahrungsschatz beim Trekking mit mir, durfte dann mehrfach die Brücke hin- und herlaufen und als "Motivationslama" einigen überhelfen. Mauritius schafften wir wieder zurück ans westliche Ufer (er machte ein paar Sprünge im Wasser) und kam dann als halb grauschwarzes, triefendes und etwas übelriechendes Lama am Ufer wieder an. Mein schönes strahlend weißes, stark bewolltes Parade-Tier sah eher kläglich schmutzig aus! Aber das war nicht das Problem: wir mußten ihn trotzdem auf die andere Seite bringen. Mit gutem Zureden, am Anfang ein wenig Motivation und viel Vertrauen in mich und Bino lief er dann brav auf die andere Seite.
In diese Richtung geht es - das ist der "Weg"
Probleme machte dann auch Apollo, der jüngste unserer Truppe. Er wollte partout nicht auf der Brücke bleiben - Schieben half natürlich auch nicht. Und so gab ich letztlich auf und schaffte ihn im Wasser ans andere Ufer. Ich selbst lief über die Brücke, während er im Morast in Sprüngen neben mir die Stellung hielt. Kurz zuvor wurde ich gefragt, ob Lamas schwimmen können - ja, können sie und Apollo hat das kurzzeitig vorgeführt. Ich hatte ziemliche Bedenken, weil man den Grund weder sah noch erahnen konnte. Aber wir kamen gut auf der anderen Seite an und bei der Ankunft auf dem Rastplatz kurz darauf hatten sich die Tiere schon entspannt. Was für ein Übergang! Und die beiden Tiere sahen - nunja - nicht mehr ganz so schön aus wie am Anfang der Tour ......
Deprimierend ist, daß für die beiden der Schurtermin für Sonntag vormittag bzw. Montag nachmittag angesetzt war - und die beiden Vliese erstmal ruiniert sind. Ich hoffe, daß ich nach dem Scheren den Dreck mit mehreren Wäschen herausbekomme - mit Bürsten wird da wohl erstmal nicht viel. Mal sehen, ob ich die Stellen, die nicht mitgeschoren werden, mit einem Haarshampoo bearbeiten kann - was für eine Sauerei! Aber den Tieren geht es gut - ich habe sie mehrfach kontrolliert - sie haben keine äußerlichen Verletzungen - das zumindest ist die Hauptsache und eine große Erleichterung.
Hiermit möchte ich noch ein Lob an die Teilnehmer der Exklusivwanderung aussprechen: sie sind ruhig geblieben, nicht in Panik verfallen und haben es eher mit Humor genommen. Vielen Dank und weiter so!
Gerade aus dem Morast heraus
"Ich gehe lieber im Morast baden, als daß ich die Brücke überquere." Die hellgrünen Punkte sind übrigens Entengrütze und ein paar Wasserpflanzen hingen auch im Vlies.
Schlammverschmiert und verschmutzt macht Mauritius trotzdem noch eine gute Figur - hier etwa 1 Stunde nach dem Vorfall auf dem Weg nach Hause. Der Dreck ist in der Sonne schon ein wenig getrocknet.

