Heute wandern wir los.
Ich bin dabei. Bis vor 2 Wochen war es zwar nicht wirklich geheim, aber auch nicht komplett öffentlich, daß ich daran teilnehme. Es findet eine Mehrtagestour statt - aber nicht in Brandenburg und auch nicht von mir organisiert. Daher auch bis jetzt nicht von mir veröffentlicht. Diesmal geht es mit Bino Zadik und Manú nach Westfalen. Wir laufen die Friedensreiter-Route zwischen den Rathäusern Münster und Osnabrück. Ungefähr diese Route nahmen die Reitboten, um die Depeschen für die Friedensverhandlungen zu überbringen. Der Westfälische Frieden beendete damit 1648 den ursprünglich in Böhmen mit dem Ständeaufstand begonnenen Dreißigjährigen Krieg, der sich fast über ganz Europa ausgebreitet hatte. Zumindest über West-, Mittel- und Nordeuropa. Prager Festerstürze, Religionskrieg, Hussiten, Hegemoniekonflikte, Grenzstreitigkeiten, Expansionsverlangen usw. sind nur einige der Begriffe, die in diesem Krieg eine Rolle spielten. Die Verlierer und Ausgebeuteten waren wie in jedem Krieg natürlich das einfache Volk, die Bauern, die den brandschatzenden Horden als ausgebeutetes Verpflegungslager dienten, deren Söhne eingezogen wurden, obwohl die Ernte bevorstand, und die nie ihre Ruhe hatten.
Eine Wanderung durch den mir unbekannten Teutoburger Wald. Da mir dieser Name eher in Zusammenhang mit römischer Geschichte und Varusschlacht interessanter erscheint, bin ich diesbezüglich gespannt und werde nach geschichtlichen Sehenswürdigkeiten Ausschau halten. Und natürlich mein GPS für geocaching mitnehmen. Wie gut, daß die Organisatorin Heike Pohl von "Alpakas-am-Teuto" auch diesem Hobby gelegentlich frönt.
Was genau heißt das hier für Schenkendorf? Mein Mann hat Urlaub genommen und kümmert sich um Haus, Hof und Tiere, wird sie versorgen und aufpassen. Und sich auch um unsere Tochter kümmern. Und wird ab und an Unterstützung von einem Freund erhalten. Leider geht er so gut wie nie ans Telefon und öffnet auch selten die Tür - ja, auch wenn er im Haus ist (das ist nicht nur diese Woche, sondern immer der Fall). Außerdem muß im Haus die Treppe neu gestrichen werden. Und vielleicht kümmert er sich auch um das Feuerholz für dieses Jahr. Der Hof bleibt daher für alle Anfragen geschlossen. Ich bin ab und an mobil erreichbar - Sie können es gern versuchen.
Ansonsten: wünschen Sie uns gutes Wetter für die Wanderung und viel Erfolg für die Tour. :-)
Ich werde im Nachhinein wahrscheinlich ein wenig von meinem Reisetagebuch veröffentlichen .... Ansonsten gibt es vielleicht von unterwegs ein paar Neuigkeiten auf facebook unter diesem Link hier.
Ich bin dabei. Bis vor 2 Wochen war es zwar nicht wirklich geheim, aber auch nicht komplett öffentlich, daß ich daran teilnehme. Es findet eine Mehrtagestour statt - aber nicht in Brandenburg und auch nicht von mir organisiert. Daher auch bis jetzt nicht von mir veröffentlicht. Diesmal geht es mit Bino Zadik und Manú nach Westfalen. Wir laufen die Friedensreiter-Route zwischen den Rathäusern Münster und Osnabrück. Ungefähr diese Route nahmen die Reitboten, um die Depeschen für die Friedensverhandlungen zu überbringen. Der Westfälische Frieden beendete damit 1648 den ursprünglich in Böhmen mit dem Ständeaufstand begonnenen Dreißigjährigen Krieg, der sich fast über ganz Europa ausgebreitet hatte. Zumindest über West-, Mittel- und Nordeuropa. Prager Festerstürze, Religionskrieg, Hussiten, Hegemoniekonflikte, Grenzstreitigkeiten, Expansionsverlangen usw. sind nur einige der Begriffe, die in diesem Krieg eine Rolle spielten. Die Verlierer und Ausgebeuteten waren wie in jedem Krieg natürlich das einfache Volk, die Bauern, die den brandschatzenden Horden als ausgebeutetes Verpflegungslager dienten, deren Söhne eingezogen wurden, obwohl die Ernte bevorstand, und die nie ihre Ruhe hatten.
Eine Wanderung durch den mir unbekannten Teutoburger Wald. Da mir dieser Name eher in Zusammenhang mit römischer Geschichte und Varusschlacht interessanter erscheint, bin ich diesbezüglich gespannt und werde nach geschichtlichen Sehenswürdigkeiten Ausschau halten. Und natürlich mein GPS für geocaching mitnehmen. Wie gut, daß die Organisatorin Heike Pohl von "Alpakas-am-Teuto" auch diesem Hobby gelegentlich frönt.
Was genau heißt das hier für Schenkendorf? Mein Mann hat Urlaub genommen und kümmert sich um Haus, Hof und Tiere, wird sie versorgen und aufpassen. Und sich auch um unsere Tochter kümmern. Und wird ab und an Unterstützung von einem Freund erhalten. Leider geht er so gut wie nie ans Telefon und öffnet auch selten die Tür - ja, auch wenn er im Haus ist (das ist nicht nur diese Woche, sondern immer der Fall). Außerdem muß im Haus die Treppe neu gestrichen werden. Und vielleicht kümmert er sich auch um das Feuerholz für dieses Jahr. Der Hof bleibt daher für alle Anfragen geschlossen. Ich bin ab und an mobil erreichbar - Sie können es gern versuchen.
Ansonsten: wünschen Sie uns gutes Wetter für die Wanderung und viel Erfolg für die Tour. :-)
Ich werde im Nachhinein wahrscheinlich ein wenig von meinem Reisetagebuch veröffentlichen .... Ansonsten gibt es vielleicht von unterwegs ein paar Neuigkeiten auf facebook unter diesem Link hier.





