Montag, 29. Juli 2013

Nasse Lamafüße

Auch heute wieder: man stürzt sich erstmal in den Pool und genießt das kühle Nass.

Sonntag, 28. Juli 2013

Badezeit

Man lernt dazu: immer zuerst den Pool auffüllen und erst danach die Tränken. Sonst kippt man den Tränken voll und die Alpakas gehen erstmal baden. Aber den Pool schätzen auch Lamas - allein die Füße abkühlen tut gut. Und auch die kleine Bahra, noch nicht mal ein Jahr alt, nutzte sofort den Vorteil des Alleinseins, als die älteren Stuten erstmal zum Heufressen gingen: sie setzte sich allein in eine kühle Wasserecke und sah zufrieden aus.

Freitag, 26. Juli 2013

Absage einer Wanderung

Wettervorhersage für Sonntag, 28.7.2013
Am Sonntag war eine - bereits ausgebuchte - Wanderung geplant. Diese muß ich nun aufgrund der aktuellen Wettersituation absagen. Das ist einfach zu heiß für die Tiere - es ist im Wald zwar kühler und schattiger, aber das ganze Drumherum streßt die Tiere natürlich auch ein wenig. Lieber sollen die Tiere daheim auf der Weide im Schatten oder im "Pool" sitzen und sich ausruhen. Ich wechsle das Wasser mind. zweimal täglich und fülle nach. Einige haben schon ein wenig "Dusche" bekommtn. Lamas schwitzen nicht - sie sind relativ wärmeempfindlich und können einen Hitzeschlag bekommen. Daher zum Wohle der Tiere:
Die Wanderung am Sonntag, 28.7. fällt witterungsbedingt aus. Ersatztermine können Sie hier entnehmen. Bitte kontaktieren Sie mich möglichst zeitnah, damit wir eine Lösung finden.
Für alle Leute, die Gutscheine hatten - diese verlängern wir hiermit bis Ende September (ich versuche, bei groupon noch die Gutscheine bis Ende Oktober zu verlängern, dann wird dieses Datum gelten). Ich hoffe, wir finden alle gemeinsam einen neuen Termin. Es tut mir wirklich leid und ich bitte um Ihr Verständnis.

Mittwoch, 24. Juli 2013

Alpakamützen aus Peru

Wir haben 7 Mützen anzubieten: 100% Alpaka, handgestrickt, made in Peru. Um genau zu sein, in einem peruanischen Dorf .....
Jede Mütze ist ein Unikat und daher nur einmal vorhanden.

Montag, 22. Juli 2013

Klare Seen

Und auch wieder in den Medien bestätigt: wir haben schöne saubere Seen hier: http://www.maz-online.de/Lokales/Dahme-Spreewald/Wo-die-Seen-besonders-klar-sind
Und der Krumme See, der oft das Ausflugsziel der Lamatouren - und auch privater Badeaktivität ist - gehört dazu. Die öffentliche (natürlich kostenlose) Badestelle wird monatlich getestet - bisher sind die Kontrollwerte noch nie negativ aufgefallen.

Samstag, 20. Juli 2013

Badende Jasmin

Das ist der kleine Pool, den ich eigentlich nur provisorisch hingestellt hatte - die Suten haben einen viel größeres "Planschbecken". Der kleine hier gehört (natürlich sauber) meiner Tochter, die das aber großzügig für einen Tag teilte. Hier bin ich gerade beim Säubern - aber Jasmin, unsere Alpakastute, behindert mich dabei und beschloß, das alte schmutzige Wasser schnell nochmals zu "verwerten".

Donnerstag, 18. Juli 2013

Facebook Wettbewerb

Ich hatte vor ca. einem Monat ein Foto von Sultan (nicht das Beste, aber eines, welches gerade vorrätig war) für einen Fotowettbewerb angemeldet. Während ich Anfang Juli noch auf Platz 1 lag - zog vor etwa 10 Tagen das Bild von Zoe von Saar-Alpakas unaufhaltlich vor und überholte mich dann. Es sieht aber auch lustig aus - von mir hatte es ebenfalls ein "Gefällt mir" bekommen. Ebenso die anderen hier abgebildeten Fotos. Besonders süß fand ich übrigens Platz 4 und Platz 3 war einfach nur witzig fotografiert. Die 4 erstplatzierten Fotos sind dem Rest recht eindeutig davongezogen - 5. Platz hatte es auf insgesamt 23 Stimmen gebracht. 
Ich möchte allen meinen Mitstreitern zu ihren schönen Bildern und der Teilnahme gratulieren und freue mich, daß es den anderen ebenfalls Spaß gemacht hat - zumindest denen, mit denen ich zwischendurch kommuniziert hatte. Vielen Dank an Apukuntur für die Idee. 

