Mittwoch, 26. September 2012

Herbst und Heu

Der Herbst ist meine Lieblingsjahreszeit. Es ist zwar eine der arbeitsamsten und organisatorisch vielseitigsten, aber der Geruch, die Farben, die Temperaturen, der Wind, ..... machen alle Mühe und Schlafmangel wieder wett. Und heute mischte sich in dem Geraschel der Bäume und dem Geruch der Jahreszeit auch noch der Geruch von frisch angeliefertem Heu und das Geräusch des Traktors, der es stapelte, hinein. Ein paar Tonnen sind es, die bis November reichen dürften. Dann wird das Heulager komplett aufgefüllt. Im Winter brauchen sie eine ganze Menge mehr. Vorbestellt ist alles, vorhanden auch und habe daher keine Sorgen eines Engpasses bis zum nächsten Spätsommer.
Lamas und Alpakas wurden vormittags ein paar Stunden auf die Weiden ausgesperrt. Als der Traktor mit der Fuhre kam, stürzten sie alle an den Zaun und waren gar nicht erfreut, alle Tore verschlossen vorzufinden. Und so blieb ihnen nur die Neugier und die Erwartung. Ich habe nach Abladen in aller Ruhe alle Eingänge ins Heulager versperrt und verschnürt, Wasser und Heuraufen aufgefüllt, Mineralfutter kontrolliert, ausgemistet aus den Paddocks und die Tore wieder aufgesperrt. 
Die Stuten sind ziemlich pikiert, daß sie jetzt nicht mehr direkten Zugang zum Heulager haben und sich tatsächlich mit den Raufen begnügen müssen ....
Ansonsten wurde noch Mineralfutter für die nächsten Monate bestellt. Sattelleinen und Trekkingleinen, die geordert wurden, sind auch im Entstehen und die am letzten Wochenende ausverkaufte Seife Lapaka-Mottenschreck gibt es auch wieder.
Die Zeit vergeht ......

Montag, 24. September 2012

Lamas im TV

*lach* Futterneid ..... einer der Gründe, warum Lamas spucken.
Hier sind knapp 2 Minuten heute bei zibb im rbb-Fernsehen. Ab ca. 2:43 kann man ein paar Lamas sehen.
http://www.rbb-online.de/zibb/archiv......

Samstag, 22. September 2012

Erntedankfest 2012

Heute war das Erntedankfest in Friedersdorf - pünktlich zum Herbstbeginn. Wir haben zum ersten Mal auch die Wollwaschseife Lapaka-Mottenschreck der Öffentlichkeit vorgestellt und ich bin erfreut, wie gut sie den Leuten gefällt. 
Und wir waren natürlich wieder bei der Parade dabei. Vielen Dank an J+J, die mir dabei so fleißig geholfen haben. Ich hatte Sisal und Mauritius mitgenommen - und den Letzteren selbst geführt. Er macht sich sehr schön und ist brav gelaufen. Das war seine 1. Parade und sein 1. geschmückter Sattel. Mehr trägt er aber nicht, da er für Lasten noch viel zu jung ist. Sisal hat doch keine fliegende Kuh bekommen, weil sie nämlich kurz vor der Parade weggeflogen ist. War sehr enttäuscht ........ Friedersdorf ließ tatsächlich eine Kuh fliegen (das Thema dieses Jahr) - nämlich meine .......
Mein Mitbringsel vom Fest heute: geräucherter Ziegenkäse, den ich mir jetzt gleich munden lasse.
Anbei noch ein paar fotografische Eindrücke vom Tag, die auf meiner Kamera gemacht wurden. Wenn Sie noch ein paar schöne haben - bitte senden Sie sie mir doch einfach zu. :)
Und morgen sind wir beim Burgfest in Storkow dabei. 
Hier sind wir zur Abwechslung mal pünktlich am Start in der Kastanienallee und warten auf den Beginn um 11 Uhr. Wir sind gleich hiner dem Pferdevolk und den Handwerkern und vor der Kapelle beim Fußvolk mitgelaufen.
Hier kann man hinten die Blaskapelle sehen, die uns den Schritt vorgab. Und auf der Straße liegen Pferdeäpfel, die die Lamas schön umgingen. Also ob sie Augen an den Füßen hätten.
Ein paar Flyer habe ich unterwegs auch gleich noch mitverteilt. Und vielen Dank an die große J., die mir dabei so fleißig half!
Und hier die 11jährige J., die fast professionell mit Sisal über die Parade marschierte. Vielen Dank für die Hilfe.
Mauritius mit mir hinten in Richtung Siedlung - am Straßenrand sind schon weniger Leute.
Die beiden kleinen Lamas nun direkt vor dem Fußvolk, als die Kapelle abdrehte.
Auf dem Festplatz traf Mauritius dann diese Dame in ihrem wundervollen prunkvollen Kostüm.
Grasen der Lamas hinter dem Stand auf der abgezäunten Fläche.
Mauritius hier ganz entspannt beim Wiederkäuen.

