Donnerstag, 25. Dezember 2014

Termine

Diesmal ganz fleißig gewesen: die Termine für einige Touren im nächsten Jahr stehen. Natürlich kann es Änderungen geben, aber das ist erst einmal eine Orientierung. Aktualisierungen erfolgen natürlich und werden dann auch veröffentlicht.
Und ich habe für die Wanderung morgen noch einige Plätze frei - einfach anrufen und reservieren und Sie können dabei sein.

Mittwoch, 24. Dezember 2014

Frohe Weihnachten

Wir wünschen allen Lesern ein schönes Weihnachtsfest heute und in den nächsten Tagen! Mögen Sie im Kreis Ihrer Liebsten wundervolle Stunden verleben!

Montag, 22. Dezember 2014

Patenschaftsbriefe angekommen?

Die letzten Patenschaftsbriefe sind vor einigen Tagen versandt worden. Ich habe mich dazu natürlich auf die Weide gesetzt und mir von den Tieren diktieren lassen. Es schien im Sommer ein paar Probleme mit der Ankunft gegeben zu haben - daher bitte unbedingt mitteilen, falls Sie den Ihrigen von Ihrem Patentier nicht erhalten haben. 
Ich wünsche allen viel Freude beim Lesen.

Sonntag, 21. Dezember 2014

Wintercreme

Lange Zeiten in der Kälte und teilweise Arbeiten ohne Handschuhe verlangen durchaus Zinsen von den Händen. Damit sie nicht komplett verrauen, macht man seit Urzeiten mit Ölen, Cremes oder ähnlichem geschmeidig. Ich habe - mit Hilfe einiger Seifenfreunde - ein wundervolles Rezept für die winterliche Zeit gefunden. Durch das Pflaumenkernöl riecht es nach Marzipan.
Das Ur-Rezept stammt von fyolicious (Snow White ohne Lanolin) und wurde danach von Chrissie E. umgewandelt. Ich habe es zum Testen einmal als Überraschung letztes Jahr von M. E. bekommen und rühre es inzwischen selbst an. Allerdings nur privat - das Rezept gehört den oben erwähnten Leuten.
Drin sind: Sheabutter, Mandelöl, Pflaumenkernöl, Arganöl, Emulsan, Lamecreme, dest. Wasser, Urea, Kaolin, Guarkernmehl, Aloe vera, D-Panthenol und Paraben K. Meine kältestrapazierte Haut an den Händen findet es super ........

Donnerstag, 18. Dezember 2014

Winterausgabe der LAMAS

Die Winterausgabe der LAMAS ist unterwegs. Worauf sich die Leser freuen können:

Aus dem Inhalt der Winterausgabe 2014

      • Verlaufsuntersuchungen zur Vitamin-D-Versorgung von Neuweltkameliden in Mitteldeutschland
      • Zu Viert auf dem Salzburger Almenweg
      • Hinter den Kulissen der Alpakashow Ost
      • Internationale Fachtagung zum 20-jährigen Bestandsjubiläum von LARA
      • Die NRW-Gruppe bildet sich fort (Stammtisch) 
      • Alltagspraxis: Unsere frostsichere Wintertränke
      • Buchvorstellungen
      • Neue Mediadaten
      • Termine und Anzeigen 
Als Info zu der Zeitschrift für neue Blogleser: Sie ist die einzige deutschsprachige Fachzeitschrift, die sich mit Lamas und Alpakas beschäftigt (einige Inhalte der beiden Alpakazeitschriften können aber zugegebenermaßen auch auf Lamas angewandt werden). Die LAMAS ist offiziell die Vereinszeitschrift des Neuweltkamelidenvereins (1. dt. Neuweltkamelidenverein), wird aber auch von vielen anderen im deutschsprachigen Raum (also auch Österreich und Schweiz) seit 1993 gelesen.

Montag, 15. Dezember 2014

Weihnachten für die Lamas

Weihnachten für die Lamas ist hier in Schenkendorf wieder einmal der Montag nach dem 3. Advent - heute. Da bringe ich ihnen nämlich einen ganzen Haufen Kiefern zum Knabbern mit. Man muß darauf achten, dass sie ungespritzt und völlig ohne jede Dekoration sind. Vor allem Lametta ist tragisch.
Meine Tiere haben sich auf jeden Fall gefreut und sich darauf gestürzt.
In den nächsten Tagen werden sie sämtliche Nadeln abfressen und dann in den kommenden Wochen die Rinde abknabbern. So haben sie eine Winterbeschäftigung. Soll auch unterstützend für die Wurmbehandlung sein ...

Montag, 8. Dezember 2014

Weihnachtsmarkt

Hier noch eine fixe Ankündigung: der Märkische Lamahof wird mit Produkten aus Lama- und Alpakafasern und einigen Tieren ab Freitag bis Sonntag sowohl wieder in Königs Wusterhausen, als auch wie schon seit Jahren in Rangsdorf auf dem Weihnachtsmarkt zu finden sein. Einer der Stände wird von einer Praktikantin betrieben werden, da ich zwar die Waren, aber nicht mich selbst zweiteilen kann. Alles ist mit einem enormen Aufwand und punktueller Planung und Zeitmanagement verbunden. 
Falls Sie vorbeisehen möchten und sich von der Weichheit und der Wärme unserer kamelidenartigen Lieblinge überzeugen möchten - wir heißen Sie herzlich willkommen.
In Rangsdorf sind wir wieder Teil des Krippenspiels zu Beginn des Marktes.