[Quelle: Facebook, Apukuntur GmbH]

Facebook Wettbewerb – Herzlichen Glückwunsch an Saar Alpaka.
Unglaubliche 141 „Gefällt mir“ Votings hat das junge Alpaka Zoe von Saar Alpaka Farm aus Saarbrücken gesammelt und ist somit Sieger unseres ersten Facebook Wettbewerbs „Ich hab die Haare schön“.
Wir wünschen Dir viel Freude mit der Alpaka Jetlag Wohndecke von der Marke Kuna im Wert von 198 Euro. Herzlichen Glückwunsch!
Auf den Plätzen 2 und 3 folgen der Märkische Lamahof mit 94 Stimmen und Lahn-Lamas mit 76 Stimmen.
Wir möchten uns für die zahlreiche Teilnahme an unserem ersten Wettbewerb bedanken. Die vielen Gefällt mir Angaben, die vielen Kommentare und euer Feedback hat unsere Erwartung mehr als nur übertroffen, nochmals vielen Dank.
Es hat uns sehr viel Spass gemacht und es wird bestimmt nicht unser letztes Facebook-Gewinnspiel gewesen sein.
Euer APU KUNTUR Team.
Saar Alpaka: "Im Namen von ZOE bedanken wir uns für die unglaublich vielen Stimmen, die ihr und ihrer Frisur zum Sieg verholfen haben. Und natürlich Herzlichen Dank an das Team von APU KUNTUR ALPACA für die Ausrichtung des Wettbewerbs und für die tolle Decke - ZOE wird sicher gut unter ihr schlafen Und natürlich auch Herzlichen Glückwunsch an unsere "Verfolger" Märkischer Lamahof und Lahn-Lamas - es hat uns viel Spaß gemacht mit Euch allen!"
2. Platz: Unser Sultan mit 94 Stimmen
3. Platz: Bibi Blocksberg hat 76 Stimmen gesammelt
4. Platz: Kajumba hat 65 Stimmen bekommen

Mittwoch, 17. Juli 2013

Krankschreibung

Fäden gezogen, Arzt meint, es sieht sehr gut aus.
Dann ein eindringlicher Blick von ihm: "Sie sollen sich aber noch schonen. Bitte üben Sie keine körperlichen Anstrengungen aus." Ich nicke: "Ja, okay".
Danke, LKK - die Grundversorgung der Tiere ist sichergestellt.

Montag, 15. Juli 2013

Peruns erste lange Tour

Schönes Bild, nicht wahr? Wenn man genauer hinsieht .....
Perun Zadik war letzten Sonntag mit auf der Tagestour unterwegs. Ich persönlich hege sehr große Hoffnungen auf ihn als großes schönes Trekkingtier. Energie dafür hat er, den Körperbau ebenfalls und ich glaube, in seinem Charakter auch die Eignung zu entdeckt zu haben. Aber das wird sich im Laufe der nächsten Monate noch beweisen. Auf dieser ersten großen Tour letztes Wochenende jedoch hat er alle Anzeichen dazu gezeigt.
Perun stammt von meiner großen, schönen Ccara-Stute Pacari und meinem Classic-Hengst Inti de Oro. Er ist als jüngster meiner männlichen Jährlinge vom letzten Jahr bereits der Größte. Intelligenz, Ausdauer, Kraft und Verständnis paart sich mit ein wenig Wildheit in einem wunderschönen athletisch gebauten Tier.
Ich habe mit ihm bisher noch nicht sehr viel geübt - er geht ins Halfter, läßt sich anfassen und hat 2 oder 3 Minitouren (weniger als 1 km) am Halfter mitgemacht.
Dann habe ich spontan letzten Sonntag beschlossen, ihn auf der Tour um den Krummen See herum mitzunehmen. Abgesehen von einigen kurzen Strecken, wo jemand anders ihn hielt, habe ich ihn selbst geführt.
Während er sich am Anfang noch seitwärts im Gehege bewegte, ging er plötzlich völlig normal und schön hinter mir im Vorwärtsgang, als wir die Weide verließen.
Autos kannte er bis dahin noch nicht, nahm sie aber ganz schnell als ungefährlich wahr und erschrak sich kaum vor ihnen. Ein Fahrrad ließ ihn kurz hopsen, das nächste schaute er sich gelassen an - er hatte ja in den anderen Lamas gute Vorbilder. 
Abgesehen von einer Stelle bin ich beeindruckt und sehr stolz auf den Kleinen - das wird bestimmt ein tolles Trekkingtier!
Die eine schwierige Stelle war der berüchtigte Knüppeldamm, der uns schon vor einem Monat mit Apollo ein Problem bereitete. Irgendetwas muß letztes Jahr in der Milch der Kleinen gewesen sein. In den ganzen Jahren zuvor ist kein einziges Tier ins Wasser gesprungen. Mauritius hat diesmal übrigens an meiner Hand ganz brav und problemlos übergesetzt. Vor einigen Wochen ging Apollo lieber baden als über die Brücke und diesmal war es Perun. Der Jährling hat ebenfalls überraschenderweise beschlossen, daß ihm die Brücke nicht gefällt und er stattdessen lieber daneben im Wasser baden geht. Ich habe dann auch nicht mit ihm "diskutiert"
Fazit: ja, Perun wird später mit mir durch Flüsse und Bäche gehen, ja, er kann schwimmen und ja, er riecht jetzt etwas streng und hat Entengrütze im Vlies. Und wir müssen das mit der Brücke noch üben. Aber er hat nicht so lange gebraucht wie Apollo und hat beherzt recht fix beschlossen: das ist der Weg für mich und dies auch in die Tat umgesetzt. Nur die schönen Fotos, die ich in der Picknickpause von ihm machen wollte, sind - buchstäblich - ins Wasser gefallen. Stattdessen habe ich wieder Portraitaufnahmen von einem tropfenden Tier. Aber hinter uns waren ein paar Spaziergänger und haben die letzten paar Meter meines ungeplant "badenden" Lamas fotografiert. Ich danke für die Übersendung, Herr M.

