Dienstag, 19. Juli 2011
Cassandra hat gefohlt
Samstag, 16. Juli 2011
Abschied von Artemis und Dakota
Die dreijährige Artemis ist eine Tochter von Aymara Zadik und Inti de Oro. Eine kluge und sehr aufmerksame Stute, die sicher in ihrer neuen Besitzerin einen sie liebenden Menschen gefunden hat, dem sie vertrauen kann. Artemis ist ein Classic mit einem sehr feinen und dichten Wollvlies. Sehr weich und gut zu bürsten. Die Stute ist ein intelligentes und neugieriges Tier, welches sich alles erst einmal genau ansieht, bevor sie ihre weiteren Schritte unternimmt.

Der 2jährige Wallach Dakota ist ein mittel-bewollter netter Kerl mit witzigen Fransen an den Ohren, schwarzem Gesicht, Schwanz und Beinen und einem schwarzen Strich quer über den gesamten Rücken vom Kopf bis zum Schwanz laufend. Das Lama ist ein Sohn von Baila Zadik (Inti de Oro x Billi Zadik) und Ares Zadik (Lopes de Oro x Canela de Oro). Ein schickes und ebenfalls sehr neugieriges Lama.
Wir wünschen den beiden Tieren alles Gute in ihrer neuen Heimat und daß sie dort genauso wie ihre neuen Besitzer glücklich werden mögen. Ein besseres neues Zuhause mit sich sorgenden Menschen hätte ich wohl für sie nicht finden können. Alles, alles Liebe und ein schönes Leben!
Donnerstag, 14. Juli 2011
Termine 3-Stunden-Tour
Zeit: ca. 3 Stunden, ca. 5 km
Die Veranstaltung enthält eine Einführung in die Lama- und Alpakakunde und eine Wanderung durch Wald und über Wiesen, teilweise an einem See entlang. Wir halten für ein Picknick an. Wenn Sie möchten, stellen wir gern einen Snack oder Getränke (auch eisgekühlt) für Sie gegen Aufpreis bereit. Lamas können Ihr Gepäck tragen, bitte fragen Sie einfach nach.
Alle Utensilien ansonsten werden gestellt und die Touren sind auch für jeden ab ca. 4-5 Jahren zu schaffen (vorher bitte selbst entscheiden, inwieweit das Kind 4-5 km in gemütlichem Tempo laufen kann).
Bitte unbedingt vorher anrufen und vorbuchen, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist!
Erwachsene 10€, 8€ Kinder (bis 12 Jahre)
Nächste Termine:
Sonntag, 17.7., 15 Uhr
Dienstag, 26.7., 11 Uhr
Samstag, 13.8., 15 Uhr
Sonntag, 28.8., 15 Uhr
Fahrrad geklaut
Jetzt müssen wir ein neues kaufen. Und diesmal bestehe ich auf zwei starken Schlössern .....
Mittwoch, 13. Juli 2011
Lamas und Alpakas in Punkt3
Dienstag, 12. Juli 2011
Fohlenwartezeit
Montag, 11. Juli 2011
Termine Halbtagestour mit Picknick
Zeit: ca. 4-5 Stunden, ca. 7-8 km
Unsere beliebte Halbtagswanderung um den Krummen See bekommt jetzt wieder feste Termine. Natürlich können Sie diese aber auch zu Ihren Wunschtagen buchen, wenn eine entsprechende Teilnehmerzahl zustande kommt.
Sie wandern mit Lamas und Alpakas um einen See herum und wir halten an einer Luchwiese für ein Picknick. Eine Einführung in die Lama- und Alpakakunde ist inklusive. Wenn Sie möchten, können wir gern ein Picknick oder einen Snack (beide inkl. Getränke) für Sie gegen Aufpreis bereitstellen. Auch die Option "nur Getränke" gibt es (bei warmen Temperaturen auch eisgekühlt). Lamas können Ihr Gepäck tragen, bitte fragen Sie einfach nach.