Montag, 1. Dezember 2014

Adventswanderung am Sonntag

Kurzfristig habe ich noch eine Wanderung am 2. Advent anberaumt: am kommenden Sonntag um 11 Uhr sind noch Plätze frei für eine Saisontour: 3-4 Stunden Gesamtzeitaufwand mit Einführung in die Lama- und Alpakakunde, Füttern der Tiere mit (von uns gestellten) Leckerli, Wandern mit einem Tier, welches Sie sich aussuchen ......
Rufen Sie uns an und reservieren Sie - die nächsten Touren erst wieder nach Weihnachten.

Sonntag, 30. November 2014

Adventszeit beginnt

Wünsche allen meinen Lesern eine schöne Adventszeit. 
Vor wenigen Tagen ist es "überraschend" kalt geworden. Ich denke, das Wort "plötzlich" passt hier besser, da der November außergewöhnlich mild war. Klamm und kalt sollte ich wohl meine Wintersachen wirklich hervorkramen. Alpakaschal und -socken habe ich schon an, die Handschuhe trocknen noch und sollten ab morgen wieder einsatzbereit sein.
Ich hatte heute die Kamera mit auf der Weide und habe ein wenig herumfotografiert. Und als ich vor einem der "Sandkästen" der Lamas stand, kamen zwei Stuten an, gingen grazil in die Knie und wälzten sich. Damit halten sie ihre Faser in Ordnung - sie bleibt fluffig und isolierend und es kann auch Parasiten vorbeugen. Das Negative für den Menschen: bei der Schur im Frühjahr werden die Scheren ganz schnell stumpf wegen des ganzen Sandes und wann auch immer man mal auf die Lamas "klopft", stauben sie einen halb ein.
Mit der Sporteinstellung der Kamera kann man dann eine ganze Serie schöner Bilder machen. Einige davon folgen. Das Jungtier ist Siana Zadik, eine sehr nette und vertrauensvolle zweijährige Jungstute, die noch wächst.


Donnerstag, 27. November 2014

Minusgrade angekündigt

Das erste Mal haben meine noch-Betriebshilfe und ich eine Eisschicht in den Wassertrögen der Lamas und Alpakas gefunden. Sofortige Schlußfolgerung auch nach Konsultierung des Wetterberichtes für die nächsten Tage und Nächte: ab jetzt lassen wir die Pumpe nach dem Befüllen der Wassertröge leerlaufen. Das heißt: alle Ventile aufdrehen und am Morgen mit einer Thermoskanne warmen Wassers auf die Weide zum Anpumpen und Tränken. Ich habe noch knappe 2 Wochen Schonzeit (Wochenbett), bevor ich dann wieder alles allein machen muß. Werde wahrscheinlich ein paar Tage sehr steif herumlaufen, bevor sich meine Muskeln wieder an die Schwerarbeit gewöhnen und nicht mit Muskelkater protestieren werden.

Dienstag, 25. November 2014

Herbstlicher Sonnenuntergang

Ich liebe den Herbst. Vor allem liebe ich Lamawanderungen zu dieser Jahreszeit. Dies ist dieses Jahr leider nicht so wirklich möglich, aber nächstes Jahr dann wieder. Darauf freue ich mich schon. Derzeitig laufe ich ab und zu am Vormittag aus Trainingsgründen mit Baby im Tragetuch vor mir und einem Lama an der Leine durch die Gegend. Ist auch schön - habe ich selbst mal wieder Muße, dem Wandern mit Lamas zu frönen und mich daran zu erfreuen.
Hier waren wir Ende Oktober auf der Lamaweide und haben uns am Sonnenschein und dem Lachen unserer ältesten Tochter erfreut, die mit einem Drachen und mit den Lamas und Alpakas gespielt hat. Die Sonne ging dann ziemlich fix unter und wir mußten uns beeilen. Es wurde nämlich dann auch schnell kühl.

Sonntag, 23. November 2014

Lama- und Alpakaplätzchen

Habe ein Plätzchenrezept auf einer facebook-Gruppe entdeckt - kann aber leider den Originallink nicht mehr finden. Daher: das Rezept stammt nicht von mir, wurde von mir nur nachgebacken. Warum ich es hier veröffentliche? Weil sich der Teig so gut wir gar nicht beim Backen verformt und man damit wunderschöne Formen machen kann, die zur Abwechslung einmal nicht auseinanderfließen und die Figur und die eingeritzte Dekoration unkenntlich machen. Leider haben wir alle Lama- und Alpakaplätzchen aufgegessen, bevor ich auf die glorreiche Idee gekommen bin, davon Fotos zu machen. Dann eben beim nächsten Mal. Aber für alle, die noch ein leckeres Rezept suchen, welches einfach und schnell geht und auch schön für das Backen mit Kindern nutzbar ist, stelle ich dieses hiermit online:

180 g Butter
70 g Puderzucker
2 Päckchen Vanillezucker
2 Päckchen Vanillepudding
180g Mehl
3-4 EL Wasser (ursprünglich Mineralwasser, hatte ich aber nicht da)

Alles zu einem Teig vermischen, gut durchkneten und dann einige Stunden in den Kühlschrank stellen. Original waren 1-2 Stunden gefordert, bei mir stand er 5 Stunden drin, weil ich zwischendurch noch mit Baby und Lama einen kleinen Spaziergang gemacht und mich dann auch um mein 1. Kind gekümmert habe. Mit diesem haben wir dann aus dem kalten Teig kleine Kugeln geformt, die mit der Gabel auf dem Backblech flachgedrückt wurden (nicht zu flach!). Und auch noch einige Formen kreiiert - unter anderem eben besagte, bereits gegessene Lama- und Alpakafiguren.

