Freitag, 6. Mai 2011

Rohwolle

Aufgrund der aktuellen Schurzeit ist es uns möglich, Ihre Bestellung auch kurzfristig zu bearbeiten. Vor allem (dunklere) Alpakawolle steht ab Mitte Mai in verschiedenen Qualitäten und in größeren Mengen zur Verfügung. Bei speziellen Wünschen bitte kurz Bescheid geben.

derzeitig vorhanden (alles aus artgerecht in Deutschland gehaltenen Tieren):

weiße Alpakawolle 1. Qualität, 1x gewaschen
1. bis 2. Qualität Alpakawolle gemischt weiß und light fawn
verschiedene Farben und Qualitäten Lamawolle (Classic-Untervlies)
interessant für Filzer: verschiedene Farben und Qualitäten Lamawolle (Classic-Untervlies, auch mit Grannenhaaren für wasserabweisende Eigenschaften)
braune Suriwolle

Für weitere Informationen bitte hier entlang.

Donnerstag, 5. Mai 2011

Lama- und Alpakawanderung

Im Mai und Juni finden aus privaten Gründen nur kürzere Touren statt. Die nächste 2-3 Stunden-Wanderung ist am kommenden Sonntag 10 Uhr pünktlich zum Muttertag (8.5.). Bitte melden Sie sich unbedingt - auch kurzfristig - an, da die Teilnehmeranzahl begrenzt ist.

Zuchtentscheidungen

Ich bin wieder zurück. Die letzten beiden Tage war ich unterwegs, um 4 Stuten zum Fremddecken zu geben. Fremddeckung heißt: sie werden nicht von einem herdeigenen Hengst unserer Herde, sondern von einem "fremden" Hengst geschwängert. Die Anmeldung dafür hatte ich schon letztes Jahr aufgegeben. Warum man dies macht? Um neue und gute Genetik in die eigene Herde zu bekommen, seine Linien damit zu verbessern und natürlich, um Inzucht zu vermeiden. Eine rein züchterische Entscheidung.
Und jetzt hoffen und beten Sie doch bitte mit mir: möglichst 4 gesunde (Stut-)Fohlen nächstes Frühjahr aus diesen Verbindungen.
Ein herzliches Dankeschön an die anderen Züchter für die uneingeschränkte Gastfreundschaft zwischen Hin- und Rückweg.

p.s. Ich habe gelernt, welchen Begriff eine ganz bestimmte Behörde für "Lamazüchter" verwendet - und herzlich gelacht. Da dies jedoch nicht meine Geschichte ist, werde ich mein Amüsement erst teilen, wenn derjenige sie (hoffentlich) irgendwann einmal niederschreibt und veröffentlicht.

Donnerstag, 28. April 2011

Maiwanderung
Datum: 1. Mai
ca. 3-3,5 Stunden ab 15 Uhr mit Kuchen und Gebäck

Mit Lamas eine schöne gemütliche Wanderung in den Mai unternehmen. Zur Tour am Nachmittag gibt es Kaffee und Kuchen.
Wir wandern durch den Wald und am Wasser entlang und halten für eine Pause zur Stärkung. Alle Utensilien werden gestellt und die Touren sind auch für jeden zu schaffen.
Und für Ihren Garten oder die Zimmerpflanzen können Sie sich gern ein wenig Lamadung zusätzlich mitnehmen. Dafür einfach eine Tüte mitbringen und füllen.
Preise: 30€ für ca. 3 Stunden inkl. Getränk, Kuchen und Gebäck,
20€ Kinder (3-10 Jahre)
Bitte unbedingt vorher anrufen und vorbuchen!

Samstag, 16. April 2011

Letzte Fuhre Heu

Am Anfang der Woche war wieder Heulieferung für die Lamas angesagt. Derzeitig ist hier bei uns extreme Heuknappheit und jeder Bauer hält eisern an seinen Rationen fest. Auch unser Lieferant hat uns die letzte Fuhre bis Herbst gebracht. Wahrscheinlich hätten wir in einigen Monaten wieder ein paar Ballen bekommen können, aber vor ca. einem Monat wurden ihm nicht nur 40 Rundballen (je ca. 250 kg) von der Wiese gestohlen, sondern auch noch zusätzlich etliche beschädigt. Diese Schädigung der Heulageverpackung bewirkte ein Verschimmeln des verbliebenen Ballens und mußte entsorgt werden. Ein recht großer Schaden. Und leider wird er dafür auch nicht entschädigt. Schämen sollten sich die Diebe!

Freitag, 15. April 2011

Osterwanderungen

Die Pläne und Termine für die Osterwanderungen sind fertig. Alle Touren beinhalten eine Einführung in die Lama- und Alpakakunde. Zusätzlich lernen Sie, wie man die Tiere führt und mit ihnen umgeht, da es große Unterschiede zu Pferden oder Hunden gibt. Selbstverständlich werden Sie von unseren Tieren nicht angespuckt! Folgende Angebote gibt es:

Karfreitag:
9:30 Uhr: Wanderung 2 Stunden (nur noch begrenzt Plätze frei)
14 Uhr: Halbtageswanderung (ca. 4 Std., 7 km) mit Kuchenpause (inkl. Getränke)

Ostersamstag
14 Uhr: Halbtageswanderung (ca. 4 Std., 7 km) mit Pause (inkl. Getränke), auch hier nur noch wenige Plätze frei

Ostersonntag
14 Uhr: Osterwanderung, ca. 3-3,5 Stunden, 5 km, evlt. inkl. Kaffeepause mit Gebäck und Getränken

Ostermontag:
10 Uhr: Wanderung, 2 Stunden
14 Uhr: Osterwanderung, ca. 3 Stunden, 5 km, evtl. inkl. Kaffeepause mit Gebäck und Getränken

Bitte entnehmen Sie die Preise von dieser Homepage. Wichtig ist unbedingt eine vorherige Anmeldung, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist (wenn etwas frei ist, kann das auch kurzfristig erfolgen). Eigenverpflegung ist natürlich auch möglich. Ansonsten beinhaltet unsere Verpflegung auch die Getränke.