Alle Utensilien werden gestellt und die Touren sind auch für jeden ab ca. 7-8 Jahren zu schaffen (vorher bitte selbst entscheiden, inwieweit das Kind 7 km in gemütlichem Tempo laufen kann).
Bitte unbedingt vorher anrufen und vorbuchen, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist!
Erwachsene 12€, 8€ Kinder (bis 12 Jahre)
Nächste Termine:
Samstag, 23.7., 14 Uhr
Sonntag, 7.8., 14 Uhr
Sonntag, 21.8., 14 Uhr
Donnerstag, 7. Juli 2011
Wochenendtour
Dienstag, 5. Juli 2011
Zahnwechsel
Freitag, 1. Juli 2011
Wirtschaftsjahr vorbei
Falls sich jetzt jemand wundert: abweichend vom gewerblichen und industriellen Kalenderjahr, rechnet man in der Landwirtschaft (viel Grünlandanteil) üblicherweise mit einem Wirtschaftsjahr vom 1.7. bis zum 30.6. Entsprechend sind dann auch die Steuererklärungen abzugeben. Bei uns verschiebt sich alles dadurch um ein halbes Jahr. Was aber die Bearbeitung im Finanzamt natürlich nicht beschleunigt. Wie ich immer wieder vernehme, leiden sie dort unter Personalmangel und so kann die Auswertung und der Erhalt der Einkommenssteuererklärung locker 6 Monate und länger dauern. Aber wir haben ja Zeit (nein, das ist nicht sarkastisch gemeint) - und Geduld ist etwas, das in diesem Wirtschaftszweig unbedingt notwendig ist. Dafür überraschen dann einige bedruckte Blätter mitten in einer Zeit, in der man nicht mehr daran denkt, um so mehr. Positiv oder negativ ist dann immer abhängig: von der Qualität des Steuerberaters, der eigenen Buchhaltung, der abgegebenen Erklärungen, der Auffindbarkeit sämtlicher Quittungen (entsprechend beschriftete Ordner helfen ....), etc.
Mittwoch, 29. Juni 2011
Training: Show vs. Trekking Teil 5
Packsättel: welcher ist geeignet und welche Paßform braucht man?
Packsättel aufsetzen und abnehmen
Kommen wir zu einem weiteren Teil des Trainings, der vor allem im Freizeitbetrieb für das Trekking notwendig ist:
3. Sattel aufsetzen und abnehmen
Je nach Art des Packsystems gelten leicht abgewandte Regeln. Zur allgemeinen Handhabung trainiert man ein Tier normalerweise so, daß das eigentliche Hantieren hauptsächlich auf der linken Seite des Tieres passiert. Ich kann mich nicht erinnern, ob dies für die Show tatsächlich vorgeschrieben ist. Beim Trekking sollte das Tier jedoch aus praktischen Gründen auf beide Seiten trainert werden. Meine Tiere lassen sich die Sättel von beiden Seiten auf- und absetzen. Meist hat jedoch jedes Tier eine besondere "Schokoladenseite".
Wichtig für den Ablauf des Aufladen des Sattels:
- Hat das Tier am Vortag bereits eine Last getragen, sollten Druck- oder Scheuerstellen ausfindig gemacht werden - vor allem am Bauch von Riemen herrührend. Ist alles in Ordnung, kann es mit Punkt 2. weitergehen.
- Putzen des Rückens, damit unter der Satteldecke nichts reiben oder scheuern kann. Kontrolle, indem man mit der Hand darüber fährt und dies kontrolliert. Vor allem die Stellen, auf denen das Gewicht des Sattelgestells ruht.
- Auflegen der Satteldecke bzw. des Schutzes unterhalb des Sattelgestells. Aufpassen, daß dieses mittig unter dem Sattel ruht.