Ich habe die Plätzchen bei 160°C Umluft ca. 15 min. auf mittlerer Schiene gebacken. Bei mir waren sie auf einer Silikonunterlage auf dem Blech. Backpapier geht sicher genausogut. Auf eingefettetem Blech würde ich es wahrscheinlich nicht versuchen, da sie dann eher zerbrechen.

Wünsche viel Spaß beim Nachbacken und Guten Appetit!

Donnerstag, 20. November 2014

Pediküre

Lamas und Alpakas sind vor 6000-8000 Jahren domestiziert wurden. Damit zählen sie zu den ältesten Haustieren der Menschheit. Die Betonung liegt hier auf Haustier. Bedeutung: sie brauchen den Menschen für bestimmte Versorgungen. Vor allem hier in Europa. Eine notwendige Arbeit besteht darin, ihnen regelmäßig die Nägel zu schneiden. Als Fluchttiere finden sie es natürlich nicht besonders toll, wenn ihnen jemand die Füße festhält. Und so muß dieses trainiert werden: Füße anfassen, hochnehmen, Nägel schneiden .... und möglichst beim Training dafür nicht in der Tretlinie stehen. 
Wir sind dabei und kommen gut voran. Dieses Jahr habe ich mal alles auf eine Woche gelegt, weil ich mir gern notieren möchte, wie oft ich bei jedem Tier schneiden muß. Bisher habe ich das immer nach Bedarf gemacht und meine Neugier treibt mich jetzt dazu, diese Pediküre auch zeitlich zu notieren. Ich werde es natürlich immer noch nach Bedarf erledigen, aber dann weiß ich tatsächlich einmal, wie oft bei einem jeweiligen Tier diese Arbeit verrichtet werden muß. Außerdem kann ich mich jetzt wieder bücken - in der Schwangerschaft war dies extrem mühselig.
Classic-Lamas haben übrigens eindeutig einen zusätzlichen Vorteil: sie brauchen dies durchschnittlich nur ein- bis zweimal pro Jahr je nach Abnutzung und Untergrund. Wenn die Faser nicht so schnell wächst, gilt das Gleiche auch für die Zehennägel .....

Dienstag, 18. November 2014

Nachwuchs

Vielleicht noch kurz meinen Nachwuchs dieses Jahr vorstellen - ich hatte vielen Stuten eine Fohlenpause gegeben und daher dieses Jahr kaum Fohlen gehabt. Dafür ist für nächstes Jahr ein ganzer Kindergarten auf vier Beinen geplant.
Bei beiden Kleinen ist der Vater mein langjähriger Zuchthengst Inti, der im kommenden Mai stolze 20 Jahre alt wird. Zeugungsfähig ist er immer noch - zumindest spucken alle erfahrenen Stuten ihn ab - also sind sie schwanger. Qualitätssperma eben ....
Beide Mutterstuten dieses Jahr sind bereits mehr als 10 Jahre alt - sie hatten eine Fohlenpause voriges Jahr.

Pacari hat im Sommer Pegasus (Foto hinten) zur Welt gebracht. Interessanterweise ist dies das 1. helle Fohlen von ihr überhaupt - ich war sehr überrascht. Daher auch die Namensgebung. Pegasus ist ein wunderschöner Kerl - riesengroß für sein Alter und ich erhoffe mir mit ihm wie auch mit seinem Vollbruder Perun ein wunderschönes Classic-Trekkinglama. Wenn er nach seinem Bruder kommt, wird er sich auch als Zuchthengst für die große Classic-Zucht eignen - aber das werden wir erst in der kommenden Zeit ordentlich und richtig beurteilen können. Noch hüpft er mit jugendlichem Übermut durch die Gegend.

Emily hat mir endlich das ersehnte Stutfohlen von Inti geboren - ich habe die Kleine Enya genannt (auf dem Foto im Vordergrund). Ein entzückendes Wesen, welches nicht zum Verkauf steht. Ich werde sehen, wie sie sich entwickelt - erst einmal ist sie als Zuchtstute eingeplant. Sie scheint einen ebenso neugierig-vertrauensvollen Charakter zu haben wie die anderen Fohlen von Emily, die bei mir geboren und aufgewachsen sind.

Samstag, 15. November 2014

Drachenfliegen

Letzten Montag hat mir Mokka die Stalltür der Jungs ein wenig demoliert. Hing etwas mit dem Impfen zusammen und der Tatsache, daß ich die Tiere dabei nicht halftere und auch nicht in den Catchpen getrieben habe. Stattdessen waren sie in einem ca. 30 Quadratmeter großen Unterstand. Wie auch immer: heute sind wir dazu gekommen, die Tür wieder ordentlich zu verschrauben. Und weil es auch endlich wieder windig war, haben wir den Drachen unserer ältesten Tochter auf der Weide fliegen lassen. Sie war ganz begeistert und rannte mit dem Übermut einer Dreijährigen über die Weide. Nur zum Selbst-Fliegen war sie schon zu schwer .....
Die Lamas hatten auch ihren Spaß - sie sahen dem Drachen oben im Himmel ebenfalls hinterher.