Freitag, 14. Juni 2013

APF Aureus

APF Aureus ist hier angekommen. Unser 4. männliches Alpaka. Der Kleine ist hat die Farbe medium fawn und ist erst 2 Jahre alt. Ein süßes Kerlchen mit einer tollen Faser und korrektem Körperbau. Er durfte schon die Gäste der Grünen Woche in Berlin im Januar mit seinem tollen Aussehen beglücken. 
Die Eingliederung in meinen männlichen Herdenteil (Lamas und Alpakas gemischt) verlief reibungslos. Als er beim Spaziergang nicht mitdurfte, hat er versucht, Sultan zu decken. Dieser war verblüfft und dann stellte sich Domino zwischen den Neuling und seinen Halbbruder. Aber die Lamas haben kein Problem mit dem kleinen Kerl und nehmen ihn wohl auch nicht wirklich für voll. Der große Baldur war etwas irritiert, als der Kleine sich einer ersten Untersuchung unterzog, aber ich sah, daß er in der Nähe blieb. Am Abend des 1. Tages fand ich interessanterweise Eras und das kleine Alpaka zusammensitzend. Inzwischen wechselt es ab und zu und Sultan streitet sich manchmal mit ihm. Ich glaube, er ist irritiert, daß so ein Kleiner ihn anspuckt. Ein wirklich süßer Fratz.
Inzwischen schwanken wir beim Spitznamen zwischen Ari und Ali. Letzteres ist mir wegen seines Stammbaumes eingefallen und geht auch besser von der Zunge. Der Kleine wird jetzt erst einmal ans verschiedene Situationen im Wald und unterwegs gewöhnt und wird dann als zusätzliches "Wanderalpaka" in meiner Gruppe mitlaufen.

Donnerstag, 13. Juni 2013

Mückenschutz

Eine aktuelle Notiz: ich möchte hier einmal anmerken, daß es mir aus rechtlichen Gründen nicht gestattet ist, Ihnen (chemischen) Mückenschutz zu geben. Bitte denken Sie bei Wanderungen selbst daran, sich entsprechend etwas mitzubringen. Wir laufen durch den Wald und oft in Wassernähe.

Dienstag, 11. Juni 2013

Halbtagstour

Einer der schönsten Touren hier, die ich auch immer wieder sehr gern selbst laufe, geht durch das Sutschketal und ist meine (etwas mehr als) Halbtagstour. Letztes Wochenende sind wir diese Strecke gelaufen. Die Leute waren auch sehr nett und ich fand es schön, auch mal wieder länger am Stück unterwegs zu sein.
Da die kürzeren Saisontouren dieses Jahr öfters stattfinden, kündige ich einfach mal die nächste Halbtagswanderung hier an: am 14.7. und es sind noch einige Plätze frei. Wenn Sie mitkommen wollen: melden Sie sich einfach an - telefonisch oder per mail. Es lohnt sich. :)
Sie wandern mit Lamas und Alpakas um den Krummen See herum und ein wenig in ein Europäisches Naturschutzgebiet hinein. Wir halten an einer Luchwiese für ein Picknick. Die Landschaft ist recht abwechslungsreich: Seen, Niederauen, Feuchtwiesen, Brandenburger Sand-und-Kieferwald, Erlenbruchwälder, sowie Felder, ein wenig Dorfatmosphäre und landwirtschaftliches Gebiet. Es ist von allem etwas dabei.
Eine Einführung in die Lama- und Alpakakunde ist inklusive. Wenn Sie möchten, können wir gern ein Picknick oder einen Snack (beide inkl. Getränke) für Sie gegen Aufpreis bereitstellen. Auch die Option "nur Getränke" gibt es (bei warmen Temperaturen auch eisgekühlt). Lamas können Ihr Gepäck tragen, bitte fragen Sie einfach vorher nach. 

Freitag, 7. Juni 2013

Filzen in der Dämmerung

Eine Freundin von mir hat Geburtstag und hat sich von mir eine gefilzte Blume aus Lama- oder Alpakafaser in Naturtönen gewünscht. Also habe ich mich nach der ganzen Arbeit mit den Tieren und Landwirtschaft, nach dem Füttern, Baden und Ins-Bett-Bringen meiner Tochter noch in der Dämmerung draußen hingestellt und im Innenhof gewünschte Blume für sie gefilzt. Leider komplett vergessen, sie am nächsten Tag abzufotografieren, bevor ich sie mit der Post losschickte. Vielleicht frage ich meine Freundin mal nach einem Bild.
Notiz an mich selbst: egal wie verführerisch es auch ist - bei schwülwarmen Wetter nicht draußen in der Dämmerung filzen. Und auch jetzt nicht mehr. Ausnahme: man möchte unbedingt zur Hauptmahlzeit der Moskitos mit seinem eigenen Blut beitragen.
Positiv war aber, daß meine Hände nach dem Nassfilzen mal so richtig wieder grundtief sauber wurden, ohne daß ich sie mit selbstgemachter Peelingseife bearbeiten mußte. :)