Trotz des Sprungs ins kalte Wasser finde ich: Perun hat sich ganz großartig geschlagen für seine erste große Tour!
... hineingezoomt und dem Pfeil folgend ....
... sieht man den "badenden" Perun.
Und ich möchte mich bei denjenigen bedanken, die die Brücke in den letzten Monaten repariert haben! Jetzt sind keine so großen Löcher und gebrochene Latten mehr da. Vielen lieben Dank! :)

Geschlossen

Aufgrund privater Gründe finden ab heute bis einschließlich kommendes Wochenende keine Touren statt. Wir sind zwar da und Produkte des Hofladens können besichtigt und erworben werden, aber es finden keine Wanderungen statt. Absprachen und Anfragen können jedoch beantwortet werden. Bitte auch hier die telefonischen Öffnungszeiten beachten (aufgrund von Nachfragen: die Zeit von 16-19 Uhr ist ausschließlich der Versorgung und Unterhaltung meines Kleinkindes gewidmet). 
Möglicherweise kann ich die Zeit auch nutzen, um einige der geschorenen Vliese zu sortieren. Wenn jemand jetzt einen Wunsch nach Rohfaser (Roh"wolle" direkt vom Tier) hat - bitte anfragen. Ansonsten werde ich dieses Jahr einige Lama - und Alpakavliese zum Verspinnen in eine Wollmühle schicken.

Donnerstag, 18.7., 11 Uhr Kennenlernen von Lamas und Alpakas hautnah - auch für kleine Kinder

Donnerstag, 11. Juli 2013

Freie Plätze

Wie die MAZ heute in ihren Veranstaltungskalender mitteilte, haben wir noch einge wenige freie Plätze am Wochenende - danach sind die Touren am Wochenende bis Anfang August ausgebucht. Am Samstag bei der Schnupperwanderung um 15 Uhr und Sonntag beim Tagesausflug ab 11 Uhr um den Krummen See herum. Hier sind Beschreibungen der Touren. Die Sonntagswanderung ist meine persönliche Lieblingstour. Wer mitkommen möchte - einfach anrufen und reservieren: 01522-8752653 tagsüber bis 16 Uhr und 19-21 Uhr: 03375-524502. Oder eine e-mail schreiben.

Dienstag, 9. Juli 2013

Lang erwartetes Fohlen

Heute hat die 15jährige Bonnie Zadik so gegen 13:30 Uhr endlich ihr von uns lang erwartetes Fohlen bekommen. Wie erwartet, schwarz bzw. tiefdunkles anthrazit - die gleiche Farbe wie die Mutter. Ein wunderschöner Ton. Dieses Mal kein Stütlein, sondern Bonnie hat zur Abwechslung ein männliches Fohlen geboren. Sie hat das kleine Hengstlein ein paar Stunden nach der Geburt in den kühlen Schatten in eine schöne eingestreute Ecke geführt, wo das inzwischen getrocknete Hengstlein uns nach der Wanderung für eine kleine Fotosession zur Verfügung stand.
Vater ist übrigens der prämierte Appaloosa-Hengst Kafka, der bei Frankenlamas steht. Die beiden unteren Fotos entstanden am Abend, ganz unten in der untergehenden Sonne.

