Freitag, 27. Mai 2011

Schurtag

Heute auch bei uns der jährliche Schurtag. Da ich derzeitig nicht selbst scheren konnte, kam jemand auf den Hof und "bearbeitete" die entsprechenden Tiere. Und es waren auch noch ein paar weitere Gasttiere da, die ihre Wolle ebenfalls geschoren bekamen.
Abgesehen von unseren Alpakas zeigen bei den Lamas folgende Tierchen jetzt mehr Haut: Käte, Cassandra, Sisal, Mokka, Dana, Baila, Dakota, Ares. Die anderen brauchten dieses Jahr nicht geschoren zu werden. Diese Einschätzung hängt sehr vom jeweiligen Tier ab.
Bei Alpakas wird der Hals mitgeschoren. Aus ästhetischen Gründen behalten meine Tiere einen Großteil ihrer Beinwolle und haben so den Schnitt "Schlaghosen".
Die Lamas bekommen bei mir eine "Sattelschur", wobei Cassandra dieses Jahr am Hinterteil ein wenig mehr Wolle ließ. Und erstmalig habe ich auch einige Einjährige geschoren - sie haben einfach zuviel Wolle und es ist zu warm.

Mittwoch, 25. Mai 2011

Bestandsbuchnotiz

Eigentlich wollten wir kürzlich nur Belana Zadik ihre Se-Injektion geben. Aber da wir gerade dabei waren, wurde gleich die ganze Herde behandelt - Anfang Juni wäre sowieso der Termin gewesen. Wurmkur und Selen sind daher bis zum Herbst wieder aufgefrischt und aktiv. Eine Sammelkotprobe in den verschiedenen Herdteilen wird in einigen Wochen nochmalige Bestätigung bringen und ich nehme an, es ist wieder alles in Ordnung. Bisher hat kein Tier irgendwelche abnormale Erscheinungen gezeigt: kein Durchfall, keine "falsche" Farbe, etc. Alle gesund und munter. :D

Montag, 23. Mai 2011

3. Fragebogen

Als ich heute von der Versorgung der Tiere zurückkam (allen geht es gut), fand ich im Briefkasten schon wieder einen Brief vom Bundeststatistikamt vor. Das ist in diesem Jahr der dritte (!) nicht anonymisierte Fragebogen. Natürlich muß ich auch wieder die Portokosten von 1,45€ zahlen. So langsam komme ich mir veralbert vor. Herr Schaar, ich hatte Sie mal in Berlin persönlich kennenlernen dürfen und Sie schienen mir ein sehr engagierter und kundiger Man zu sein: bitte tun Sie etwas gegen die Einmischung des Staates in mein wirklich persönliches Privatleben! Es geht den Staat nichts an, wofür ich die jeweiligen Räume unseres Hauses nutze - wie groß das Kinderzimmer oder das Schlafzimmer ist, etc. .........
p.s. Herr Schaar ist der Bundesbeauftragte für Datenschutz.

Freitag, 20. Mai 2011

Hoffest auf dem Reiterhof

Wäre ja gern bei dieser EM-Show dabeigewesen - dafür qualifizierte Tiere habe ich. Domino und Bino zum Beispiel hätten daran teilnehmen können. Aber leider geht es dieses Wochenende überhaupt nicht. Schade.
Dafür können wir aber hier in unserem Dorf beim Hoffest des Reiterhofes Weiher dabeisein. Sie feiern das 20jährige Jubileum. Wir wurden auch eingeladen, mit einer kleinen Vorstellung teilzunehmen. Und so werden wir gemäß Zeitplan so etwa 12:30 mit ein paar Lamas und Alpakas ein paar Runden in der Reithalle drehen und ich werde ein wenig über die Tiere berichten. Und vielleicht bringen wir auch die beiden weißen Tierchen mit, die wandernde Gäste von unseren Touren kennen: das Lama Bino Zadik und das Alpaka Domino, die sonst ihr Können in Norditalien gezeigt hätten.