Ich möchte darauf hinweisen, daß aus persönlichen Gründen im Mai und und vor allem Juni/Anfang Juli nur vereinzelt Wanderungen stattfinden können. Bitte rufen Sie uns bei Wanderwünschen unbedingt rechtzeitig an. Aber danach geht es wieder normal weiter - einige der erwachsenen Stuten werden dann allerdings beim Wandern durch Jungtiere ersetzt, da sie sich um ihren neuen Nachwuchs kümmern müssen ...... Wir erwarten beispielsweise Fohlen von Baila, Billi, Cassandra, Käte, ... Diese wanderfreudigen Stuten fallen dann bis Herbst/Winter für Wanderungen aus.

Donnerstag, 14. April 2011

Alpakas im Berliner Seniorenzentrum

Heute waren Domino und Sultan mal wieder in Berlin unterwegs: in einem Seniorenzentrum im östlichen Berlin. Durch den Regen in den letzten Tagen waren sie mittags noch recht angefeuchtet. Was also machen? Ich schnappte mir ein Handtuch und einen Fön, halfterte die Alpakas und trocknete sie ein wenig mit den mir zur Verfügung stehenden Mitteln. Begeistert waren sie zwar nicht, hielten aber ruhig und schauten mich aus großen Augen an.
Danach ging es los. Die beiden verhielten sich wie immer mustergültig und wir fuhren mit dem Fahrstuhl in verschiedene Stockwerke, besuchten Bewohner in den Aufenthaltsräumen, gingen zu bettlägerigen Patienten und die Alpakas stahlen sich fix mit ihrem ruhigen Wesen und ihrem vertrauensvollen Auftritt in die Herzen von vielen Anwesenden. Ich freue mich, daß die beiden so viel Freude an andere Menschen geben konnten.
Auf dem Bild hatten sich die beiden gerade auf dem Gang hingesetzt. Wahrscheinlich war ihnen einfach nur langweilig geworden, weil wir dastanden und redeten.
Das untere Bild stammt von vor etwa einer Woche, als wir Besucher einer Behindertenwerkstatt auf unserem Hof begrüßen durften. Wir haben sie alle in die Lamaweide geführt und die angehalfterten Alpakas ebenfalls mit hineinlaufen lassen.

Montag, 11. April 2011

"Helfende" Lamas

In den letzten Tagen haben wir die Planen, die wir im Winter als zusätzlichen Schutz benutzt haben, abgespritzt und zum Trocknen ausgebreitet. Heute wollte ich nun die Planen schön säuberlich zusammenfalten und verstauen. Weil die Lamaweide eine schöne ebene große Fläche bildet, habe ich meinen Arbeitsplatz dorthin verlegt und breitete die Teile aus. An 2 Ecken kam ein Stein (Wind) und dann ging ich zur anderen Seite. Bei den kleineren Planen ging das ganz gut. Dann aber kam die etwas Größere dran.

Man stelle sich ca. 12 x 20 m vor, die ausgebreitet auf der Wiese lagen. Leider hat diese Plane auch ein paar Löcher (daran sind die Tiere schuld). Lamas sind unheimlich neugierige Tiere. Die Herde kam also an und "half" mir.
Die Tiere stellten sich jeweils an die Ecken der Plane, während ich die andere Seite aufnahm und hinüberzog. Dann hielten sie mit ihren Vorderbeinen auch dieses Stück an der richtigen Stelle. Einige andere nahmen die Ecken der Planen und halfen mir, sie ordentlich übereinander zu legen .............. zumindest wäre dies eine Hilfe gewesen, die auch tatsächlich genützt hätte. Was geschah aber tatsächlich?
Die Tiere kamen näher, beäugten neugierig meine Tätigkeit und dann gingen sie auf die Plane, standen dort herum, trampelten in die Löcher, verzogen sie wieder, und erzeugten allgemein eine Atmosphäre, in der ein Zusammenlegen der Plane unmöglich war. Dabei äugten sie selbstzufrieden zu mir herüber, die ich hilflos am Rand stand und mit einer Ecke wedelte, um die Tiere zu verscheuchen. Die liesen sich davon nicht beeindrucken. Ein Fohlen nahm dies sogar zum Anlaß, mit einem Bein dagegenzustampfen und das neue Spiel großartig zu finden. Hmpf! Das hat man davon, wenn man seine Tiere darauf trainiert, überall mit hinzugehen und auch keine Scheu vor flatternden Planen zu zeigen. Da ich die Tiere nicht wirklich verjagen wollte - sollten sie doch ihren Spaß haben - gab ich auf, setzte mich auf einen Baumstumpf und beäugte die Lamabeine in 50 cm Entfernung. Irgendwann wurde es ihnen langweilig und sie zogen langsam von dannen. Und ich schaffte es endlich, meine Arbeit zu vollenden. Beeilung war angesagt, da die ersten Tiere schon wieder zurückkamen - sie könnten ja sonst etwas verpassen!

Mittwoch, 6. April 2011

Training: Show vs. Trekking Teil 2b und Llamathon

Und wieder etwas zum Training von Lamas und Alpakas.
Ein weiteres Hindernis bei Shows ist das Rennen zwischen Anfangs- und Endpunkt.
Und hier gebe ich zu, daß ich nicht mit dem Sinn der Showregeln einverstanden bin. Aber: mein Blog, meine Meinung.
Die Lektion ist durchaus nützlich, wenn man mit seinem unbeladenen Tier mal eine Strecke schneller laufen möchte oder mit dem Tier joggen will. Bringe ich meinen Tieren auch bei. Dies gilt allerdings nur für Tiere ohne Packsattel. Sobald ein Sattel aufliegt, erwarte ich von meinem Tier, daß es nicht losrennt. Leider ist dies jedoch bei einer Show auch in der Trekkingklasse mit Packsatteln gefordert. Ich persönlich finde dies absoluten Unfug. Warum? Ähnlich wie beim Springen ist das Rennen mit Packtaschen normalerweise nicht erwünscht. Da die Tiere fast nie im gestreckten Galopp rennen, wenn sie an der Führleine sind (ich zumindest erreiche im Sprint gerade mal die Geschwindigkeit, daß das Lama einen mittleren Galopp anschlägt), "hüpfen" die Packtaschen auf und ab und drücken selbst im angezurrten Zustand dem Tier unangenehm in Intervallen auf den Rücken. Extrem unerwünscht! Aber bisher ist diese praktische Logik bei den zuständigen Regelaufstellern noch nicht angekommen. Mein ordentlich trainiertes Trekking-Tier hat auf jeden Fall beim ersten Mal nicht schlecht gestaunt, als ihm ihm trotz Packsattel das Kommando zum Rennen gab. Ich glaube sogar, daß mich das Lama danach vorwurfsvoll angesehen hat.