Donnerstag, 13. November 2014

Fachzeitschrift LAMAS

Ich bin nun seit Mai Chefredakteurin der LAMAS - der einzigen deutschen Fachzeitschrift, die sich mit Lamas und Alpakas beschäftigt. Sie ist offiziell die Vereinszeitschrift des Neuweltkamelidenvereins (1. dt. Neuweltkamelidenverein), wird aber auch von vielen anderen im deutschsprachigen Raum (also auch Österreich und Schweiz) gelesen.
Bisher macht mir die Arbeit viel Spaß - allerdings ist es natürlich auch ein wenig zeitaufwendig - nicht nur die Artikelsuche, das Organisatorische, sondern auch das Korrekturlesen, usw. Wir planen schon die nächsten Ausgaben und sind gerade mitten dabei, die Winterausgabe fertigzustellen. Sie soll vor den Feiertagen bei den Abonnenten sein - das schließt die Leser in Österreich und Schweiz mit ein. Nur noch ca. 2 Wochen, bevor die Datei in der Druckerei sein muß. Also noch viel zu erledigen. Die ganze Arbeit ist dann sehr belohnt, wenn man die fertige Zeitschrift in der Hand hält .....
Falls jemand interessante Artikel, Ideen, Termine, etc. beisteuern kann oder möchte - bitte unbedingt bei mir melden! (Ich meine hier natürlich immer nur im Rahmen von Kameliden und deren "Produkte".)

Aus dem Inhalt der Herbstausgabe 2014

      • Tierärztliche Fachtagung in Leipzig mit Zusammenfassungen der Vorträge, Teil 2
      • Pflegestand: Trainings- und Hilfsmittel
      • Rückblick auf 20 Jahre LARA
      • Reise zu den Aymara
      • Fachtagung in Ohio
      • Dr. Murray E. Fowler
      • Lamajagd
      • Alltagspraxis: Füttern verboten
      • Buchvorstellungen
      • Termine und Anzeigen

Samstag, 8. November 2014

Touren beginnen wieder

Der Post hier soll darauf hinweisen, daß ich so langsam wieder anfange, Touren anzubieten. Offiziell bin ich eigentlich noch im Wochenbett. Aber ein wenig Spazierengehen sollte mich nicht zu sehr anstrengen - hoffe ich zumindest - ich werde sehen, wie es mir danach geht. Wir laufen ja gemütlich ....

Die nächste Saisonwanderung findet daher in ca. einer Woche, am 16.11. um 11 Uhr statt. Noch sind Plätze frei. Wenn Sie mitkommen möchten, bitte ich um zeitnahe Reservierung. Falls Sie sich kurzfristig entscheiden: einfach anrufen - vielleicht sind ja noch Plätze frei. Die telefonischen Öffnungszeiten stehen auf der Homepage unter Kontakt.
Jahrestag der Maueröffnung heute. Ich verdanke ihr zumindest meinen Ehemann ..... Die Lichtmauer in Berlin ist interessant. Ich habe meine Ausdauer gestern abend ein wenig getestet und bin abends/nachts noch nach Berlin gefahren und ein wenig herumgelaufen. Vom Naturkundemuseum bis zum Potsdamer Platz. Und weil ich derzeitig nur im Doppelpack daherkomme, wenn es länger dauert, habe ich mein Baby, welches genau 4 Wochen alt ist, gleich mitgenommen. Wir sind mit der U-Bahn wieder zum Auto zurückgekehrt - muß gestehen, daß ich die Leute sehr unhöflich fand: nicht eine einzige Person ist aufgestanden und hat mir einen Platz angeboten - aber das Baby fanden sie süß .... Habe ziemlich viel herumfotografiert. Hier nur eine Auswahl der Bilder - sind nicht die besten, aber markant.
Lichtgrenze vor dem Reichstag (östliche Seite)
Regierungsviertel

Lichtgrenze zwischen Naturkundemuseum und Regierungsviertel
Brandenburger Tor
Baby verschlief die ganze Tour mollig eingekuschelt bei Mama

Samstag, 1. November 2014

Ja, ich bin noch da ..... bzw. wieder da ....

Seit mehr als 11 Monaten schreibe ich den öffentlichen Blog nicht mehr - Grund dafür war am Anfang der Tod eines sehr geliebten Lamas, welches durch einen vermeidbaren Fehler des Tierarztes bei einer Routineoperation (Kastration) verstarb. Er war ein wahrer Schatz, bildschön und ein wunderbarer Charakter und Herzensbrecher. Und eigentlich auch zu schade zum Kastrieren - ich habe mir hinterher Vorwürfe gemacht. Ich wurde dadurch so mental niedergeworfen, daß ich jedes Mal, wenn ich mich ans Blogschreiben setzen wollte, einfach keinen Eintrag beenden konnte, weil mir die Tränen kamen. Die kommen mir immer noch und ich schiebe dann diese Gedanken an ihn ganz weit von mir. Danach ging es hier drunter und drüber und privat waren auch einige Veränderungen eingesetzt. Aber nachdem ich so viele Anfragen bekommen habe, setze ich mich wieder hin. Es wäre schade, wenn so viele Jahre kontinuierlicher Blog aufhörten. Und eigentlich habe ich es auch ein klein wenig vermißt - trotz aller zeitraubenden Sachen, die hier so vorgefallen sind.

Viel ist passiert in den letzten Monaten. Ich werde in den nächsten Tagen und Wochen einiges zusammenschreiben und zusammenfassen.

Privat erst einmal: wir haben nicht nur tierischen, sondern dieses Jahr auch menschlichen Nachwuchs bekommen. Unsere 2. Tochter wurde Mitte Oktober 2014 geboren und ich befinde mich offiziell im Wochenbett. Wobei mir eine Hebamme kürzlich das Wort "Bett" nochmals ausdrücklich nahelegte .....