Donnerstag, 19. Mai 2011

43 Alpakas in 4 Stunden

Gestern war auf dem Alpakapark Funke im Norden von Berlin die Schur von 43 Alpakas angesagt. Der Scherer kam aus Neuseeland und hat auch einen Titel für seine Fertigkeiten erhalten. Aufgrund meiner Englischkenntnisse kam ich in den Genuß, dabeisein zu können - ich wurde zu diesem Ereignis nämlich als Funktion eines Dolmetschers eingeladen. Damit ich nicht während der ganzen Aktion so arbeitslos herumstand, schnappte ich mir auch noch eine Nagelschere und half, die Nägel der Tiere zu kürzen.
Glücklicherweise waren genügend Helfer da - der Scherer war nämlich wirklich fix! Trotzdem blieb noch genügend Zeit, die Tiere genauer anzusehen, bei 3 Tieren Holzböcke (Zecken) zu entfernen und Scherze zu machen.
Es wurde im Doppeltakt gearbeitet: Ein Alpaka wurde geholt und hingelegt, während auf der anderen Seite eines geschoren wurde. Das 1. Alpaka bekam seine Nägel gekürzt und dann war der Scherer auch schon da und bearbeitete das Tier. Jemand nahm die Wolle und stopfte sie in dafür vorgesehene und mit Zetteln markierte Säcke. Bei einigen Tieren wurde auch noch eine Vliesprobe genommen. In der Zwischenzeit wurde beim bereits geschorenen Alpaka auf der anderen Seite die noch eventuell notwendige Nagelpflege beendet und dann das Tier aufgerichtet. Um einiges leichter trabte es durch die offene Tür auf die Weide zurück. Und im gleichen Augenblick wurde schon das nächste Tier in Position gebracht. Das ganze Team war nach kürzester Zeit gut eingespielt.
Es verlief alles wie am Schnürchen und ich muß zugeben, daß der Scherer öfters schneller war als die Helfer. Halb 12 ging es los und so gegen 4 war alles vorbei. Nach den ersten 25 Alpakas wurde aber noch eine Mittagspause eingelegt - über eine Stunde. Man kann sich also ausrechnen, wie fix alles ging. Nur wenige Tiere spuckten und die meisten sahen nach ihrem neuen Haarschnitt zwar etwas irritiert, aber sehr viel erleichteter aus und sprangen fröhlich umher.
Ich kann den Scherer aufgrund seiner Kompetenz und Geschwindigkeit empfehlen - er sorgte sich um die Tiere und zeigte auch ein paar Handgriffe, wie man das Ganze für die Alpakas erleichtert und die Sicherheit für Mensch und Tier erhöhte. Wenn er etwas Ungewöhnliches bemerkte, machte er darauf aufmerksam. Es handelte sich dabei einmal um eine Beule von der Chlostridienimpfung und ein anderes Mal um eine Zecke. Er blieb immer ruhig und hatte auch Zeit für ein paar Beispiele seines leisen Humors. Falls jemand die Kontaktdaten von ihm für nächstes Jahr haben möchte, bitte einfach Bescheid geben - ich habe die e-mail-Adresse da. Preislich ist es auch in Ordnung. Er schert 4 Monate im Jahr Alpakas und 5 Monate lang Schafe und das auf 2 verschiedenen Kontinenten. Man kann sich ja auch zusammenfinden und Alpakas "sammeln". Ich bezweifle, daß es sich für ihn lohnt, irgendwo vorbeizufahren, wo es nur 5 Tiere gibt. Vorgestern hat er wohl an einem Tag 90 Tiere geschoren. Ich hoffe, ich kann nächstes Jahr wieder dabeisein. Er wird dann 2012 auch nach Deutschland kommen - man muß also alles nur entsprechend koordinieren.
Eigentlich hatten wir Vorher-Nachher-Fotos machen wollen, aber dazu kamen wir zeitlich gar nicht. Dafür bekamen wir danach leckeren Kuchen und Kaffee von den Gastgebern.
Aber ein paar wenige Bilder schaffte ich dennoch und stelle hier mal eine Auswahl zur Verfügung.
In der Reihenfolge links nach rechts und oben nach unten:
1. geschorene Alpakas mustern sich neugierig
2. eine interessante Farbkombination: braun, schwarz, braun
3. Die Stute ist als nächstes dran und ihr wird gerade die Prozedur des Scherens erklärt. Und nein, er sitzt natürlich nicht auf dem Alpaka drauf - das war gestellt.
4. Auf dem Alpakapark gibt es auch Wallabys: hier säugt ein schon älteres Baby von außen an der Mutter, während in der Tasche des kleinen Känguruhs ein weiteres Baby säugt. Interessant ist, daß die Tierart genau für diesen Fall unterschiedliche Milch produziert.
5. Das sind "wilde" Truthähne. Vor 2 Jahren noch gab es europaweit nur 300 Stück. Diese hier wurden von Bernd Funke letztes Jahr ausgewildert. Sie kamen jedoch im Winter zurück und obwohl sie jederzeit über den Zaun davonfliegen können (und sie können gut fliegen!), bleiben sie und bereichern mit ihrer interessanten Färbung und ihrem amüsanten blubberndem Gackern das Hühnergehege. Die Aufzucht dieser Vögel ist wohl ziemlich schwierig.

Mittwoch, 18. Mai 2011

Presseauftritt für Stutfohlen

Heute in der MAZ auf Seite 1 der lokalen Beilage Dahme-Spreewald: Belana Zadik stellt sich jetzt auch in den Medien vor. :)

Sonntag, 15. Mai 2011

1. Lamafohlen 2011

Das 1. Lamafohlen in diesem Jahr hat heute kurz nach Mittag das Sonnenlicht der Welt erblickt. Ein wunderschönes dunkelgrau-weißes Mädchen mit den bewährten Eltern Billi Zadik x Inti de Oro, meinem ältesten Zuchtpaar. Ich setze große Hoffnung auf die Kleine, die auch in unserer Herde verbleiben wird.
Wir schwanken noch namensmäßig - aber bisher gefällt mir Belana Zadik am besten. Auf den Fotos ist sie noch etwas zerzaust - sie ist hier etwa 3 bis 4 Stunden alt und hat auch schon kräftig getrunken. Am Abend rannte sie dann schon über die Weide, die besorgte Mutter hinter sich im Schlepptau.