Andererseits gab es in den USA bis Mitte der 90er Jahre jährliche Llamathons (sie werden meiner Kenntnis nach nicht mehr durchgeführt). Es ging damals den Veranstaltern um Werbung und um herauszufinden, wo die Leistungsgrenzen der Lamas liegen. Die Tiere trugen jedoch ein komplett anderes Packsystem, welches für Trekking relativ ungeeignet ist.
Der erste "Llamathon Challenge Trek" fand 1989 in Colorado statt. Von 20 Teilnehmern, die die harten 16 Meilen in den La-Plata-Bergen rannten, gewann das Team mit dem später berühmten Lama Clancy (normalerweise mit dem Menschen Mike Pommier), welches auch in den nächsten Jahren weitere Preise einheimste. Soweit ich mich erinnere, hatte Clancy (siehe Foto) nur ein einziges Mal nicht den 1. Platz belegt (meine Aufzeichnungen gehen nur bis 1994): 1991 wurde er wegen eines Hitzeschlages nur Zweiter. Er gehörte Bill Redwood, dem Initiator des 1. Llamathons. Bekannte Sportgrößen rannten bei diesen Wettkämpfen mit: Mike Larrabee (olympische Goldmedaille 1964) bespielsweise dreimal.
Den entsprechenden Text finden Sie auch auf der Homepage unter Lexikon/Wissenswertes und dann unter Training.

Sonntag, 3. April 2011

Keine Aelas-Shows dieses Jahr

Weil ich öfters gefragt wurde: nein, ich werde dieses Jahr an keiner AELAS-Show teilnehmen. Grund ist unter anderem die Willkür der Platzierungen und die Organisation der Veranstaltungen (Tiere werden in falsche Klassen gepackt und dann im Nachhinein deswegen auch noch Monate später disqualifiziert, nachträgliche Regeländerungen, ...)
Bin enttäuscht und habe daher auch keine Lust, dieses Jahr selbst bei naheliegenden Shows teilzunehmen. Natürlich sind alle Verkaufstiere von mir so trainiert, daß sie an den Sportklassen (Hindernis und Trekking) teilnehmen können. Für diese Tiere wünsche ich den neuen Besitzern viel Erfolg. Aber ich selbst werde 2011 nicht antreten.
Ein weiterer Grund ist mein hochschwangerer Zustand, der es mehr als schwierig gestaltet, die Sportklassen selbst zu meistern. 

Freitag, 1. April 2011

Katzen

Da ich ab und zu gefragt werde: wir haben insgesamt 3 Katzen. Angeschafft ursprünglich für die Minimierung von Schädlingen: Ratten, Mäusen und Maulwürfen. (Rattenurin z.B. ist extrem schädlich für die Lagerung von Heu.) Unsere kleinen Jäger sind auch fleißig und üben die ihnen übertragene "Aufgabe" sehr zu unserer Freude erfolgreich aus. In diesem Sinn sind sie nützliche Tiere in unserer Landwirtschaft.
Die beiden Stubentiger Missy und (Heedless) Scater haben sich zu wahren Bauernhofkatzen entwickelt. Scater kommt öfters mit Kratzern nach Hause. Und Missy sitzt liebend gern bei den Lamas und Alpakas im Stall oder turnt irgendwo auf Dächern und Bäumen umher. Und der kleine Spotty-Nose (der Sohn von Missy, den wir behalten haben) kennt kein anderes Leben. Er rennt jetzt bei den wärmeren Temperaturen fast immer draußen herum und jagt fleißig. Inzwischen hat er auch seinen Bruder ein paar Häuser weiter entdeckt und in ihm einen gleichaltrigen Spielkameraden gefunden. Die beiden hängen ab und zu bei uns zwischen Haus und Weide im Garten herum. Ich sehe sie öfters auf den Dächern der Nebengelasse. Der Kleine hat die Vorliebe für hohe Dächer von seiner Mutter geerbt. Daher hat er bisher nur eine Zecke angeschleppt. Wir wissen nicht so genau, wo sich Scater immer herumtreibt (er kommt allerdings, wenn er gerufen wird und es hört), aber er ist derjenige, der von uns regelmäßig auf die Blutsauger kontrolliert wird. Und jetzt ist auch wieder die Zeit, da die Katzen von uns Frontline aufgetragen bekommen. Das hält die Zecken zwar nicht ab, aber sie sterben und die Reproduktionsfähigkeit wird minimiert.
Alle drei Katzen kommen, wenn sie gerufen werden (und sie in Hörweite sind). Und sie kratzen Menschen nicht - sehr vorteilhaft.

Unsere Nachbarin auf der anderen Seite hat auch einen (kastrierten) Kater. Aber ich gebe zu, daß ich diesen nicht besonders mag. Warum? Zum einen attackiert er unsere weibliche Katze ständig - das sehe ich natürlich extrem ungern. Aber der eigentliche Grund ist die Tatsache, daß er unser Haus ebenfalls als sein Heim betrachtet und wir ihn ständig bei uns finden. Warum mich das stört? Zum einen wird er nicht gegen Zecken behandelt und zum anderen ist er - anders als unsere Katzen - nicht stubenrein. Er hat unsere Gästematratze markiert und wir mußten sie entsorgen. Und er verjagt die anderen - finde ich natürlich nicht so toll. Also tragen wir den Kater ca. einmal pro Woche aus dem Haus; aber es nützt nichts. Da ich ihn weder verletzen, noch schädigen möchte, ist mir bisher auch noch nicht allzuviel eingefallen, um ihn von hier zu vertreiben. *seufz* Es juckt mich ab und zu in den Fingern, ihm eine Wasserdusche zu verpassen, aber dann tut er mir wieder zu sehr leid dafür. Und außerdem ist es noch zu kalt für derart drastische Maßnahmen. Hat jemand eine bessere und vor allem wirksame Idee? Er scheint es regelrecht abzuwarten, daß wir die Haustür in einem Moment offen und unbewacht lassen und schlüpft dann hindurch.