Mittwoch, 3. Juli 2013

Futteraufnahme

Callista beim gemütlichen Fressen, die hochschwangere geschorene Bonnie als Hintergrund ....

Montag, 1. Juli 2013

Mißtrauen gegen Bäume

Ich traue den Pappeln nicht - und den hochgewachsenen Bäumen am Südende der Weide auch nicht mehr. Warum? Weil sie an ihrem Lebensende sind und daher bei jedem Gewitter und stärkerem Wind meinen Zaun immer mit heruntergefallenen größeren und kleineren Ästen bzw. Stämmen beglücken. Sie gehören mi nicht und daher kann ich auch nichts machen. Sie sind aber schöne Schattenspender im Sommer.
Da Lamas eine Affinität für offene Türen und Lücken haben, hat mich diese Eigenschaft auch heute am Abend wieder zur Weide gezogen. Frischgeduscht hatte ich mich eigentlich schon auf eine zeitige Nachtruhe gefreut. Stattdessen habe ich nach Beruhigung meiner Tochter die Regenklamotten angezogen und bin nachsehen gegangen. Ein "Abendspaziergang" durch den Regen in der schnell hereinbrechenden vollständigen Dunkelheit zwischen 21:30 und 22:30 Uhr haben folgendes Ergebnis gebracht:
  • Lamas und Alpakas alle ruhig im Trockenen Heu fressend
  • Zaun hat ein paar kleinere Äste abbekommen, aber diesmal ist alles - zumindest heute abend - heil geblieben
  • Luft sauber und die Erde hat wieder etwas Wasser zum Gras-Wachsen
  • Regenjacke dicht
  • neue Regenhose eingeweiht, Fazit: auch auf nackter Haut nicht schweißig und ich bin schön trocken geblieben
  • Taschenlampe funktioniert auch
  • gehe jetzt ins Bett, weil ich morgen früh gleich überprüfen muß, ob auch in der Nacht kein weiterer Schaden entstanden ist - Gute Nacht!

Sonntag, 30. Juni 2013

Iñaci Zadik

"Iñaci" bedeutet Feuer im Baskischen. Der kleine hat die schöne Farbe rot und ich habe mich daher für diesen Namen entschieden. Vielen Dank an S. Mesenholl für den Vorschlag, den ich dann am besten fand. Und da meine letzte Praktikantin M. ein paar schöne Bilder von dem Kleinen im zarten Alter von 2 Tagen gemacht hat, möchte ich sie nicht vorenthalten: 

Freitag, 28. Juni 2013

Regenschauer

Bei einem Schauer abends auf der Weide konnte man schön einen doppelten Regenbogen sehen.

Montag, 24. Juni 2013

Fohlen verloren

Leider hat die Tierzucht auch traurige Seiten.
Heute hat eine meiner Stuten ihr ersten Fohlen zur Welt gebracht. Leider war es schon tot, als ich es ca. 2-3 Stunden nach der Geburt entdeckte (wir haben in einem anderen Teil der Weide einige Tiere geschoren). Es war voll ausgebildet, alles war ok, aber ... ich habe eine Vermutung, möchte dieser jedoch hier auf dem Blog nicht folgen. Mein erstes totes Fohlen auf diesem Weg. Nach dem Zeitpunkt des Findens war alles ein wenig automatisch - das Fohlen ließ ich zum Abschiednehmen bei der klagenden Mutter, die mich anstarrte als ob sie mir sagen wollte: "Tu doch etwas, es steht nicht auf!" Aber ich konnte nicht - es war zu spät ....
Meine eigenen Tränen kamen erst am Abend, als ich das kleine bunte Fohlen (groß, weiß/dunkelgraubraun, stark bewollt) von der Weide holte. Ich weinte um Fohlen und noch mehr um das Leid der Mutter. Die arme Stute! Bin sehr traurig und bedaure die junge Mutter zutiefst. Sie hat bis zuletzt stundenlang neben dem Fohlen ausgeharrt und als ich es kurz vor Nachteinbruch holte, dann immer noch gesucht. Ich hoffe, sie schafft es, ein wenig zu schlafen. Mein liebes Mädchen!

Ganzkörperaufnahme

Das Ganzkörperfoto des Kleinen von seinem ersten vollen Lebenstag wird hiermit nachgereicht.

Sonntag, 23. Juni 2013

Fohlenwachstum

Mal zum Vergleich verschiedene Altersstufen im Größenvergleich. Ganz links ist die Stute 8 Monate alt - die kleine Weiße rechts 7 Wochen und das kleine rote Fohlen rechts vorn ist gerade mal einen Tag alt.