- Auflegen des vorbereiteten Sattels. Die Riemen, die unter dem Bauch des Tieres verlaufen, sollten dabei auf dem Sattel sein und nicht irgendwie lose herumhängen. Wenn das Tier dies jedoch gewöhnt ist, ist das Hängen der Riemen kein Problem. Das eigentliche Problem beim "lose-herumhängen" ist ein eventuelles Verwechseln der Riemen und damit doppelte Arbeit.
- Zuerst den Riemen hinter den Vorderbeinen befestigen. Vorschriftsmäßig festziehen.
- Zweiten Riemen unter dem Bauch des Lamas festziehen. Aufpassen, daß der Riemen bei männlichen Tieren nicht den Penislappen einklemmt! Wenn der Riemen bei weiblichen Tieren in Euternähe ist, ist er viel zu weit hinten!
- Diese beiden Riemen unter dem Bauch des Lamas verbinden, damit der hintere Riemen unterwegs nicht verrutschen kann (passiert sehr häufig und verhindert die stabile Auflage der Last auf dem Tier). Diese Verbindung ist beim Trekking mit Lasten unbedingt notwendig!
- Je nach Sattel und Weg: erst Brustriemen, dann Hinterriemen anbringen. Im Flachland sind diese beiden Riemen nicht unbedingt notwendig, wenn der Rest des Sattels gut, fest und stabil sitzt.
- Ähnlich wie bei Pferden muß nach einigen Minuten der Sitz der Riemen kontrolliert und fast immer nachgezogen werden, bevor die tatsächliche Last aufgepackt wird. Also sich einige Minuten lang anderweitig beschäftigen: die Packtaschen holen, das nächste Tier satteln, etc. Nochmals mittels Handwaage beispielsweise kontrollieren, daß das Gewicht, welches man aufladen möchte, auch wirklich das Gleiche wiegt. Unterschiede bis zu 500 g bei mehr als 6 kg pro Seite sind erlaubt, aber nicht erwünscht.
- Wenn das Tier es kann: Hinsetzen lassen und dann in aller Gemütlichkeit und Ruhe die Packtaschen anhängen und befestigen, Isomatten, Schlafsäcke, etc. festziehen, usw. Bei einer Show: nicht hinsetzen! Auch keine Diskussion mit dem Richter über die Nützlichkeit dieses Punktes anfangen. Danach können Sie dies aber gern vorbringen oder nachfragen, ob sich die Meinung zu diesem Punkt geändert hat. Falls ja: bitte lassen Sie es mich wissen.
- Wenn das Tier die Lektion Hinsetzen nicht kann oder man sich in einer Show befindet: die Packtaschen müssen angebracht (und abgenommen werden), indem beide Seiten entweder zeitgleich angebracht werden (2 Personen erforderlich) oder - in einer Show - das Sattelgestell mit einer Hand festgehalten und gegengezogen wird. Wenn man beispielsweise die linke Satteltaschen anhängt oder abnimmt, muß man mit der anderen Hand das Gestell so entgegenhalten, daß der Sattel nicht aufgrund der schrägen Gleichgewichtsverteilung nach links rutscht. Deshalb ist beim Trekking Punkt 10 bzw. Kapitel 3 ungemein nützlich.
- Sicherheitshalber kontrollieren, ob die ganze Last auch sicher und rutschfest auf dem Tier sitzt.
- Diese Kontrolle ist 10-30 Minuten nach Wanderbeginn vorsichtshalber nochmals durchzuführen - vor allem, wenn man sich in hügeligem oder bergigem Gebiet befindet und das Gewicht mehrere Stunden auf dem Tier durch die Gegend getragen werden soll. Eventuell Sattelriemen nachziehen.
- Beim Abladen ist darauf zu achten, daß nach Abnehmen des Sattels das Tier auf Druck- und Scheuerstellen durch Sattel oder Riemen kontrolliert wird. Vor allem am Bauch!