Donnerstag, 31. März 2011

Vogelhäuschen

Wir müssen irgendwo auf der Weide mehr Vogelhäuschen anbringen. Die Moskitos sind wieder da, aber die Schwalben habe ich noch nicht entdeckt ......

Dienstag, 22. März 2011

Herde unterwegs

Ja, es ist definitiv Frühling. Davon zeugen nicht nur die ersten grünen Blätter und zarten Halme, sondern auch die Tatsache, daß die Herde keine Lust mehr auf ihr Winterquartier hat. Ich habe auf der anderen Seite der Weide an einem Weg gearbeitet, den der Traktor, der Heu brachte, für ein Befahren durch ein Auto vor ein paar Wochen stark aufgewühlt hatte. Jetzt ist er wieder befahrbar. Danach ging es ans Füttern der Tiere. Und auf einmal stob die ganz Herde mit Heidengeschwindigkeit auf die andere Seite, wo ein paar Kitakinder kürzlich vorbeiliefen. Es gab ein wenig Kuddelmuddel und als ich das nächste Mal ein paar Minuten später hinüberblickte, standen 4 Lamas auf der anderen Zaunseite und liefen dort aufgeregt auf und ab. Dummerweise war die Leitstute und noch weitere ranghohe Tiere (Mütter) dabei. Der Zaun war nicht beschädigt, also nehme ich an, sie sind über die 1.60m hinübergesprungen. *seufz*
Zum Glück hatte ich die Litze vom letzten Jahr noch nicht komplett abgebaut und so trieb ich die Tiere in immer kleinere Abgrenzungen, bis ich alle wieder zusammen in der eigentlichen Weide hatte. Hoffentlich passiert das nicht nochmal.
Beim Kindergeburtstag am Nachmittag waren sie auf jeden Fall alle wieder ruhig ....

Montag, 21. März 2011

Sisal Zadik

Das älteste Fohlen vom letzten Jahr ist Sisal Zadik. Er stammt von einer meiner "neuen" Stuten und ich habe sie bereits gedeckt gekauft. Sisal ist ein wunderbarer kleiner Kerl mit einer wunderschönen Kopffärbung. Und durch seine Erziehung ist er auch ein wirklich nettes liebes Lama, welches viel mit sich anstellen läßt. Gestern habe ich ihn für bereit erklärt und er kam das erste Mal auf eine gewerbliche Tour mit mehr Leuten mit. Meine Freundin führte ihn, nachdem ich ihm Halfterführigkeit, Füße-geben, Bürsten, etc. beigebracht habe. Sonst kannte er nur Jogger auf unseren zweisamen Touren. Seit gestern sind ihm auch Autos, Fahrräder und fremde Hunde unterwegs nicht mehr fremd. Er hat alle "Hindernisse" mit Bravour gemeistert. Nur das "unbeaufsichtigte Angeleintsein" muß noch ein wenig geübt werden. Er hat sich ein paar Mal verfitzt. Aber das machen alle Lamas am Anfang, bevor sie es lernen. Und danach wurden gleich noch seine Nägel gekürzt. Brav hat er auf Kommando seine Füße gehoben und schön stillgehalten. Was für ein liebes und vertrauensvolles Tier!
Sisal wäre ein tolles Therapietier und für einen entsprechenden Züchter auch ein wertvolles Zuchttier. Leider entspricht er nicht ganz meinen eigenen Zuchtzielen. Dafür ist er zu wollig und zu klein. Aber wunderschön ist Sisal trotzdem und mit Bedauern habe ich mich dazu entschlossen, ihn in einiger Zeit zum Verkauf zu stellen. Schade eigentlich, da ich ihn genauso wie alle anderen Fohlen richtig lieb gewonnen habe. Er schaut einen immer so treuherzig an. Aber man kann ja leider nicht alle behalten - auch wenn man möchte .......

Packtiere

So sieht ein "Arbeitslama" aus. Das ist Artemis Zadik. Sie trägt 10 Liter Wasser, die auf eine andere Weide kommen und als zusätzliche Leckerei für die dortigen Lamas ein paar Tannenzweige. Warum? Weil ich zu faul bin, das alles selbst zu tragen und außerdem Benzin spare. Und wozu hat man denn Packtiere?
Artemis ist hier knapp 3 Jahre alt. Sie steht zum Verkauf, ist allerdings schon reserviert. Ein typisches Classic-Lama mit schöner feiner Unterwolle und korrektem Körperbau.

Samstag, 19. März 2011

Letzte Glühweintour

Die letzte Glühweintour in dieser Saison fand heute bei strahlendem Sonnenschein und frühlingshaften Temperaturen statt. So richtig erholsam. Die nächsten Glühweintouren stehen dann wieder ab ca. Adventszeit in einigen Monaten wieder an. Wenn Sie Interesse haben, schauen Sie doch dann einfach wieder auf die Terminseite oder "abonnieren" Sie diesen Blog. Ich werde dann rechtzeitig Bescheid geben.
Das Wetter soll morgen ähnlich werden, daher sehe ich einer schönen Frühlingsanfangstour entgegen.

Donnerstag, 17. März 2011

Fast ausgebucht

Eine kurze Information:
Nur noch ganz wenige Plätze für die Frühlingsanfangswanderung frei - wenn Sie noch mitwandern möchten, wäre eine schnelle Reservierung vorteilhaft.

Irisch feiern in Berlin


Happy St. Patrick's Day!