Freitag, 21. Juni 2013

Hengstfohlen in den frühen Abendstunden

Bis halb fünf waren wir auf der Weide, danach war ich überfällig, meine Tochter von der Kita zu holen. Ca. 18 Uhr kam dann Cecilias Fohlen zur Welt. Wie erwartet in roter Farbe. Ein wunderhübscher kleiner Hengst, der schon auf wackeligen Beinen stand. Vater des Kleinen ist der prämierte Zuchthengst Kafka von Frankenlamas.
Mit Kleinkind also wieder zurück auf die Weide. Mein Mann hatte natürlich Verspätung, weil die BVG mal wieder seit Tagen nichts auf die Reihe kriegt. Also zum Abholen auf den Bahnhof von Königs Wusterhausen und dann Tochter in der Obhut des Papas gelassen. Zurück auf der Weide kam ich rechtzeitig, um auch wirklich sicher zu sein, daß der kleine Neugeborene vorher auch die Milchbar gefunden hatte. Deutlich schmatzte der Kleine lauthals beim Säugen und meine erfahrene Herdenchefin hatte nichts dagegen, daß ich fast unter ihren Bauch kroch, um ein paar schöne Fotos zu machen. Eigentlich sollte sie ja heute geschoren werden ..... Stattdessen bekam sie einen Eimer Wasser und zusätzliches Mineralfutter (bzw. "Leckerli") in erweiterter Menge.
Siana war witzig - ich habe sie dabei erwischt, wie sie klammheimlich neben dem Fohlen ihren Kopf unter Cecilias Bauch steckte und auch eine Zitze nahm. Scheuchte sie weg - immerhin ist sie schon 8 Monate alt - sie darf bei ihrer eigenen Mutter trinken, aber nicht bei Fremden ... Und vor allem nicht die Kolostralmilch, die für den Kleinen bestimmt ist.
Die Ganzkörperaufnahmen des Fohlens kommen morgen - er hat graue Ohren und es sah um die Umrisse ein wenig heller aus ....

Litha

Heute ist Mittsommer. Das bedeutet im astronomischen Sinn die Sommersonnenwende, der Beginn der Sommerzeit und der längste Tag bzw. die kürzeste Nacht des Jahres. Wer es ganz genau haben möchte, beachtet noch die Zeitgleichung, deren Erklärung hier jedoch den Rahmen sprengen würde.

Die Feier dieses Zeitpunktes ist eine sehr lange Tradition. Schon in prähistorischen Zeiten veehrte man die Sonne als Lebensspender. Da ab heute die Tage wieder kürzer werden, wurde die Sommersonnenwende eher mit Vergänglichkeit und Tod in Verbindung gebracht. Interessant im deutschen Sprachgebrauch (was ich meinem Mann versuchte zu erklären) ist die Tatsache, daß in fast allen Kulturkreisen, die ich kenne, die Sonne immer mit dem männlichen Prinzip verbunden wurde (Inti bspw. ist bei den Inkas der Sonnengott), während der Mond weiblich ist. Nur im Germanischen - und dann auch in der deutschen Sprache - ist es umgekehrt: die Sonne und der Mond.

Notizen:
  • Die Zeit wird allgemein mit den Farben gelb, grün und blau verbunden.
  • Andere Namen sind auch Feill-Sheathain, Alban Heruins.
  • Wer in Deutschland zur größten Sonnenwendfeier fahren möchte, sollte sich jetzt zum Teutoburger Wald zu den Externsteinen begeben. Die größte Feier in Europa findet in Stonehenge statt.
  • In der DDR feierten wir als FDJler eine Sonnwendfeier - es war lustig ....
  • Einen (alten) Filmtipp zum Thema: Ein Sommernachtstraum (A Midsummer Night's Dream) aus dem Jahr 1999 von Regisseur Michael Hoffmann nach dem gleichnamigen Klassiker von W. Shakespeare. Es spielen diverse Filmgrößen wie Michelle Pfeiffer, Kevin Kline, Rupert Everett, Stanley Tucci, Christian Bale und Calista Flockhart mit. Ich persönlich finde den Film sehr charmant.

Mittwoch, 19. Juni 2013

Internetseite - Wollkapitel

Habe mal wieder ein wenig aufgearbeitet und einige Seiten ins Netz gestellt. Diesmal hauptsächlich Seiten zum Thema Fasern im Kapitel Wolle. Man findet es unter Wissenswertes / Lexikon.