Donnerstag, 20. September 2012

Fliegende Kuh

Morgen findet das alljährliche Erntedankfest in Friedersdorf statt. Das Motto diesmal: Friedersdorf läßt eine Kuh fliegen. Das wollten wir auch wörtlich nehmen und so haben wir uns einen Kuhballon besorgt und den mit Helium füllen lassen. Und dann zum Training den Lamas gezeigt. 
So toll fanden sie es nicht. Aber nach einer Weile ging es und Sisal hat den Ballon auf seinem Rücken akzeptiert (der Sattel ist nicht ganz ordentlich befestigt - ich weiß, der gehört eigentlich einem größeren Tier - Sisals Sattel ist schon festlich geschmückt). Werde die Kuh aber wahrscheinlich doch nicht auf der Parade anbinden, da dies dann vielleicht doch zu stressig wird - der Ballon wehte ganz schön hin und her und mein 2. Lama fand das nicht so toll. Mal sehen .....
Wir sind aber auf jeden Fall wieder bei der Parade dabei und haben dann auch einen kleinen Stand auf dem Festplatz. Sie können uns gern besuchen. Ein paar ausgewählte Sachen aus unserem Sortiment werden wir dabeihaben. Und auch etwas ganz Neues: eine Wollwaschseife mit Woll-Lagerungseffekt. Ich schreibe später etwas darüber und stelle sie entsprechend vor.

Mittwoch, 19. September 2012

Stadttauglichkeit

Heute eine kleine Trainingstour mit Bino, Mauritius und Manú gelaufen. Wir sind zum Kanal hinter über ein paar Bäume gesprungen - da liegt immer noch eine große Pappel im Weg und wir haben uns drübergekämpft. Mauritius hat einen interessanten Sprung hingelegt: ist mit allen Vieren in die Luft und darüber - der Sprungwinkel sah fast eckig aus. :) Er hat heute auch einen (leeren) Packsattel getragen. 
Dann ging es erst südlich, dann nördlich des Nottefließes entlang bis nach Königs Wusterhausen hinein. Wir sind sogar mehr gelaufen als eigentlich geplant. Und dann haben wir die schöne Landschaft gegen Kleinstadtumgebung ausgetauscht. Ich wollte alle testen auf LKWs, Busse, Autos, etc. Und sie haben sich alle sehr schön verhalten. Mauritius ist meistens vorneweg und Manu, der an Binos Sattel befestigt war, lief ganz hinten. An der Hauptstraße entlang gab es auch keine Probleme. Sehr schön. Das Bild wurde in der Höhe des Fontane-Centers aufgenommen. Es zeigt Bino mit Manu und ein kleines Stück Hinterteil von Mauritius.

Montag, 17. September 2012

Lamas im TV

Heute war das rbb hier und hat gefilmt. Sehr nette Leute. Sie machen eine Radrundwanderung in verschiedenen Gegenden von Brandenburg und waren heute bei uns. Wir sind eine der Sehenswürdigkeiten auf der Strecke. Die Sendung kommt nächsten Montag im zibb um 18:30 Uhr. Ich habe keine Ahnung, wie das zusammengeschnitten wird - da bin ich genauso gespannt wie Sie. Und da wir immer noch keinen Fernseher haben, muß ich mal sehen, wie ich das ansehen kann. Mir wurde aber mitgeteilt, daß sich der Beitrag dann eine Woche lange im Internet befinden wird.

Samstag, 15. September 2012

Therapiebegleitung in der Morgenpost

Wir sind zwar nicht der Zadik-Lamahof, sondern der Märkische Lamahof mit den Zadik-Lamas (als Züchtername), aber egal: heute war die Wochenendsonderbeilage über Therapiebegleitung mit Tieren und stellvertretend für Lamas und Alpakas war die Reporterin von einiger Zeit bei uns und hat Fotos gemacht und einen Bericht geschrieben. Die Fotos sind zwar leider nicht online, der Bericht aber schon. Auf den Fotos sind neben den beiden Kindern noch Caruso und Baldur zu sehen.
Heute in der Berliner Morgenpost: http://www.morgenpost.de/printarchiv/familie/article109236387/Wie-eine-Lamaherde-in-Brandenburg-Jugendlichen-zu-Selbstkontrolle-verhilft.html
Wenn dieser Link nicht zum Artikel führt, dann einfach mal hier probieren: Link

Internetaktualisierung

Da ich schon darauf angesprochen wurde, habe ich mal die Seite mit den Tiervorstellungen für die Wanderungen ein wenig aktualisiert. Es sind nicht alle Tiere aufgeführt, aber es finden sich doch einige darunter, die regelmäßig mitlaufen.