Dienstag, 10. Mai 2011

Zensus 2011

Wir gehören zu den ca. 8 Mio. in Deutschland, die per Stichprobe dem Zensus 2011 auskunftspflichtig sind. Dabei will das Statistische Bundesamt unser Privatleben (Ausbildung, Migrationshintergrund, Tätigkeiten, Wohnorte, ...) erkunden und - abgesehen von der Religionsbekenntnis - sind wir tatsächlich per Gesetz verpflichtet (§18 Zensusgesetz 2011), dem Staat Dinge mitzuteilen, die ihn überhaupt nichts angehen. Hmpf - soviel zum Thema Privatsphäre und Datenschutz.
Zumindest sind die 10 A4-Seiten quantitativ geringer, als die 36 kleinbedruckten, zweispaltigen Seiten, die mir dasselbe Bundesamt vor einigen Monaten zur statistischen Befragung der landwirtschaftlichen Betriebe mit dem Hinweis auf Auskunftspflicht und ohne Rückumschlag zuschickte. Aber auch hier gibt es keinen frankierten Rückumschlag. Kann man dann 1,45€ von der Einkommenssteuer nächstes Jahr als zusätzliche (staatlich aufgedrückte) Belastung absetzen? Wir geben unsere Fragebögen einfach dem Zensusbeauftragten zurück.

Kriechmanöver

Inzwischen hat Sisal Zadik es gelernt, genauso geschickt wie unser kleiner Alpakawallach Domino unter dem Zaun hindurchzuschlüpfen, ohne daß er es selbst merkt. Und dann steht er auf einmal überraschend auf der anderen Seite. Was heißt: wir müssen die Zäune einfach mal wieder spannen und die Erdanker anbringen. Das Gute ist: Sisal läßt sich nun einfangen, indem man einfach zu ihm geht, ihm ein Kommando zum Stehen gibt und ihn dann entweder mit Spezialgriff (eine Hand um den Hals liegend) oder mit mitgebrachter Leine wieder in die Umzäunung befördert. Netter Trainingseffekt zusätzlich - erspart mir zusätzliche Übungen.
Ein paar Mal ist er aber auch selbst wieder zurück zur Herde gekrochen, als er es bemerkte bzw. mein Rufen vernahm.

Samstag, 7. Mai 2011

Voller Tag

Heute war ein ereignisreicher Tag, den ich am besten demnächst in mehrere Blogeinträge teile und auch mit Bildchen versehe. Derzeitig bin ich einfach zu müde dafür.
Es begann mit einem Fotoshooting für ein Lifestyle-Magazin (es ging um Mode). 2 Models, 2 Make-up-Artisten, Fotograf und Assistentin waren ein paar Stunden auf dem Hof und schossen jede Menge Bildchen mit Lamas und Alpakas. Wenn ich einige davon bekomme, kann ich sie ja mal veröffentlichen.
Weiter ging es zur diesjährigen Show nach Gallinchen - diesmal jedoch ohne eigene Tiere. Letztes Jahr habe ich zwar eine Menge gewonnen, aber dieses Jahr ist mir an der Teilnahme etwas dazwischengekommen und ich wollte auch nicht. Es waren auch nur etwa 10 Lamas da, die sich dann alle Preise untereinander "geteilt" haben. Dafür waren jede Menge Alpakas vorhanden. Ingesamt gab es wohl ca. 120 Starts.
Am Abend haben wir dann noch kurz bei der jährlichen Lichtershow der Germanischen Siedlung Klein Köris vorbeigeschaut. Diese findet anläßlich der Öffnung zur Langen Nacht der Museen statt.

Freitag, 6. Mai 2011

Rohwolle

Aufgrund der aktuellen Schurzeit ist es uns möglich, Ihre Bestellung auch kurzfristig zu bearbeiten. Vor allem (dunklere) Alpakawolle steht ab Mitte Mai in verschiedenen Qualitäten und in größeren Mengen zur Verfügung. Bei speziellen Wünschen bitte kurz Bescheid geben.

derzeitig vorhanden (alles aus artgerecht in Deutschland gehaltenen Tieren):

weiße Alpakawolle 1. Qualität, 1x gewaschen
1. bis 2. Qualität Alpakawolle gemischt weiß und light fawn
verschiedene Farben und Qualitäten Lamawolle (Classic-Untervlies)
interessant für Filzer: verschiedene Farben und Qualitäten Lamawolle (Classic-Untervlies, auch mit Grannenhaaren für wasserabweisende Eigenschaften)
braune Suriwolle

Für weitere Informationen bitte hier entlang.

Donnerstag, 5. Mai 2011

Lama- und Alpakawanderung

Im Mai und Juni finden aus privaten Gründen nur kürzere Touren statt. Die nächste 2-3 Stunden-Wanderung ist am kommenden Sonntag 10 Uhr pünktlich zum Muttertag (8.5.). Bitte melden Sie sich unbedingt - auch kurzfristig - an, da die Teilnehmeranzahl begrenzt ist.