Sonntag, 16. Juni 2013

Brückenüberquerung

Ein schönes Naturschutzgebiet: das Sutschketal
Eigentlich soll man ja keine schlechten Fotos von seinen Tieren veröffentlichen. Aber ich mache eine Ausnahme nach der Aktion letzten Samstag, die nicht ganz so planmäßig verlief, wie eigentlich gedacht.
Knüppeldamm von der Ostseite aus gesehen
Am südlichen Ende des Krummen Sees ist der Knüppeldamm - eine Brücke, die ein wenig Feinfühligkeit von Mensch und Tier verlangt, aber bisher eigentlich wenig Probleme für meine erfahrenen Tiere lieferte.
Diese einfache Überquerung gestaltete sich letzten Samstag - sagen wir mal - interessant und weitaus abenteuerlicher als von mir erwartet oder angenommen. Das Wasser war etwas höher als sonst, aber das ist ja nicht wirklich ein Grund hineinzuspringen.
Die erfahrenen Tiere liefen alle darüber und als Mauritius losging, sah ich gar nicht hin und schaute schon auf das nächste Tier. Auf einmal hörte ich ein Platschen - und dann befand sich das Lama auf einmal neben der Brücke im Morast - und zwar etwa in der Mitte der Überquerung. Ich war total überrascht und auch etwas geschockt. So wie das Lama auch. Verblüfft machte er ein paar Sprünge, schaffte es aber nicht mehr hoch. Und dann fingen die nächsten Tiere an zu bocken. Das ist dann allerdings völlig normal. 
Etwa nach einem Drittel - rückwärts sehend - die Tiere meistern dies normalerweise mit Bravour
Bino, der Chef der Jungs und reich an Erfahrungsschatz beim Trekking mit mir, durfte dann mehrfach die Brücke hin- und herlaufen und als "Motivationslama" einigen überhelfen. Mauritius schafften wir wieder zurück ans westliche Ufer (er machte ein paar Sprünge im Wasser) und kam dann als halb grauschwarzes, triefendes und etwas übelriechendes Lama am Ufer wieder an. Mein schönes strahlend weißes, stark bewolltes Parade-Tier sah eher kläglich schmutzig aus! Aber das war nicht das Problem: wir mußten ihn trotzdem auf die andere Seite bringen. Mit gutem Zureden, am Anfang ein wenig Motivation und viel Vertrauen in mich und Bino lief er dann brav auf die andere Seite.
In diese Richtung geht es - das ist der "Weg"
Probleme machte dann auch Apollo, der jüngste unserer Truppe. Er wollte partout nicht auf der Brücke bleiben - Schieben half natürlich auch nicht. Und so gab ich letztlich auf und schaffte ihn im Wasser ans andere Ufer. Ich selbst lief über die Brücke, während er im Morast in Sprüngen neben mir die Stellung hielt. Kurz zuvor wurde ich gefragt, ob Lamas schwimmen können - ja, können sie und Apollo hat das kurzzeitig vorgeführt. Ich hatte ziemliche Bedenken, weil man den Grund weder sah noch erahnen konnte. Aber wir kamen gut auf der anderen Seite an und bei der Ankunft auf dem Rastplatz kurz darauf hatten sich die Tiere schon entspannt. Was für ein Übergang! Und die beiden Tiere sahen - nunja - nicht mehr ganz so schön aus wie am Anfang der Tour ......
Deprimierend ist, daß für die beiden der Schurtermin für Sonntag vormittag bzw. Montag nachmittag angesetzt war - und die beiden Vliese erstmal ruiniert sind. Ich hoffe, daß ich nach dem Scheren den Dreck mit mehreren Wäschen herausbekomme - mit Bürsten wird da wohl erstmal nicht viel. Mal sehen, ob ich die Stellen, die nicht mitgeschoren werden, mit einem Haarshampoo bearbeiten kann - was für eine Sauerei! Aber den Tieren geht es gut - ich habe sie mehrfach kontrolliert - sie haben keine äußerlichen Verletzungen - das zumindest ist die Hauptsache und eine große Erleichterung.
Hiermit möchte ich noch ein Lob an die Teilnehmer der Exklusivwanderung aussprechen: sie sind ruhig geblieben, nicht in Panik verfallen und haben es eher mit Humor genommen. Vielen Dank und weiter so!
Gerade aus dem Morast heraus
"Ich gehe lieber im Morast baden, als daß ich die Brücke überquere." Die hellgrünen Punkte sind übrigens Entengrütze und ein paar Wasserpflanzen hingen auch im Vlies.
Schlammverschmiert und verschmutzt macht Mauritius trotzdem noch eine gute Figur - hier etwa 1 Stunde nach dem Vorfall auf dem Weg nach Hause. Der Dreck ist in der Sonne schon ein wenig getrocknet.