Wir haben unseren neuen Hofladen leergeräumt und das ganze Abfallholz dort zerkleinert. Aus dem verwertbaren Rest wurden 2 Hochbeete gebaut. Daraus haben wir fleißig geerntet in den letzten Monaten und ich habe immer noch ca. 20 Kürbisse, die ich irgendwie verarbeiten muß in den nächsten Wochen (ich denke an Sauce, Chips, Eingefrorenes, Kürbiskuchen, etc.). In der Zwischenzeit wurde der alte Hofladen zum Lager umfunktioniert und wir arbeiten an der Fertigstellung der neuen Räumlichkeiten. Die Wände sind gewaschen (danke, P.) und wir brauchen noch einen Maurer, der den Boden für die Fliesen vorbereitet. Auch sind die Türen noch nicht fertig. Dafür sind die Waren da - allerdings noch nicht Garn und Kardenband, da ich die Fasern noch sortiere. Das mache ich jetzt im Akkord in einigen Stillpausen. Täglich werden mehr Vliese fertig.

Was zwar viel Arbeit macht, aber interessant ist und mir sehr gefällt: ich bin jetzt Chefredakteurin der LAMAS, der einzigen deutschsprachigen Fachzeitschrift für Lamas und Alpakas. Es handelt sich dabei um die Vereinszeitschrift des ältesten Neuweltkamelidenvereines. Die Zeitschrift gibt es seit 1993 und ich werde mir Mühe geben, sie weiterhin qualitativ hochzuhalten. Sie kommt viermal im Jahr heraus und hat über 1400 Abonnenten in Deutschland, Österreich und Schweiz, Zahl steigend.

Das ist erstmal das Wichtigste. Es ist noch Vieles interessant und erwähnenswert, aber im allgemeinen Trubel hier einfach untergegangen. Aber mir fällt es sicher nach und nach ein und ich werde etwas dazu erwähnen.
Ich nutze die Zeit Samhain dazu, hier wieder weiterzumachen.

Mittwoch, 1. Januar 2014

Es ist immer JETZT

Ich weiß, das folgende Video ist in englisch, aber ich habe kein deutsches gefunden, welches meine Nachricht für das kommende Jahr so deutlich formuliert: It is always now.
Sam Harris, an American neuroscientist, author, and philosopher, shares his concept of the present moment and why it matters to live in the now rather than wait for the "now" of the future. This video asks viewers to live for each and every moment.  [Quelle: www.wimp.com/alwaysnow/]

In diesem Sinne: 

Ein Frohes und Erfolgreiches Neues Jahr 2014!

Mittwoch, 25. Dezember 2013

Wintersonnenwende im Erzgebirge

Aufgrund verschiedener Termine von uns und auch unserer Familie haben wir unser Weihnachten und das Geschenkeverteilen auf die Wintersonnenwende am 21.12. vorverlegt. Unsere kleine Tochter war ganz fleißig, die eingepackten Sachen an den Jeweiligen zu überreichen. Sie hatte einige Tage in Sachsen, um ungestört ihr neues Spielzeug auszuprobieren. Die Lamas wurden inzwischen von einer Freundin versorgt. Vielen Dank dafür. Und auch vielen Dank an S. für die Versorgung der anderen Lamas und Katzen.

Und wir sind am 23.12. nach Oberwiesenthal gefahren und haben dort Freunde besucht. Wir haben nämlich die Alpakas der "Traumweide" bewundert und uns die bekannten Zuchttiere von berühmten Linien angesehen. Natürlich auch den Iceman. Und wir hatten ebenfalls das Glück, einen ungetrübten Live-Blick auf den Halbbruder des wohl teuersten Alpakahengstes (SNOWMASS Matrix), der weltweit je verkauft wurde, zu werfen. Dort in Oberwiesenthal steht nämlich auch SNOWMASS Quechuas Shatoosh
Was für wundervolle Tiere - und alle sind sie fabelhaft versorgt und sehen toll aus. Ich war ja besonders auch von der schönen hügeligen Gegend und den Quellen auf den Weiden begeistert - etwas, das wovon wir hier im sandigen Flachland zwar träumen, aber nicht erhoffen können. Ein kleiner Plausch über Mineralfutter unter Züchtern durfte natürlich ebensowenig fehlen wie einige Geschichten über die Überraschungen, die uns unsere Lieblinge bereiten (geöffnete Verriegelungen usw.) und wir haben auch mal einen Blick in den dortigen Hofladen werfen dürfen. Die Fasern der Tiere werden von der Naturfasermühle von Conny Böhme verarbeitet. Mir haben besonders die zweifarbigen Stränge gefallen.
Ich möchte Romy und Fritz ganz herzlich dafür danken, daß sie trotz ihres vollen Terminkalenders so viel Zeit für uns übrig hatten und hoffe, sie haben die beiden Weihnachtsbäume noch rechtzeitig schmücken können. Vielen lieben Dank und bis zum nächsten Mal - wahrscheinlich auf der Burgstädter Show. Eher werde ich es wohl nicht wieder in die sächsische Heimat schaffen.
Anbei noch ein paar Eindrücke von dort - die Bilder werden mit der Genehmigung der beiden Alpakabesitzer und mir hier veröffentlicht und dürfen ohne Genehmigung nicht weiterverwendet werden.
Viele Stuten sehen uns aufmerksam entgegen
Neugierig kommen die Jungs in unsere Richtung bis .....
... sie durch eine hinterherrennende jubelnde Zweijährige aufgescheucht werden.