Den neuen Alpakas geht es auch gut. Sie saßen heute morgen mitten zwischen den Lamas im Unterstand und beim Fressen sehe ich sie häufig in der Nähe von Lara. Oder sollte ich sagen, daß die große Lara ständig in der Nähe der kleinen Alpakas ist? Auf jeden Fall machen alle einen ruhigen und gelassenen Eindruck, fessen die Weide ab, die ich gestern abend neu für sie geöffnet habe und freuen sich an der Sonne. Sie versuchen, sich mit den Lamafohlen, die ungefähr ihre Größe haben, anzufreunden. Und heute abend haben sie sich auch ein wenig am Spielen vergnügt. Amüsant fand ich eine der neuen Stuten, wie sie der wesentlich größeren Mara wie eine Gazelle hinterherhüpfte. Die ersten Herbstnebel gab es vor ein paar Tagen schon .....

Am 4.9.2011 habe ich Billi Zadik mit Inti de Oro gedeckt - heute, fast genau ein Jahr später kam das Fohlen: eine wunderschöne dunkel-graubraune Stute. Geboren wurde sie am Nachmittag so gegen 15 Uhr. Ein sehr schönes Tier - eine der letzten dieser Verbindung. Billi ist inzwischen 16 Jahre und Inti 17 Jahre alt - obwohl beide noch nicht so alt aussehen. Billi bekommt wieder eine Pause bis mindestens nächstes Frühjahr und dann sehe ich sie mir nochmals an. Mutter und Fohlen kommen morgen in die Stutenherde. Derzeitig brauchen sie Ruhe und werden vom Hengst bewacht (ein langjähriger, sehr verlässlicher Vater). Einen Namen habe ich noch nicht, werde ich mir aber noch überlegen müssen. Anfangsbuchstabe "B". Eventuell Bría - der Name steht schon eine Weile auf meiner Liste. Ist aus dem Gälischen und bedeutet "Beauty" (=schön, Schönheit).
Hier auf dem Foto sieht man die kleine Familie schön: links die Mutter Billi, rechts der Vater Inti und in der Mitte die Kleine, die sich gerade aufgemacht hat, ihren Papa anzustupsen.




Zwar immer noch warm, aber auf der großen Weide fegt ein kühlender Wind über das Gras. Die Lamas (und Alpakas) sind alle draußen und grasen im Schatten. Mit "alle" meine ich außer unserer Stubenhockerin Valeria. Sie war wohl in der Nähe und flugs drin, als ich auch hineinging. Und als ich mich blicken ließ, kam Lara auch angaloppiert. Sie könnte ja sonst etwas verpassen! Nur Minuten später ließ sich die einjährige Belana auch blicken und lief neugierig zwischen den Türen und meiner Tochter hin und her. Die anderen zeigten wenig Interesse am Wasserwechsel und Heuauffüllen und blieben auf der Wiese. Weder Cassandra noch Käte zeigten irgendeine Neigung, endlich ihre Fohlen zur Welt zu bringen. .....


Diese Woche ist Eingewöhnungsphase im Kindergarten - bei unserer menschlichen Tochter. Ich gebe zu, daß es für mich sehr ungewöhnlich war, auf einmal an einem Wochentag ohne kleine Begleitung zu sein und ich die ganze Zeit das Gefühl hatte, irgendetwas vergessen zu haben. .... Merkwürdig, wieder einige Stunden allein zu sein. Kein Geplansche beim Lama"wässern", keine kleinen Händchen beim Heufüttern, kein fröhliches Gejuchze beim Minimensch hinter Lama-Herlaufen, kein "Verjagen" der Lamas aus deren Sandkasten durch ein Kleinkind, welches selbst darin spielen will, .... Ich weiß, unsere Tochter war größtenteils pflegeleicht und saß einfach nur in ihrer Trage und besah sich Lamas und Bäume bei Touren mit und ohne Gästen, aber sie ist jetzt alt genug, einem geregelten Tagesablauf mit Gleichaltrigen nachzugehen. Mehr als 14 Monate war sie daheim und obwohl ich sie viel eher hätte abgeben dürfen (lt Gesetz stand mir wohl schon sehr viel früher wegen Vollbeschäftigung beider Elternteile ein Platz zu - nennt sich Rechtsanspruch), hatte ich mich entschlossen, sie bei mir zu behalten. Und bin erfreut über ihre Fortschritte und ihre Entwicklung. Und natürlich ihre ganze Hilfe bei meiner täglichen Arbeit. Danke, K. Die unteren Bilder stammen alle von heute - bei der nachmittäglichen Lamakontrolle, bei der auch gleich nochmals das Wasser gewechselt und aufgefüllt wurde.
Ich habe den Eimer umgekippt - jetzt kann ich in der Pfütze spielen.
Nachgesehen: der Eimer ist leer!
Gerade hatte das Lama aber noch die Ohren oben ..... Hier sind die männlichen Tiere und die Absetzer.
Mama kann viel besser pumpen. Aber ich kann besser Heu ins Wasser werfen!
Ungebändigte Freude im Lamasandkasten