Zuchtentscheidungen

Ich bin wieder zurück. Die letzten beiden Tage war ich unterwegs, um 4 Stuten zum Fremddecken zu geben. Fremddeckung heißt: sie werden nicht von einem herdeigenen Hengst unserer Herde, sondern von einem "fremden" Hengst geschwängert. Die Anmeldung dafür hatte ich schon letztes Jahr aufgegeben. Warum man dies macht? Um neue und gute Genetik in die eigene Herde zu bekommen, seine Linien damit zu verbessern und natürlich, um Inzucht zu vermeiden. Eine rein züchterische Entscheidung.
Und jetzt hoffen und beten Sie doch bitte mit mir: möglichst 4 gesunde (Stut-)Fohlen nächstes Frühjahr aus diesen Verbindungen.
Ein herzliches Dankeschön an die anderen Züchter für die uneingeschränkte Gastfreundschaft zwischen Hin- und Rückweg.

p.s. Ich habe gelernt, welchen Begriff eine ganz bestimmte Behörde für "Lamazüchter" verwendet - und herzlich gelacht. Da dies jedoch nicht meine Geschichte ist, werde ich mein Amüsement erst teilen, wenn derjenige sie (hoffentlich) irgendwann einmal niederschreibt und veröffentlicht.

Donnerstag, 28. April 2011

Maiwanderung
Datum: 1. Mai
ca. 3-3,5 Stunden ab 15 Uhr mit Kuchen und Gebäck

Mit Lamas eine schöne gemütliche Wanderung in den Mai unternehmen. Zur Tour am Nachmittag gibt es Kaffee und Kuchen.
Wir wandern durch den Wald und am Wasser entlang und halten für eine Pause zur Stärkung. Alle Utensilien werden gestellt und die Touren sind auch für jeden zu schaffen.
Und für Ihren Garten oder die Zimmerpflanzen können Sie sich gern ein wenig Lamadung zusätzlich mitnehmen. Dafür einfach eine Tüte mitbringen und füllen.
Preise: 30€ für ca. 3 Stunden inkl. Getränk, Kuchen und Gebäck,
20€ Kinder (3-10 Jahre)
Bitte unbedingt vorher anrufen und vorbuchen!

Samstag, 16. April 2011

Letzte Fuhre Heu

Am Anfang der Woche war wieder Heulieferung für die Lamas angesagt. Derzeitig ist hier bei uns extreme Heuknappheit und jeder Bauer hält eisern an seinen Rationen fest. Auch unser Lieferant hat uns die letzte Fuhre bis Herbst gebracht. Wahrscheinlich hätten wir in einigen Monaten wieder ein paar Ballen bekommen können, aber vor ca. einem Monat wurden ihm nicht nur 40 Rundballen (je ca. 250 kg) von der Wiese gestohlen, sondern auch noch zusätzlich etliche beschädigt. Diese Schädigung der Heulageverpackung bewirkte ein Verschimmeln des verbliebenen Ballens und mußte entsorgt werden. Ein recht großer Schaden. Und leider wird er dafür auch nicht entschädigt. Schämen sollten sich die Diebe!

Freitag, 15. April 2011

Osterwanderungen

Die Pläne und Termine für die Osterwanderungen sind fertig. Alle Touren beinhalten eine Einführung in die Lama- und Alpakakunde. Zusätzlich lernen Sie, wie man die Tiere führt und mit ihnen umgeht, da es große Unterschiede zu Pferden oder Hunden gibt. Selbstverständlich werden Sie von unseren Tieren nicht angespuckt! Folgende Angebote gibt es:

Karfreitag:
9:30 Uhr: Wanderung 2 Stunden (nur noch begrenzt Plätze frei)
14 Uhr: Halbtageswanderung (ca. 4 Std., 7 km) mit Kuchenpause (inkl. Getränke)

Ostersamstag
14 Uhr: Halbtageswanderung (ca. 4 Std., 7 km) mit Pause (inkl. Getränke), auch hier nur noch wenige Plätze frei

Ostersonntag
14 Uhr: Osterwanderung, ca. 3-3,5 Stunden, 5 km, evlt. inkl. Kaffeepause mit Gebäck und Getränken

Ostermontag:
10 Uhr: Wanderung, 2 Stunden
14 Uhr: Osterwanderung, ca. 3 Stunden, 5 km, evtl. inkl. Kaffeepause mit Gebäck und Getränken

Bitte entnehmen Sie die Preise von dieser Homepage. Wichtig ist unbedingt eine vorherige Anmeldung, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist (wenn etwas frei ist, kann das auch kurzfristig erfolgen). Eigenverpflegung ist natürlich auch möglich. Ansonsten beinhaltet unsere Verpflegung auch die Getränke.

Ich möchte darauf hinweisen, daß aus persönlichen Gründen im Mai und und vor allem Juni/Anfang Juli nur vereinzelt Wanderungen stattfinden können. Bitte rufen Sie uns bei Wanderwünschen unbedingt rechtzeitig an. Aber danach geht es wieder normal weiter - einige der erwachsenen Stuten werden dann allerdings beim Wandern durch Jungtiere ersetzt, da sie sich um ihren neuen Nachwuchs kümmern müssen ...... Wir erwarten beispielsweise Fohlen von Baila, Billi, Cassandra, Käte, ... Diese wanderfreudigen Stuten fallen dann bis Herbst/Winter für Wanderungen aus.