Mittwoch, 11. Dezember 2013

Capri Zadik

Hier noch einige Fotos der kleinen Stute, die ich Capri getauft habe (eine Kurzform des italienischen capricciosa = kapriziös), nicht der Name der Insel. Sie kommt aus einer Linie von charakterlich extrem netten Lamas, aber die Umstände der Geburt bzw. kurz nach der Geburt setzten sich als kapriziös in meinem Gehirn fest. Die Stute hat eine nette Zeichnung - das Gesicht ist auch auf beiden Seiten unterschiedlich.
neckisch: der weiße Punkt am linken Hinterbein

Samstag, 7. Dezember 2013

Geschenke

Sehr schön fand ich diesen Blogeintrag hier: Stricken beibringen statt Pullover. Ich habe auch schon vor einiger Zeit aufgehört, mir Baumwollsocken in Massen zu kaufen und trage stattdessen lieber Qualität, unter anderem auch meine eigene Ware: Alpaka- und Lamasocken.
Und ich hatte als Geschenk schon immer lieber Erfahrungen und Erlebnisse mehr gemocht als materielle Präsente. Deswegen sind Portale wie mydays usw. so faszinierend. Sie eröffnen einem eine ganz neue Welt voller Ideen. Natürlich ist es hilfreich, in der Nähe einer großen Stadt mit unglaublich abwechslungsreichen Angeboten wie Berlin zu leben. Das finde ich so schön hier - dafür habe ich mich auch mit dem Flachland im Berliner Umland angefreundet.
Besonders bezaubernd ist diese Idee hier: Zeit statt Zeug. In unserer jetzigen Ära immer wichtiger. Da läßt sich eigentlich nicht viel mehr dazu sagen - es ist einfach, aber prägnant. Auch wenn hinter der Seite eine - zugegebenerweise geniale - Werbung für eine Kreativagentur steckt. Sie hat wirklich Kreativität bewiesen.

Falls Sie daran denken, Gutscheine für Lamawanderungen oder eine Patenschaft zu verschenken: ich werde das wieder wie letztes Jahr handhaben. Wenn Sie den Gutschein mit der Dt. Post geschickt haben möchten, muß die Vorkasse bis zum 19.12. als Zahlungseingang auf dem Konto verbucht sein, weil ich später nicht absolut garantieren kann, daß die Post Ihnen den Brief rechtzeitig bringt. Leider liegt diesmal ein Wochenende dazwischen. Alle nachfolgenden Gutscheine - auch bis zum 24.12. mittags - können digital als Bilddatei per e-mail versendet und daheim selbst in der gewünschten Größe ausgedruckt werden. Damit kann dann jede(r) sicher sein, daß das Weihnachtsgeschenk pünktlich da ist.

Freitag, 6. Dezember 2013

Sturmwarnung und erster Schnee

Es ist nass und kalt. Und der erste Schnee in dieser Saison heute. Richtig dicke Flocken wirbelt es durcheinander. Der Wind wird gerade immer stärker (die Sturmwarnung erfolgte gestern). Habe mich vorhin auf der Weide fast wie im Gebirge bei Unwetter gefühlt. 
Es hat sich ausgezahlt, daß ich gestern spätnachmittags nochmal alles ausgemistet und die Mengen an Wasser und Heu aufgefüllt habe, damit ich die Tiere jetzt nicht hoch- und rausscheuchen muß. Lamas sitzen alle drin. Das jüngste Fohlen (mit Fohlendecke) ist von allen Seiten von anderen Lamas "umlagert". Verletztes Lama hat sich umgedreht, hat Normaltemperatur und sitzt im Heu. Katzen sind im Haus, die Scheunentür habe ich mit Steinen befestigt, damit die Hunde mehr Schutz haben. Die Wanderung heute nachmittag werde ich wohl wegen Astbruchgefahr im Wald absagen müssen. Mir ist vorhin fast ein Zweig an den Kopf geflogen. Der Zaun steht noch, aber größere Äste sind dagegengestürmt worden. Ich hoffe, es bleibt dabei und keine der Pappeln gibt ihren Geist auf und fällt darauf. Die Stuten habe ich sicherheitshalber von diesen Weiden ausgesperrt. Das hatten sie mir gestern vor der Dunkelheit mit Empörung quittiert.
Und jetzt erst einmal eine heiße Schokolade und Frühstück ......

Mittwoch, 4. Dezember 2013

Fohlen weg

Heute morgen machte ich mich auf den Weg zur Weide, wo ich erstmal mein von gestern verletztes Lama behandelte. Lebt noch, hat ziemliche Schmerzen, jammert ein wenig und mein Herz blutete. Dummerweise wirken die Schmerzmittel nicht mehr und die Dosis war schon ziemlich hoch. Hoffentlich wird alles gut. Hat sich gestern in der Narkose erbrochen und ehe wir eingreifen konnten, etwas davon eingeatmet. Und dann nicht richtig abgehustet. Heute morgen atmete er aber schon mit geschlossenem Mund. Wird jetzt mit Infektionshemmer und Antibiotika behandelt, damit er keine Lungenentzündung bekommt.