Lasset auch dieses Jahr Guinness und Cider in Strömen fließen

Ein Tipp für Berliner: die Clover-Band im Europacenter (ab 16 Uhr Folk-Style und ab 21 Uhr die rockige Version)

Freitag, 11. März 2011

Fohlentraining

Nur eine kurze Meldung. Mein Mann hat gerade "Urlaub" und wir verbringen unsere Tage mit Renovierungsarbeiten im Haus (Wände streichen, Möbel rücken, Kisten schleppen, etc.) und die Fohlen vom Vorjahr zu trainieren. Sie haben jetzt ein gutes Alter dafür erreicht: 8-10 Monate. Eldor ist mir noch ein wenig zu jung - und nach ein paar Trainingseinheiten werde ich ihn auch wieder in Ruhe lassen. Er kommt dann in einigen Monaten mit dran. Die anderen machen sich ganz gut: lassen sich bürsten, heben auf Kommando brav die Füße, laufen halfterführig an der Leine hinterher und müssen jetzt nur noch für alle möglichen "Unterwegs-Gefahren" konditioniert werden. Damit meine ich Autos, Busse, fremde Hunde, die nicht angeleint sind, Fahrradfahrer von vorn und hinten, Kinderwagen und Rollstühle, .... Und da es sich um Lamas, also um Packtiere handelt, bekommen die Fohlen auch einen leichten (leeren!) Alpakasattel auf den Rücken, damit sie sich schon einmal an das Gefühl gewöhnen.

Montag, 7. März 2011

Frühlingsanfangswanderung

Die letzte Glühweinwanderung in dieser Saison ist am 19.3.2011. Und da am 21.3. um 0:21 Uhr offiziell astronomischer Frühling ist, verabschieden wir den Winter und begrüßen die Blüten- und Knospenzeit mit einer geführten Frühlingsanfangswanderung mit Lamas und Alpakas am 20.03.2011 um 11 Uhr. Dies wird der letzte Frühlingsanfang am 21.3. in diesem Jahrhundert sein, die nächsten Jahre beginnt der Frühling dann immer am 20.3. [Quelle]. Wir stellen uns dieses Jahr schon einmal darauf ein.
Dauer: ca. 4 Stunden (Halbtagswanderung)
Weglänge: ca. 7 km im gemütlichen Tempo mit Pausen
inkl.: Getränk (Kaffee, Tee, Saft) und Picknick

Sie lernen die sanften Tiere während einer kurzen Einführung kennen, erfahren etwas über die Gewohnheiten der kleinen Kamele, ihre Haltung, die Wolle und die Geschichte. Danach können Sie Llamero (Lamaführer) für eine Wanderung mit einem Tier ganz nach Art der Indios in den Anden sein. Sie erleben die Ruhe und Gelassenheit, die die Tiere ausstrahlen und können unbeschwert wandern. Wir gehen auf Wunsch mit Lamas und Alpakas. Die Lamas tragen Tee, Kaffee und Saft mit einem kleinen Picknick für Sie durch die Gegend. Wir wandern durch den Wald, um einen See herum und an Feldern vorbei auf der Suche nach Frühlingsboten und den ersten Blüten. Für eine Pause zur Stärkung des letzten Stückes werden Kaffee, Tee, Saft und ein kleines Picknick zur Verfügung stehen.
Alle Utensilien werden gestellt und die Touren sind auch für jeden ab ca. 8 Jahren zu schaffen (bei jüngeren Kindern vorher bitte selbst entscheiden, inwieweit das Ihr Kind 7 km in gemütlichem Tempo laufen kann). Kinder müssen von aufsichtsberechtigten Erwachsenen begleitet werden.
Preise: 33 € für ca. 4-5 Stunden inkl. Getränk und Picknick, 22€ Kinder (ca. 8-12 Jahre)
Eine vorherige telefonische Anmeldung ist unbedingt erforderlich, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist.

Montag, 28. Februar 2011

Reisemarkt A10-Center

So sah mein zusammengewürfelter Messestand letzten Freitag und Samstag auf dem Reisemarkt A10-Center Wildau aus. Ich hatte Rohwolle und auch fertige Produkte mit. Garne und Bilder ergänzten das Angebot, ebenso wie meine Fotomappe und die üblichen Informationen. Im Hintergrund sieht man auch einen kleinen Sattel, damit ich anschaulich erklären konnte, warum Lamas Lasten-, aber keine Reittiere sind.
Wer mich ab und zu auf Märkten sieht, weiß ja, daß ich die Pokale vom letzten Jahr oft als Papierbeschwerer nutze, damit meine Informationen nicht wegfliegen. Das war zwar hier nicht nötig, aber sie befanden sich sowieso in der Kiste. Es war erstaunlich, wieviele Kinder meine gewonnenen Preise kaufen wollten. :-)
Die Musik hatte ich diesmal sehr dezent im Hintergrund, weil sich neben mir ein Stand mit ganz wundervollen Massagesesseln befand, wo ich die Tiefenentspannung der ausprobierenden Leute nicht stören wollte. Mein Dank gilt diesen Nachbarn ganz besonders, da auch sie mir die Möglichkeit anboten, mich einmal mit einer Shiatsu-Massage auf dem brainlight-Sessel durchkneten zu lassen und meine durch das lange Herumstehen schmerzenden Muskeln zu entspannen. Sie haben einen Laden in Eberswalde - ein Besuch lohnt sich bestimmt: www.bodydesign-eberswalde.de. Auf der anderen Seite war ein Stand aus dem Elbsandsteingebirge und gegenüber ebenfalls sehr nette Leute. Ich hatte ein kleines 15-minütiges Video für den Bühnenbildschirm abgeliefert, welche auf dem Bildschirm sogar ganz gut aussah.
Mengenmäßig fand ich die Anzahl der Leute eher gering - irgendwie habe ich das Gefühl, bei meinen eigenen Wochenendeinkäufen in diesem Center würden sich immer mehr Leute dort befinden. Das schöne Wetter hat sicher viele vom Kommen abgehalten. Kann ich gut nachvollziehen. Die Lamawanderung am Sonntag hat davon auch noch profitiert.