Donnerstag, 14. April 2011

Alpakas im Berliner Seniorenzentrum

Heute waren Domino und Sultan mal wieder in Berlin unterwegs: in einem Seniorenzentrum im östlichen Berlin. Durch den Regen in den letzten Tagen waren sie mittags noch recht angefeuchtet. Was also machen? Ich schnappte mir ein Handtuch und einen Fön, halfterte die Alpakas und trocknete sie ein wenig mit den mir zur Verfügung stehenden Mitteln. Begeistert waren sie zwar nicht, hielten aber ruhig und schauten mich aus großen Augen an.
Danach ging es los. Die beiden verhielten sich wie immer mustergültig und wir fuhren mit dem Fahrstuhl in verschiedene Stockwerke, besuchten Bewohner in den Aufenthaltsräumen, gingen zu bettlägerigen Patienten und die Alpakas stahlen sich fix mit ihrem ruhigen Wesen und ihrem vertrauensvollen Auftritt in die Herzen von vielen Anwesenden. Ich freue mich, daß die beiden so viel Freude an andere Menschen geben konnten.
Auf dem Bild hatten sich die beiden gerade auf dem Gang hingesetzt. Wahrscheinlich war ihnen einfach nur langweilig geworden, weil wir dastanden und redeten.
Das untere Bild stammt von vor etwa einer Woche, als wir Besucher einer Behindertenwerkstatt auf unserem Hof begrüßen durften. Wir haben sie alle in die Lamaweide geführt und die angehalfterten Alpakas ebenfalls mit hineinlaufen lassen.

Montag, 11. April 2011

"Helfende" Lamas

In den letzten Tagen haben wir die Planen, die wir im Winter als zusätzlichen Schutz benutzt haben, abgespritzt und zum Trocknen ausgebreitet. Heute wollte ich nun die Planen schön säuberlich zusammenfalten und verstauen. Weil die Lamaweide eine schöne ebene große Fläche bildet, habe ich meinen Arbeitsplatz dorthin verlegt und breitete die Teile aus. An 2 Ecken kam ein Stein (Wind) und dann ging ich zur anderen Seite. Bei den kleineren Planen ging das ganz gut. Dann aber kam die etwas Größere dran.

Man stelle sich ca. 12 x 20 m vor, die ausgebreitet auf der Wiese lagen. Leider hat diese Plane auch ein paar Löcher (daran sind die Tiere schuld). Lamas sind unheimlich neugierige Tiere. Die Herde kam also an und "half" mir.
Die Tiere stellten sich jeweils an die Ecken der Plane, während ich die andere Seite aufnahm und hinüberzog. Dann hielten sie mit ihren Vorderbeinen auch dieses Stück an der richtigen Stelle. Einige andere nahmen die Ecken der Planen und halfen mir, sie ordentlich übereinander zu legen .............. zumindest wäre dies eine Hilfe gewesen, die auch tatsächlich genützt hätte. Was geschah aber tatsächlich?
Die Tiere kamen näher, beäugten neugierig meine Tätigkeit und dann gingen sie auf die Plane, standen dort herum, trampelten in die Löcher, verzogen sie wieder, und erzeugten allgemein eine Atmosphäre, in der ein Zusammenlegen der Plane unmöglich war. Dabei äugten sie selbstzufrieden zu mir herüber, die ich hilflos am Rand stand und mit einer Ecke wedelte, um die Tiere zu verscheuchen. Die liesen sich davon nicht beeindrucken. Ein Fohlen nahm dies sogar zum Anlaß, mit einem Bein dagegenzustampfen und das neue Spiel großartig zu finden. Hmpf! Das hat man davon, wenn man seine Tiere darauf trainiert, überall mit hinzugehen und auch keine Scheu vor flatternden Planen zu zeigen. Da ich die Tiere nicht wirklich verjagen wollte - sollten sie doch ihren Spaß haben - gab ich auf, setzte mich auf einen Baumstumpf und beäugte die Lamabeine in 50 cm Entfernung. Irgendwann wurde es ihnen langweilig und sie zogen langsam von dannen. Und ich schaffte es endlich, meine Arbeit zu vollenden. Beeilung war angesagt, da die ersten Tiere schon wieder zurückkamen - sie könnten ja sonst etwas verpassen!

Mittwoch, 6. April 2011

Training: Show vs. Trekking Teil 2b und Llamathon

Und wieder etwas zum Training von Lamas und Alpakas.
Ein weiteres Hindernis bei Shows ist das Rennen zwischen Anfangs- und Endpunkt.
Und hier gebe ich zu, daß ich nicht mit dem Sinn der Showregeln einverstanden bin. Aber: mein Blog, meine Meinung.
Die Lektion ist durchaus nützlich, wenn man mit seinem unbeladenen Tier mal eine Strecke schneller laufen möchte oder mit dem Tier joggen will. Bringe ich meinen Tieren auch bei. Dies gilt allerdings nur für Tiere ohne Packsattel. Sobald ein Sattel aufliegt, erwarte ich von meinem Tier, daß es nicht losrennt. Leider ist dies jedoch bei einer Show auch in der Trekkingklasse mit Packsatteln gefordert. Ich persönlich finde dies absoluten Unfug. Warum? Ähnlich wie beim Springen ist das Rennen mit Packtaschen normalerweise nicht erwünscht. Da die Tiere fast nie im gestreckten Galopp rennen, wenn sie an der Führleine sind (ich zumindest erreiche im Sprint gerade mal die Geschwindigkeit, daß das Lama einen mittleren Galopp anschlägt), "hüpfen" die Packtaschen auf und ab und drücken selbst im angezurrten Zustand dem Tier unangenehm in Intervallen auf den Rücken. Extrem unerwünscht! Aber bisher ist diese praktische Logik bei den zuständigen Regelaufstellern noch nicht angekommen. Mein ordentlich trainiertes Trekking-Tier hat auf jeden Fall beim ersten Mal nicht schlecht gestaunt, als ihm ihm trotz Packsattel das Kommando zum Rennen gab. Ich glaube sogar, daß mich das Lama danach vorwurfsvoll angesehen hat.