Freitag, 14. Juni 2013

APF Aureus

APF Aureus ist hier angekommen. Unser 4. männliches Alpaka. Der Kleine ist hat die Farbe medium fawn und ist erst 2 Jahre alt. Ein süßes Kerlchen mit einer tollen Faser und korrektem Körperbau. Er durfte schon die Gäste der Grünen Woche in Berlin im Januar mit seinem tollen Aussehen beglücken. 
Die Eingliederung in meinen männlichen Herdenteil (Lamas und Alpakas gemischt) verlief reibungslos. Als er beim Spaziergang nicht mitdurfte, hat er versucht, Sultan zu decken. Dieser war verblüfft und dann stellte sich Domino zwischen den Neuling und seinen Halbbruder. Aber die Lamas haben kein Problem mit dem kleinen Kerl und nehmen ihn wohl auch nicht wirklich für voll. Der große Baldur war etwas irritiert, als der Kleine sich einer ersten Untersuchung unterzog, aber ich sah, daß er in der Nähe blieb. Am Abend des 1. Tages fand ich interessanterweise Eras und das kleine Alpaka zusammensitzend. Inzwischen wechselt es ab und zu und Sultan streitet sich manchmal mit ihm. Ich glaube, er ist irritiert, daß so ein Kleiner ihn anspuckt. Ein wirklich süßer Fratz.
Inzwischen schwanken wir beim Spitznamen zwischen Ari und Ali. Letzteres ist mir wegen seines Stammbaumes eingefallen und geht auch besser von der Zunge. Der Kleine wird jetzt erst einmal ans verschiedene Situationen im Wald und unterwegs gewöhnt und wird dann als zusätzliches "Wanderalpaka" in meiner Gruppe mitlaufen.

Donnerstag, 13. Juni 2013

Mückenschutz

Eine aktuelle Notiz: ich möchte hier einmal anmerken, daß es mir aus rechtlichen Gründen nicht gestattet ist, Ihnen (chemischen) Mückenschutz zu geben. Bitte denken Sie bei Wanderungen selbst daran, sich entsprechend etwas mitzubringen. Wir laufen durch den Wald und oft in Wassernähe.

Dienstag, 11. Juni 2013

Halbtagstour

Einer der schönsten Touren hier, die ich auch immer wieder sehr gern selbst laufe, geht durch das Sutschketal und ist meine (etwas mehr als) Halbtagstour. Letztes Wochenende sind wir diese Strecke gelaufen. Die Leute waren auch sehr nett und ich fand es schön, auch mal wieder länger am Stück unterwegs zu sein.
Da die kürzeren Saisontouren dieses Jahr öfters stattfinden, kündige ich einfach mal die nächste Halbtagswanderung hier an: am 14.7. und es sind noch einige Plätze frei. Wenn Sie mitkommen wollen: melden Sie sich einfach an - telefonisch oder per mail. Es lohnt sich. :)
Sie wandern mit Lamas und Alpakas um den Krummen See herum und ein wenig in ein Europäisches Naturschutzgebiet hinein. Wir halten an einer Luchwiese für ein Picknick. Die Landschaft ist recht abwechslungsreich: Seen, Niederauen, Feuchtwiesen, Brandenburger Sand-und-Kieferwald, Erlenbruchwälder, sowie Felder, ein wenig Dorfatmosphäre und landwirtschaftliches Gebiet. Es ist von allem etwas dabei.
Eine Einführung in die Lama- und Alpakakunde ist inklusive. Wenn Sie möchten, können wir gern ein Picknick oder einen Snack (beide inkl. Getränke) für Sie gegen Aufpreis bereitstellen. Auch die Option "nur Getränke" gibt es (bei warmen Temperaturen auch eisgekühlt). Lamas können Ihr Gepäck tragen, bitte fragen Sie einfach vorher nach. 

Freitag, 7. Juni 2013

Filzen in der Dämmerung

Eine Freundin von mir hat Geburtstag und hat sich von mir eine gefilzte Blume aus Lama- oder Alpakafaser in Naturtönen gewünscht. Also habe ich mich nach der ganzen Arbeit mit den Tieren und Landwirtschaft, nach dem Füttern, Baden und Ins-Bett-Bringen meiner Tochter noch in der Dämmerung draußen hingestellt und im Innenhof gewünschte Blume für sie gefilzt. Leider komplett vergessen, sie am nächsten Tag abzufotografieren, bevor ich sie mit der Post losschickte. Vielleicht frage ich meine Freundin mal nach einem Bild.
Notiz an mich selbst: egal wie verführerisch es auch ist - bei schwülwarmen Wetter nicht draußen in der Dämmerung filzen. Und auch jetzt nicht mehr. Ausnahme: man möchte unbedingt zur Hauptmahlzeit der Moskitos mit seinem eigenen Blut beitragen.
Positiv war aber, daß meine Hände nach dem Nassfilzen mal so richtig wieder grundtief sauber wurden, ohne daß ich sie mit selbstgemachter Peelingseife bearbeiten mußte. :)