Donnerstag, 24. Februar 2011

Training: Show vs. Trekking Teil 2a

Kommen wir heute zur extrem nützlichen und einer der einfachsten Trainingslektionen: Slalom.
In einer Show wird der Slalom üblicherweise von Pylonen dargestellt. Man sollte nach Möglichkeit genau in der Mitte zwischen diesen in einem schönen ausführlichen Kreis gehen.
In der Praxis ist es völlig egal, ob Sie in der Mitte zwischen den Bäumen laufen oder nicht. Das Tier sollte zwei Sachen können: genau hinter Ihnen tatsächlich den Weg nehmen, den Sie auch gelaufen sind. Ansonsten sind Sie links um den Baum herumgegangen, das Lama rechts. Beim Training ist es nun völlig falsch, als Mensch zurückzugehen und die Leine auf die andere Seite zu nehmen. Stattdessen sollte man das Tier zum Zurückgehen bringen, damit es lernt, auch wirklich auf der Seite der Bäume zu laufen, um die es auch geführt wurde. Die Lektion braucht nur wenige Male, dann hat das Tier diese gelernt. Sollte es doch einmal passieren, daß Unaufmerksamkeit einen Baum zwischen Sie und das Tier gebracht hat, dann machen Sie einfach folgendes: Vorsichtig ein ganz klein wenig an der Leine ziehen, damit das Tier Bescheid weiß und dann lockerlassen und Zeit geben, damit es auch wirklich ohne Probleme den Kopf auf die richtige Seite nehmen kann.
Beim Trekking ist zusätzlich wichtig, daß das Tier um Hindernisse gehen kann, ohne ständig mit den Packtaschen hängenzubleiben. Dies muß ein wenig geübt werden. Aber auch Mit-Packtaschen-um-die-Kurven-gehen lernen Lamas schnell und manövrieren sich und das Gepäck dann sicher auch im dichten Wald umher.
Fazit: nützlich und auch durchaus mal zwischendurch beim Spazierengehen anwenden. Die Aufmerksamkeit der Tiere wird dadurch kurzzeitig wieder erhöht und auf den Führer gerichtet.
Hier ein kleines Video, welches bei einem Kindergeburtstag kürzlich aufgenommen wurde. Die Kinder haben damit einen Teil des Praxistests für den Lamaführerschein bzw. Alpakaführerschein bestanden.

Sonntag, 20. Februar 2011

Wollige Fotos

Noch kurz ein paar Bilder zum Eintrag von gestern und hier finden Sie weitere Informationen:
Das ist ein zusammengewickeltes Knäuel von insgesamt 500 g brauner Alpakawolle. Es handelt sich dabei um "zusammengeschnürte Bündel" je 100 g. Das 2€-Stück dient lediglich der Veranschaulichung der Größe. Ist eine ganze Menge - man kann sicherlich 5 Paar Socken daraus stricken zum Beispiel. Man kann die Knäuel zu 100g natürlich auch einzeln kaufen. Das Farbspektrum reicht von braun zu braun ins leicht Gräuliche gehend.

Schönes braunes Alpakagarn in handliche 100g-Knäuel verpackt stehen für Sie hier bereit. Auf dem Bild können Sie auch die Gleichmäßigkeit der versponnenen Wolle sehen.

Ebenfalls wundervoll gleichmäßig und in Top-Qualität haben wir dieses superweiche und flauschige Garn in naturweiß und tiefschwarz abzugeben. Mal sehen, wie lange es reicht. Jedes Knäuel wiegt 50g.

Dies sind Kaminsocken. 100% deutsche Handarbeit - vom Verspinnen zum Stricken und der Wahl des Farbdesigns. Die Socken gibt es auf Wunsch in verschiedener Wollqualität (Lama, Alpaka, Suri), verschiedenen Größen und auch Ihre persönlichen Farben und Muster. Also wirklich speziell für Sie angefertigte Unikate. Überlegen Sie sich doch einfach, was Ihnen am besten gefällt und sagen Sie uns Bescheid.
Der Shop auf der Homepage befindet sich hier.

Freitag, 18. Februar 2011

Alpakagarn und -wolle abzugeben

Habe wieder Alpaka-Garn zu verkaufen. Vorhandene Farben: weiß und braun in 100g-Knäueln, mehr braun als weiß. Und ich habe auch noch ganz neu wieder insgesamt 3 kg braune Alpakawolle 1. Wahl zu verkaufen. Wenn Sie Interesse daran haben: einfach anrufen. Vorläufig erst einmal nur solange dieser Vorrat reicht oder wenn ich dann wieder erneut Meldung zum gelieferten Nachschub gebe, was aber durchaus bald sein kann. Ansonsten dauert es noch ein wenig bis zur Schursaison.
Werde Fotos bei Tageslicht machen und dann hier für Sie einstellen.
Zur Information: die Wolle stammt von in Deutschland gehaltenen Alpakas. Es wird nur von Betrieben Wolle angeboten, die ihre Tiere artgerecht halten und versorgen. Die Tiere sind alle registriert.

In Bezug auf Rohwolle: Nachschub ist da, aber bitte vorher anfragen. Wir haben verschiedene Qualitäten und Farben - sowohl Lama als auch Alpaka.
Für das Verspinnen eignet sich erste Wahl. Für Filzen - erste und zweite Wahl. Für die Selbstherstellung von Decken, Kissen, usw. ist zweite und dritte Wahl vollkommen ausreichend. Wollen Sie Leinen und Stricke herstellen, empfehle ich die Grannenhaare von Lamas (vornehmlich von Classic-Lamas). Haben Sie Kunstprojekte vor, dann kontaktieren Sie uns doch einfach: wir haben unterschiedliche Farben und Qualitäten auch in Kleinstmengen abzugeben - Sie können sich gern etwas selbst nach Ihren Wünschen und Bedürfnissen zusammenstellen.
Wenn Sie Ihre Wolle kardiert haben möchten, geben Sie bitte Bescheid. Ansonsten eignet sich sowohl Lama als auch Alpakawolle fabelhaft, direkt aus der Rohwolle zu verspinnen. Beim Naßfilzen würde ich an Ihrer Stelle allerdings aufgrund der Einfachheit der Lagentechnik vorher lieber kardieren.