Sonntag, 26. Juni 2011
Alpaka hat keine Lust mehr
Das Alpaka jedenfalls hat sich aus dem Staub gemacht und ist von hinten ins Dorf gelaufen, am Pferdehof vorbei und immer weiter geradeaus. Ich habe die Spuren in den wenigen feuchten Stellen gesehen, als ich ihn dann mit seinem Halbbruder Sultan suchen gegangen bin.
Während ich den Alpakahengst holte, muß Domino umgekehrt sein, denn einen Kilometer weiter bekam ich einen Anruf. Also kehrte ich wieder um. Domino versuchte, bei den Lamastuten Schutz zu suchen. Er umkreiste das große Gehege und versuchte, einen Weg hinein zu finden. Ich rief ihn und als er seinen Bruder entdeckte, kam er erst langsam und dann in vollem Gallopp auf uns zugerannt und ließ sich wieder einfangen. Ein Glück! Ruhig und gelassen gingen wir dann wieder auf die Heimatweide zurück ....
Mittwoch, 22. Juni 2011
Unwetter
So lasen sich heute abend die Nachrichten. Wir hatten Glück hier. Mit 6 Tieren gerade von einer Wanderung zurück, artete der leichte Regen nur Minuten nach der Rückkehr in eine Wasser-Sturzflut aus. Habe 2 Stuten erst eine Stunde später wieder auf ihre Weide gebracht und dabei auch gleich die Zäune kontrolliert. Alles in Ordnung. Ein paar Äste waren gegen den Zaun geschleudert worden, wurden aber gehalten. Und einige weitere kleine abgerissene Äste mit Blättern waren in der Weide verstreut worden. Die Lamas hatten sich schon darüber hergemacht. Ein größerer Holunderstrauch liegt jetzt über dem Weg am Graben, hat den Zaun aber zum Glück verfehlt. Das große Glück war, daß die große gestürzte und gesplitterte Pappel nicht auf unser Feld, sondern auf das des Nachbarn gefallen ist. Bei uns hätte sie den Zaun demoliert.
Wir haben Strom und alles scheint in Ordnung.
Montag, 20. Juni 2011
Es sind die kleinen Dinge ....
Dann wurde der Elektriker gerufen. Und der fand den Übeltäter: eine Sicherung im 2. Stromkasten ist durchgebrannt. *seufz* Es sind die kleinen Dinge ........
Was ich aber bemerkenswert fand, war der Klemptner, der abends extra nochmals bei uns vorbeifuhr und sich vergewisserte, daß alles wieder funktionierte. Eine solche Arbeitsgewissenhaftigkeit bei Handwerkern bin ich gar nicht mehr gewöhnt.
Es sind die kleinen Dinge im Leben die zählen: die einen frustrieren oder auch glücklich machen.
Freitag, 17. Juni 2011
Im RBB-TV
Sonntag, 12. Juni 2011
Auf der Wiese umsehen
Ich war gerade mit eigenem Stillen fertig, als wir von der Türklingel und dann von Telefonen aufgeschreckt wurden: ein paar Tiere haben sich mal wieder selbständig vor die Tore begeben. Ein Nachsehen: ok, nur die Alpakas und Dakota. Das Einfangen mit ein paar Rufen und Leckerlis dauerte keine 5 Minuten ........ und dann konnte schon das "Abmelden" an die Polizei erfolgen.
Und am Nachmittag haben wir dann die Herde ein wenig umstrukturiert. Jetzt gibt es wieder eine reine Stutenherde (mit Eldor noch als einzigem männlichen Tier) und eine reine Jungsherde, in die heute auch die Alpakas gepackt wurden. Ihr Kumpel Dakota ist besorgt und rennt fast das Tor ein. Er steht jetzt mit Artemis zusammen, welche das allmähliche Verschwinden ihrer weiblichen Weidegenossen auch beargwöhnt hat.