Donnerstag, 13. September 2012

Patenschaft

Endlich, nach soviel Vorlaufzeit hat das Warten ein Ende. Auf vielfachen Wunsch und Anfragen bieten wir ab sofort einjährige Patenschaften für unsere Tiere an. Diese laufen dann nach 12 Monaten automatisch aus, wenn sie nicht verlängert werden.
Wir haben uns für verschiedene Varianten entschieden. Bei allen gibt es eine entsprechende Urkunde mit einem Bild des Tieres und auch zusätzlichen Informationen dazu. Die Patenschaften können natürlich auch verschenkt werden. Suchen Sie sich einfach dafür ein Tier aus und sagen mir den Namen des neuen Paten - und ab wann es gelten soll. Das ist sicher auch ein ungewöhnliches Geburtstagsgeschenk zum Beispiel. Auch zu Weihnachten kann man dies gut verschenken - ist doch einmal etwas Anderes. Die Urkunde kann zum Ausdrucken als pdf verschickt werden oder von uns via Post (ja, es gibt sie noch) verschickt werden - im A4-Format.
Es stehen fast 40 Tiere (Lamas und Alpakas) als Patentiere zur Verfügung. Suchen Sie sich Ihren Liebling aus, entscheiden Sie, ob Sie ab und an Post von ihm/ihr bekommen möchten oder eine Wanderung mit den Tieren unternehmen wollen und geben Sie uns Bescheid.


Montag, 10. September 2012

Alle wieder da

Kurze Info: alle Stuten der Herde sind jetzt wieder in Schenkendorf. Drei waren noch unterwegs beim Decken, wo sie in den letzten Wochen schöne Weiden in Hengstgesellschaft zur Verfügung hatten. Vielen Dank für die vorzügliche Versorgung meiner Tiere! :)
Jetzt hoffen wir auf schöne Nachkommen auch von Cecilia, Bonnie und Mokka.
Damit wäre die Herde wieder komplett. Heulieferung ist für nächste Woche schon bestellt, Mineralfutter ist reichlich vorhanden, ..... So langsam geht es daran, die Weiden und alle Sachen für den Winter vorzubereiten.

Freitag, 7. September 2012

Siesta

Halb drei heute nachmittag schien allgemein auf dem gesamten Hof Mittagspause zu sein:
Das Kleinkind schlief selig vor sich hin.
Die Katzen lagen alle irgendwo verstreut im Haus oder im Hof und dösten.
Die beiden großen Hunde rührten sich nicht und schnarchten leise vor sich hin.
Die Lamas auf fast allen Weiden ruhten: entweder schliefen sie oder kauten gemächlich wieder und dachten gar nicht daran aufzustehen.
Die einzigen, die standen, waren die jüngeren männlichen Lamas und Alpakas und auch sie machten einen sehr ruhigen Eindruck.
War es das Wetter? Ich persönlich fand es toll - heute gehört zu meinem Lieblingswetter: bewölkt, 15°C, ein leichter, frischer Wind. So richtig nostalgisch und zum Philosophieren. Gefiel mir heute sehr. Und so setze ich mich mit einer Tasse heißer Schokolade nieder vor den Rechner.

Mittwoch, 5. September 2012

Herdenkontrolle

Dem frischgeborenen Lama geht es gut - wir haben es kurzerhand Bahra Zadik getauft. Das hat sich eine Freundin von meiner Liste ausgesucht, die mir daraufhin stundenlang bei der Vorbereitung von Äpfeln für Apfelmus geholfen hat (unabhängig von der Lamataufe natürlich). Vielen Dank nochmals dafür!
Der Name ist babylonisch/assyrisch (akkadisch) und bedeutet "Das Licht des Jenseit" oder auch einfach "Das Licht" bzw. "Die Helligkeit". Ist vielleicht irritierend, weil das Lama ganz dunkel ist, aber mir gefällt es und irgendwie paßt es doch. Die Augen glänzen in dem schwarzen Gesichtchen der kleinen Lamastute. Ihre Faser sieht ein wenig wie Suri aus - ich frage mich, ob sie auch ein glänzendes silky-Vlies ähnlich wie Baldur bekommt.

Den neuen Alpakas geht es auch gut. Sie saßen heute morgen mitten zwischen den Lamas im Unterstand und beim Fressen sehe ich sie häufig in der Nähe von Lara. Oder sollte ich sagen, daß die große Lara ständig in der Nähe der kleinen Alpakas ist? Auf jeden Fall machen alle einen ruhigen und gelassenen Eindruck, fessen die Weide ab, die ich gestern abend neu für sie geöffnet habe und freuen sich an der Sonne. Sie versuchen, sich mit den Lamafohlen, die ungefähr ihre Größe haben, anzufreunden. Und heute abend haben sie sich auch ein wenig am Spielen vergnügt. Amüsant fand ich eine der neuen Stuten, wie sie der wesentlich größeren Mara wie eine Gazelle hinterherhüpfte. Die ersten Herbstnebel gab es vor ein paar Tagen schon .....

Dienstag, 4. September 2012

Ladeschwierigkeiten bei den Bildern

Mein Bildserver photobucket scheint aufgrund einer Neuigkeit gerade extreme Probleme zu haben, die Bildladequalität auf meiner Homepage aufrechtzuerhalten. Daher gibt es beim Anschauen der Bilder auf meiner Seite wohl Ladeschwierigkeiten. Ich hoffe, das wird bald behoben sein.

Äpfel

Wir haben einen ziemlich großen Apfelbaum im Garten. Daran hängen - immer noch - zentnerweise Äpfel. Heute habe ich mich mit einer Freundin einige Stunden hingesetzt, Teile der heruntergefallenen Obstkostbarkeiten zu verarbeiten. In den letzten Wochen habe ich schon Dutzende gedörrt und zu leckerem Trockenobst verwandelt. Ich nutze dafür aus energetischen und zeitlichen Gründen enen Dörrautomat (Rommelbacher DA750 mit 6 Etagen). Ja, Schleichwerbung auch mal bei mir - leider unbezahlt. Aber das Ding ist wirklich super.
Heute kam dann Apfelmus dran. Wir haben einen großen elektrischen Einwecktopf mit fast 30 Litern geschälten und entkernten Äpfeln gefüllt. Danach sah es so aus, als ob wir überhaupt nichts gemacht haben - es lagen immer noch Unmengen unter dem Baum herum. Kleine Äpfel kamen daraufhin in die Weinpresse und werden zu Apfelsaft zerquetscht. Und es liegen immer noch Unzählige da. Morgen wiederholen wir das Spiel und was ich mit dem Rest am Baum mache, weiß ich noch nicht - es sind noch nicht einmal die Hälfte abgefallen.
Aber derzeitig köcheln Äpfel mit Zimt vor sich hin und werden dann zerstampft und umgefüllt, wenn sie weich sind. Ein wundervoller Geruch im ganzen Haus.
Wenn jemand beim Apfelverarbeiten helfen möchte - bitte umgehend bei mir melden! Allein fehlt mir nicht nur Zeit, sondern vor allem Motivation für mehr als eine Stunde.

Montag, 3. September 2012

Alltag

Ein ereignisreicher Tag:
  • die beiden Alpakastuten haben das erste Mal in ihrem Leben Lamas kennengelernt
  • Jasmin wurde von Sultan gedeckt
  • Billis inzwischen 10. Fohlen wurde geboren.

Billis Fohlen

Am 4.9.2011 habe ich Billi Zadik mit Inti de Oro gedeckt - heute, fast genau ein Jahr später kam das Fohlen: eine wunderschöne dunkel-graubraune Stute. Geboren wurde sie am Nachmittag so gegen 15 Uhr. Ein sehr schönes Tier - eine der letzten dieser Verbindung. Billi ist inzwischen 16 Jahre und Inti 17 Jahre alt - obwohl beide noch nicht so alt aussehen. Billi bekommt wieder eine Pause bis mindestens nächstes Frühjahr und dann sehe ich sie mir nochmals an. Mutter und Fohlen kommen morgen in die Stutenherde. Derzeitig brauchen sie Ruhe und werden vom Hengst bewacht (ein langjähriger, sehr verlässlicher Vater). Einen Namen habe ich noch nicht, werde ich mir aber noch überlegen müssen. Anfangsbuchstabe "B". Eventuell Bría - der Name steht schon eine Weile auf meiner Liste. Ist aus dem Gälischen und bedeutet "Beauty" (=schön, Schönheit).
Nach der Geburt schleppe ich meistens einen halben Eimer Wasser zur Stute auf die Weide. Die frischen Mütter haben großen Durst, lassen aber ihr Fohlen nicht allein. Und so sind sie dankbar für die Erfrischung.
Hier auf dem Foto sieht man die kleine Familie schön: links die Mutter Billi, rechts der Vater Inti und in der Mitte die Kleine, die sich gerade aufgemacht hat, ihren Papa anzustupsen.
Ich hoffe ein wenig, daß sich Cassandra und Käte ein Beispiel nehmen und ihre Fohlen auch sehr bald bekommen.

Sonntag, 2. September 2012

Alpakastute

Sie sind da! Zwei Alpakastuten, die innerhalb der nächsten Woche in die Lama-Stutenherde integriert werden. Eine davon ist eine wunderschöne Pensionsstute, die andere ist Jasmin, eine vikunjafarbene Alpakadame, die wir für zukünftige Zucht gekauft haben. Zwei sehr goldige Tiere.

Donnerstag, 30. August 2012

Plätze frei

Aufgrund einer Absage habe ich für die Saisonwanderung am kommenden Samstag um 13:30 Uhr noch 3 Plätze frei. Wenn jemand Interesse hat, bitte zeitnah melden.

Katze verletzt

Montag früh kam unsere weibliche Katze zum Fressen und lief dann wieder hinaus. Erst am Mittwoch abend nach längerem Suchen und Rufen habe ich sie wiedergefunden. War sehr besorgt und bin immer wieder hinaus.
Und heute früh habe ich sie gleich zum Tierarzt gefahren. Bisswunden hinten auf beiden Seiten heftig und eine davon schon geeitert.
Die Katze wurde in Narkose versetzt und behandelt. Die nächsten 12 Tage soll sie im Haus verbringen. Sie hat jetzt auch einen Trichter um. Möchte betonen, daß alle unsere Katzen Freigänger sind - also tagsüber hauptsächlich irgendwo draußen herumlaufen. Allerdings sind sie im Winter viel drinnen und daher zum Glück stubenrein.
Wird interessant in den nächsten Tagen. Habe jetzt unser Gästezimmer für die Katze umgeräumt. Die arme Kleine! Werde ihr den Trichter zum Fressen und Trinken abnehmen müssen. Am Samstag spritze ich ihr nochmals Antibiotika, welches mir mitgegeben wurde. Und abends metacam einflößen - ein Schmerzmittel. Derzeitig liegt sie noch apathisch herum.

Ich vermute mal, daß sie sich mit der neu zugezogenen Waschbärenfamilie unten am Weiher angelegt hat. Die sind nämlich mitten in ihrem Jagdrevier. Wie ich inzwischen festgestellt habe, gibt es relativ viele Katzen, die durch die Kleinbären verletzt werden.

Montag, 27. August 2012

Presse zum Waldfest

Hatte extra ein paar Fotos vom Waldfest gemacht, damit ich sie hier veröffentlichen kann. Und dann streikte mein WLAN und ich war vom Internet abgeschnitten. Jetzt wieder repariert und daher kann ich auch die Bilder hochladen.
Aber Leser der MAZ konnten sowieso schon am Montag sehen, wen ich letztlich mitgenommen habe. Gleich auf der allerersten Seite der Lokalnachrichten prangten auch wir (also die beiden Lamas Mauritius und Sisal zusammen mit mir) auf der Seite. Ein netter Bericht des Reporters. Im Internet kann man den Text finden, leider sind die Bilder dazu aber nicht online. Irgendwann scanne ich mal den Artikel ein.
Ganz in Ruhe die Leute betrachtend:
Die Aussicht von unserem Stand:Die Pferde machen gerade eine Show. Das muß genauer betrachtet werden:Unser Stand mit dem neuen Pavillon. Der alte hat in Prieros seinen Geist aufgegeben. Der hier ist sehr viel stabiler und sollte eigentlich Wind, Hagel, etc. abhalten. Er hat dem Wind auch fabelhaft getrotzt und sich nicht gerührt. Bin beeindruckt. Danke an die Forstleute für die Hilfe beim Abbauen.

Freitag, 24. August 2012

Waldfest Hammer 2012

Kurze Info: wir sind morgen ab ca 12 Uhr wieder in Hammer beim Waldfest der hiesigen Oberförsterei, falls jemand vorbeikommen möchte:
http://www.mil.brandenburg.de/cms/detail.php/bb1.c.261428.de
Ich bin mir noch nicht ganz sicher, wen ich mitnehme ...

Mittwoch, 22. August 2012

Mineral"leckerli" gekommen

Zwar immer noch warm, aber auf der großen Weide fegt ein kühlender Wind über das Gras. Die Lamas (und Alpakas) sind alle draußen und grasen im Schatten. Mit "alle" meine ich außer unserer Stubenhockerin Valeria. Sie war wohl in der Nähe und flugs drin, als ich auch hineinging. Und als ich mich blicken ließ, kam Lara auch angaloppiert. Sie könnte ja sonst etwas verpassen! Nur Minuten später ließ sich die einjährige Belana auch blicken und lief neugierig zwischen den Türen und meiner Tochter hin und her. Die anderen zeigten wenig Interesse am Wasserwechsel und Heuauffüllen und blieben auf der Wiese. Weder Cassandra noch Käte zeigten irgendeine Neigung, endlich ihre Fohlen zur Welt zu bringen. .....
Habe, weil ich schonmal die Kamera dabeihatte, noch ein paar Fotos gemacht. Oben die großen, dunklen, seelenvollen Augen von Emily mit samtweicher Schnute.

Außerdem habe ich heute manuell (also mit eigener Körperkraft) 400 kg Mineralfutter in die Scheune getragen und schön in einer dunklen, kühlen Ecke aufgestapelt. Dafür war es dann aber doch zu heiß - nächstens lasse ich das Zeug liefern, wenn es kühler ist .......

Dienstag, 21. August 2012

Alternativnamen

Das Vertrauen der Tiere zu haben ist wundervoll - bei der täglichen Zeit des Fütterns und Tränkens aber eher hinderlich, wenn auch zugegebenermaßen recht amüsant. Wieso? Normalerweise sind Lamas und Alpakas Distanztiere und gehen weg, wenn man auf sie zuläuft. Hat man jedoch einen vollen 20-Liter-Eimer in der Hand, sehen die Tiere das offensichtlich nicht so und benehmen sich auch entsprechend anders. Bezüglich ihrer Eigenschaften kann man einige Lamas durchaus umbenennen:
Valeria könnte beispielsweise auch heißen: die, die immer im Weg sitzt und nicht weggehen will (man muß drumherum laufen. Manchmal steht sie widerwillig und mit vorwurfsvollem Blick auf - beim letzten Eimer!)
Dana: die, die immer im Weg steht
Emily: die, die immer hinterherkommt und nachsieht
Käte: die, die sich weigert, Platz für das Auffüllen zu machen (ok, zugegebenermaßen ist sie derzeit hochträchtig und das sehe ich auch durchaus ein)
Cassandra: die, die immer quer steht und kein anderes Tier vorbeiläßt (mir als Menschen macht sie 40cm frei zum Durchlaufen, aber mehr nur extrem ungern)
usw.
Bei den Jungs schießen Darwin, Caruso und Eldor den Vogel ab:
Caruso: der, der immer die Tür blockiert (immer diejenige, durch die ich gerade möchte)
Eldor: der, der immer neugierig daneben steht und über die Schulter sieht (er hat dieses Verhalten definitiv von seiner Mutter Emily geerbt!)
Darwin: der, der sich partout weigert, seinen Posten an der Pumpe zu verlassen, auch wenn man den Schwingel nur 10 cm an seinem Kopf vorbeiführt (er legt lediglich die Ohren an und sieht empört aus)
Irgendwann hatte ich dann heute die Nase voll und habe alle hinausgejagt, damit ich in Ruhe das restliche Wasser, Heu und Mineralfutter auffüllen konnte. Und dann das Heu wieder aus den Wassertrögen herausfischen durfte, welches meine Tochter hilfsbereit dort hineinschaufelte.

Montag, 20. August 2012

Zu heiß

So wie auch heute die Stornierung, werden bei diesen Temperaturen keine Wanderungen stattfinden. Es sind vorübergehend alle Touren bis kommenden Freitag abgesagt (da soll es kälter werden). Ist zuviel Hitzestreß für die Tiere. Ich hoffe, Sie haben dafür Verständnis. Das Wohl der Lamas und Alpakas steht an oberer Stelle.

Samstag, 18. August 2012

Kuhtreiben

Uns fehlen zwar hier die Almen und daher können wir nicht wirklich von einem Almab- oder -auftrieb sprechen, aber die brandenburger Variante gibt es auch bei uns .... Hier J., unsere Dracula-Witwe bei der noblen Tätigkeit des Kühe-Hinterherlockens vor einigen Tagen. Ich kam zufällig auf dem Weg zur Lamaweide vorbei und konnte mir ein Fotos nicht verkneifen.

Mittwoch, 15. August 2012

Trostwanderung

Die Pferde kamen heran und liefen - erschrocken über ihren Mut - wieder davon.
Lamajüngling Mauritius war darüber sichtlich enttäuscht - doch keine neuen Freunde!


Fühlte mich heute morgen irgendwie rastlos und leer. Und habe mit Schrecken festgestellt, daß jetzt auch andere und fremde Leute Einfluß auf die Erziehung unserer Tochter haben. Das alles, nachdem ich sie für den ganzen Tag in der KiTa abgab - sie fuhr heute mit weiteren Kindern in den Saurierpark in die Nähe von Oranienburg. Das theoretische Wissen ist dann doch etwas anderes als die tatsächliche Erkenntnis bei der Abgabe der Kinder.
Zum Trost und zur "Entsetzensmilderung" habe ich mir ein Lama geschnappt und bin mit ihm losgelaufen. Therapie mit Lamas hilft auch den Besitzern derselben ..... Mauritius machte heute eine Art "Abschlußtest" mit mir. Die geplante zweistündige Tour wurde dann aber zur fast vierstündigen, weil ich unterwegs noch Leute traf, einen Geocache besuchte, das Tier auf dem Übungsplatz der Pferde zum Springen überreden wollte, einen anderen Pferdehof für das "An-Lamas-Gewöhnen" besuchte, Umwege lief und auch einen neuen Weg durchs Dorf erkundete. Dabei kam ich auf einen schmalen Hinterhofsweg, der mich an mittelalterliche Burgenwege erinnerte. War ganz fasziniert.
Der "kunstvolle" Garten wird übrigens bleiben - ich habe mit den Besitzern geredet. Diejenigen, die mit mir schon größere Wanderungen unternommen haben, wissen, welchen Vorgarten ich meine.
Und dann saß ich am späten Nachmittag da und wartete auf den Bus mit den Kindern, der eine Stunde entfernt eine Panne hatte. Sie kamen halb 8 wieder an - 12 Stunden, nachdem ich sie in der KiTa abgegeben hatte. Meine Tochter schien aber ok zu sein - das ständige Mitnehmen auf Touren hat unserem "Duracell-Hasen" Durchhaltevermögen gegeben und sie kam lächelnd aus dem Bus (bis September ist sie die Jüngste von allen).

Dienstag, 14. August 2012

Warten auf Geburten

Warten auf drei Fohlen - bei Cassandra sieht es so aus, als ob es bald kommt.
Käte und Alpakastute Jasmin sind auch ab jetzt fällig ....
Die beiden Lamas wurden von Inti gedeckt.

Montag, 13. August 2012

Eine Ära geht zu Ende

Diese Woche ist Eingewöhnungsphase im Kindergarten - bei unserer menschlichen Tochter. Ich gebe zu, daß es für mich sehr ungewöhnlich war, auf einmal an einem Wochentag ohne kleine Begleitung zu sein und ich die ganze Zeit das Gefühl hatte, irgendetwas vergessen zu haben. .... Merkwürdig, wieder einige Stunden allein zu sein. Kein Geplansche beim Lama"wässern", keine kleinen Händchen beim Heufüttern, kein fröhliches Gejuchze beim Minimensch hinter Lama-Herlaufen, kein "Verjagen" der Lamas aus deren Sandkasten durch ein Kleinkind, welches selbst darin spielen will, .... Ich weiß, unsere Tochter war größtenteils pflegeleicht und saß einfach nur in ihrer Trage und besah sich Lamas und Bäume bei Touren mit und ohne Gästen, aber sie ist jetzt alt genug, einem geregelten Tagesablauf mit Gleichaltrigen nachzugehen. Mehr als 14 Monate war sie daheim und obwohl ich sie viel eher hätte abgeben dürfen (lt Gesetz stand mir wohl schon sehr viel früher wegen Vollbeschäftigung beider Elternteile ein Platz zu - nennt sich Rechtsanspruch), hatte ich mich entschlossen, sie bei mir zu behalten. Und bin erfreut über ihre Fortschritte und ihre Entwicklung. Und natürlich ihre ganze Hilfe bei meiner täglichen Arbeit. Danke, K. Die unteren Bilder stammen alle von heute - bei der nachmittäglichen Lamakontrolle, bei der auch gleich nochmals das Wasser gewechselt und aufgefüllt wurde.
Warum ich dies hier im Lamablog schreibe? Weil damit ab nächste Woche schulische Wandertage, Kita-Ausflüge, Kindergeburtstage u.s.w. an Wochentagen wieder ohne Kleinkindbegleitung sein werden.