Montag, 3. Juni 2013

Alpakaschurtag in der Uckermark

Schertag in der Uckermark. Wie auch die letzten Jahre war ich wieder dabei. Scherer sind diesmal wieder die Neuseeländer von 2011 gewesen.
89 Alpakas an einem Tag inkl. 2 Pausen. Und damit ich auch rechtzeitig mit dem Übersetzen anfangen konnte, fuhr ich schon Freitag abend in den Norden. Da konnte ich dann auch sicher sein, daß meine eigenen Alpakas schön trocken untergebracht waren - es regnete natürlich vorher in der Nacht.
Ich habe diesmal nicht viele Bilder gemacht - dazu waren wir alle viel zu beschäftigt. Hauptsächlich war ich mit Übersetzen, ein Alpakabein kurz während der Brustschur haltend und Nägelschneiden beschäftigt. Das ich mit recht häufig auf Knien befand, merkte ich erst am nächsten Morgen. Rechtes Knie etwas empfindlich (ich trug ja keinen Knieschutz) und Muskelkater im Oberschenkel. Etwas steif war ich während der Wanderung am nächsten Tag auch (aber zum Glück hörte der Regen währenddessen auf).
Alpakas sind jetzt "nackt", aber zweien war kalt. Und nachdem ich sie zittern gesehen habe (sie wurden von mir daraufhin in den Unterstand gescheucht), bin ich wieder mutlos geworden, was die Lamaschur angeht. Entweder sind die Tiere naß oder es ist zu kalt dieses Jahr, aber irgendwann muß es losgehen, sonst ist es zu spät .....

Donnerstag, 30. Mai 2013

Stechmücken im Nebel

Gestern abend bekam ich einen Anruf von der Polizei. Nein, ich habe keine Rinder und Pferde, weiß aber, wem sie gehören. Und dann packte ich Tochter ins Auto, stellte Abendessen warm und fuhr los, meinem Nachbar beim Einfangen zu helfen. Es gab nicht wirklich viel für mich zu tun: ich sollte nur mit meinem Auto den Weg zurück (zu meinen Lamas) versperren.
Ich unterhielt mich mit einem anwesenden Hundebesitzer während des Wartens und meine Tochter probierte verschieden große Pfützen aus. Dann kam der entwarnende Anruf und ich verfrachtete die inzwischen schmutzig-nasse Kleine wieder ins Auto. Auch eine Art, abends noch zusätzlich Luft zu schnappen.
Die Mücken am Kanals sind aber unschön, leider hatten wir keinen Nebel: www.scienceticker.info/2012/11/19/nebel-legt-mucken-still/

Dienstag, 28. Mai 2013

Warum meine Hosen immer schmutzig sind ....

Heute früh war mal wieder ein großer Ast auf meinen Zaun gefallen. Zum Glück haben die Stuten die Lücke noch nicht bemerkt gehabt, als ich ankam und sie fix wieder schloß. Sonst hätte ich mit den 50 Berliner Kita-Kindern, die für eine Lamatour kamen, erst einmal eine großangelegte Lama-Einfangaktion durchführen müssen. Aber ich war für den Abend vorgewarnt - Kontrollen bei dem angekündigten Wetter waren zusätzlich notwendig.