Samstag, 11. Juni 2011
Noch mehr weiblicher Nachwuchs
Und die Freude am Nachmittag war auch groß, weil Inti endlich Pacari im Schatten eines grünen Gartens deckte. Großherzig hat sie ihn endlich "herangelassen". Sie gehört zu den Stuten, die extrem wählerisch in Bezug auf Hengste sind und deren Partner sich wohl erst für das Decken "qualifizieren" müssen. Und wir haben jetzt provisorisch die idealen Bedingungen geschaffen: keine kleinen Fohlen mehr in der Nähe für die extrem mütterliche Stute, kein anderes Tier für die Ablenkung und nur der eine, recht höfliche und sehr erfahrene Hengst. Ich habe schon bemerkt, daß sie in den letzten Tagen immer dichter zu ihm aufrückte ....... Habe große Hoffnungen auf diese Verbindung: beide Tiere sind korrekt gebaute Classics und beide über 1,20 m Widerrist groß.
Freitag, 10. Juni 2011
Mehr Menschen auf dem Hof
Aber jetzt sind wir alle wieder vollzählig auf dem Hof. Das kleine Menschlein bringt noch allerlei durcheinander, aber es wird schon wieder werden. Den Tieren geht es gut und unserer Tochter auch.
Regelmäßige Wanderungen finden wieder statt, sobald ich herausgefunden habe, was die ungefähren Essenszeiten unserer Tochter sind. Im Juni wird es noch eher ruhig werden, ab Juli geht es dann wieder halbwegs normal weiter.
Natürlich haben wir unsere Tochter auch gleich einigen Tieren vorgestellt - quasi auf dem Nachhauseweg vom Krankenhaus. Lamababies sind unheimlich neugierig ......
Samstag, 4. Juni 2011
Hofarbeiten
Vorgarten ist gemäht, aber wir hatten keine Lust, den Innenhof auch noch zu bearbeiten. Also wurde Ares herangeholt, der sich freudig über das Gras hermachte: ein lebendiger Rasenmäher bei der Arbeit.
Habe die Halfter wieder sortiert und neu markiert. Dakota und Artemis bekommen jeder ein neues Halfter. Inzwischen habe ich ganz in der Nähe endlich jemanden aufgetrieben, der mir für eine akzeptablen Preis für Lamas geeignete Führleinen herstellen kann. Sogar in verschiedenen Farben! :D Es ist erstaunlich, wie wenig Seilereien es doch gibt, die solche Sachen im Normalangebot haben. Die meisten Pferdeleinen sind zu steif und haben einen für Lamaköpfe überdimensionierten Panikverschluß am Ende. Sie sind daher nur in bestimmten Fällen zu gebrauchen.
Buchhaltung ist inzwischen auch aktualisiert: und da sage noch einer, man solle am 7ten Tag (Sabbat) ruhen .... Wie haben die Leute das früher gemacht, als das quasi noch Pflicht war?
Dienstag, 31. Mai 2011
Herde wieder vollzählig
Aber erst einmal heißt es jetzt wieder: Geduld haben und ein Jahr lang warten .....
Pacari und Inti sind jetzt zusammen auf einer Weide für wenige Wochen zum Abgrasen in Laufnähe gebracht worden. Emily scheint gedeckt zu sein. Inti war gestern eher nicht interessiert und heute völlig grün und angespuckt - hoffen wir auf das Beste. Der Einsatz des Deckhengstes wird erst wieder in 3 Wochen sein - also genug Zeit, seine Spermien wieder auf vollste Leistung einzustellen. ;)
Freitag, 27. Mai 2011
Schurtag
Abgesehen von unseren Alpakas zeigen bei den Lamas folgende Tierchen jetzt mehr Haut: Käte, Cassandra, Sisal, Mokka, Dana, Baila, Dakota, Ares. Die anderen brauchten dieses Jahr nicht geschoren zu werden. Diese Einschätzung hängt sehr vom jeweiligen Tier ab.
Bei Alpakas wird der Hals mitgeschoren. Aus ästhetischen Gründen behalten meine Tiere einen Großteil ihrer Beinwolle und haben so den Schnitt "Schlaghosen".