Andererseits gab es in den USA bis Mitte der 90er Jahre jährliche Llamathons (sie werden meiner Kenntnis nach nicht mehr durchgeführt). Es ging damals den Veranstaltern um Werbung und um herauszufinden, wo die Leistungsgrenzen der Lamas liegen. Die Tiere trugen jedoch ein komplett anderes Packsystem, welches für Trekking relativ ungeeignet ist.
Der erste "Llamathon Challenge Trek" fand 1989 in Colorado statt. Von 20 Teilnehmern, die die harten 16 Meilen in den La-Plata-Bergen rannten, gewann das Team mit dem später berühmten Lama Clancy (normalerweise mit dem Menschen Mike Pommier), welches auch in den nächsten Jahren weitere Preise einheimste. Soweit ich mich erinnere, hatte Clancy (siehe Foto) nur ein einziges Mal nicht den 1. Platz belegt (meine Aufzeichnungen gehen nur bis 1994): 1991 wurde er wegen eines Hitzeschlages nur Zweiter. Er gehörte Bill Redwood, dem Initiator des 1. Llamathons. Bekannte Sportgrößen rannten bei diesen Wettkämpfen mit: Mike Larrabee (olympische Goldmedaille 1964) bespielsweise dreimal.
Den entsprechenden Text finden Sie auch auf der Homepage unter Lexikon/Wissenswertes und dann unter Training.

Sonntag, 3. April 2011

Keine Aelas-Shows dieses Jahr

Weil ich öfters gefragt wurde: nein, ich werde dieses Jahr an keiner AELAS-Show teilnehmen. Grund ist unter anderem die Willkür der Platzierungen und die Organisation der Veranstaltungen (Tiere werden in falsche Klassen gepackt und dann im Nachhinein deswegen auch noch Monate später disqualifiziert, nachträgliche Regeländerungen, ...)
Bin enttäuscht und habe daher auch keine Lust, dieses Jahr selbst bei naheliegenden Shows teilzunehmen. Natürlich sind alle Verkaufstiere von mir so trainiert, daß sie an den Sportklassen (Hindernis und Trekking) teilnehmen können. Für diese Tiere wünsche ich den neuen Besitzern viel Erfolg. Aber ich selbst werde 2011 nicht antreten.
Ein weiterer Grund ist mein hochschwangerer Zustand, der es mehr als schwierig gestaltet, die Sportklassen selbst zu meistern. 

Freitag, 1. April 2011

Katzen

Da ich ab und zu gefragt werde: wir haben insgesamt 3 Katzen. Angeschafft ursprünglich für die Minimierung von Schädlingen: Ratten, Mäusen und Maulwürfen. (Rattenurin z.B. ist extrem schädlich für die Lagerung von Heu.) Unsere kleinen Jäger sind auch fleißig und üben die ihnen übertragene "Aufgabe" sehr zu unserer Freude erfolgreich aus. In diesem Sinn sind sie nützliche Tiere in unserer Landwirtschaft.
Die beiden Stubentiger Missy und (Heedless) Scater haben sich zu wahren Bauernhofkatzen entwickelt. Scater kommt öfters mit Kratzern nach Hause. Und Missy sitzt liebend gern bei den Lamas und Alpakas im Stall oder turnt irgendwo auf Dächern und Bäumen umher. Und der kleine Spotty-Nose (der Sohn von Missy, den wir behalten haben) kennt kein anderes Leben. Er rennt jetzt bei den wärmeren Temperaturen fast immer draußen herum und jagt fleißig. Inzwischen hat er auch seinen Bruder ein paar Häuser weiter entdeckt und in ihm einen gleichaltrigen Spielkameraden gefunden. Die beiden hängen ab und zu bei uns zwischen Haus und Weide im Garten herum. Ich sehe sie öfters auf den Dächern der Nebengelasse. Der Kleine hat die Vorliebe für hohe Dächer von seiner Mutter geerbt. Daher hat er bisher nur eine Zecke angeschleppt. Wir wissen nicht so genau, wo sich Scater immer herumtreibt (er kommt allerdings, wenn er gerufen wird und es hört), aber er ist derjenige, der von uns regelmäßig auf die Blutsauger kontrolliert wird. Und jetzt ist auch wieder die Zeit, da die Katzen von uns Frontline aufgetragen bekommen. Das hält die Zecken zwar nicht ab, aber sie sterben und die Reproduktionsfähigkeit wird minimiert.
Alle drei Katzen kommen, wenn sie gerufen werden (und sie in Hörweite sind). Und sie kratzen Menschen nicht - sehr vorteilhaft.