Wie kann man sich saubere "Ausgeh-Hosen" am schnellsten naß und schmutzig machen? Als Lamazüchterin weiß ich natürlich Bescheid: sehr starker Regen (und auch Hagel) gepaart mit heftigen Windböen und eine Stute, die aussieht, als ob sie ihr Fohlen bald bekommt, zwingen einen, noch am Abend, nachdem man seinen eigenen menschlichen Nachwuchs ins Bett gebracht hat, wiederholt zur Weide zu stiefeln und nachzusehen, ob Zaun und Stute und auch der Rest der Tiere in Ordnung ist. Man wartet da auf keinen Fall auch nicht die Fetzen dunkelblauen Himmels ab, die sich eine halbe Stunde später am Himmel zeigen. Nein, man geht im strömenden Unwetter hinaus, damit man auch noch ein paar Blitze sehen kann und die Sekunden bis zum Donner zählt. Und natürlich auch noch gehörig naß wird. Und sich dann im Regen durch Nesseln, Disteln, hohes Gras und anderes Grünzeug außen zwischen Graben und Zaun entlangkämpft.
Fazit: Zaun ist in Ordnung, ich habe ein paar kleinere Zweige entfernt. Stute sah mich irritert an und hatte keine Lust aufzustehen. Und sowohl meine Regenjacke als auch die Hose tropfen nun über der Badewanne vor sich hin. Gute Nacht!

Samstag, 25. Mai 2013

Herdeneingewöhnung

Die männlichen Jährlinge scheinen sich alle gut in meine Jungsgruppe/Hengstgruppe etabliert zu haben. Eras ist meist zwischen den älteren Tieren zu finden. Apollo schaut öfters mal noch sehnsüchtig nach Mami auf die andere Seite, aber alles läuft seinen Gang. Inzwischen laufen sie auch brav am Halfter mit und werden jetzt für gewerbliche Touren konditioniert, damit sie unsere Wanderungen mit ihrer Anwesenheit ebenfalls bereichern. Es gilt dabei, mit ganz vielen "beängstigenden" Situationen fertigzuwerden: Motorräder, Autos, Busse, LKWs, Hunde, Jogger (ganz schlimm), Fahrradfahrer, Pferde, Kühe, aufsteigende Enten vom Kanal, angeleint sein an einem Baum oder Erdanker, .......

Mittwoch, 22. Mai 2013

Hörbücher während der Arbeit

Selbständig heißt tatsächlich: "selbst" und "ständig" - aber es hat auch positive Seiten. Die Abeit mit den Tieren ist da natürlich ein absoluter Pluspunkt, aber es gibt auch noch andere nette Aspekte.
Wo kann man schon während der Arbeit Hörbücher hören? Wenn man nicht gerade bei einem Verlag oder einem Speditionsunternehmen arbeitet? Richtig, bei Stallarbeit, Zaunarbeit, Weidepflege, Wollsortiererei, ... Meine heute recht unterhaltsame "Lektüre" war von Horst Evers (Für Eile fehlt mir die Zeit), welche ansonsten vielleicht etwas langatmig gewesen wäre, sich aber perfekt für die heutigen Aufgaben erwies.
Ich habe heute die elektrischen Zäune kontrolliert und teilweise komplett neu aufgebaut, da ich jetzt stabilere Pfosten nutze. Die Plastikteile werden von den Lamas regelmäßig zerlegt. Es handelt sich jetzt um einsteckbare - und damit auch veränderbar transportable - einen Meter hohe Metallteile, durch die ich den Draht fädele. Man kann relativ teure Plastikisolatoren nutzen, die man an das Metall befestigt. Oder man macht es sich einfach: spannt den Draht und dort, wo er das Metall berührt, nimmt man selbstklebendes Isolationsband und isoliert ein Stück von ca. 10 cm. Ist zwar ein wenig zeitaufwendig, aber dafür preiswert, sicher und einfach. Außerdem problemlos wieder abmontierbar.
Die Plastikstäbe werde ich weiter für temporäre Aufgaben nutzen - an weniger gefährdeten Stellen ....