Die Lamas bekommen bei mir eine "Sattelschur", wobei Cassandra dieses Jahr am Hinterteil ein wenig mehr Wolle ließ. Und erstmalig habe ich auch einige Einjährige geschoren - sie haben einfach zuviel Wolle und es ist zu warm.
Mittwoch, 25. Mai 2011
Bestandsbuchnotiz
Montag, 23. Mai 2011
3. Fragebogen
Freitag, 20. Mai 2011
Hoffest auf dem Reiterhof
Dafür können wir aber hier in unserem Dorf beim Hoffest des Reiterhofes Weiher dabeisein. Sie feiern das 20jährige Jubileum. Wir wurden auch eingeladen, mit einer kleinen Vorstellung teilzunehmen. Und so werden wir gemäß Zeitplan so etwa 12:30 mit ein paar Lamas und Alpakas ein paar Runden in der Reithalle drehen und ich werde ein wenig über die Tiere berichten. Und vielleicht bringen wir auch die beiden weißen Tierchen mit, die wandernde Gäste von unseren Touren kennen: das Lama Bino Zadik und das Alpaka Domino, die sonst ihr Können in Norditalien gezeigt hätten.
Donnerstag, 19. Mai 2011
43 Alpakas in 4 Stunden
Es wurde im Doppeltakt gearbeitet: Ein Alpaka wurde geholt und hingelegt, während auf der anderen Seite eines geschoren wurde. Das 1. Alpaka bekam seine Nägel gekürzt und dann war der Scherer auch schon da und bearbeitete das Tier. Jemand nahm die Wolle und stopfte sie in dafür vorgesehene und mit Zetteln markierte Säcke. Bei einigen Tieren wurde auch noch eine Vliesprobe genommen. In der Zwischenzeit wurde beim bereits geschorenen Alpaka auf der anderen Seite die noch eventuell notwendige Nagelpflege beendet und dann das Tier aufgerichtet. Um einiges leichter trabte es durch die offene Tür auf die Weide zurück. Und im gleichen Augenblick wurde schon das nächste Tier in Position gebracht. Das ganze Team war nach kürzester Zeit gut eingespielt.
Es verlief alles wie am Schnürchen und ich muß zugeben, daß der Scherer öfters schneller war als die Helfer. Halb 12 ging es los und so gegen 4 war alles vorbei. Nach den ersten 25 Alpakas wurde aber noch eine Mittagspause eingelegt - über eine Stunde. Man kann sich also ausrechnen, wie fix alles ging. Nur wenige Tiere spuckten und die meisten sahen nach ihrem neuen Haarschnitt zwar etwas irritiert, aber sehr viel erleichteter aus und sprangen fröhlich umher.
Ich kann den Scherer aufgrund seiner Kompetenz und Geschwindigkeit empfehlen - er sorgte sich um die Tiere und zeigte auch ein paar Handgriffe, wie man das Ganze für die Alpakas erleichtert und die Sicherheit für Mensch und Tier erhöhte. Wenn er etwas Ungewöhnliches bemerkte, machte er darauf aufmerksam. Es handelte sich dabei einmal um eine Beule von der Chlostridienimpfung und ein anderes Mal um eine Zecke. Er blieb immer ruhig und hatte auch Zeit für ein paar Beispiele seines leisen Humors. Falls jemand die Kontaktdaten von ihm für nächstes Jahr haben möchte, bitte einfach Bescheid geben - ich habe die e-mail-Adresse da. Preislich ist es auch in Ordnung. Er schert 4 Monate im Jahr Alpakas und 5 Monate lang Schafe und das auf 2 verschiedenen Kontinenten. Man kann sich ja auch zusammenfinden und Alpakas "sammeln". Ich bezweifle, daß es sich für ihn lohnt, irgendwo vorbeizufahren, wo es nur 5 Tiere gibt. Vorgestern hat er wohl an einem Tag 90 Tiere geschoren. Ich hoffe, ich kann nächstes Jahr wieder dabeisein. Er wird dann 2012 auch nach Deutschland kommen - man muß also alles nur entsprechend koordinieren.