Mittwoch, 16. Februar 2011

Training: Show vs. Trekking Teil 2

Sowohl beim Trekking in der freien Natur als auch bei den entsprechenden Sportklassen einer Show muß das Tier bestimmte Hindernisse bewältigen. Hier mal eine Übersicht. Ich werde zu jedem Punkt noch kurz etwas in einem entsprechenden Eintrag schreiben.
Was gesprochene Kommandos angeht: ich habe jahrelang nie Kommandos gegeben, da meine Körpersprache ausreichte. Als ich wieder anfing, Showtraining durchzuführen, stellte ich fest, daß nach den Regeln tatsächlich Kommandos gegeben werden müssen. Also trainierte ich mich selbst, um im passenden Moment auch das Richtige zu sagen. War am Anfang für die Tiere komplett bedeutungslos - ich hätte ihnen auch Planetennamen aufsagen können; ich gebe aber zu, daß es bei einigen Lektionen durchaus sinnvoll ist, verbale Kommandos zu geben und möchte dies in Zukunft dem jeweiligen Trainer auch für Trekkingzwecke anraten. Bitte variieren Sie die Kommandos nicht und seien Sie klar und deutlich. Auch ähnliche Worte für unterschiedliche Wirkungen sollten vermieden werden. Bei mir sind die Kommandos meist in englisch, damit die Tiere durch Gäste nicht irritiert werden. Ich benutze für ein Lektion jeweils ein bestimmtes Wort bei allen Tieren, um Verwechslungen zu vermeiden.

Was muß/sollte das Tier können (die Liste orientiert sich hauptsächlich nach Showhindernissen):
  1. über Baumstämme bzw. Latten gehen und springen - je nach Kommando
  2. unter Latten bzw. Hindernisse unten durchgehen, Tunnel
  3. über sternförmig hingeworfene Latten steigen. In der Show stellt man damit kreuz und quer über- und durcheinanderliegende Äste und Baumstämme dar. Nehme ich zumindest an.
  4. Slalom
  5. drehen
  6. rückwärts gehen
  7. seitwärts gehen
  8. über bzw. durch Wasser gehen
  9. über Brücken gehen
  10. kleine "Hügel" bewältigen
  11. Rennen zwischen Anfangs- und Endpunkt
  12. Wippe
Sollte mir noch etwas zu dieser Liste einfallen, werde ich sie entsprechend ergänzen.
Teil 1 "Wo soll das Tier wie laufen" finden Sie hier beim Anklicken des Links.

Sonntag, 6. Februar 2011

Nächste Termine

Nächste Termine für Glühweinwanderungen (für Beschreibung bitte hier klicken):
Sonntag, 6.2., 13 Uhr (ausgebucht)
Sonntag, 20.2., 13 Uhr
(ausgebucht)
Sonntag, 27.2., 13 Uhr
Sonntag, 6.3., 13 Uhr
Samstag, 19.3., 13 Uhr
(Letzte Glühweinwanderung bis zur nächsten Adventszeit, es sei denn, es schneit dann noch)

Samstag, 5. Februar 2011

PLTA

PLTA - Pack Llama Trial Association

Dedicated to Preserving & Promoting the Pack Llama
Weil ich gefragt wurde: die PLTA ist eine nordamerikanische Organisation, deren Ziel die Bildung der Bevölkerung und Promotion von Lamas als gepäcktragendes Begleittier sind. Dabei liegt das Augenmerk auf der tatsächlichen praktischen Verwendung der Tiere ohne irgendwelche Tricks oder Showeinlagen - also tatsächlich so, wie es unterwegs realistisch geschieht.

...The principle purpose of the PLTA is to preserve and promote pack llamas by educating the public in the safe and humane use of llamas as packing companions. This is done by coming together in a social, non-competitive atmosphere and testing the pack llama against a written standard in a realistic packing environment.

...The PLTA's objective in promoting this concept is to discover and recognize llamas that can fulfill the llama packers' needs on the trail by performing in a manner consistent with the demands of actual packing conditions. The intent is not to confront the llama with unrealistic or trick problems, but rather to test the llama's natural ability and acquired training. PLTA tests utilize natural and man made obstacles in a manner found in normal packing conditions. While realistic packing conditions are subject to variations in different parts of the country, pack llamas are expected to possess a defined set of abilities which enable them to serve as useful packing companions.
[Quelle: http://packllama.ieasysite.com]

Zusätzlich haben sie eine Art Meilenzähler, den ich persönlich großartig finde. Allerdings bezweifle ich eine mögliche Anwendung in Europa. In den U.S.A. erfolgt alles auf Glaubensbasis und ehrenhafter Ehrlichkeit. Vielleicht bin ich jetzt unfair oder einfach zynisch, aber ich vermute, daß es hier zu einer Art Wettkampf kommen würde, bei der die Ehrlichkeit auf der Strecke bleiben würde (wobei ich unsere nordamerikanischen Freunde hier auch nicht besser stelle als uns in Europa). Man trägt die gelaufenen km nämlich selbst ein .......... Selbstverständlich hätte ein professioneller Trekking-/Wanderbetrieb dann natürlich mit wesentlich mehr km pro Tier aufzuwarten als reine Hobbyhalter, die nur ab und zu zum Spaß laufen. Aber wenn dann jemand unbedingt vorn liegen möchte ...... schon findet ein unlauterer Wettbewerb statt, der ein mögliches Testergebnis verfälscht.