Montag, 20. Mai 2013

Apollo

Jungtiertraining verläuft harmonisch und geht stetig voran. Habe letzte Woche Apollo Zadik mal allein mitgenommen und durch die Gegend geführt. Klappte schon sehr gut. Ein sehr netter Kerl, der Menschen vertraut und sich brav an mir orientiert.
Witzig finde ich immer noch, daß er das Gras am liebsten gerupft und ins Maul gestopft haben möchte.
Bald wird er das Team der Wanderlamas verstärken. Aber vorher sind noch Erfahrungen zu sammeln, Hürden zu meistern und meine "Beta-Tester" zufriedenzustellen. Aber das wird schon. Ein kluges kleines Kerlchen.
Bei ihm sieht man wieder schön klar, wie sich die Faser durch das Sonnenlicht verfärbt. Apollo ist nämlich eigentlich schwarz.

Donnerstag, 16. Mai 2013

Pfingstmontag

Am Pfingstmontag findet eine Schnuppertour statt. Noch sind Plätze vorhanden. Rufen Sie uns einfach für eine Reservierung an. :) 01522-8752653

Dienstag, 14. Mai 2013

Pflanzengefärbter Regenbogen

Ein freies Wochenende muß auch mal sein. Und damit ich nicht in Versuchung geraten würde, mich doch von jemandem zum Abgeben meiner Zeit überreden zu lassen, habe ich zwei Tage fernab von Berlin verbracht - im Norden bei Lübeck zu einem Pflanzenfärbekurs bei Jana Muchalski.
Wir haben fleißig verschiedene Töne gefärbt, die Pausen mit Spinnen und Stricken verbracht, einige Solarfärbungen angesetzt, Mitgebrachtes gegessen, geredet und viel Spaß gehabt. Abends haben sich noch einige etwas dicker eingemümmelt zum Trommeln niedergelassen - leider haben wir dabei aber anscheinend den Regengott zum Zuhören gerufen und mußten vorzeitig aufhören.
Am ersten Tag wurden mehrere Züge mit unterschiedlichen getrockneten und teilweise eingeweichten Pflanzen gefärbt: Krapp, Schwarze Stockrose, Dahlienblüten, Färberkamille, Schilf, Apfelbaumrinde, Walnußschalen, .......
Der zweite Tag wurde dann zum Färben mit Indigoküppe und Cochinelle verwendet. Zusätzlich wurden noch Mischfarben zusammengeschüttet. Beispielsweise ergibt Krapp und Färberkamille ein schönes Orange.
Meine Lieblingsfärbung ist übrigens die mit der schwarzen Stockrose. Nicht, weil wir diese auch tatsächlich durchführten, sondern weil das wundervolle blau-grün-türkis-grau mich so anspricht.
Anschließend ein paar Bilder von meinem Wochenende. Vielen Dank an alle Anwesenden und vor allem Jana für die schöne und lehrreiche Zeit.
Das Ergebnis nach zwei Tagen Arbeit - ein pflanzengefärbter Regenbogen
Das Ausgangsmaterial
Die Indigoküppe ist fertig zum Färben
Das ergibt ein wunderschönes kräftiges Rot
Pausengeschäftigung: Spinnen, Stricken, Essen, Trinken, Solarfärbung, ....
angesetzte Solarfärbung
Es gab auch Regenschauer - daher mußte die schon fast trockene Wolle gesichert werden.

Donnerstag, 9. Mai 2013

Stutfohlen

Wollte ja noch Bilder einstellen. Das ist die Kleine vom 7.5. - sie ist auf den Bildern 24 Stunden alt. Auf dem unteren Bild überführe ich die Mutter samt Fohlen gerade auf die Stutenweide. Das Fohlen lief ganz brav dicht bei Mami und ging problemlos mit.

Bestellung beim Universum

Vor Jahren habe ich mal davon gehört - oder gelesen? Kann mich nicht mehr erinnern. Aber gestern habe ich innerlich eine Bestellung aufgegeben und - vorerst - war sie erfolgreich.
Hier in Brandenburg ist es ziemlich trocken - der Vorsommer hier ist deswegen schon berüchtigt. Aber die Wiesen mußten nachgesät werden. Und so kamen bei mir gestern vormittag über 60 kg Grassamen in den Boden - geschlitzt und angedrückt. Und was geschah? Am Nachmittag regnete es und nachts dann auch nochmal. Es kann gern am Wochenende so weitergehen. Jetzt muß das nur mit dem Frostmangel auch noch klappen und ich bekomme dann wieder in einigen Monaten schöne volle Wiesen. Derzeitig habe ich die Lamas zum zusätzlichen Andrücken für einige Tage auf den neuangesäten Flächen, die danach geschlossen werden. Paßt auch ganz gut, da die Tiere heute alle entwurmt und mit Selen versorgt wurden.