Eigentlich hatten wir Vorher-Nachher-Fotos machen wollen, aber dazu kamen wir zeitlich gar nicht. Dafür bekamen wir danach leckeren Kuchen und Kaffee von den Gastgebern.
Aber ein paar wenige Bilder schaffte ich dennoch und stelle hier mal eine Auswahl zur Verfügung.
In der Reihenfolge links nach rechts und oben nach unten:
1. geschorene Alpakas mustern sich neugierig
2. eine interessante Farbkombination: braun, schwarz, braun
3. Die Stute ist als nächstes dran und ihr wird gerade die Prozedur des Scherens erklärt. Und nein, er sitzt natürlich nicht auf dem Alpaka drauf - das war gestellt.
4. Auf dem Alpakapark gibt es auch Wallabys: hier säugt ein schon älteres Baby von außen an der Mutter, während in der Tasche des kleinen Känguruhs ein weiteres Baby säugt. Interessant ist, daß die Tierart genau für diesen Fall unterschiedliche Milch produziert.
5. Das sind "wilde" Truthähne. Vor 2 Jahren noch gab es europaweit nur 300 Stück. Diese hier wurden von Bernd Funke letztes Jahr ausgewildert. Sie kamen jedoch im Winter zurück und obwohl sie jederzeit über den Zaun davonfliegen können (und sie können gut fliegen!), bleiben sie und bereichern mit ihrer interessanten Färbung und ihrem amüsanten blubberndem Gackern das Hühnergehege. Die Aufzucht dieser Vögel ist wohl ziemlich schwierig.
Mittwoch, 18. Mai 2011
Presseauftritt für Stutfohlen
Sonntag, 15. Mai 2011
1. Lamafohlen 2011
Dienstag, 10. Mai 2011
Zensus 2011
Zumindest sind die 10 A4-Seiten quantitativ geringer, als die 36 kleinbedruckten, zweispaltigen Seiten, die mir dasselbe Bundesamt vor einigen Monaten zur statistischen Befragung der landwirtschaftlichen Betriebe mit dem Hinweis auf Auskunftspflicht und ohne Rückumschlag zuschickte. Aber auch hier gibt es keinen frankierten Rückumschlag. Kann man dann 1,45€ von der Einkommenssteuer nächstes Jahr als zusätzliche (staatlich aufgedrückte) Belastung absetzen? Wir geben unsere Fragebögen einfach dem Zensusbeauftragten zurück.
Kriechmanöver
Ein paar Mal ist er aber auch selbst wieder zurück zur Herde gekrochen, als er es bemerkte bzw. mein Rufen vernahm.
Samstag, 7. Mai 2011
Voller Tag
Es begann mit einem Fotoshooting für ein Lifestyle-Magazin (es ging um Mode). 2 Models, 2 Make-up-Artisten, Fotograf und Assistentin waren ein paar Stunden auf dem Hof und schossen jede Menge Bildchen mit Lamas und Alpakas. Wenn ich einige davon bekomme, kann ich sie ja mal veröffentlichen.
Weiter ging es zur diesjährigen Show nach Gallinchen - diesmal jedoch ohne eigene Tiere. Letztes Jahr habe ich zwar eine Menge gewonnen, aber dieses Jahr ist mir an der Teilnahme etwas dazwischengekommen und ich wollte auch nicht. Es waren auch nur etwa 10 Lamas da, die sich dann alle Preise untereinander "geteilt" haben. Dafür waren jede Menge Alpakas vorhanden. Ingesamt gab es wohl ca. 120 Starts.
Am Abend haben wir dann noch kurz bei der jährlichen Lichtershow der Germanischen Siedlung Klein Köris vorbeigeschaut. Diese findet anläßlich der Öffnung zur Langen Nacht der Museen statt.