Donnerstag, 3. Februar 2011

Zukunft der "Lamaindustrie"

Ein relativ langes Übersee-Gespräch mit anschließender weiterer Kommunikation mit noch anderen Leuten in Nordamerika strapazierte meine Telefonrechnung in der Rubrik Auslandsgebühren in den letzten Wochen. Aber es war sehr interessant. Abgesehen davon, mich mit alten Bekannten zu unterhalten, habe ich auch viele Neuigkeiten erfahren. Und der Austausch in Bezug Zuchterfahrung ist doch immer wieder lehrreich für beide.
Wohin geht der Trend gerade? In Deutschland leider aktuell zu kleinen wolligen Lamas. So, wie in den USA vor 20 Jahren. Eine abschätzige Bemerkung, die aber nicht von mir, sondern von einem Bekannten aus Süddeutschland stammt, bezeichnet solche Tiere als "Hinterhoflamas". Ganz so weit würde ich zwar nicht gehen, aber da ist wirklich etwas dran. Zurück zum Telefonat: mir wurde tatsächlich von einem bekannten Lamaexperten aus den Rockies (Rocky Mountains) mitgeteilt: "Ihr seid - vom Trend her gesehen - in Deutschland da, wo wir vor 20 Jahren waren." Hmpf - nicht sehr schmeichelhaft, aber bedauerlicherweise vollkommen wahr. Desweiteren wurde mir beschieden, daß man sich jetzt wieder auf den eigentlichen Nutzen der Tiere besinnt. Während der Stern der sogenannten Woolies in Nordamerika im Sinken begriffen ist (die genaue Übersetzung ist "rasender Absturz"), zahlt man für ausgebildete Packtiere - meist reine, mittelgroße bis große Classics - wieder mehr. Sie werden derzeitig immer teurer. Es zählen wieder Charakter, Körperbau, Training, Ausbildung und Arbeitswillen. Schönheitsideale wie Bananenohren oder Farbe sind zwar nett, aber rangieren ganz unten auf der Prioritätenliste. Classics werden unter anderem bevorzugt, weil sie aufgrund ihrer Vliesstruktur (double coat mit längeren Grannenhaaren und feinerer Unterwolle) witterungsfester sind und Regen, etc. unterwegs besser aushalten und überstehen. Sie sind einfacher zu halten und zu versorgen. Das Vlies kann unterwegs leichter gereinigt werden und sollte man doch mal einen Flußarm schwimmend überqueren müssen, trocknen sie schneller.
Ich habe daraufhin zur Überprüfung mal ein wenig gegoogelt und mehrere Anzeigen in diesem Stil gefunden: "WANTED: Classic packer stud, any age. Will trade male or female." [Quelle, 01/2011] -> Suche: Classic Packlama, männlich. Tausche gegen männlich oder weiblich." Leichtbewollte Packlamas rangieren also inzwischen auf gleicher ökonomischer Höhe wie weibliche Lamas. Teilweise sogar höher ....
Heißt das, ich muß mit meinen Tieren 20 Jahre warten, bis man ihren wahren Nutzwert erkennt? Oder besinnt sich der europäische Markt eher? Bleibt abzuwarten. Aber Tatsache ist: ein gut ausgebildetes, gesundes, robustes Lama mit Arbeitswillen und nettem Charakter ist meiner Ansicht nach jederzeit einem hübsch anzusehendem, aber faulem oder unkonditioniertem Wollknäul vorzuziehen (d.h. jetzt aber nicht, daß stark bewollte Lamas von Natur aus faul oder unkonditioniert sind!). Vor allem angesichts der Tatsache, daß leichtbewollte Lamas viel feineres und dichteres Untervlies als stark bewollte Lamas haben. Man hat bei den stark bewollten Tieren in Bezug auf Vlies/Wolle fast immer Qualität gegen Quantität eingetauscht. Außerdem: warum stark bewollte Lamas, wenn es doch Alpakas gibt???

Zusätzlich wurde ich zum Packfestival im September eingeladen. Aus privaten Gründen wird eine Teilnahme schwierig, aber versuchen werde ich es. Die Organisatoren werden die Veranstaltung danach einer entsprechenden Organisation (wahrscheinlich PLTA) übergeben und hoffen, daß dies jährlich wiederholt wird. Auf diesem 1. Festival treffen sich die ganzen bekannten Größen und Experten auf dem Gebiet: Hackbarth, Redwood, Anderson, ...... werden da sein. Es wird Kurse für Show-Richter geben, da die meisten - genau wie bei uns - keine oder wenig Erfahrung im Trekking mit Lamas haben. Sie werden dort lernen, worauf es bei der praktischen Verwendung der Tiere wirklich ankommt und was zählt, damit bei den Shows auch ein Bezug zu praktischer Relevanz möglich sein wird. Es wird Packkurse geben, Vorträge, Vorführungen, etc. Die alten Hasen wollen ihr Wissen weitergeben ....... Wer weiß, vielleicht fahre ich ja doch kurzfristig. Es wäre nett, ein paar alte Bekannte nach mehr als eineinhalb Jahrzehnten wiederzusehen. Ich hatte damals wirklich viel von ihnen gelernt.

Sonntag, 30. Januar 2011

Grüne Woche

Ursula hat mich netterweise darauf hingewiesen: heute war das Bild in der Zeitung - im Berliner Kurier. Ursula Funke vom Alpakapark Funke mit 4 Alpakas (ich habe mir die beiden Jüngsten gegriffen und fotogerecht gedreht).Copyright: Gudath, Berliner Kurier [Quelle, Text]

Freitag, 28. Januar 2011

Internationale Grüne Woche in Berlin

Bild stammt netterweise von Lars Noack (www.wehostyou.eu) - Vielen Dank!

War heute wieder auf der Grünen Woche, weil ich dort ein Interview auf der rbb-Bühne geben sollte. Bin ähnlich wie am Mittwoch auch noch ein wenig durch die Hallen gelaufen und habe mich umgesehen. Natürlich fehlte auch das Verkosten diverser Leckereien nicht. Habe auch ein wenig herumfotografiert.

Vor 2 Tagen habe ich einer Freundin mit ihren Alpakas an ihrem Stand geholfen. Sie hatte 4 schnucklige Tiere dabei. Sie stammen alle vom Alpakapark Funke nördlich von Berlin. Am Ende des Tages hatte ich mit allen Tierchen Freundschaft geschlossen und sogar der jüngste kleine schüchterne Braune gab mir ein kurzes "Küßchen". Habe ein paar Bilder in der Box geschossen.