Danach das Eis in den Tränken entfernt, damit die Tiere erstmal bis zum Auswechseln in einer Stunde etwas haben. Bei den Stuten gab es mehr Summen und Aufregung und ich ging nachsehen - wie jeden Morgen seit einigen Tagen. Warum? Weil meine liebe, sanfte, nette und freundliche Cassandra seit einigen Tagen zu einer regelrechten Zicke mutiert ist. Ein untrügliches Zeichen bei ihr, daß das Abfohlen kurz bevorsteht. Euter war auch schon dicker gewesen, die Vulva geweitet, die "Milchader" geschwollen, etc. 
Die Schwangerschaft war eigentlich nicht zu diesem Zeitpunkt geplant gewesen, sondern erst zum nächsten Frühjahr. Aber manchmal hilft auch die beste Planung nichts und die Tiere machen, was sie wollen. Vor allem die älteren Stuten. Bei einer anderen Stute ist es ähnlich.
Ich warf also als Erstes einen Blick auf die Stute: Bauch schien dünner und hinten war es auch wesentlich stärker geschwollen. Dann trat ich fast in die Nachgeburt. Fohlen war also da: Nachgeburt war noch lauwarm, wurde aber oben schon kalt. Nur: WO WAR DAS FOHLEN??? Ich sah es nicht. Ich suchte den ganzen Unterstand bei den Stuten ab und lief dann draußen auf der Weide herum. Mehrere Hektar suchte ich fix ab. Eigentlich wäre es problemlos sichtbar gewesen, weil abgeweidet, gemulcht und alles voller Raureif. Dann rief ich die Lamas heraus und ging wieder in den nun (fast) leeren Stall. Das Fohlen war weg! Nirgends sah ich ein Neugeborenes. Ich war mehr als nur irritiert. Das kann doch nicht sein! Eine Geburt inkl. Nachgeburt ohne Fohlen? Irgendwo muß es doch stecken! Fuchs, Waschbären, Greifvögel, ... für alle ist ein Lamafohlen eigentlich zu groß. Und ich konnte mir auch nicht vorstellen, daß die Stuten das zugelassen hätten. Die Tiere hätten rigoros alles angegriffen, was ein Fohlen bedroht.
Dann besah ich mir nochmal den Ort der Nachgeburt. Vor der Tür zu der Jungsherde .... Hmmmm. Ich ging hinein und scheuchte vorsichtig die männlichen Tiere auseinander. Und siehe da: sie haben eine kleine bunte Lamastute in ihrer Mitte beschützt und vorsichtig auf sie aufgepaßt. Die Kleine stand ein wenig irritiert zwischen ihnen und jammerte nach Mami. Kurzerhand schnappte ich mir das Fohlen und trug es hinüber zur Milchbar. Der Rest der Stutenherde wurde nach draußen verbannt. Sie quittierten das mit großem Protest, aber ich blieb hart. Stute und Fohlen brauchen Zeit. Ich rubbelte die Kleine noch ein wenig mehr trocken und lief zum Haus zurück: Fohlendecke bei den niedrigen Temperaturen ist ratsam (nein, wir haben zwar Frost, aber noch keinen Schnee hier). Zurückgekommen umtänzelte die Kleine noch ihre vorbildliche Mama, die brav dastand, damit das Euter gefunden werden konnte. Eine Stunde später ließ ich den Rest der Stutenherde wieder hinein. 
Und danach? Danach ging ich erstmal frühstücken - das hatte ich nämlich noch nicht gemacht und mein Zuckerspiegel sank rapide ab.
Habe den Rest des Tages hauptsächlich bei den Tieren und mit stündlichen Kontrollen verbracht. Kurz vor Dunkelheit trank das Fohlen nochmal und lies sich dann auch zu einem weiteren Schlummer nieder. Ich verfrachtete es sicherheitshalber in eine ruhige Ecke und verlies die Tiere.
Soviel Aufregung macht müde ....

Dienstag, 3. Dezember 2013

Patenschaftsbriefe

Letztes Wochenende waren die Lamas und Alpakas fleißig und haben mir ihre jeweiligen Eindrücke der letzten Monate diktiert. Ich habe sie abgetippt und auf den Weg gebracht. Alle Paten müßten bereits oder werden demnächst die Patenschaftsgrüße ihrer Tiere in den Briefkästen finden. 
Ich wünsche allen eine schöne Adventszeit!

Sonntag, 1. Dezember 2013

Sonnenbrille

Mußte heute sehr schmunzeln, hatte aber leider mein Mobiltelefon zum Fotografieren vergessen. 
Unsere Tochter kam am Vormittag mit auf die Weide. Sie hatte kurz vorher ihre Sonnenbrille wiedergefunden. Stolz lief sie herum und zeigte sie den Tieren - vor allem bei 2 Tieren fand ich die Situation amüsant. Lara und Inti - beides Tiere mit mehr als 120cm Widerrist überragten sie um das Doppelte. Sie stellte sich vor Lara und hielt ihr die Sonnebrille hin, als ob die Stute sie aufsetzen sollte: "Guck mal, meine Sonnenbrille!" Die Stute sah zu ihr herab, schien aber nicht sonderlich beeindruckt. Das fiel meinem kleinen Mädchen auch bald auf und sie ging ein paar Schritte weiter zum Hengst und hielt sie ihm auch hin "Guck mal, das ist meine Sonnenbrille!" Inti wirkte interessierter - er beugte seinen langen Hals hinunter und beäugte das kleine bunte Ding mit einer Sorgfalt, die das zweijährige Menschenkind offenbar befriedigte. Nach eingen weiteren Kommentar von Mädchen zu Lama, wurde die Brille auf die (Menschen-)Nase geschoben und sie kam zu mir herüber. Inti schaute mich fragend an ........

Freitag, 29. November 2013

Weihnachtsmarkt in Schenkendorf abgesagt

Aufgrund einiger Fehlkommunikationen mit dem hiesigen Heimatverein, der mir nicht rechtzeitig über Änderungen Bescheid gegeben und irgendwelche Annahmen ohne mein Einverständnis getroffen hat, bin ich NICHT auf dem Weihnachtsmarkt in Schenkendorf. Zusagen sollten eingehalten oder die entsprechende Person (in diesem Fall ich) zeitnah benachrichtigt werden. Und nicht zufällig irgendwie hintenrum davon erfahren. Ich habe daher abgesagt: bitte den Stand dem Förderverein der Kita Regenbogen komplett überlassen.
Eventuell werde ich jedoch spontan auf dem Weihnachtsmarkt im Kiez am Hölzernen See anzutreffen sein. Das mache ich am frühen Vormittag vom Wetter und den Tieren abhängig. Die Leute dort haben mir heute nachmittag mitgeteilt, daß sie mich wieder gern begrüßen würden. Das freut mich natürlich. 
Die andere Variante wäre mal wieder eine Abwechslung und seit Jahren nicht mehr durchgeführt: wir machen einen Familientag daraus und besuchen unsererseits einen Weihnachtsmarkt in Berlin nicht als Aussteller, sondern als Besucher. Diese Idee gefällt mir immer mehr, je länger ich darüber nachdenke.
Eigentlich sollte ich dieses Wochenende nördlich von Hannover auf einer Besprechung sein, die jedoch verlegt wurde.