Dienstag, 7. Mai 2013

2. Stutfohlen

Ein sehr arbeitsreicher Tag mit einigen Enttäuschungen bzw. Irritationen im Herdmanagement, aber ein großer Lichtblick am frühen Abend, dessen Ankunft nachmittags ich leider verpaßt habe, weil ich auf der anderen Stutenweide war:
Baila hat heute ein wunderhübsches, dunkles, schön großes und kräftiges Stutfohlen zur Welt gebracht. Vater ist Ares. Fotos gibt es später.
Mit der kleinen Weißen habe ich damit hell und dunkel, Tag und Nacht. Wird sicher ein hübsches Gespann. Ich werde Baila und ihr Kleines morgen zu ihren neuen Spielgefährten bringen. Ares war ganz begeistert von seiner kleinen Tochter, aber ich möchte der Mutter einige Tage Ruhe gönnen und nehme sie daher vom erfahrenen Hengst weg.

Sonntag, 5. Mai 2013

Wildkräutermischung

Eine Freundin hatte mir vor einigen Tagen eine ganze Menge Kräuter mitgebracht. Normalerweise mischt sie diese zusammen zu einem himmlischen "Brot-Aufstreu-Gewürz". Diesmal hatte sie jedoch alle einzeln und in kleine beschriftete Plasteschälchen gesammelt. Ich sollte sie kosten und ihr dann sagen, welche mir schmecken.
Der nächste Tag war schön und so lud ich eine andere Freundin zu der Verkostungsorgie mitten in der Woche an einem Nachmittag ein. Wir hatten Butter und frisches Brot da, Tee und Salz. Und dann ging es los. Ich führte eine Liste und wir trugen unsere Eindrücke ein. Dazu sollte man vielleicht erwähnen, daß besagte Freundin, die mit mir zusammen aß, Salat eher nicht mag und mehr oder weniger beim Essen die Ansicht vertritt: grün ist giftig. Finde ich immer noch witzig, zumal diese Freundin einen Doktortitel in Biologie hat und zusätzlich Tierärztin ist.
Wir hatten sehr viel Spaß. Es fielen Beschreibungen wie hat im Abgang leichten Erbsengeschmack, schmeckt wie Wiese, seifiges Aroma, fruchtig, widerlich, zitronig und hmm, lecker. Überraschungen waren auch dabei: Wiesenknopf beispielsweise schmeckt in kleinen Mengen eigentlich nach gar nichts. Nimmt man dann mehr in den Mund, war unsere einhellige Meinung: eklig, entfaltet sich später. Diejenigen, die für gut bis okay befunden wurden, fielen gleich einem Messer zum Opfer. Sie gelangten direkt in die große Schüssel für die Kräutermischung.
Fazit: Spaß gehabt, gelacht, Lamas beobachtet, Neuigkeiten ausgetauscht, mehr oder weniger gesund gegessen und (schon wieder) frische Luft getankt.