Unsere Nachbarin auf der anderen Seite hat auch einen (kastrierten) Kater. Aber ich gebe zu, daß ich diesen nicht besonders mag. Warum? Zum einen attackiert er unsere weibliche Katze ständig - das sehe ich natürlich extrem ungern. Aber der eigentliche Grund ist die Tatsache, daß er unser Haus ebenfalls als sein Heim betrachtet und wir ihn ständig bei uns finden. Warum mich das stört? Zum einen wird er nicht gegen Zecken behandelt und zum anderen ist er - anders als unsere Katzen - nicht stubenrein. Er hat unsere Gästematratze markiert und wir mußten sie entsorgen. Und er verjagt die anderen - finde ich natürlich nicht so toll. Also tragen wir den Kater ca. einmal pro Woche aus dem Haus; aber es nützt nichts. Da ich ihn weder verletzen, noch schädigen möchte, ist mir bisher auch noch nicht allzuviel eingefallen, um ihn von hier zu vertreiben. *seufz* Es juckt mich ab und zu in den Fingern, ihm eine Wasserdusche zu verpassen, aber dann tut er mir wieder zu sehr leid dafür. Und außerdem ist es noch zu kalt für derart drastische Maßnahmen. Hat jemand eine bessere und vor allem wirksame Idee? Er scheint es regelrecht abzuwarten, daß wir die Haustür in einem Moment offen und unbewacht lassen und schlüpft dann hindurch.

Donnerstag, 31. März 2011

Vogelhäuschen

Wir müssen irgendwo auf der Weide mehr Vogelhäuschen anbringen. Die Moskitos sind wieder da, aber die Schwalben habe ich noch nicht entdeckt ......

Dienstag, 22. März 2011

Herde unterwegs

Ja, es ist definitiv Frühling. Davon zeugen nicht nur die ersten grünen Blätter und zarten Halme, sondern auch die Tatsache, daß die Herde keine Lust mehr auf ihr Winterquartier hat. Ich habe auf der anderen Seite der Weide an einem Weg gearbeitet, den der Traktor, der Heu brachte, für ein Befahren durch ein Auto vor ein paar Wochen stark aufgewühlt hatte. Jetzt ist er wieder befahrbar. Danach ging es ans Füttern der Tiere. Und auf einmal stob die ganz Herde mit Heidengeschwindigkeit auf die andere Seite, wo ein paar Kitakinder kürzlich vorbeiliefen. Es gab ein wenig Kuddelmuddel und als ich das nächste Mal ein paar Minuten später hinüberblickte, standen 4 Lamas auf der anderen Zaunseite und liefen dort aufgeregt auf und ab. Dummerweise war die Leitstute und noch weitere ranghohe Tiere (Mütter) dabei. Der Zaun war nicht beschädigt, also nehme ich an, sie sind über die 1.60m hinübergesprungen. *seufz*
Zum Glück hatte ich die Litze vom letzten Jahr noch nicht komplett abgebaut und so trieb ich die Tiere in immer kleinere Abgrenzungen, bis ich alle wieder zusammen in der eigentlichen Weide hatte. Hoffentlich passiert das nicht nochmal.
Beim Kindergeburtstag am Nachmittag waren sie auf jeden Fall alle wieder ruhig ....

Montag, 21. März 2011

Sisal Zadik

Das älteste Fohlen vom letzten Jahr ist Sisal Zadik. Er stammt von einer meiner "neuen" Stuten und ich habe sie bereits gedeckt gekauft. Sisal ist ein wunderbarer kleiner Kerl mit einer wunderschönen Kopffärbung. Und durch seine Erziehung ist er auch ein wirklich nettes liebes Lama, welches viel mit sich anstellen läßt. Gestern habe ich ihn für bereit erklärt und er kam das erste Mal auf eine gewerbliche Tour mit mehr Leuten mit. Meine Freundin führte ihn, nachdem ich ihm Halfterführigkeit, Füße-geben, Bürsten, etc. beigebracht habe. Sonst kannte er nur Jogger auf unseren zweisamen Touren. Seit gestern sind ihm auch Autos, Fahrräder und fremde Hunde unterwegs nicht mehr fremd. Er hat alle "Hindernisse" mit Bravour gemeistert. Nur das "unbeaufsichtigte Angeleintsein" muß noch ein wenig geübt werden. Er hat sich ein paar Mal verfitzt. Aber das machen alle Lamas am Anfang, bevor sie es lernen. Und danach wurden gleich noch seine Nägel gekürzt. Brav hat er auf Kommando seine Füße gehoben und schön stillgehalten. Was für ein liebes und vertrauensvolles Tier!
Sisal wäre ein tolles Therapietier und für einen entsprechenden Züchter auch ein wertvolles Zuchttier. Leider entspricht er nicht ganz meinen eigenen Zuchtzielen. Dafür ist er zu wollig und zu klein. Aber wunderschön ist Sisal trotzdem und mit Bedauern habe ich mich dazu entschlossen, ihn in einiger Zeit zum Verkauf zu stellen. Schade eigentlich, da ich ihn genauso wie alle anderen Fohlen richtig lieb gewonnen habe. Er schaut einen immer so treuherzig an. Aber man kann ja leider nicht alle behalten - auch wenn man möchte .......