Der Lamahof wird jedoch ganz sicher auf dem Baumfest in der Oberförsterei Hammer am Samstag, 7.12. und auf dem Rangsdorfer Weihnachtsmarkt vom 13.-15.12. (Freitag bis Sonntag) mit einem Stand vertreten sein. In Rangsdorf werden die Lamas und Alpakas auch wieder als Hintergrundkulisse für das Krippenspiel dienen. 
In Königs Wusterhausen sind wir dieses Jahr nicht - die Doppelbelegung jedes Jahr wird diesmal zuviel. 
Dafür nimmt unser Hofladen so langsam Formen an und wir hoffen, in wenigen Wochen/Monaten eröffnen zu können.

Donnerstag, 28. November 2013

Mowgli

Ich wurde von Gästen immer mal wieder darauf hingewiesen, daß die Seite von Mowgli gar nicht online ist. Bittesehr - jetzt habe ich sie ins Netz gestellt. Ich werde in der Zukunft noch ein paar Bilder zusätzlich einstellen.
Mowgli ist ein Huarizo. Ein Huarizo ist ein Mischling (Lama/Alpaka). Sie sind fortpflanzungsfähig - Mowgli ist bereits die 2. Generation. Seine Halbschwester sieht schon wieder ganz anders aus.
Ich bin der Ansicht, er wirkt wie ein überdimensionales Alpaka. Sehr dichtes Vlies, aber mit recht groben Grannenhaaren. Eine wirklich schöne satte leuchtend rotbraune Farbe. Seine Gesichtsfärbung ist besonders bezaubernd: Weiße Nüstern und eine freche Strähne auf der Stirn lassen ihn zu einem der ersten Auserwählten bei Touren werden.

Dienstag, 26. November 2013

"Ohne Beanstandung"

"o.B." - so lauteten heute alle Kürzel, die die rechten Seite der Durchschrift des Kontrollberichtes zierten. Heute war nämlich die amtliche Futtermittelüberwachung da - vom Amt für Verbraucherschutz und Landwirtschaft. Eigentlich hatte ich diese schon Anfang des Jahres erwartet, aber offensichtlich lag ich falsch - sie waren genau vor 3 Jahren hier - auch im November. Warum ich Februar in meinem Kopf hatte, weiß ich nicht.
Er hatte sich gestern überraschend angekündigt. Da ich den ganzen Tag beschäftigt war und abends noch nach Potsdam mußte, hatte ich auch keine Gelegenheit, irgendetwas vorzubereiten. Hätte auch nicht gewußt was. Zum Glück hatte ich den Ordner mit den ganzen Belegen schon vor Monaten sortiert. Nur das Ausdrucken der Schlagkartei wurde ein wenig kompliziert, da just am Sonntag der Toner des Druckers das Zeitliche segnete. Aber man weiß sich ja zu helfen: ein wenig geschüttelt und getrickst und überredend auf den Drucker eingeredet - und siehe da: eine Seite ging gerade noch ......
Der nette Herr besah sich heute unter eiskaltem, aber stahlend schönen Sonnenhimmel meine Unterlagen und meine Futtermittellagerstätten. Ebenso die Heuraufen, die Wassertröge, etc. Ich hatte nur mit der Einsicht in die Ordner gerechnet, aber der Abstecher zu den Tieren war auch in Ordnung. Ich habe ja nichts zu verbergen. 
Es wurden kontrolliert:
1. Betriebsprüfung: Inaugenscheinnahme Tiere und Weide und Kontrolle der Futtermittellagerstätten und Fütterungseinrichtungen (ich werde nach VO (EG) 183/2005 bewertet und kontrolliert)
2. Buchprüfung der Betriebsunterlagen: Weidepläne und Futterbelege
Und es gab noch mehrere Seiten Fragen mit ankreuzbaren Antworten. Auch da war alles in Ordnung.
Dann gab mir der nette Herr noch ein schickes, ausführliches Formblatt der Schlagkartei, welches ich in den letzten Jahren ein wenig ignoriert hatte, weil ich keine Lust hatte, das 19x auszufüllen. Vielleicht kann ich es ja irgendwie vereinfachen.
Dann kam noch der Hinweis auf eine wünschenswerte Eigenanalyse des Wassers. Ja, das wollte ich sowieso durchführen - kann ich sogar selbst, da ich mehrere Semester lang im mikrobiologischen Labor der Uni und auch in verschiedenen Wasseranalytiklabors in meinem Institut gearbeitet habe.
Nachdem alles in Ordnung ist - und wenn ich nicht anfange, tierische Futtermittel selbst zu produzieren (nein, habe ich nicht vor), werde ich ihn erst in einigen Jahren wieder auf dem Hof begrüßen dürfen.

Montag, 25. November 2013

Säugen

Weil ich gefragt wurde: ja, der Kleinen geht es gut und sie trinkt fleißig.