Donnerstag, 2. Mai 2013

Ccara Lama - das Arbeitslama

3jähriges männliches Tier
Die Inkas bzw. deren Vorfahren haben aus dem Vicunja das Alpaka als Faserlieferant und aus dem Guanako das Lama als Transporttier gezüchtet. Alpakas sind inzwischen auch im Rest der Welt als wertvoller Faserproduzent bekannt und beliebt und die Feinheit der Faser wird stetig durch gezielte Zucht verbessert. Die ursprüngliche Verwendung blieb bei dieser Tierart. Dies trifft leider nicht auf das Lama zu, welches 
Einjährige Ccara-Stute
vielerorts durch Autos und Flugzeuge ersetzt wurde. Nur in den hohen und abgelegenen Andenlagen bleibt es als ursprüngliches Nutztier erhalten. Das präkolumbianische Lama war und ist ein Athlet: groß, ausdauernd, willig, .... Klaglos schleppte es die Lasten der Einheimischen über lange Strecken und teilweise Extrembedingungen über Hunderte von Kilometern durch die Anden. Diese Lamas waren die sogenannten Ccara-Lamas, jetzt sehr häufig auch als "Classics" bekannt (allerdings ist nicht jedes Classic auch ein Ccara). Ohne sie wäre das Inkareich gar nicht möglich gewesen. Ccaras sind große, leicht bewollte Lamas, die Urform der heutigen Lamas, wie wir sie in Europa und Nordamerika auf unseren Weiden haben. Ende der 80er Jahre (1980) fing man in Nordamerika an, diese Tiere derart zu züchten, daß sie kleiner und stärker bewollt wurden. Teilweise hat man Alpakas eingekreuzt. Dieser Trend hat so stark um sich gegriffen (kleine, und vor allem stark bewollte Lamas stehen jetzt gerade in Europa hoch im Kurs), daß die Ccaras kaum mehr zu finden waren. Warum? Es dauert ca. 2 Generationen, um mehr Fasern in eine Linie zu bekommen. Aber schätzungsweise mehr als 10 Generationen, um Größe in eine Linie zu züchten. Reine Ccaras gibt es bald fast nicht mehr in Europa. Sehr schade, denn dies sind die eigentlichen Trekkingtiere - die ausdauernden, klaglosen, sanften und athletischen Begleiter, die unsere Ausrüstung durch die Gegend schleppen. In Nordamerika hat man zu deren Erhaltung die NACA gegründet (North American Ccara Association) und auch ein spezielles Register eingeführt. 

So fängt der Text an, den ich als neue Seite dem Kapitel Wissenswertes/Lexikon auf meiner Homepage zugefügt habe. Ich werde sie demnächst noch ausbauen (mit den Rückenproportionen), habe dafür aber jetzt gerade keine Zeit. 
Auf Nachfrage hatte ich die Übersetzungsrechte der NACA bekommen und einen Artikel von ihnen in deutsch für alle zugänglich gemacht.  Die NACA ist ein nordamerikanischer Verein, der sich dem Erhalt der Ccaras verschrieben hat. Es gibt auch eine Registratur für diese Tiere (unter bestimmten Voraussetzungen). Ich habe das Glück, einige Ccara-Lamas zu haben, die die Anforderungen erfüllen würden. Leider wohne ich nicht in Nordamerika. Aber diesem Verein würde ich sofort beitreten und ihn auch kräftig unterstützen. Ein anderer wäre der PLTA. Einige meiner regelmäßigen Wander- und Trekkingtiere dürften da eine ganze Menge Meilen angesammelt haben .... Hatte schon einmal überlegt, etwas Ähnliches hier in Europa einzuführen, aber bisher (auch dafür) keine Zeit gehabt.

Weiterführende Links und Literatur:
www.ccarallama.com/conformation_working_llama/index.html
www.ccarallama.com/screen_score_explain.html 
Bev Henry: Conformation and Athletic Ability in the Working Llama