Packtiere

So sieht ein "Arbeitslama" aus. Das ist Artemis Zadik. Sie trägt 10 Liter Wasser, die auf eine andere Weide kommen und als zusätzliche Leckerei für die dortigen Lamas ein paar Tannenzweige. Warum? Weil ich zu faul bin, das alles selbst zu tragen und außerdem Benzin spare. Und wozu hat man denn Packtiere?
Artemis ist hier knapp 3 Jahre alt. Sie steht zum Verkauf, ist allerdings schon reserviert. Ein typisches Classic-Lama mit schöner feiner Unterwolle und korrektem Körperbau.

Samstag, 19. März 2011

Letzte Glühweintour

Die letzte Glühweintour in dieser Saison fand heute bei strahlendem Sonnenschein und frühlingshaften Temperaturen statt. So richtig erholsam. Die nächsten Glühweintouren stehen dann wieder ab ca. Adventszeit in einigen Monaten wieder an. Wenn Sie Interesse haben, schauen Sie doch dann einfach wieder auf die Terminseite oder "abonnieren" Sie diesen Blog. Ich werde dann rechtzeitig Bescheid geben.
Das Wetter soll morgen ähnlich werden, daher sehe ich einer schönen Frühlingsanfangstour entgegen.

Donnerstag, 17. März 2011

Fast ausgebucht

Eine kurze Information:
Nur noch ganz wenige Plätze für die Frühlingsanfangswanderung frei - wenn Sie noch mitwandern möchten, wäre eine schnelle Reservierung vorteilhaft.

Irisch feiern in Berlin


Happy St. Patrick's Day!

Lasset auch dieses Jahr Guinness und Cider in Strömen fließen

Ein Tipp für Berliner: die Clover-Band im Europacenter (ab 16 Uhr Folk-Style und ab 21 Uhr die rockige Version)

Freitag, 11. März 2011

Fohlentraining

Nur eine kurze Meldung. Mein Mann hat gerade "Urlaub" und wir verbringen unsere Tage mit Renovierungsarbeiten im Haus (Wände streichen, Möbel rücken, Kisten schleppen, etc.) und die Fohlen vom Vorjahr zu trainieren. Sie haben jetzt ein gutes Alter dafür erreicht: 8-10 Monate. Eldor ist mir noch ein wenig zu jung - und nach ein paar Trainingseinheiten werde ich ihn auch wieder in Ruhe lassen. Er kommt dann in einigen Monaten mit dran. Die anderen machen sich ganz gut: lassen sich bürsten, heben auf Kommando brav die Füße, laufen halfterführig an der Leine hinterher und müssen jetzt nur noch für alle möglichen "Unterwegs-Gefahren" konditioniert werden. Damit meine ich Autos, Busse, fremde Hunde, die nicht angeleint sind, Fahrradfahrer von vorn und hinten, Kinderwagen und Rollstühle, .... Und da es sich um Lamas, also um Packtiere handelt, bekommen die Fohlen auch einen leichten (leeren!) Alpakasattel auf den Rücken, damit sie sich schon einmal an das Gefühl gewöhnen.

Montag, 7. März 2011

Frühlingsanfangswanderung

Die letzte Glühweinwanderung in dieser Saison ist am 19.3.2011. Und da am 21.3. um 0:21 Uhr offiziell astronomischer Frühling ist, verabschieden wir den Winter und begrüßen die Blüten- und Knospenzeit mit einer geführten Frühlingsanfangswanderung mit Lamas und Alpakas am 20.03.2011 um 11 Uhr. Dies wird der letzte Frühlingsanfang am 21.3. in diesem Jahrhundert sein, die nächsten Jahre beginnt der Frühling dann immer am 20.3. [Quelle]. Wir stellen uns dieses Jahr schon einmal darauf ein.
Dauer: ca. 4 Stunden (Halbtagswanderung)
Weglänge: ca. 7 km im gemütlichen Tempo mit Pausen
inkl.: Getränk (Kaffee, Tee, Saft) und Picknick

Sie lernen die sanften Tiere während einer kurzen Einführung kennen, erfahren etwas über die Gewohnheiten der kleinen Kamele, ihre Haltung, die Wolle und die Geschichte. Danach können Sie Llamero (Lamaführer) für eine Wanderung mit einem Tier ganz nach Art der Indios in den Anden sein. Sie erleben die Ruhe und Gelassenheit, die die Tiere ausstrahlen und können unbeschwert wandern. Wir gehen auf Wunsch mit Lamas und Alpakas. Die Lamas tragen Tee, Kaffee und Saft mit einem kleinen Picknick für Sie durch die Gegend. Wir wandern durch den Wald, um einen See herum und an Feldern vorbei auf der Suche nach Frühlingsboten und den ersten Blüten. Für eine Pause zur Stärkung des letzten Stückes werden Kaffee, Tee, Saft und ein kleines Picknick zur Verfügung stehen.
Alle Utensilien werden gestellt und die Touren sind auch für jeden ab ca. 8 Jahren zu schaffen (bei jüngeren Kindern vorher bitte selbst entscheiden, inwieweit das Ihr Kind 7 km in gemütlichem Tempo laufen kann). Kinder müssen von aufsichtsberechtigten Erwachsenen begleitet werden.
Preise: 33 € für ca. 4-5 Stunden inkl. Getränk und Picknick, 22€ Kinder (ca. 8-12 Jahre)
Eine vorherige telefonische Anmeldung ist unbedingt erforderlich, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist.