Freitag, 8. November 2013

Buntes Stutfohlen

Vorgestern ist endlich Heras Fohlen geboren worden. Es sollte eigentlich schon im August kommen, aber offensichtlich hatte die Stute nicht aufgenommen. Ich habe den Hengst noch paarmal decken sehen und es mir immer wieder neu aufgeschrieben. Und dann endlich spuckte sie ihn vehement ab und ließ ihn auch nicht mehr 'ran. Wäre das noch später geworden, hätte ich sie letztes Jahr über den Winter wieder in die Stutenherde gepackt, um eine Wintergeburt zu vermeiden. Und so habe ich jetzt gewartet. 
Am Nachmittag war es soweit - eine kleine Stute erblickte das Licht der Welt. Die Färbung ist bezaubernd: weiß, mittelgrau und ein sattes Rotbraun gemischt mit dunkelbraun - wie ein Kaleidoskop. Eine wirklich wundervolle Kombination. Das mag ich an Lamas so sehr: verschiedene Farben und Muster in einem Tier vereint. Und oft ist das Untervlies eine ganz andere Farbe als die Grannenhaare. Es ist quasi eine Wissenschaft für sich. Alpakas wurden dagegen jahrhundertelang auf Einfarbigkeit gezüchtet.
Die Kleine ist bei schönem Wetter geboren worden und da es nachts ziemlich kalt wurde, habe ich sie die erste Nacht sicherheitshalber mit einer Fohlendecke "beglückt". Dann ging es witterungsmäßig wieder. Und da die Stute beim Hengst stand, der sehr gut auf die beiden aufpaßte, habe ich am 2. Tag den Hengst weggesperrt (damit er nicht neu deckt) und zwei andere etwas höherrangige erfahrene Mutterstuten zu Mami und Fohlen gebracht. Es ist nämlich das 1. Fohlen von Hera.
Was die Fotos von Geburt angeht: ich habe ganz oft auf den Auslöser gedrückt - nur, um daheim festzustellen, daß ich vergessen hatte, den Speicherchip einzulegen. Habe mich darüber natürlich richtig geärgert.
Einen Namen überlege ich mir noch - Vorschläge werden gern angenommen: zwei- oder maximal dreisilbig und mit H beginnend.

Mittwoch, 6. November 2013

Dösend

Ich werde immer mal wieder gefragt, ob die Tiere auch im Stehen schlafen (wie Pferde).
Nein, sie legen sich dafür hin. Hier auf dem Bild hält Sultan gerade seinen Mittagsschlaf. Er döst vor sich hin.

Samstag, 2. November 2013

Gleichaltrige Mädchen und Lamas

Unsere Tochter ist hier auf dem Bild 2 Jahre und 4 Monate alt. Wenn sie mit zur Weide kommt, läuft sie schnurstracks zu den Leckerli, stopft sich die Jackentaschen voll und geht dann die Lamas füttern, während ich mit anderen Sachen beschäftigt bin (misten, tränken, etc.). Und dort beobachte ich dann regelmäßig, wie sie in ihrer noch kindlichen Weise versucht, jedem Tier etwas zu geben und das mehr oder weniger gerecht aufzuteilen. Die Tiere kennen sie und es ist wirklich amüsant anzusehen, wie sie sich vorsichtig um sie scharren und um sie herumschleichen, bis sie ihre Taschen öffnet.
Caruso steht nicht mal auf, als das kleine Mädchen auf ihn zuläuft. Schwanengleich dreht er seinen Kopf zu ihr. Er ist nur einen Monat jünger als sie, aber schon sehr viel größer.
Der ebenfalls zweijährige Mauritius scharwenzelt um die Kleine herum, bis sie ihm auch etwas abgibt.
Jetzt ist Darwin an der Reihe, gefüttert zu werden. Auch er ist im gleichen Jahr geboren worden, wie das kleine Mädchen.

Donnerstag, 31. Oktober 2013

Samhain

HAPPY  HALLOWEEN
und einen schönen keltischen Jahresbeginn.
Zum Ursprung und den Traditionen hatte ich schon einmal recht viel geschrieben.
Hier nochmals der Link dazu.

Samhain Goddess von Angela Jayne Barnett, Quelle: http://arwensgrace.deviantart.com

Sonntag, 27. Oktober 2013

Wasserscheu - hier nicht

Der sonst so wasserscheue Bino hatte auf unserer Trekkingtour in der Märkischen Schweiz beschlossen, daß ein kleiner Ausflug in den See hinein seinen müden Füßen nicht schadet. Zu meiner großen Überraschung lief er schnurstracks ins kalte Wasser hinein. Ich mußte die Leine gut festhalten, sonst wäre er wohl noch weiter hinein - aber ich wollte mir nicht die Schuhe durchweichen.

Freitag, 25. Oktober 2013

Branchenbucheinträge

"Da wir Sie mehrmals auf unser Schreiben auf dem Postweg aufmerksam gemacht hatten, fordern wir Sie letztmalig auf, im Bedarfsfall Ihre Daten zu korrigieren. Bitte überprüfen Sie die untenstehenden Angaben auf ihre Richtigkeit und senden Sie dieses Formular (PDF) für die korrekte Veröffentlichung Ihrer Firmendaten umgehend zurück. Ohne die unterzeichnete Zurücksendung kann keine Garantie auf Veröffentlichung im Branchenbuch Deutschland gewährleistet werden."
Bildquelle: http://www.computerbetrug.de/
Nein, keine Post von Ihnen bekommen, habe ich auch nicht erwartet und meine Antwort wäre sowieso: Danke, aber nein, danke. Dies ist nur eine der etwa monatlichen mails mit pdf-Anhang, die ich unter Vorgabe falscher Sachen bekomme. Allerdings stehe ich da auch nicht allein da. Diese Verträge beinhalten im Kleingedruckten alle folgende Fakten: Verträge gelten mind. 3 Jahre und kosten ca. 300-1500€. Meist soll man sie zurückfaxen - bis jetzt fast immer an eine Nummer in Mexiko. Der unterschriebene Vertrag jetzt sollte allerdings nach Malaysia geschickt werden. 
Für wie dumm halten die mich? Gibt es wirklich so viele, die das Kleingedruckte nicht lesen und nicht wissen, worauf sie sich einlassen? Spätestens bei der ausländischen Nummer sollte man doch mal genauer hinsehen?
Allerdings gibt es so etwas inzw. auch telefonisch. Ich bekomme - ca. aller 2-3 Monate - Anrufe von Leuten/Firmen, von denen ich nie gehört habe und die behaupten, einen Vertrag mit mir zu haben (angeblich läuft meine kostenlose Internetwerbung aus - welche???). Mein Hinweis: bitte schicken Sie mir eine e-mail oder einen Brief mit einer Kopie des angeblich von mir unterschriebenen Vertrages, da ich mich nicht
erinnern kann. Dann sehen wir weiter. Bis jetzt kam nichts - und zwar wirklich nie .....
Wirklich traurig, daß es solche Betrüger gibt.

Donnerstag, 24. Oktober 2013

The Backcountry Llama

Vor einer ganzen Weile (halbes Jahr oder so) habe ich mal mit A. Metrick telefoniert (Tochter von Charlie Hackbarth von Sopris Llama). Und da sie ganz neu die Auflegung vom Magazin "The Backcountry Llama" übernommen hat, regte ich ein digitalisiertes Online-Abo ähnlich wie bei Camelid Quarterly an. Zu dem Zeitpunkt war das nicht möglich - auch ein Abo nach Europa gab es damals noch nicht. Sie hat aber netterweise meinen Wunsch ernstgenommen und tatsächlich: seit Anfang Oktober kann man das Magazin auch per pdf HIER online beziehen. Ich habe gleich die Bestellung aufgegeben und lasse mich zu weiteren Trekkingtouren inspirieren. Und bin auf die Rockies in Colorado (also die Landschaft dort) ganz neidisch - wunderschöne bergige Wildnis ... Aber ich tröste mich: Brandenburg ist auch schön. Wir haben auch mehr Wasser .......
Einige alte Auflagen (1988-2003) kann man übrigens kostenlos hier herunterladen.


Donnerstag, 17. Oktober 2013

Trekkingtour

Trekkingtour in der Märkischen Schweiz
In der 1. Oktoberwoche waren einige Freunde mit mir zusammen in der Märkischen Schweiz unterwegs. Sie sind selbst Lama- bzw. Alpakahalter und -züchter (Sabine von Bärenstarke Lamas, Heike Pohl von alpakas-am-teuto und die letzten beiden Tage noch Fam. Jander von den Saupetal-Lamas). Wir sind mit unseren eigenen Tieren zusammen 6 Tage unterwegs gewesen. Hier einige Impressionen davon - sie sind chonologisch ungeordnet. Ein Bericht wird irgendwann noch folgen. Derzeitig bin ich noch zu beschäftigt, die Arbeit der Woche Urlaub wieder aufzuholen.
Am vorletzten Tag ohne Gepäck eine kleine Karawane: die Tiere wurden dabei aneinandergehängt. Wichtig dabei ist auch immer, daß die hintersten Tiere auch auf der gleichen Seite um die Bäume herumgehen, wie der Führer ganz vorn.
Die Tiere grasen während einer Rastpause. Zur Erleichterung haben wir die Packtaschen abgenommen.
Lamas und Führer an der Frühstückseiche
Lamas unterwegs
Am Klobichsee während einer Rastpause
Bino und Perun - im Hintergrund Odin.
Sabine mit Sandro auf schmalen Pfaden unterwegs
Aussichten unterwegs - hier eine Niederaue mit kleinem See weiter hinten
Ein sehr merkwürdiger Anblick, wenn man sich mittendrin befindet: sonnenbeleuchtete Birken links und ein schattiger Kiefernwald rechts. Bezaubernd!
Die letzte Rastpause an einem langen Tag. Es wird nochmal richtig gefuttert.
Die gesamte Truppe in Neuhardenberg an der Wanderreitstation angekommen: 4 Frauen und 6 Lamas.
Fam. Sander bei einer Brückenüberquerung in der Nähe der Wurzelfichte.
Aneinandergehängt in einer der vielen Kehlen der Märkischen Schweiz. Auf den Spuren des Naturatrails.
Brückenüberquerungen sind häufig und sehr trainingsfördernd.
Ein frostiger Morgen: Perun (links) und Odin (rechts) noch vor dem Sonnenaufgang.
Vorletzter Tag: die Truppe ist um 2 Personen und 2 Lamasjungstuten größer geworden.


Montag, 14. Oktober 2013

Fohlen- und Mutterentspannung

Lamas sind eigentlich Distanztiere - das trifft jedoch nicht auf Mutter und Fohlen zu. Die kommen sich sehr nahe und liegen auch oft beieinander. Ab und zu auch aufeinander .... Hier die kleine 7monatige Siana Zadik am frühen Abend.

Mittwoch, 9. Oktober 2013

Plätze freigeworden

Für die Tour am Samstag um 11 Uhr sind kurzfristig noch 3-6 Plätze (3 Tiere) freigeworden. Falls jemand mitkommen möchte: bitte melden unter 01522-8752653 oder per e-mail.

Samstag, 28. September 2013

1. Alpakafohlen

Heute kurz vor Mittag wurde das 1. Alpakafohlen auf dem Märkischen Lamahof geboren. Und ich war ein wenig überrascht, wie winzig Alpakafohlen im Vergleich zu neugeborenen Lamababys sind. Aber wirklich süß. Das kleine schneeweiße Stütlein stammt von farbigen Eltern ab: Jasmin und Sultan.
Noch hat die Kleine keinen Namen - soll mit "J" anfangen - Vorschläge werden gern entgegengenommen.

Freitag, 27. September 2013

Pause unterwegs

Neulich unterwegs bei einer Rastpause unterwegs: Apollo entwickelt sich zu einem richtig süßen Schatz.

Sonntag, 22. September 2013

Hoffest der Burg Storkow

Und weil das Auto noch vollgeladen war, ging es am Sonntag nach Storkow zum Burgfest. Es waren auch jede Menge Leute unterwegs, die dem Wahllokal einen Besuch abstatteten. Ich selbst hatte das bereits vor einer Woche per Briefwahl erledigt.
Präsentiert hat sich hier wieder Sultan (als Vorbild) und erstmalig auch Darwin, der sich ganz fabelhaft benahm. Auch hier kamen wieder mein Mann und unsere Tochter mit, die sich allerdings hauptsächlich irgendwo hinten bei den Kindersachen aufhielten und dort amüsierten.
Bei schönem Wetter hatte die Veranstaltung Spaß gemacht. Diesmal war neben mir nicht der Kuchenstand (der mich immer schwach werden ließ), sondern eine Künstlerin, die in einer Woche eine Ausstellung hat. Ich habe mir einen Kalender mit ihren Aquarellen für 2014 geholt - sieht toll aus. Und noch einige Stände weiter war Ines Hahn, wo man sich eigene kleine Körbe flechten konnte. So gegen Ende der Veranstaltung hatte ich dann auch Zeit dazu und holte mir die Materialien an meinen eigenen Stand.
Allen, die bei mir Sachen gekauft haben, wünsche ich warme Hände, Füße und Köpfe. Hier nochmal der Link zur Wollwaschanleitung.
Und auch hier danke ich der Organisation für den reibungslosen Ablauf und die ganze Mühe!
Die Ziege neben uns - für unsere an Lamas und Alpakas gewöhnte Tochter viel interessanter.

Samstag, 21. September 2013

Erntedankfest in Friedersdorf

Thema diesmal "Wie zu Großmutters Zeiten"
Ich muß sagen: ich habe noch nie so viele faltenfreie Großmütter gesehen wie auf dieser Parade. Erstaunlich, wie viele graue Perücken es gibt und was sich so auf den Dachböden alles anfindet. Abgesehen von einem grauen Poncho, den ich noch aus meiner Zeit in Ecuador habe, war ich allerdings kaum geschmückt - ich hatte sogar die Pommeln für die Lamahalfter vergessen. Mitgenommen habe ich den sehr fotogenen Mauritius und Sultan, meinen Alpakahengst mit dem Schurschnitt "geschorener Königspudel mit Elvis-Schlaghosen". Als wir so dahinliefen, zückten auch viele ihre Kameras, um einen Blick von meinen bewollten lebendigen Begleitern einzufangen. Sie haben sich ganz brav und professionell verhalten.
Auch diesmal hatten wir wieder einen Stand hinten links auf dem Festplatz. Da haben die Tiere ein wenig Ruhe. 
Diesmal kam auch meine kleine Familie mit, was ich besonders reizend fand. In ein paar Jahren werde ich meiner Tochter auf der Parade ein Lama in die Hand drücken. Unsere Tochter rannte in ihrem Alpakaponcho herum und hielt ihren Vater auf Trab. Kaum hatte er sie wiedergebracht und abgesetzt, sah ich sie schon wieder hinter seinem Rücken auf dem Gras davonrennen. Aus unerfindlichen Gründen hatte sie auch ihre Schuhe ausgezogen. Auch wenn das Kind älter aussieht - weil groß - sie ist erst 2 Jahre und 3 Monate alt.
Ich danke allen Beteiligten - vor allem natürlich dem Verein - für die fabelhafte Organisation sowohl der Parade, als auch des Festplatzes. Bis zum nächsten Jahr!

Donnerstag, 19. September 2013

Grannenhaare

Grannenhaare bei Lamas und Alpakas haben die Schutzfunktion der Wetterfestigkeit. Sie sind dafür notwendig, daß das Wasser außen am Vlies abläuft und die Tiere nicht komplett durchnäßt. Außerdem bilden sie eine Art Federung bzw. stabilisieren das Vlies, weil das Unterhaar so fein ist, daß es sonst "zusammenfallen" würde. Zumindest bildlich gesprochen.
Grannenhaare lassen sich sehr schlecht färben, widerstehen den meisten Filzversuchen und lassen sich eigentlich so gut wie gar nicht dauerhaft verbiegen. Sie klappen immer wieder in ihre alte gerade Form zurück. Die Inkas haben früher daraus extrem stabile Seile gedreht.
Und da ich immer mal wieder gefragt werde: ja, Alpakas haben auch Grannenhaare. Nur wurden sie jahrtausendelang so gezüchtet, daß diese immer feiner wurden. Aber sie sind trotzdem vorhanden. Man kann sie auch nicht mehr manuell heraussortieren - man braucht eine spezielle Maschine, in den Minimills wird ein Faserseaparator eingesetzt. Aufgrund der zurückgezüchteten Schutzhaare sind Alpakas auch nicht so witterungsfest wie beispielsweise Classic-Lamas, bei denen sich die Grannenhaare sehr deutlich als Oberhaar über dem Untervlies zeigen. Man nennt es bei ihnen auch double-coat. Dort kann man die beiden Faserarten manuell sortieren.
Warum man sie aus dem geschorenen Vlies heraus haben möchte? Ganz einfach: das sind die Haare mit dem prickle-factor; der Teil des Vlieses, der auf der Haut jucken und kratzen würde, wenn man sich einen Schal daraus strickt. 
Wenn ich Lamafaser kardiere, sortiere ich die Grannenhaare daher heraus. Und wenn ich ein Kardenband bei einer Wollmühle bestelle, mache ich das hauptsächlich deswegen, weil ich dann diese Schutzhaare nicht mehr manuell heraussuchen muß, sondern dann eine schöne gereinigte Faser ohne Juckfaktor für die Weiterverarbeitung bekomme. Ich nutze sie gern für's Filzen .........

Weiterführende Informationen: Unterschied zwischen Faserarten: Huacaya, Suri, Unterwolle, Grannenhaare

Mittwoch, 18. September 2013

Markt- und Wahlwochenende

Kommendes Wochenende sind wieder interessante Termine:
- Erntedankfest in Friedersdorf am Samstag, Thema der Parade: "Wie zu Großmutters Zeiten" und
- das Burgfest auf der Burg Storkow am Sonntag

Hier ein Aufruf an alle: geht wählen. Ich habe schon - via Briefwahl, weil ich sonst dafür am Sonntag keine Zeit hätte. Und wenn Ihr nicht wißt, wen - dann am besten denjenigen, der Eurer Meinung nach den geringsten Schaden in den nächsten 4 Jahren verursachen wird. Deprimierend, nicht wahr? Wenn man schon zu solchen Entscheidungsmöglichkeiten greifen muß. Wie auch immer, dank einiger anderer Blogs, die ich lese, habe ich hier 2 Links für Euch:
- ein interessanter Überblick - unten auch zum Thema Tierschutz.
- und der Wahl-o-Mat für die Entscheidungserleichterung (auf das dortige Bild klicken)

Dienstag, 17. September 2013

Übung macht den Meister

Ein wenig Übung letztes Wochenende mit meiner neuen Kamera. Sie wurden entweder auf Weide, bei einer Lamawanderung oder beim Tonsee aufgenommen:
 
Ali verliert gerade seine Milchzähne.
Der Schmetterling ist vor dem bunten Hintergrund nicht so leicht auszumachen.

Samstag, 14. September 2013

Spinnennetze im Tau

So langsam wird es kälter. Der Tau zeitig morgens schafft wunderschöne Fotomotive. Ein Glück, wenn man sein Mobiltelefon mit Fotofunktion dabeihat.

Donnerstag, 12. September 2013

Darwin

Gestern bei der Tour mal wieder die neue Kamera ausprobiert. Ich muß wirklich sagen, mir gefallen die Portraitaufnahmen sehr gut.
Darwin ist hier auf diesen Bilder zweijährig. Er steht zum Verkauf - das ist aber nicht eilig.
Hoch hinaus, wenn man die leckeren Birkenblätter haben möchte. Die Tiere wurden während der Pause festgebunden.

Mittwoch, 11. September 2013

Misthaufen zusammengeschoben

Lamas und Alpakas produzieren Verdauungsabfälle. Ich nenne das Lamadung. Also muß man dementsprechend auch ausmisten. Normalerweise packt man alles auf einen Haufen. Dieser sackt mit der Zeit zusammen. Wenn man dann noch, wie hier bei uns, ab und zu die Lamas auf dem Stück Fläche hat, spielen sie "König des Misthaufens" und treten alles schön breit. Unser Misthaufen war also relativ flach, aber auch leider etwas größer als mir gefiel. Und da wir keinen eigenen Fuhrpark besitzen, liehen wir uns einen kleinen Schaufelbagger aus - einen Kramer 350. Mit diesem haben wir dann fleißig letzten Sonntag den Misthaufen umgeschichtet und zusammengefahren. Und ich habe festgestellt, daß es doch mit der Zeit ein wenig mehr war, als es ursprünglich aussah. Eigentlich habe ich hier einige Gärtnereien, die sich Zeug holen, aber ob das nicht zuviel wird? Der Winter steht vor der Tür und wenn es kalt wird, streue ich auch ein .... Also nachgefragt und erfolgreich gewesen - sie hatten schon vor einem halben Jahr bei mir nachgefragt: eine wesentlich größere Landwirtschaft mit Unmengen an Land holt den Rest ab. Aber haben Sie keine Sorge: Nachschub kommt - und zwar täglich ..... Jetzt ist auch eine gute Zeit, sowohl Ihren Kompost damit aufzuwerten, als auch das dunkle Bodengold direkt auf Ihre Gartenerde zu geben. Rufen Sie einfach an (bitte telefonische Öffnungszeiten beachten) und vereinbaren Sie einen Termin, an dem Sie das abholen können. Am besten haben sich Mörteleimer (die viereckigen 60 und 90 Liter-Teile) bei kleineren Mengen erwiesen.

Montag, 9. September 2013

Schneechaos in den Anden

Eine Tragödie nicht nur für die Menschen, sondern auch die Tiere: heftige Schneefälle in den Anden vor allem in Peru und Bolivien - der stärkste Schnee- und Kälteinbruch seit Jahrzehnten. Zum 1. Mal seit 30 Jahren gibt es Schnee in der Atacama-Wüste.
Fast 400.000 Tiere leiden darunter, viele Alpakas und Lamas - erwachsene Tiere und Fohlen - sind erfroren und verhungert - mehr als eine Viertelmillion Kameliden. Eine mehr als trauriger Schlag für die Bevölkerung und Lebewesen. Bin deprimiert ....