Ich habe den Eimer umgekippt - jetzt kann ich in der Pfütze spielen.
Nachgesehen: der Eimer ist leer!
Gerade hatte das Lama aber noch die Ohren oben ..... Hier sind die männlichen Tiere und die Absetzer.
Mama kann viel besser pumpen. Aber ich kann besser Heu ins Wasser werfen!
Ungebändigte Freude im Lamasandkasten

Montag, 6. August 2012

So langsam wird es

Über die erste Tour mit Mauritius hatte ich ja schon hier geschrieben. Inzwischen war ich ein paar Mal mit ihm allein unterwegs und er hat ein paar zusätzliche Erfahrungen gesammelt. Er kennt Autos und Radfahrer, Hunde und Kinder. Und er hat gelernt, daß ich Hochsteigen beim Auf- und Abhalftern nicht für vorteilhaft bei einem braven Lama halte. Wir haben das alles also fleißig geübt. Mußte zwar bei einigen Sachen umständlichere Trainingswege anwenden, aber was wäre die Welt, wenn es alles einheitlich dahergehen würde? Dafür bleibt er jetzt ewig ruhig stehen beim Bürsten und wenn ich ihn abhalftere, steht er noch da und will gar nicht hinaus. Habe ihn heute richtig von hinten angeschoben. :) Er ist ein wunderbarer Kerl, der mein Herz in der kurzen Zeit erobert hat und mir inzwischen anscheinend auch vertraut.
Und gestern kam er auf eine Übungsrunde mit anderen Lamas mit, weil bei der Tour nicht so viele Tiere gebucht wurden und ich daher auch ein wenig Zeit hatte, mich mit ihm zu befassen. Und er hat sich gut verhalten. Lief sogar als Erster, obwohl er von allen Tieren nicht nur der Jüngste, sondern auch der Rangniedrigste war. Und ich habe ihn auch abgegeben.
Ein braver Kerl, der zwar nicht ab sofort, aber bald (mal sehen, vielleicht sogar schon kommenden Sonntag) dann offiziell zu unseren Wandertieren zählen wird und der dann auch von Ihnen gebucht werden kann.
p.s. Danke, Ilse.

Berlin schuldet Mittenwalde Trillionen!

Eigentlich müßte Mittenwalde die reichste Stadt der Welt sein - wenn Berlin seine Schulden zahlen würde. Vor ca. 450 Jahren (1562) hat die Handelsstadt ihrer Nachbarstadt Berlin-Cölln 400 Gulden geliehen (um Steuerforderungen des verschwenderischen Kurfürsten Joachim II. zu begleichen). Zu einem Zinssatz von 6%. Berlin ist der Rechtsnachfolger. Dieses Geld wurde nie zurückgezahlt. Seit 1820 erinnert unsere Stadt die Hauptstadt immer mal wieder so alle 50 Jahre an ihre Schuld. Sie wurde immer noch nicht beglichen. Inzwischen ist diese auf über 100 Mio angewachsen - wenn man Inflationsrate, Zinseszins usw. mit einbezieht, handelt es sich um Trillionen! Nur so mal als Vergleich: Berlin ist ziemlich verschuldet: derzeitig wohl so um die 63 Bio OHNE diese Schuld. Natürlich wird Berlin nicht zahlen - ist irgendwie klar, leider schade. Aber wird eh keine Auswirkungen auf uns haben - wir müßten trotzdem weiter unsere Abgaben leisten.
Der Bürgermeister Pfeffer war kürzlich wieder bei Finanzsenator Nußbaum und hat diesen an die Schuld erinnert. Symbolisch wurde von Berlin ein Gulden von 1539 für eine temporäre Ausstellung an das Heimatmuseum in Mittenwalde geliehen - für 6 Wochen. Mittewalde hat diesen Gulden inzwischen (weil nur Leihgabe) auch wieder zurückgegeben.

Hier ein paar Links, man kann noch weitaus mehr sowohl in englisch als auch deutsch im Netz finden (einfach über Stichworte: Berlin Mittenwalde Schulden). Ich habe eigentlich über den Umweg über britische Nachrichten davon erfahren.
Radiobeitrag:
http://www.wdr5.de/sendungen/profit/s/d/18.07.2012-18.05/b/alte-schulden-nie-vergessen.html

[Bildquelle: http://regionales.t-online.de/ein-450-jahre-alter-schuldschein-macht-furore/id_58144292/index]