Montag, 3. Juni 2013

Alpakaschurtag in der Uckermark

Schertag in der Uckermark. Wie auch die letzten Jahre war ich wieder dabei. Scherer sind diesmal wieder die Neuseeländer von 2011 gewesen.
89 Alpakas an einem Tag inkl. 2 Pausen. Und damit ich auch rechtzeitig mit dem Übersetzen anfangen konnte, fuhr ich schon Freitag abend in den Norden. Da konnte ich dann auch sicher sein, daß meine eigenen Alpakas schön trocken untergebracht waren - es regnete natürlich vorher in der Nacht.
Ich habe diesmal nicht viele Bilder gemacht - dazu waren wir alle viel zu beschäftigt. Hauptsächlich war ich mit Übersetzen, ein Alpakabein kurz während der Brustschur haltend und Nägelschneiden beschäftigt. Das ich mit recht häufig auf Knien befand, merkte ich erst am nächsten Morgen. Rechtes Knie etwas empfindlich (ich trug ja keinen Knieschutz) und Muskelkater im Oberschenkel. Etwas steif war ich während der Wanderung am nächsten Tag auch (aber zum Glück hörte der Regen währenddessen auf).
Alpakas sind jetzt "nackt", aber zweien war kalt. Und nachdem ich sie zittern gesehen habe (sie wurden von mir daraufhin in den Unterstand gescheucht), bin ich wieder mutlos geworden, was die Lamaschur angeht. Entweder sind die Tiere naß oder es ist zu kalt dieses Jahr, aber irgendwann muß es losgehen, sonst ist es zu spät .....

Donnerstag, 30. Mai 2013

Stechmücken im Nebel

Gestern abend bekam ich einen Anruf von der Polizei. Nein, ich habe keine Rinder und Pferde, weiß aber, wem sie gehören. Und dann packte ich Tochter ins Auto, stellte Abendessen warm und fuhr los, meinem Nachbar beim Einfangen zu helfen. Es gab nicht wirklich viel für mich zu tun: ich sollte nur mit meinem Auto den Weg zurück (zu meinen Lamas) versperren.
Ich unterhielt mich mit einem anwesenden Hundebesitzer während des Wartens und meine Tochter probierte verschieden große Pfützen aus. Dann kam der entwarnende Anruf und ich verfrachtete die inzwischen schmutzig-nasse Kleine wieder ins Auto. Auch eine Art, abends noch zusätzlich Luft zu schnappen.
Die Mücken am Kanals sind aber unschön, leider hatten wir keinen Nebel: www.scienceticker.info/2012/11/19/nebel-legt-mucken-still/

Dienstag, 28. Mai 2013

Warum meine Hosen immer schmutzig sind ....

Heute früh war mal wieder ein großer Ast auf meinen Zaun gefallen. Zum Glück haben die Stuten die Lücke noch nicht bemerkt gehabt, als ich ankam und sie fix wieder schloß. Sonst hätte ich mit den 50 Berliner Kita-Kindern, die für eine Lamatour kamen, erst einmal eine großangelegte Lama-Einfangaktion durchführen müssen. Aber ich war für den Abend vorgewarnt - Kontrollen bei dem angekündigten Wetter waren zusätzlich notwendig.

Wie kann man sich saubere "Ausgeh-Hosen" am schnellsten naß und schmutzig machen? Als Lamazüchterin weiß ich natürlich Bescheid: sehr starker Regen (und auch Hagel) gepaart mit heftigen Windböen und eine Stute, die aussieht, als ob sie ihr Fohlen bald bekommt, zwingen einen, noch am Abend, nachdem man seinen eigenen menschlichen Nachwuchs ins Bett gebracht hat, wiederholt zur Weide zu stiefeln und nachzusehen, ob Zaun und Stute und auch der Rest der Tiere in Ordnung ist. Man wartet da auf keinen Fall auch nicht die Fetzen dunkelblauen Himmels ab, die sich eine halbe Stunde später am Himmel zeigen. Nein, man geht im strömenden Unwetter hinaus, damit man auch noch ein paar Blitze sehen kann und die Sekunden bis zum Donner zählt. Und natürlich auch noch gehörig naß wird. Und sich dann im Regen durch Nesseln, Disteln, hohes Gras und anderes Grünzeug außen zwischen Graben und Zaun entlangkämpft.
Fazit: Zaun ist in Ordnung, ich habe ein paar kleinere Zweige entfernt. Stute sah mich irritert an und hatte keine Lust aufzustehen. Und sowohl meine Regenjacke als auch die Hose tropfen nun über der Badewanne vor sich hin. Gute Nacht!