Mittwoch, 1. Mai 2013

Jährlingstraining

Es könnte auch heißen: die italienische Muttersöhnchengruppe wird trainiert. Wobei ich jetzt keinem Italiener zu nahe treten möchte (ich habe lange genug in dem Land gewohnt und gearbeitet und weiß natürlich, daß das Klischee nicht immer stimmt).
Aber vorerst habe ich sie so getauft: Eras, Apollo, Odin und Perun. Die 4 Hengstfohlen - alle recht dunkel in der Farbe - vom letzten Jahr werden jetzt endgültig abgesetzt und trainiert. Sie jammern und benehmen sich wie kleine verzogene Muttersöhnchen. Was aber bei männlichen Lamas und Alpakas völlig normal ist. Die Stutfohlen sind viel selbständiger. 
Nachdem ich die vier in der letzten Zeit an Halfter aufsetzen gewöhnt hatte und dies schon fabelhaft klappt, war heute das erste Führtraining dran. Ich nutze als Motivation dabei immer die Mutter, die von einer 2. Person geführt wird.
Apollo hatte schon gute Strecken, aber besonders positiv hervorgetan hat sich heute Eras, der nach 2 Hopsern fast die ganze Zeit toll lief - und zwar nicht hinter Mami, sondern tatsächlich hinter mir her. Emily hat mir ja schon den intelligenten Eldor beschert - Eras scheint diesbezüglich auch recht flott im Begreifen zu sein. Bin schon gespannt, wie es weitergeht. Morgen haben sie Pause, da 2 Maiwanderungen anstehen, aber Donnerstag geht es weiter.
Und weil heute so nettes Wetter war, haben meine Tochter und ich das Abendessen hinausverlegt und die Lamas zum Abweiden in den Garten geholt. Ganz kurz berochen die Tiere unser Pesto - aber es schien ihnen dann doch nicht zu gefallen. Und so "dinierten" wir mitten unter den Tieren, die seelenruhig unseren Rasen in wenigen Metern Entfernung mähten.

Sonntag, 28. April 2013

Erster Nachwuchs dieses Jahr

Tagelang habe ich Valeria auf den Hintern und zwischen die Beine gestarrt. Die Stute war teilweise richtig irritiert. Gestern abend dachte ich noch, daß es geschwollen aussieht und vielleicht wirklich endlich soweit ist.
Heute früh sonnte sich ein kleines weißes Stutfohlen in der Sonne und trank fleißig bei Mama. Die Nachgeburt durfte ich zur Abwechslung auch mal nicht auf 3 ha suchen gehen, sondern die Mutter hatte sie schön ordentlich im Eingang zum Unterstand deponiert.
Das erste Bild entstand so gegen 11 Uhr, als ich endlich herausfand, wie ich mit meinem neuen Telefon Fotos machen kann und das zweite dann gegen Abend, als wir von der Wanderung am Nachmittag zurückkamen.
Eltern sind zwei stark bewollte Lamas: FN Valeria und GK Merapi. Die weiße Farbe hat sie eindeutig vom Papa.

Maiwanderung

Kurzfristig ist doch noch eine Schnupperwanderung zusätzlich anberaumt worden. Einige Plätze sind noch frei: am kommenden Mittwoch, dem Maifeiertag um 10 Uhr. Bei Interesse einfach anrufen oder eine e-mail schreiben.

Samstag, 27. April 2013

Bilder von den Wikingern

Heute früh habe ich nach den Lamas gesehen und hatte meine Kamera mitgenommen. Aus dem Auto schnell ein paar Bilder gemacht, bevor meine erste wandernden Gäste kamen. 
Die Wikinger taten mir leid. Der lang ersehnte Regen (meine Wiesen waren ziemlich trocken) hätte ruhig noch einige Tage auf sich warten lassen können. Es regnete die halbe Nacht. Ich hätte ihnen eine trockene Veranstaltung gewünscht. Aber die meisten sahen ruhig und gelassen aus - ein paar Kinder turnten herum und es sah so aus, als ob weiter hinten gerade Ankündigungen stattfanden.
Die beiden gutgekleideten Wikingerfrauen unten haben sich netterweise bereiterklärt, sich mir für ein Bild ablichten zu lassen und mir auch die Einwilligung erteilt, dies auf dem Blog hier zu veröffentlichen. Vielen Dank.
Und so kommt wieder ein neues Flair nach Schenkendorf - ich finde es großartig. Es könnte ruhig öfters so interessante Veranstaltungen geben. Ich persönlich würde ja regelmäßige Mittelaltermärkte durchaus begrüßen .......